Bei ihrer Freundin Tara glaubt Gillian Ward das Geheimnis ihrer heimlichen Liebes-Affäre mit John Burton, einem Ex-Polizisten, gut aufgehoben. Als sie sich für die Familie entscheidet und das Verhältnis beendet, wird ihr Mann ermordet. Die Spuren am Tatort deuten auf einen Serienmörder hin. Ins Visier gerät ihr Nachbar Samson Segal, der heimlich Gillians Leben beobachtet und akribisch dokumentiert hat. Aus Angst um sich und ihre Tochter sucht Gillian bei Tara Zuflucht, während die Polizei vergeblich nach dem flüchtigen Samson fahndet.
Psycho-Thriller mit Karoline Eichhorn als Frau, die in einen bedrohlichen Alptraum verwickelt wird, und EMMY-Preisträgerin Christiane Paul als kühle Staatsanwältin, der man nur schwer hinter die kontrollierte Fassade blicken kann.
| Darsteller |
Rolle |
| Karoline Eichhorn |
Gillian Ward |
| Christiane Paul |
Tara Caine |
| Andreas Pietschmann |
John Burton |
| Michael Stange |
Samson Segal |
| William Houston |
Inspector Peter Fielder |
| Sarah Quintrell |
Christy McMarrow |
| Lloyd Owen |
Tom Ward |
| Georgia Hehir |
Becky Ward |
| Helen Latham |
Liza Stanford |
| Kathryn O’Reilly |
Kate Linville |
| Margot Richardson |
Anne Westley |
| Eve Robertson |
Ellen Curran |
| Tom Knight |
Logan Stanford |
| Benjamin Smith |
Finley Stanford |
| Nigel Peever |
Ted Roslin |
| Cia Allan |
Lucy Roslin-Caine |
| und andere |
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Während Franz Joseph dringende Staatsgeschäfte erledigen muss, reist Kaiserin Sissi allein nach Ungarn, um den revolutionär gesinnten Adel auf die Seite der Habsburger zu ziehen. Graf Andrassy, ihr treu ergebener Vertrauter, gesteht der Kaiserin seine Liebe, doch Sissi weist ihn zurück. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als mit Franz Joseph einen gemeinsamen Urlaub zu verbringen, doch Sissi hat sich in Ungarn ein schweres Lungenleiden zugezogen und muss zur Genesung in den Süden reisen. Entgegen der Erwartung der Ärzte, die sie längst aufgegeben haben, wird Sissi wieder gesund. Auf der Heimreise absolviert das Kaiserpaar einen Staatsbesuch in Italien, der dank Sissis herzergreifender Natürlichkeit zu einem Triumphzug gerät.
„Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ ist der krönende Abschluss der Trilogie um die österreichische Kaiserin Elisabeth mit dem Traumpaar Romy Schneider und Karlheinz Böhm.
| Darsteller:in |
Rolle |
| Karlheinz Böhm |
Kaiser Franz Joseph |
| Romy Schneider |
Kaiserin Sissi |
| Gustav Knuth |
Herzog Max in Bayern |
| Magda Schneider |
Herzogin Ludovika in Bayern |
| Vilma Degischer |
Erzherzogin Sophie |
| Uta Franz |
Prinzessin Helene, Nené |
| Josef Meinrad |
Oberst Böckl |
| Walter Reyer |
Graf Andrassy |
| Peter Neusser |
Graf Batthyani |
| und andere |
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Die Traumhochzeit zwischen dem österreichischen Kaiser Franz Joseph und Prinzessin Sissi liegt schon vier Wochen zurück, und die junge Kaiserin, die sich in der steifen Umgebung der Wiener Hofgesellschaft unwohl fühlt, hat bereits Heimweh nach Possenhofen. Schuld daran ist ihre strenge Schwiegermutter Sophie, die ihr das Leben schwer macht und keine Gelegenheit auslässt, um Sissi an ihre repräsentativen Pflichten zu erinnern. Als Sophie über Sissis Kopf hinweg noch beschließt, die Erziehung ihres Enkelkindes zu übernehmen, und sich herausstellt, dass Franz Joseph in diesen Plan eingewilligt hat, flüchtet Sissi zurück zu ihren Eltern nach Bayern.
„Sissi, die junge Kaiserin“ ist die glanzvolle Fortsetzung der bewegenden Geschichte um die junge österreichische Kaiserin, mit dem Traumpaar Romy Schneider und Karlheinz Böhm.
Den letzten Teil der Trilogie, „Schicksalsjahre einer Kaiserin“, zeigt Das Erste am 2. Weihnachtsfeiertag.
| Darsteller:in |
Rolle |
| Romy Schneider |
Kaiserin Sissi |
| Karlheinz Böhm |
Kaiser Franz Joseph |
| Magda Schneider |
Herzogin Ludovika in Bayern |
| Gustav Knuth |
Herzog Max in Bayern |
| Vilma Degischer |
Erzherzogin Sophie |
| Josef Meinrad |
Oberst Böckl |
| Walter Reyer |
Graf Andrassy |
| und andere |
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Wie die Erinnerungen an die Schulzeit, die der Film augenzwinkernd beschwört, hat „Die Feuerzangenbowle“ selber schon nostalgischen Reiz, was das fortdauernde Vergnügen an dieser fantasievoll aufbereiteten Pennälerwelt nicht mindert, im Gegenteil. Und nach wie vor gilt, was eingangs versichert wird: „Dieser Film ist ein Loblied auf die Schule, aber es ist möglich, dass die Schule es nicht merkt“.
Vier alte Herren erinnern sich bei einer dampfenden Feuerzangenbowle vergnügt an die Streiche ihrer Schulzeit. Dem Jüngeren ihrer feucht-fröhlichen Runde, Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann), ist ihre prustende Heiterkeit allerdings unverständlich: Der Ärmste war nie auf einer Schule, sondern hatte nur einen Hauslehrer. Um ihm nachträglich zu zeigen, was ihm damit entgangen ist, heckt man gemeinsam einen verrückten Plan aus. Einige Tage danach kreuzt im Gymnasium einer verträumten Kleinstadt ein „Neuer“ auf. Die anderen Oberprimaner amüsieren sich sehr über seine komische Schülermütze. Professor Grey (Erich Ponto), genannt Schnauz, findet ihn etwas albern, aber bald zeigt sich, dass dieser Pfeiffer es faustdick hinter den Ohren hat. Vor allem Schnauz bekommt das zu spüren, als er die alkoholische Gärung im Chemieunterricht mit selbst gebrautem Heidelbeerwein demonstrieren will. Ein Streich jagt den anderen, und nur Professor Bömmel (Paul Henckels) findet mitunter Mittel und Wege, um Pfeiffer zu bremsen. Mit Eva (Karin Himboldt), des Schuldirektors hübscher Tochter, in die er sich inzwischen verliebt hat, hat Pfeiffer allerdings gewisse Probleme. Sie glaubt ihm einfach nicht, wer er wirklich ist – ein Grund mehr, hinter seine Pennälerlaufbahn einen Schlusspunkt zu setzen, der es noch einmal in sich hat.
| Darsteller:in |
Rolle |
| Heinz Rühmann |
Dr. Johannes Pfeiffer |
| Erich Ponto |
Prof. Grey, „Schnauz“ |
| Paul Henckels |
Prof. Bömmel |
| Karin Himboldt |
Eva Knauer |
| Hilde Sessak |
Marion |
| Hans Leibelt |
Gymnasialdirektor Knauer |
| Hans Richter |
Rosen |
| Lutz Götz |
Oberlehrer Dr. Brett |
| Max Gülstorff |
Oberschulrat |
| Margarete Schön |
Frau Knauer |
| und andere |
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Rita und Georg sind schon lange geschieden – eigentlich. Aber jedes Jahr an Weihnachten werden sie noch mal ein Paar. Dann nämlich spielen sie Georgs Eltern Clara und Paul die glücklichen Eheleute vor, weil Georg sich einfach nicht traut, ihnen endlich die Wahrheit zu sagen. Rita wiederum gaukelt er eine neue Beziehung vor, obwohl er in Wahrheit noch immer an ihr hängt. Sogar seinen Job als erfolgreicher Oberarzt hat der gutmütige Krankenpfleger sich nur ausgedacht. Aber auch Rita verheimlicht ihre privaten und beruflichen Sorgen. Die beiden ahnen nicht, dass Clara und Paul die Maskerade der beiden längst durchschaut haben und ihr eigenes kleines Spiel spielen.
Der heiter-besinnliche Familienfilm besticht durch eine kluge Geschichte, vielschichtige Charaktere und eine hintersinnige Reflexion über Glück und ein erfülltes Leben.
| Darsteller |
Rolle |
| Katharina Thalbach |
Clara |
| Hanns Zischler |
Paul |
| Katharina Schüttler |
Rita |
| Matthias Koeberlin |
Georg |
| Klaus Dittmann |
Herr Sommer |
| Kai Ivo Baulitz |
Dr. Hans Marek |
| Markus John |
Bernie |
| Guido A. Schick |
Polizist |
| Monika Barth |
Frau Kiesling |
| Petra Kalkutschke |
Amtsärztin Dr. Müller |
| Erich Krieg |
Bestatter Merger |
| Rahul Chakraborty |
Niteen |
| Nadine Wrietz |
Manuela |
| Clara Brauer |
Nina |
| Nele Hollinderbäumer |
Jenny |
| Thomas Krutmann |
Friedhofarbeiter |
| und andere |
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Die Weihnachtsnacht mag eine heilige sein, aber still ist sie nicht in dieser mit emotionalen Turbulenzen reich gesegneten Jahresendkomödie über die kleinen und großen nur allzu menschlichen Konflikte bei Partnerschafts- und Familienangelegenheiten – Not- und Lebenslügen inklusive. Für solch ein bewegt amüsantes Gipfeltreffen der Beziehungsneurosen braucht es natürlich ein besonderes Ensemble, das hier mit Verve und Leidenschaft von den beiden großen Charakterdarstellern Gaby Dohm und Michael Gwisdek angeführt wird. Ihnen dabei zuzusehen, wie sie sich nicht nur die Bälle, sondern auch die Christbaumkugeln zuspielen, macht Laune und bringt die Zuschauer mit einem Augenzwinkern in Weihnachtsstimmung:
Irgendwann ist es einfach passiert: Nach 40 gemeinsamen Jahren ging die Ehe von Elli Berger-Voigt und Dr. Robert Berger in die Brüche. Aus den wilden Zeiten war Routine geworden. Erst fing er eine Affäre mit seiner Sprechstundenhilfe Chrissi an, dann stürzte sie sich in die Arme ihres 22 Jahre jüngeren Fahrlerers Micha, um wieder Abenteuer zu erleben. Als hoch gehandelte Paartherapeutin hätte es Elli vielleicht besser wissen müssen. Aber jetzt, drei Jahre nach ihrem Ehe-Aus, hadert sie mit sich, ihren Entscheidungen und dem deutlichen Altersunterschied zu ihrem Liebhaber. Erschwerend kommt hinzu, dass es Robert und seine Exfrau bislang immer noch nicht geschafft haben, ihre längst erwachsenen Kinder mit der Tatsache ihrer Scheidung zu konfrontieren. Zwar steht Elli mit ihrem neuen Therapie-Bestseller „Nichts als die Wahrheit“ gerade wieder hoch im medialen Kurs, doch sie selbst nimmt es nicht so genau mit der Ehrlichkeit. Deshalb wollen die längst getrennt lebenden Eheleute auch dieses Jahr zur weihnachtlichen Familienzusammenkunft den schönen Schein wahren und ihrem angereisten Nachwuchs das Heile-Welt-Szenario einer vermeintlich glücklichen Paarbeziehung vorspielen. Allerdings haben die beiden nicht mit der Hartnäckigkeit ihrer neuen Partner gerechnet. Weder Micha noch Chrissi wollen die Feiertage allein verbringen und quartieren sich trotzig im Haus von Elli ein. Wohl oder übel müssen sich die Gastgeber mit dieser ungewohnten Situation arrangieren. Auch die angereisten, erwachsenen Kinder wollen allerhand verbergen: Während die ältere Tochter Susanna und ihr Mann Heiner vor dem beruflichen Ruin stehen, hat es der musisch begabte Sohn Tobias noch nicht übers Herz gebracht, sich vor seinen erwartungsvollen Eltern als Studienabbrecher und Werbejingle-Komponist zu outen. Und Leonie, die Jüngste des Familienclans, erwartet ein Kind, weiß aber nicht, wer der Vater ist. Kurz: Weihnachten im Hause Berger-Voigt wird zu einem ebenso stürmischen wie unvergesslichen Event der Enthüllungen. Die Emotionen schlagen Funken, bis der Christbaum in Flammen steht. Schöne Bescherung!
| Darsteller |
Rolle |
| Gaby Dohm |
Elli |
| Michael Gwisdek |
Robert |
| Johanna Gastdorf |
Chrissi |
| Claes Kasper Bang |
Micha |
| Susanna Simon |
Susanna |
| Tom Keune |
Heiner |
| Bernhard Piesk |
Tobias |
| Anna Julia Kapfelsperger |
Leonie |
| Max Boekhoff |
Henry |
| Mia Kasalo |
Desiree |
| Mirko Lang |
Jakob |
| Jörg Thadeusz |
Jörg Thadeusz |
| und andere |
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„Little Lord Fauntleroy“, im englischsprachigen Raum bis heute ein Klassiker der Jugendliteratur, wurde mehrfach verfilmt. Jack Golds stimmungsvolle Inszenierung erfreut mit prächtigen Dekors und beweist gleichermaßen Sinn für Rührung und Komik; Alec Guinness gelingt es unvergleichlich, die im Roman recht klischeehafte Figur des Earls Mensch werden zu lassen. Tatsächlich bezaubernd ist der damalige Kinderstar Ricky Schroder als Ceddie, nicht nur beim abschließenden Weihnachtsfest. Die Chemie zwischen den beiden Darstellern erklärt die ungeheure Popularität des Films.
Der achtjährige Ceddie Errol lebt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seiner verwitweten Mutter in bescheidenen Verhältnissen in New York. Eines Tages taucht Mr. Havisham, ein Abgesandter des Earl of Dorincourt, bei Mrs. Errol auf. Der Earl ist Ceddies Großvater. Sein Enkel kennt ihn aber nicht, denn der adelsstolze alte Herr hatte sich seinerzeit von seinem Sohn Cedric – Ceddies Vater – losgesagt, als dieser eine Amerikanerin heiratete. Da inzwischen alle seine Söhne tot sind, wünscht der Earl, dass Ceddie nach England kommt, damit er als Erbfolger auf Schloss Dorincourt eine standesgemäße Erziehung erhält. Mrs. Errol willigt ein – unter einer Bedingung: Ihr Sohn soll nie erfahren, welche Abneigung der alte Herr gegen sie empfindet. Auf das Schloss darf sie nicht, stattdessen wird sie in der Nachbarschaft einquartiert. Ceddie, nun Lord Fauntleroy, ahnt nicht, wie es zwischen seiner Mutter und ihrem Schwiegervater steht. In seinen Augen ist der grantige alte Earl, der sich aus verletztem Stolz hinter einer Fassade versteinerter Gefühle verschanzt hat, der beste Großvater der Welt. Dieser wiederum gewinnt seinen Enkel rasch lieb; die frische Herzlichkeit des Jungen weckt in ihm Regungen, die für immer verschüttet zu sein schienen. Umso größer ist der Schock für den alten Herrn, als eine Frau auftaucht und behauptet, ihr Sohn sei der rechtmäßige Erbe des Titels.
| Darsteller:in |
Rolle |
| Ricky Schroder |
Ceddie Errol (Lord Fauntleroy) |
| Alec Guinness |
Earl of Dorincourt |
| Connie Booth |
Mrs. Errol |
| Eric Porter |
Mr. Havisham |
| Colin Blakely |
Hobbs |
| Rachel Kempson |
Lady Lorradaile |
| Carmel McSharry |
Mary |
| Gerry Cowper |
Mellon |
| Antonia Pemberton |
Dawson |
| Rolf Saxon |
Dick |
| John Cater |
Thomas |
| Peter Copley |
Reverend Muldaur |
| Kate Harper |
Minna |
| Barry Jackson |
Hustings |
| Rohan McCullough |
Lady Grace |
| Edward Wiley |
Ben Tipton |
| und andere |
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Fürst Dimitrij Nechljudow wird als Geschworener zu einem Mordprozess bestellt. Als er in der Angeklagten seine frühere Geliebte Katjuscha Maslowa wiedererkennt, plagt ihn das schlechte Gewissen. Denn als junger Mann hatte er das Ziehkind seiner Tanten kompromittiert, weswegen sie als Prostituierte endete. Von Schuld getrieben, überwindet er Feigheit und moralische Zwänge und folgt der zu Unrecht Verurteilten in die Deportation nach Sibirien. Obwohl auch Katjuscha nie aufgehört hat, Dimitrij zu lieben, heiratet sie schließlich einen anderen: Sie glaubt, dass die Liebe des Aristokraten allein aus seinem Schuldgefühl entspringt, und will ihn freigeben.
Die Tolstoi-Verfilmung „Die Auferstehung“ wurde mit großem Aufwand von Paolo und Vittorio Taviani in Szene gesetzt. In den Hauptrollen sind Timothy Peach, Stefania Rocca, Giulio Scarpati und Marie Bäumer zu sehen.
| Darsteller |
Rolle |
| Timothy Peach |
Dimitrij Nechljudow |
| Stefania Rocca |
Katjuscha Maslowa |
| Marie Bäumer |
Missy |
| Eva Christian |
Gouvernante |
| Marina Vlady |
Tante und Herzogin |
| Giulio Scarpati |
Simonson |
| Cécile Bois |
Mariette |
| Andrea Giordana |
Gerichts-Vorsitzender |
| Vania Villeurs |
Rechtsanwalt Fanarin |
| Antonella Ponziani |
Vera |
| Delia Boccardo |
Tante Sofia |
| Michele Melega |
Kristow |
| Laurent Terzieff |
Prediger |
| und andere |
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Nach „Krauses Fest“ (2007), „Krauses Kur“ (2009), „Krauses Braut“ (2011) und „Krauses Geheimnis“ (2014) ist „Krauses Glück“ der fünfte Teil der kleinen Filmreihe.
Hauptakteur ist der beliebte Schauspieler Horst Krause, vielen Zuschauern als ehemaliger Dorfpolizist aus den „Polizeiruf 110“-Produktionen vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) bekannt. Auch für „Krauses Glück“ schrieb Bernd Böhlich das Drehbuch und führte Regie:
Polizeihauptmeister Horst Krause ist pensioniert. Gemeinsam mit seiner Schwester Elsa kümmert er sich um den Gasthof in Schönhorst. Doch glücklich macht ihn das alles nicht. Sein Freund Schlunzke hingegen ist voller Tatendrang. Endlich will seine geliebte Ärztin Ramona bei ihm im frisch renovierten Schloss einziehen. Aber Bürgermeister Stübner hat einen anderen Plan, denn er muss eine Familie aus Syrien unterbringen. Krause hilft seinem Freund aus der Klemme – und hat dadurch plötzlich jede Menge zu tun. Zwei völlig unterschiedliche Kulturen prallen aufeinander. Das stellt alle vor große Herausforderungen und die Sprachbarriere scheint da nur das geringste Hindernis zu sein.
Krause muss feststellen, dass er sich mit seiner Willkommenskultur im Ort und beim Bürgermeister nicht nur Freunde macht. Und schließlich steht auch noch seine in Köln lebende Schwester Meta unerwartet vor der Tür. Ist ihre Ehe mit dem Hallodri Rudi gescheitert? Auf einmal wird Krause überall gebraucht – und scheint genau darin sein Glück zu finden …
| Darsteller |
Rolle |
| Horst Krause |
Dorfpolizist Horst Krause |
| Carmen-Maja Antoni |
Elsa Krause |
| Angelika Böttiger |
Meta Krause |
| Andreas Schmidt |
Rolf-Dieter Schlunzke |
| Tilo Prückner |
Rudi Weissglut |
| Boris Aljinovic |
Bürgermeister Stübner |
| Petra Kleinert |
Marion Stiehler |
| Erden Alkan |
Omar El Chanati |
| Elmira Rafizadeh |
Djamila El Chanati |
| Hussein Eliraqui |
Achmed El Chanati |
| Haulan Hushmen |
Mohammed El Chanati |
| Yarsan Hushmen |
Jussuf El Chanati |
| Stephan Grossmann |
Karl-Heinz Fengler |
| Julia Stinshoff |
Elisabeth Fengler |
| Dieter Montag |
Bauer Kowalski |
| Paulina Kowalska |
Dana |
| Marlon Kittel |
Benny |
| Timur Bartels |
Zecke |
| Long Dang-Ngoc |
Chef Erlebnisbad |
| Karin Werner |
Polizistin |
| Heiko Schwind |
Polizist |
| und andere |
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Sechs Jahre ist es her, seit über Mexiko eine NASA-Raumsonde abstürzte, die außerirdische Lebensformen mit sich führte. Seither lebt die Bevölkerung in Angst vor krakenförmigen Aliens, deren Ausbreitung auch mit militärischen Mitteln nicht zu stoppen ist. In dieser Situation erhält der Journalist Andrew Kaulder den Auftrag, die Tochter seines Chefs auf sicherem Wege zurück in die USA zu bringen. Doch die Mission hat ihre Tücken: Denn auf ihrer Reise müssen beide die „infizierte Zone“ durchqueren.
Das Debüt des britischen Multitalents Gareth Edwards macht aus kleinem Budget großes Kino und mischt auf intelligente Weise Romantik und Sozialkritik in seine kreativ umgesetzten Genre-Vorgaben.
| Darsteller |
Rolle |
| Whitney Able |
Sam Wynden |
| Scoot McNairy |
Andrew Kaulder |
| Mario Zuniga Benavides |
Kartenverkäufer |
| und andere |
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Ein Monat ist vergangen, seit „Butsch“, der Oberlausitzer Eigenbrötler, und Viola Delbrück, die neu hinzugezogene Kriminalistin aus Hamburg, ein junges kriminelles Paar verfolgt und gestoppt haben. Trotz dieses Erfolgs ist die Stimmung zwischen den Kommissaren schlechter denn je. Aber gerade jetzt sind sie als Team gefragt. Denn in Görlitz scheint ein Serientäter unterwegs zu sein, der junge, attraktive Joggerinnen auf grausame Weise ermordet, aber keine verwertbaren Spuren hinterlässt. Viola Delbrücks größtes Problem ist jedoch nicht „Butsch“, sondern ihr Noch-Ehemann, der brillante forensische Psychiater Björn Delbrück. Wie aus dem Nichts taucht er wieder in Görlitz auf und versucht, sich im neuen Leben seiner Frau einzunisten. Mit seinem Fachwissen über Serientäter beeindruckt er Kommissariatsleiter Ebertin, der ihn unterstützt. „Butsch“ aber, der sich zudem mit seiner störrischen, pubertierenden Tochter auseinandersetzen muss, wittert Gefahr und vertraut seinem eigenen Instinkt.
| Darsteller |
Rolle |
| Götz Schubert |
Burkhard „Butsch“ Schulz |
| Yvonne Catterfeld |
Viola Delbrück |
| Johannes Zirner |
Björn Delbrück |
| Jytte-Merle Böhrnsen |
Maja Frenzel |
| Andreas Schmidt |
Georg Ebertin |
| Jan Dose |
Jakob Böhme |
| Lucas Prisor |
Patrick Frenzel |
| Holger Bülow |
Fabian Nickritz |
| Roland Wolf |
Raaben |
| Emilie Neumeister |
Emmy Schulz |
| Marko Dyrlich |
Goran Tonka |
| Malina Ebert |
Olga Tyton |
| Werner Lustig |
Herr Emmerich |
| Paul Alhäuser |
Einbrecher |
| und andere |
|
Die erste Begegnung zwischen Viola Delbrück und Burkhard Schulz, den alle „Butsch“ nennen, ist alles andere als vielversprechend, die zweite läuft keineswegs besser. Vor den Polizisten liegt die Leiche von John Staffler, einem bekannten, erfolgreichen Anwalt. In seinem Mund: ein roter Stringtanga, der ganz sicher nicht seiner Frau gehört. Darin zumindest sind sich die ehemalige Hamburger Kriminalistin und der Oberlausitzer Eigenbrötler einig. Und auch darin, dass der Fundort der Leiche nicht der Tatort ist. Viola Delbrücks akribische Ermittlungen und „Butschs“ Instinkt führen sie zu einem Landsitz, in dem Staffler offenbar seine Geliebte untergebracht hatte. Dort kommen die Kommissare dem Geheimnis des Toten auf die Spur, das sie zu der jungen polnischen Prostituierten Jenni und deren Freund „Marke“ führt, einem jungen, polnisch-deutschen Paar, dessen Flucht immer verzweifelter wird, je näher ihnen die beiden Kommissare kommen.
Krimi-Reihe mit Yvonne Catterfeld und Götz Schubert in den Hautrollen. Den zweiten Film der Reihe zeigt Das Erste am 6. September: „Tief im Wald“.
| Darsteller |
Rolle |
| Yvonne Catterfeld |
Viola Delbrück |
| Götz Schubert |
Burkhard „Butsch“ Schulz |
| Emma Drogunova |
Jenni |
| Julius Nitschkoff |
Marek Palme |
| Andreas Schmidt |
Georg Ebertin |
| Jan Dose |
Jakob Böhme |
| Sebastian Nakajew |
Marvin Liebchen |
| Johannes Zirner |
Björn Delbrück |
| Robin Meisner |
Stipe |
| Katrin Heller |
Isabel Fröbe |
| Karina Plachetka |
Luisa Staffler |
| Marko Dyrlich |
Goran Tonka |
| Rad Kaim |
Wadim |
| Sabine Vitua |
Thea |
| und andere |
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Das bunte „Hotel Heidelberg“ ist wieder geöffnet. Im dritten Film der ARD-Degeto-Reihe wirbelt nun Annette Frier als emsige Hotelchefin Annette Kramer auf allen Etagen ihres liebevoll geführten Familienbetriebs. Stress gibt es natürlich: Wie gewohnt mit ihrer exzentrischen Mutter Hermine, gespielt von Hannelore Hoger, die das Hotel seinerzeit gegründet hat und nicht loslassen mag. Und auch Annettes noch junge Ehe mit dem schüchternen Psychotherapeuten Ingolf, gespielt von Christoph Maria Herbst, wird auf eine erste Probe gestellt.
Annette Kramer droht alles über den Kopf zu wachsen. Nicht nur soll sie Hausfrau, Mutter und Ehefrau sein, sondern auch noch rund um die Uhr ein Hotel managen. Da hat ihr gerade noch gefehlt, dass ihr Mann Ingolf ezunehmend genervt ist von den immer kleiner werdenden Zeitfenstern, die sie für ihn übrig hat. Und dass sich Annette entschließt, umindest für den Übergang für die scheidende Köchin Cindy einzuspringen und die Hotelküche zu schmeißen, ist wenig geeignet, Ingolf zu beruhigen. Aber das ist nichts gegen den neuesten Schauplatz, den ihre exzentrische Mutter Hermine ihr präsentiert. Denn Hermine hat sich verliebt. Und zwar nicht in irgendjemanden, sondern ausgerechnet in den misanthropisch-grummligen Theaterstar Richard Karrenberg, der dann auch in Rekordzeit das Hotel als sein Privateigentum zu betrachtet scheint und einen Krieg ausbrechen lässt. Annette gibt widerwillig zu, dass sie sich zu übernehmen droht, und stellt Daniela Frommert als neue Köchin ein. Doch stellt sich die Frage, ob dies richtig war – denn plötzlich erkranken mehrere Gäste des Hotelrestaurants an einer Infektion. Als die Lebensmittelbehörde feststellt, dass Sprossen von Flos Biobauernhof Träger von lebensgefährlichen Bakterien sind, werden Bauernhof ebenso wie Hotelrestaurant geschlossen. Annette und der Familie Kramer bleiben nur wenige Stunden, um ihre Unschuld zu beweisen und damit Hotel und Hof zu retten.
| Darsteller |
Rolle |
| Hannelore Hoger |
Hermine Kramer |
| Annette Frier |
Annette Kramer |
| Christoph Maria Herbst |
Ingolf Muthesius |
| Stephan Grossmann |
Stefan Kramer |
| Nele Kiper |
Floriane Kramer |
| David Nolden |
Jeremy Kramer |
| André Jung |
Richard Karrenberg |
| Bettina Stucky |
Daniela Frommert |
| Julia Schmitt |
Sibylle Hagedorn |
| Maren Kroymann |
Susanne Muthesius |
| Rainer Galke |
Ingo Engler |
| Rainer Laupichler |
Herr Krüger |
| Doris Plenert |
Frau Krüger |
| Seán McDonagh |
Notarzt |
| und andere |
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Hilla hat es geschafft: Weil die Pfarrei für ihr Schulgeld aufkommt, darf sie das Aufbaugymnasium besuchen und Abitur machen. Doch ihre Familie beäugt die Liebe Hillas zur Sprache, zu Büchern und zur Bildung skeptisch. Ihr Vater ist einfacher Arbeiter, ihre Mutter arbeitet als Putzfrau, die Großmutter hilft im Haushalt. Hilla, die als Einzige in der Familie Hochdeutsch gelernt hat, wirkt in dieser bildungsfernen Welt wie ein Fremdkörper. Was will das Mädchen mit dem Abitur? Im Deutschland der frühen 60er Jahre soll eine junge Frau eine Familie gründen, alles andere „sind nur Flausen“. Doch mit dem Pastor ihrer Gemeinde hat Hilla einen starken Fürsprecher, der ihr sogar ein Stipendium für ein Studium in Aussicht stellt. Im Gymnasium ist sie erst einmal Außenseiterin. Nicht nur ihre ärmliche Kleidung, auch ihr Ehrgeiz und ihre Belesenheit sind den anderen zunächst suspekt. Wirklich zu Hause fühlt Hilla sich in der Buchhandlung von Julius Buche, wo sie sich mit der geliebten Literatur eindeckt – sofern sie es sich leisten kann. Dort lernt sie auch einen jungen Mann kennen, Godehard van Keuken, Geologie-Student und Spross einer reichen Familie. Die beiden kommen sich näher, und Godehard öffnet ihr die Tür zu einer neuen Welt. Doch kann das gut gehen: sie, das arme Mädchen, und er, der reiche Fabrikantensohn? Eine andere wichtige Person in Hillas Leben wird ihre Mitschülerin Monika Blumental, ein wildes, schönes Mädchen mit wohlhabenden Eltern, mit der Hilla Freundschaft schließt. Hilla wird aufgerieben zwischen den Zwängen und Einschränkungen ihrer Herkunft und dem, was sein könnte. Sie muss für ihren Weg kämpfen, für ihre Sehnsucht nach freiem Denken inmitten der Begrenztheit der Adenauer-Zeit. Denn ihr Ziel, einmal ein selbstbestimmtes Leben als Schriftstellerin zu führen, passt so gar nicht zu dem, was ihre Eltern und die Männer von ihr erwarten. Der Rettungsanker bleibt das Stipendium fürs Studium, das sie jedoch nur bekommt, wenn sie ihre Schwierigkeiten in Mathematik überwindet. Und als Hilla Opfer einer Gewalttat wird, droht das Erlebte, ihre Zukunftspläne zunichte zu machen.
| Darsteller |
Rolle |
| Anna Fischer |
Hilla |
| Margarita Broich |
Mutter |
| Ulrich Noethen |
Vater |
| Barbara Nüsse |
Großmutter |
| Daniel Sträßer |
Godehard van Keuken |
| Heiko Pinkowski |
Herr Buche |
| Markus John |
Pastor |
| Saskia Rosendahl |
Monika |
| Heike Trinker |
Frau Seliger |
| Petra Welteroth |
Tante Berta |
| Wolfgang Rüter |
Lehrer Sellmer |
| Hajo Tuschy |
Lehrer Rebmann |
| und andere |
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Österreich, 1908. Georg Trakl lebt als Sohn einer großbürgerlichen Familie in Salzburg. Er absolvierte eine Ausbildung zum Apotheker, aber seine wahre Leidenschaft gehört der Poesie: Er träumt von Erfolgen als Dichter. Große Zuneigung hegt der junge Mann zu seiner jüngeren Schwester Grete. Seit frühester Kindheit ist diese für ihn eine Muse, während sie ihn in heimlicher Liebe verehrt. Mit dem Beginn seines Pharmaziestudiums in Wien ist der von Schuldgefühlen geplagte Georg bereit, diese zu weit gehende Symbiose zu lösen. Doch Grete setzt alles daran, ihm nach Wien zu folgen. Durch ihr außerordentliches Talent schafft sie als eine der ersten Frauen die Aufnahme am renommierten Wiener Konservatorium. Sie sieht das Studium in der Meisterklasse von Professor Albert Brückner aber vor allem als Mittel, um weiterhin Georg nahe sein zu können. Dabei hofft sie, in der großen Stadt endlich ihre Liebe freier ausleben zu können. Aus der platonischen Intimität wird nun eine körperliche Beziehung. Von seiner Muse inspiriert, feiert Georg erste Erfolge als Poet: Das Publikum schätzt seine Gedichte und er genießt das gesellschaftliche Ansehen. Doch die Beziehung der Geschwister leidet immer stärker unter Gretes besitzergreifender Zuneigung und Georgs moralischem Empfinden. Mit Drogen versucht er, sich von dem Druck zu lösen, und vernebelt dadurch zunehmend seinen Geist. Sein Studienkamerad Ludwig Schubeck versucht, diesem selbstzerstörerischen Treiben Einhalt zu gebieten. Um das Dilemma zu lösen, drängt Georg seine Schwester schließlich zu einer Ehe mit dem viel älteren Professor Brückner. Doch so einfach kommen die Geschwister nicht voneinander los.
Der jung verstorbene Dichter Georg Trakl (1887-1914) zählt heute zu den wichtigen Vertretern des poetischen Expressionismus. In „Tabu – Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden“ zeichnet Regisseur Christoph Stark das Porträt eines ebenso genialen wie gequälten Geistes, der an gesellschaftlichen Zwängen seiner Zeit zerbricht. Zugleich erzählt das Drama die Geschichte einer unbändigen und zerstörerischen Liebe. Hauptdarsteller Lars Eidinger wurde für seine intensive Leistung mit dem Preis der deutschen Filmkritik geehrt. Nicht weniger beeindruckend gibt Peri Baumeister Trakls eigenwillige Schwester Grete.
| Darsteller |
Rolle |
| Lars Eidinger |
Georg Trakl |
| Peri Baumeister |
Grete Trakl |
| Rainer Bock |
Albert Brückner |
| Petra Morzé |
Mutter Trakl |
| Rafael Stachowiak |
Ludwig Schubeck |
| Jules Werner |
Oskar Kokoschka |
| Anne Metzler |
Alma Mahler |
| Katharina Strasser |
Fanny |
| Patrick Hastert |
Apotheker |
| Susi Stach |
Agnes |
| Christiane Rausch |
Frau Gassner |
| Vera Borek |
Georgs Wirtin |
| und andere |
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Metzgermeisterin Maria Gissenwehrer trägt ihr Herz auf der Zunge und macht keine Kompromisse. Schon gar nicht bei ihrer einzigen Passion: der preisgekrönten Weißwurst, zubereitet nach alter Rezeptur und von ihr selbst noch einmal verfeinert. Als ihr Bruder Kristian mit einem Gipsbein ausfällt, muss die Grantlerin tun, was sie am wenigsten kann – oder mag: Menschen für sich einnehmen und freundlich von etwas überzeugen. Dabei geht es im doppelten Sinne um die Wurst, nämlich einen Exportauftrag nach Argentinien und die Rettung ihres angeschlagenen Familienunternehmens. Mit ihrem pubertierenden Neffen Caspar im Schlepptau, lässt sich Maria widerwillig auf das Abenteuer ein. Ihre ersten Erfahrungen in Buenos Aires übertreffen selbst schlimmste Befürchtungen: Dort landen Weißwürste auf dem Grill, werden mit Messern malträtiert und in Ketchup-Saucen ertränkt. Wer so barbarisch mit ihrer Spezialität umgeht, hat diese nicht verdient! Leider bleibt ihr dennoch keine Wahl. Um den dringend benötigten Großauftrag an Land zu ziehen, muss Maria über ihren Schatten springen. Wie gewohnt geht sie diese Herausforderung konsequent an. Und tatsächlich kommt schon bald einiges in Bewegung – nicht nur bei der Sache mit den Weißwürsten, sondern auch in ihrem Leben.
Christine Neubauer schlüpft für „Maria, Argentinien und die Sache mit den Weißwürsten“ in eine ungewohnte Rolle: Sie spielt eine schroffe Perfektionistin, die sich hinter ihrer Metzgerschürze vom Leben abschottet. Erst in der Ferne gelingt es der Urbayerin, sich aus eigenen Zwängen zu befreien und das Herz in die Hand zu nehmen. Paroli bieten ihr Carlos Lobo in der Rolle des stolzen Dolmetschers und Valentino Fortuzzi als schwieriger Neffe. Bevor die drei an einem Strang ziehen, um die Weißwurst auf argentinische Teller zu bringen, müssen sie sich in der Culture-Clash-Komödie von Regisseur Markus Herling erst einmal zusammenraufen.
| Darsteller |
Rolle |
| Christine Neubauer |
Maria Gissenwehrer |
| Carlos Lobo |
Diego |
| Valentino Fortuzzi |
Caspar Gissenwehrer |
| Tijan Marei |
Mariella Sanchez |
| Max Schmidt |
Kristian Gissenwehrer |
| Margarita Mellicovsky |
Sophia |
| und andere |
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