Mona Pirzad und Felix Klare – Foto: ARD Degeto | Olaf Raymond Benold

 

Unter der Regie von Florian Baxmeyer fanden vom 5. September September bis 13. Oktober die Dreharbeiten für die ARD-Degeto-Komödie „Grüß Gott, Persien“ (AT) statt. Es ist der erste deutsche TV-Film, der im Iran gedreht wird. In den Hauptrollen spielen Felix Klare, Günther Maria Halmer, Mona Pirzad, Roya Teymourian und Pejman Bazeghi. Gedreht wird bis zum 13. Oktober in Teheran, Kashan und München.

Zum Inhalt: „Der Papa ist weg!“ Nicht nur das – von seiner verschreckten Mutter (Johanna Bittenbinder) erfährt der Jungunternehmer Robert (Felix Klare) zudem vom angeblichen Ziel des Verschwundenen: Teheran! Zunächst juckt Robert dies wenig. Aber der bankrotte Achim (Günther Maria Halmer) ist dorthin aufgebrochen, um Schulden einzutreiben. Da es seitdem kein Lebenszeichen von ihm gibt, entscheidet Robert, den nächsten Flieger in den Iran zu nehmen. Seine Suche erfordert drastische Maßnahmen: Um bis in den tiefen Süden Persiens zu gelangen, muss er mit seiner Wegbegleiterin Shirin (Mona Pirzad) eine Zeit-Ehe eingehen. Während die schöne Deutschlehrerin mit einem Faible für Goethe ihren Gast beim Parcours durch allerhand Fettnäpfchen beobachtet, dämmert es Robert, dass sein Vater weniger altem Geld als alten Gefühlen nachläuft…

„Grüß Gott, Persien“ (AT) wird produziert von der Bavaria Fernsehproduktion Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste und ist als Beitrag für das Label „Endlich Freitag im Ersten“ geplant. Regie führt Florian Baxmeyer, das Drehbuch stammt von Sebastian Orlac. Produzent ist Ivo-Alexander Beck. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius und Jasmin Larionow (ARD Degeto).

 

 

 

 

 

v.. l. n. r.: Sebastian Fräsdorf (Rolle Alex), Sinan Akkus (Regie), Cornelia Gröschel (Rolle Marie) – Foto: ARD Degeto | George Cifteli

 

Unter der Regie von Sinan Akkus wurden am 27. Oktober 2017 die Dreharbeiten für die ARD-Degeto-Komödie „Fischer sucht Frau“ (AT) beendet. Im fiktiven Ort „Stresund“ muss ein mittlerweile urbanisierter Sohn nicht nur dem eigenen Vater aus der Patsche helfen, sondern auch das ganze Dorf verkuppeln. In den Hauptrollen spielen Sebastian Fräsdorf, Cornelia Gröschel und Uwe Rohde neben u. a. David Simon, Stefan Lampadius und Juri Raphael Senft. Gedreht wurde ab 26. September in und um Hamburg sowie an der Ostsee zwischen Lübeck und Wismar.

Zum Inhalt: Nicht nur muss Wahlhamburger Alex (Sebastian Fräsdorf) sich in seinen ungeliebten Geburtsort Stresund begeben, es erwartet ihn auch ein äußerst mies gelaunter Vater (Uwe Rohde). Papa Fred braucht seit einem Unfall dringend Hilfe, vergrault aber jeden Pfleger – und jetzt soll mangels Rücklagen auch noch sein Sohn für die Betreuung aufkommen! Dabei steht der engagierte Alex so kurz davor, mit dem Ersparten seine Traumfirma zu gründen. Es gibt nur eine Lösung, zumindest für Alex: Das väterliche Haus muss verkauft werden. Aber die Lage des charmanten Anwesens ist insofern eine Katastrophe, als es außer der taffen Marie (Cornelia Gröschel) keine jungen Frauen im Ort gibt. Tote Hose, oder vielmehr: „keine Röcke“. Um mehr Damen in den Ort zu locken, sieht Alex sich also plötzlich Speed-Datings organisieren und dafür den Fischern die Kunst der Verführung erklären – und darin, so merkt er schnell, steckt eigentlich die größte Herausforderung.

„Fischer sucht Frau“ (AT) wird produziert von Wiedemann & Berg Television im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Judith Westermann. Produzentin ist Nanni Erben, Producerin ist Annika Kober. Birgit Titze (ARD Degeto) zeichnet für die Redaktion verantwortlich.

v. l. n. r.: Peter Schneider (Rolle Rimbaud), Jonathan Berlin (Rolle Ed), Regisseur Thomas Stuber und Albrecht Schuch (Rolle Kruso) – Foto: MDR | Lukas Šalna

„Wenn du die Freiheit nicht in dir findest, findest du sie nirgendwo.“

Von Anfang September bis Anfang November fanden die Dreharbeiten für die filmische Adaption des Romans „Kruso“ von Lutz Seiler statt, der 2014 mit dem Uwe-Johnson-Preis sowie dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. „Kruso“ erzählt von der Utopie der Freiheit, die im letzten Sommer vor dem Zusammenbruch der DDR 1989 auf der legendenumwobenen Insel Hiddensee eine kleine Gruppe Aussteiger zu leben sucht. Hiddensee galt in der DDR als ein Ort für Andersdenkende, Intellektuelle, Künstler, Systemkritiker, ein „Sehnsuchtsort der Freiheit“.

Regie führte Thomas Stuber („Herbert“, „Tatort: Verbrannt“), das Drehbuch schrieb Thomas Kirchner („Der Turm“). Für die Kamera zeichnet Nikolai von Graevenitz verantwortlich. Albrecht Schuch spielt Kruso; Jonathan Berlin ist als Ed zu sehen. In weiteren Rollen spielen Andreas Leupold, Peter Schneider u.v.a.m. Gedreht wird bis Anfang Oktober 2017 u. a. in Litauen.

Zum Inhalt: „Kruso“ handelt von der Männerfreundschaft zwischen Ed (Jonathan Berlin) und Kruso (Albrecht Schuch), die als Teil einer Gruppe von Aussteigern die Gaststätte „Zum Klausner“ auf Hiddensee betreiben. Die Ostseeinsel wird zum Rettungsanker für Menschen auf der Suche nach einer neuen Lebensperspektive. Vor der magischen Kulisse der Insellandschaft, in der geschlossenen Gesellschaft des Abwasch- und Kellnerpersonals eines Ausfluglokals, verdichten sich einzelne menschliche Schicksale und die großen Umbrüche eines politischen Systems zur Geschichte einer großen Freundschaft, deren Traum kühner ist als politische Systeme. Als immer mehr Menschen im Sommer 1989 die DDR verlassen, wird auch der „Klausner“ immer leerer und aus der schützenden Arche wird ein sinkendes Schiff, bei dem am Ende nur noch Kruso und Ed an Bord sind.

„Kruso“ ist eine UFA FICTION-Produktion in Koproduktion mit dem MDR und der ARD Degeto für Das Erste, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung, unterstützt durch das Lithuanian Film Centre. Die Redaktion liegt federführend bei Jana Brandt und Stephanie Dörner (MDR), Redakteurin bei der ARD Degeto ist Claudia Grässel. Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann, Producer ist Martin Bromber. Der Dreh dauert bis Anfang Oktober 2017. Sendetermin voraussichtlich im dritten Quartal 2018 im Ersten.

Von links nach rechts: Tanja Wedhorn, Sibylle Tafel (Regie), Klaus Merkel (Kamera) – Foto: ARD Degeto|Boris Laewen

Nach dem erfolgreichen Start der Komödienreihe „Praxis mit Meerblick“ auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ wurden im Oktober 2017  zwei weitere Filme der Reihe abgedreht. Tanja Wedhorn spielt erneut die schlagfertige und charmante Ärztin ohne Doktortitel Nora Kaminski, die sich auf der Ostseeinsel mit ihrer direkten Art nicht nur Freunde macht. An ihrer Seite spielt Stephan Kampwirth ihren Praxiskollegen und guten Freund Richard, der etwas hypochondrisch veranlagt ist. In weiteren Rollen sind u.a. Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Werner, Lukas Zumbrock, Shenja Lacher, Petra Kelling und Dirk Borchardt zu sehen. Sibylle Tafel führte die Regie nach Büchern von Michael Vershinin und Marcus Hertneck. Gedreht wurde in Sassnitz, Binz und Bergen (Rügen) sowie in Stralsund und Berlin.

 

„Brüder und Söhne“ (AT):

Zum Inhalt: Wie in alten Studientagen: Nora (Tanja Wedhorn) und Richard (Stephan Kampwirth) wohnen wieder unter einem Dach. In der Ärzte-WG wird es eng, als sich auch noch Noras Sohn Kai (Lukas Zumbrock) einquartiert. Sie hat leider wenig Zeit, den wahren Grund für seinen Rügen-Besuch herauszufinden, denn Nora lernt die Butenschön-Brüder kennen – erst im Dienst, dann privat. Matthias (Shenja Lacher) hat es Nora angetan: Der Fischer ist nicht nur ein attraktiver Mann, sondern auch eine fürsorgliche Stütze für seinen Bruder Robin (Max Dominik) mit Down-Syndrom. Dass er selbst dringend Hilfe braucht, möchte sich der stolze Matthias nicht eingestehen. Neuen Ärger in der Praxis bekommt Nora wegen einer Mutter, bei der die Ruhrpottlerin den falschen Ton getroffen hat. Zum Glück kann sie auf Kai zählen, der als Jura-Student bereits ein paar Tricks auf Lager hat.

 

„In Gottes Hand“ (AT):

Zum Inhalt: Eine böse Überraschung erlebt Nora vor Gericht. Es geht um den Tod eines Patienten aus ihrer Zeit als Schiffsärztin. Statt das Kapitel abschließen zu können, droht durch die Falschaussage eines Zeugen ein hohes Schmerzensgeld – und sogar ein neues Verfahren wegen Totschlags. Jetzt kann nur noch einer helfen: ihr Exmann Peer (Dirk Borchardt). Dass der Berliner Topanwalt auf Rügen einläuft, passt Noras neuem Freund überhaupt nicht. Matthias ist nach dem Verlust seines Hofes und des Kutters ohnehin angeschlagen. Zudem muss er für seinen Bruder Robin eine weitreichende Entscheidung treffen. Auch Kai ringt mit sich: Er will seinem Vater endlich sagen, wie es um sein Jura-Studium steht. Ausgerechnet Kai kommt auf eine Idee, um Noras Prozess doch noch zu gewinnen.

„Praxis mit Meerblick“ ist eine Produktion der REAL FILM BERLIN im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Hinter der Kamera stand Klaus Merkel. Produzentin ist Heike Streich. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

 

Von links nach rechts: Annie Brunner, Ingo Rasper, Aglaia Szyszkowitz, Alina Abgarjan , Friedrich von Thun – Foto: ARD Degeto/Hendrik Heiden

Von Mitte August bis Mitte September 2017 fanden die Dreharbeiten zu der ARD-Degeto-Komödie „Zimmer mit Stall“ (AT) in Hausham (Oberbayern), München und Umgebung statt. Aglaia Szyszkowitz spielt die frischgebackene Wirtin einer Bergpension, deren Zukunftspläne von ihrem störrischen Nachbarn Friedrich von Thun erheblich gestört werden.  In weiteren Rollen sind u.a. Philipp Sonntag, Alina Abgarjan, Christian Hoening, Frederic Linkemann und François Smésny zu sehen.

Zum Inhalt:  Frische Landluft, saftige Wiesen und ein imposantes Bergpanorama – der abgelegene Fuchsbichlerhof hat es der quirligen Münchnerin Sophie (Aglaia Szyszkowitz) angetan. Obwohl ihr Mann Philippe (François Smésny) und Tochter Leonie (Alina Abgarjan) andere Pläne haben, besiegelt sie den Kauf. Genervt von den fixen Ideen seiner Frau nimmt Philippe sich eine Auszeit. Ganz auf sich gestellt wagt Sophie mit ihrer 15-jährigen Tochter den Neuanfang. Doch der Kaufvertrag des urigen Hofes von Ludwig Fuchsbichler (Christian Hoening) hat einen Haken: Der bisherige Bewohner des Fuchsbichlerhofs, Ludwigs Bruder Barthl (Friedrich von Thun), hat „Stallrecht“ auf Lebenszeit. Statt den von Sophie geplanten Tieren, zieht nun der Griesgram Barthl selbst in den Stall. Als Sophie aus ihrer finanziellen Not eine Tugend macht und auf dem Hof naturliebende Urlauber einquartieren will, eskaliert der Kleinkrieg.

„Zimmer mit Stall“ (AT) ist eine Produktion der Roxy Film GmbH (Produzenten: Andreas Richter, Ursula Woerner und Annie Brunner) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Ingo Rasper, das Drehbuch stammt von Kathrin Richter, Jürgen Schlagenhof und Ingo Rasper. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto).

v.l.n.r.:  Julia Koschitz, Aljoscha Stadelmann, Michael Rotschopf – Foto: ARD Degeto | Kai Schulz

Vom 8. Juni bis 7. Juli 2017 fanden die Dreharbeiten für den dritten Film der erfolgreich gestarteten Krimi-Reihe „Harter Brocken“ statt. Inszeniert wurde der action- und humorgeladene Krimi von Andreas Senn nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt. Erneut übernahm Aljoscha Stadelmann die Rolle des stoischen Kommissars Frank Koops, dessen Revier der Polizeiposten St. Andreasberg im Harz ist. Der vermeintlich gutmütige und am Schießstand wenig treffsichere „Sheriff“ ist ziemlich ausgebufft und lässt sich dabei selten in die Karten schauen. In seinem dritten Fall bekommt Koops Besuch von einer „alten Bekannten“, gespielt von Julia Koschitz, und wird gezwungenermaßen vom Gesetzeshüter zum Gesetzesbrecher. In weiteren Rollen spielen Anna Fischer, Moritz Führmann, Michael Rotschopf, Jan Krauter u.a.

Gedreht wurde in St. Andreasberg und Umgebung.

Zum Inhalt: Die ruhige Idylle in Frank Koops‘ Polizeiwache im Harz wird empfindlich gestört, als seine alte Nemesis, die durchtriebene Miriam Nohe alias Simone Schmidt (Julia Koschitz), vorzeitig aus der Haft entlassen wird. Denn die setzt alles daran, sich an Koops zu rächen und einen neuen Coup durchzuziehen. Zu diesem Zweck lässt sie von ihrem psychopathischen Komplizen Björn (Jan Krauter) Koops‘ Kollegin Mette (Anna Fischer) entführen und droht mit deren Ermordung, sollte Koops nicht für sie einen Banküberfall planen und verüben. Was sie ihm nicht verrät: Es gibt noch einen weiteren Komplizen, den skrupellosen Hagen (Michael Rotschopf), der ein wachsames Auge auf Koops hat. In einem Wettlauf mit der Zeit und mit Unterstützung seines Freundes Heiner (Moritz Führmann) muss Koops versuchen, die ausgekochte Simone ein weiteres Mal auszutricksen.

„Harter Brocken: Der Bankraub“ (AT) ist eine Produktion der H & V Entertainment GmbH (Produzent Lynn Schmitz) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

 

Maik (Tristan Göbel, li.) und Tschick (Anand Batbileg) – Foto: Studiocanal GmbH | Mathias Bothor

Der diesjährige Gewinner des von der European Film Academy und EFA Productions mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung vergebenen Preises ist Fatih Akins

Tschick

Largo Film | Studiocanal Film | BR | ARD Degeto | RBB | NDR – Buch und Regie: Fatih Akin nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Produzent: Marco Mehlitz

Abgestimmt haben Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren in 36 europäischen Städten. Verliehen wurde der Preis am 7. Mai 2017 in Erfurt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.yaa.europeanfilmawards.eu.

 

v.l.n.r.: Richy Müller, Jan Josef Liefers, Jürgen Vogel, Matthias Bundschuh und Armin Rohde – Foto: UFA FICTION | ARD Degeto | Wolfgang Ennenbach

In „So viel Zeit“, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Frank Goosen, feiert Regisseur Philipp Kadelbach („Nackt unter Wölfen“, „Unsere Mütter, unsere Väter“) das Leben, die Musik und die Tatsache, dass es nie zu spät ist, seinem Leben eine entscheidende Wendung zu geben. Es ist Philipp Kadelbach und den Produzenten nicht nur gelungen, mit Jan Josef Liefers („Vier gegen die Bank“), Jürgen Vogel („Die Welle“), Richy Müller („Schlussmacher“), Armin Rohde („Nachtschicht“), Matthias Bundschuh („Wir sind die Neuen“), André M. Hennicke („Victoria“), Alwara Höfels („Fack ju Göhte“) und Laura Tonke („Der Staat gegen Fritz Bauer“) ein glänzendes Star-Ensemble zu gewinnen, die Mitglieder der legendären Band „Scorpions“ konnten ebenfalls für einen Cameo-Auftritt begeistert werden. Gedreht wurde vom 20. Februar bis 05. April 2017 in NRW und Berlin.

Zum Inhalt:  Rainers (Jan Josef Liefers) Leben ist nicht so ganz das, wovon er geträumt hat. Sein Job langweilt ihn, seine Frau hat ihn verlassen und sein Sohn hätte sich auch einen tolleren Papa gewünscht. Und Rainer hat auch eine Leiche im Keller. Er hat damals vor 30 Jahren den Durchbruch seiner Band „Bochums Steine“ auf offener Bühne ruiniert. Seine Bandkollegen Bulle (Armin Rohde), Konni (Matthias Bundschuh), Thomas (Richy Müller) und besonders Ole (Jürgen Vogel) haben ihm das nie verziehen. Als wäre das alles noch nicht genug, eröffnet ihm seine Ärztin, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Ende der Durchsage? Nicht für Rainer! Er beschließt, noch einmal alles zu geben und startet durch. Er will jetzt eine Sache in seinem Leben richtig machen: Das Comeback von „Bochums Steine“! Doch wie werden seine alten Bandkollegen auf den Vorschlag reagieren? Kann Rainer sie überzeugen, dass es nie zu spät ist, seinen Traum zu leben? Zu verlieren hat er nichts mehr und auf einmal steht das Leben wieder auf Rainers Seite…

„So viel Zeit“ ist eine UFA FICTION-Produktion in Koproduktion mit Feine Filme und ARD Degeto und in Zusammenarbeit mit Sky,  gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW, das Medienboard Berlin-Brandenburg, die Filmförderungsanstalt FFA, die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien BKM und den Deutschen Filmförderfonds DFFF. Produzenten sind Benjamin Benedict, Sebastian Werninger (UFA FICTION) und Hermann Florin (Feine Filme), ausführende Produzentin ist Verena Monssen. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto). Regie führt Philipp Kadelbach. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Frank Goosen, das Drehbuch schrieben Stefan Kolditz, Malte Welding und Thomas Sieben.

„So viel Zeit“ wird in den deutschsprachigen Gebieten von Universum Film in Zusammenarbeit mit UFA Distribution voraussichtlich im Frühjahr 2018 in die Kinos gebracht. Den Weltvertrieb übernimmt Global Screen in Zusammenarbeit mit UFA Distribution. Die Free-TV Auswertung erfolgt über ARD Degeto. Der Pay-TV Senderpartner ist Sky.

„Terror – Ihr Urteil“ mit (v.l.n.r.) Lars Eidinger, Martina Gedeck, Florian David Fitz, Burghart Klaußner – Foto: ARD Degeto | Moovie | Julia Terjung

Am Donnerstag, 2. Februar 2017, werden in der Düsseldorfer Rheinterrasse die besten Produktionen und Einzelleistungen des Jahres 2016 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Unter den Nominierten sind 16 ARD Degeto-Produktionen und Beteiligungen.

Nominiert sind –

in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“
  • Terror – Ihr Urteil (ARD Degeto | rbb | Moovie | Beta Film)
  • Auf kurze Distanz (WDR | ARD Degeto | UFA Fiction)
ARD Degeto TERROR - IHR URTEIL, am Montag (17.10.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Eurofighter-Pilot Lars Koch (Florian David Fitz) ist wegen Mordes an 164 Menschen angeklagt. © ARD Degeto/Moovie GmbH/Julia Terjung, honorarfrei – Verwendung auch bei Social Media gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung bei Nennung "Bild: ARD Degeto/Moovie GmbH/Julia Terjung" (S2). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, degeto-presse@degeto.de
„Terror – Ihr Urteil“ mit Florian David Fitz (Mitte)  – Foto: ARD Degeto | Moovie GmbH | Julia Terjung“

 

In der Kategorie „Bester Mehrteiler“

  • Der Fall Barschel (ARD Degeto | Zeitsprung)
  • Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter |Die Opfer |Die Ermittler (SWR | BR | WDR | MDR | ARD Degeto | Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg | Beta Film)
ARD DER FALL BARSCHEL, Deutschland 2015, Regie Kilian Riedhof, am Samstag (06.02.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN Der investigative Reporter David Burger (Alexander Fehling) bei der "Ehrenwort-Pressekonferenz", in der Uwe Barschel eidesstattlich erklärt, dass die Vorwürfe gegen ihn haltlos sind. © ARD Degeto/Stephan Rabold, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung und bei Nennung "Bild: ARD Degeto/Stephan Rabold" (S2). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, degeto-presse@degeto.de
„Der Fall Barschel“ mit Alexander Fehling (Mitte) – Foto: ARD Degeto | Stephan Rabold

 

In der Kategorie „Beste Schauspielerin“

  • Anna Maria Mühe (Mitten in Deutschland: NSU – Heute ist nicht alle Tage: Die Täter – SWR | BR | WDR | MDR | ARD Degeto | Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg | Beta Film)
  • Katharina Marie Schubert (Wer aufgibt ist tot – ARD Degeto | SWR)
ARD/SWR MITTEN IN DEUTSCHLAND: NSU, "Die Täter - Heute ist nicht alle Tage (1/3)", am Mittwoch (30.03.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. In Kooperation von SWR, WDR, BR, ARD Degeto und MDR sollen die Ereignisse um die NSU Morde aus verschiedenen Blickwinkeln in drei 90minütigen Fernsehfilmen erzählt werden. Der erste Teil (SWR) befasst sich im Schwerpunkt mit der Radikalisierung Jugendlicher in der Nachwendezeit, der Entstehung rechtsradikaler Strukturen in den neuen Bundesländern, der zweite Teil erzählt die Geschichte der Opfer und Opferfamilien und deren Leidensweg als Verdächtige und der dritte Teil erzählt von den Ermittlungen und den Hintergründen der Ermittlungspannen. Bild: Beate Zschäpe (Anna Maria Mühe). © SWR/Stephan Rabold, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung "Bild: SWR/Stephan Rabold" (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-22202, foto@swr.de
„Mitten in Deutschland: NSU – Heute ist nicht alle Tage: Die Täter“ mit Anna Maria Mühe – Foto: SWR | Stephan Rabold

In der Kategorie „Bester Schauspieler“

  • Martin Brambach (Der Fall Barschel – ARD Degeto | Zeitsprung)
  • Edin Hasanovic (Auf kurze Distanz –  WDR | ARD Degeto | UFA Fiction)
  • Lars Eidinger (Terror – Ihr Urteil – ARD Degeto |rbb | Moovie | Beta Film)
Bild 35: HH / SPIEGELWOHNUNG Pfeiffer ist am Packen, Olaf und David haben Fragen... 1 David Burger - Alexander Fehling 2 Olaf Nissen - Fabian Hinrichs 5 Reiner Pfeiffer - Martin Brambach
„Der Fall Barschel“ mit (v. l. n. r.) Fabian Hinrichs, Martin Brambach, Alexander Fehling – Foto: ARD Degeto | Stephan Rabold

In der Kategorie „Beste Regie“

  • Sherry Hormann (Tödliche Geheimnisse – ARD Degeto | Gabriela Sperl)
  • Philipp Kadelbach (Auf kurze Distanz – WDR | ARD Degeto | UFA Fiction)
  • Lars Kraume (Terror – Ihr Urteil – ARD Degeto |rbb | Moovie | Beta Film)
ARD Degeto TÖDLICHE GEHEIMNISSE, am Samstag (05.11.16) um 20:15 Uhr und um 01:15 Uhr im ERSTEN. Chefredakteurin Karin Berger (Anke Engelke) und Reporterin Rommy Kirchhoff (Nina Kunzendorf, li.) wissen, dass sie aufpassen müssen. © ARD Degeto/Stephan Rabold, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung und bei Nennung "Bild: ARD Degeto/Stephan Rabold" (S2). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, degeto-presse@degeto.de
„Tödliche Geheimnisse“ mit Anke Engelke (li.) und Nina Kunzendorf – Foto: ARD Degeto | Stephan Rabold
in der Kategorie „Bestes Buch“
  •  Holger Karsten Schmidt (Auf kurze Distanz – WDR | ARD Degeto | UFA Fiction)
Nominiert für den Deutschen Fernsehpreis 2017 in der Kategorie Bester Fernsehfilm: "Auf kurze Distanz" Als verdeckter Ermittler findet Klaus Roth (Tom Schilling) das Vertrauen und die Freundschaft des Wettbetrügers Luka Moravac (Edin Hasanovic, l). © WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/UFA FICTION GmbH/Jakub Bejnarowicz" (S2). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de
„Auf kurze Distanz“ mit Edin Hasanovic (li.) und Tom Schilling – Foto: WDR | UFA Fiction | Jakub Bejnarowicz
 in der Kategorie „Beste Kamera“
  •  Frank Lamm (Mitten in Deutschland: NSU – Heute ist nicht alle Tage: Die Täter – SWR | BR | WDR | MDR | ARD Degeto | Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg | Beta Film)
ARD/SWR MITTEN IN DEUTSCHLAND: NSU, "Die Täter - Heute ist nicht alle Tage (1/3)", am Mittwoch (30.03.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. In Kooperation von SWR, WDR, BR, ARD Degeto und MDR sollen die Ereignisse um die NSU Morde aus verschiedenen Blickwinkeln in drei 90minütigen Fernsehfilmen erzählt werden. Der erste Teil (SWR) befasst sich im Schwerpunkt mit der Radikalisierung Jugendlicher in der Nachwendezeit, der Entstehung rechtsradikaler Strukturen in den neuen Bundesländern, der zweite Teil erzählt die Geschichte der Opfer und Opferfamilien und deren Leidensweg als Verdächtige und der dritte Teil erzählt von den Ermittlungen und den Hintergründen der Ermittlungspannen. Bild: Kameramann Frank Lamm während der Dreharbeiten. © SWR/Stephan Rabold, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung "Bild: SWR/Stephan Rabold" (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-22202, foto@swr.de
„Mitten in Deutschland: NSU – Heute ist nicht alle Tage: Die Täter“ – Kameramann Frank Lamm – Foto: SWR | Stephan Rabold 

 in der Kategorie „Bester Schnitt“
  • Claudia Wolscht (Die Zielfahnder – Flucht in die Karpaten – ARD Degeto | WDR | Wiedemann & Berg)
  • Andreas Radtke (Der Fall Barschel – ARD Degeto | Zeitsprung)
ARD Degeto ZIELFAHNDER - FLUCHT IN DIE KARPATEN, am Samstag (19.11.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Landauer (Ulrike C. Tscharre) und Sven Schröder (Ronald Zehrfeld) warten auf Caramitru. © ARD Degeto/WDR/Wiedemann & Berg/Thomas Kost, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter Degeto-Sendung und bei Nennung "Bild: ARD Degeto/WDR/Wiedemann & Berg/Thomas Kost" (S2). ARD Degeto/Programmplanung und Presse, Tel: 069/1509-335, degeto-presse@degeto.de
„Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“ mit Ronald Zehrfeld und Ulrike C. Tscharre – Foto: ARD Degeto |WDR | Wiedemann & Berg |Thomas Kost
Alle Nominierungen zum Deutschen Fernsehpreis finden Sie hier

v.l.n.r.:  Aglaia Szyszkowitz, Martin Brambach, Zayn Balg, Lena Urzendowsky und Mercedes Müller –
Foto: ARD Degeto | Christiane Pausch

ARD-Degeto-Komödie „Kein Herz für Inder“ (AT) mit Aglaia Szyszkowitz und Martin Brambach in den Hauptrollen

Unter der Regie von Viviane Andereggen – nach einem Drehbuch von Sathyan Ramesh – fanden in Berlin bis Mitte November die Dreharbeiten für die Familien-Komödie „Kein Herz für Inder“ (AT) statt.
In weiteren Rollen standen Tristan Göbel, Anna Stieblich, André Szymanski, Gerhard Wittmann u.a. vor der Kamera von Frank Küpper. Der Film wird auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt. Ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest.

Zum Inhalt: Familie Neufund steht eine Austauschschülerin aus England ins Haus! Die Eltern Charlotte (Aglaia Szyszkowitz) und Erik (Martin Brambach) sowie die ältere Tochter Annika (Mercedes Müller) sehen der Sache zunächst wohlwollend entgegen. Schließlich gilt die Austauschschülerin doch als Chance für die 16-jährigeTochter Fiona (Lena Urzendowsky) – ein sehr eigenwilliges, kluges und humorvolles Mädchen – endlich eine Freundin zu gewinnen.

Doch dann steht auf dem Flughafen nicht die erwartete „hippe“ englische Schülerin Sandy McCartney aus London vor ihnen, sondern ein 13-jähriger, kleiner, indischer Junge (Zayn Baig)! Fiona schaltet auf stur. Mehrere Versuche der Familie scheitern, den kleinen radebrechenden Hindu Sandy auf halbwegs elegante Weise wieder loszuwerden. Als aber Sandy – ganz Kavalier und Gentleman –  in der Schule Fionas Ehre verteidigt, setzt sie sich überraschend für seinen Verbleib ein.

Kaum scheinen die familiären Wogen geglättet, da spitzen sich die Ereignisse erneut zu: Charlottes Affäre droht aus dem Ruder zu laufen, Erik gerät ins Visier der Steuerfahndung. Und es bedarf am Ende der Herzensreinheit ihres kleinen indischen Gastes, um allen zu zeigen, was wirklich Sinn hat im Leben: das Miteinander.

„Kein Herz für Inder“ (AT) ist eine Produktion der Network Movie Film- und Fernsehproduktion (Produzenten: Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto).

 

V. l. n. r.: Oscar Ortega Sanchez, Erol Sander, Demet Gül, Marc Brummund, Henner Besuch

Erol Sander alias Mehmet Özakin stand im Juni und Juli für zwei neue Folgen der erfolgreichen ARD Degeto-Krimireihe von „Mordkommission Istanbul“ vor der Kamera

Am vergangenen Samstag fiel am Set von „Mordkommission Istanbul“ die letzte Klappe für die beiden Filme „Schlafende Hunde“ und „Gier“, in denen Erol Sander in seiner Paraderolle als Kommissar Mehmet Özakin erneut vor der Aufklärung rätselhafter Mordfälle steht. Gedreht wurde seit Anfang Juni in der ägäischen Hafenmetropole Izmir und Umgebung. In weiteren Rollen spielen Oscar Ortega Sánchez, Melanie Winiger, Stephan Benson, Almila Bagriacik, Ercan Durmaz, Maximilian Befort u. a.

Zum Inhalt „Mordkommission Istanbul: Schlafende Hunde“
Ein Doppelmord führt Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) vor die Tore Istanbuls, in den kleinen Küstenort Aydogan. Neben dem Taxifahrer Mesut Demirci (Muhammed Cangören) starb der deutsche Geschäftsmann Andreas Borchert (Stephan Benson). Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin. Anscheinend war Borchert auf dem Weg zu seinem ehemaligen Mentor, dem alten Reeder Cetin Akbay (Ünal Silver). Akbay behauptet, dass er Borchert nicht mehr gesehen hat, seitdem dieser ihm seine Frau ausgespannt hat. Auch seiner Tochter Filiz (Almila Bagriacik), die mittlerweile die Reederei führt, hatte er damals befohlen, den Kontakt zur ihrer Mutter und Andreas abzubrechen. Die junge Geschäftsfrau hat sich aber, wie Mehmet und sein Assistent Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) herausfinden, nicht an das Gebot des Vaters gehalten. Sie hat sogar den Erzfeind ihres Vaters wieder mit ins Boot geholt, als es der Reederei wirtschaftlich schlecht ging. Schnell wird klar, dass es um sehr viel mehr als nur Geld geht. Regie führte Bruno Grass nach einem Drehbuch von Horst Freund.

Zum Inhalt „Mordkommission Istanbul: Gier“
Bei einem Brandanschlag auf sein Auto stirbt Mahmoud Erdal (Seda Yildiz), Geschäftsführer einer großen Baugesellschaft in Istanbul, die auf erdbebensichere Häuser spezialisiert ist. Da es in letzter Zeit öfters Brandanschläge gab, die alle auf das Konto der linken Szene Istanbuls gehen, ist dies die erste Spur, die Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Kollege Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) verfolgen. Brisanter Weise gehörte auch der erwachsene Sohn des Opfers, Burhan (Maximilian Befort), zu einer Gruppe Asphaltpoeten, die am selben Tag in der Nähe des Tatorts Graffiti gesprüht haben. Da Burhan augenscheinlich wenig um seinen Vater trauert und mit dessen junger Frau aus zweiter Ehe eine Affäre hat, gilt er als hoch verdächtig. Aber auch der mächtige Firmenchef Dursun Kara (Ercan Durmaz) hat ein Motiv: sein Geschäftsführer Mahmoud Erdal hat Firmengelder mit riskanten Aktienspekulationen an der Börse veruntreut und spielte damit mit der Sicherheit tausender Bewohner. Das Drehbuch schrieb Horst Freund nach einer Vorlage von Thorsten Näter. Regie führte Marc Brummund.

„Mordkommission Istanbul“ ist eine Produktion der Ziegler Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Hartmut Köhler, Regina Ziegler und Gabriele Lohnert. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).
Ein Sendetermin für „Schlafende Hunde“ und „Gier“ steht derzeit noch nicht fest.

Heldentat oder Verbrechen? Schuldig oder nicht schuldig? Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller und Jurist Ferdinand von Schirach entwirft in „Terror“ (AT) ein Gedankenexperiment als erschreckend aktuelles Gerichtsdrama.

Jetzt wurde das gleichnamige Theaterstück des Bestsellerautors von Oliver Berben gemeinsam mit der ARD Degeto und dem rbb mit einem hochkarätig besetzten Ensemble als multimediales und interaktives TV-Event verfilmt. Am 26. April endeten die Dreharbeiten zu „Terror“ (AT) in Berlin. Unter der Regie von Grimme-Preisträger Lars Kraume standen Burghart Klaußner als Richter, Florian David Fitz als Angeklagter Lars Koch, Martina Gedeck als Staatsanwältin, Lars Eidinger als Verteidiger sowie Jördis Triebel und Rainer Bock als Nebenklägerin und Zeuge vor der Kamera.

Inhalt: Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? Das Gericht steht vor einer schweren Entscheidung. Durfte der Kampfpilot Lars Koch eine Lufthansa-Maschine abschießen, um zu verhindern, dass ein Terrorist das Flugzeug auf die vollbesetzte Allianz Arena stürzen lässt? Weil es keinen Befehl gab und er sich eigenmächtig über geltendes Recht hinwegsetzte, muss sich der 31-Jährige jetzt verantworten. Für den Familienvater ist klar, dass er als Soldat im Kampf gegen den Terrorismus nicht anders handeln konnte. Doch ist Lars Koch ein Held oder ein Mörder? Darüber verhandelt die große Strafkammer des Schwurgerichts Berlin.

Im Anschluss an die Schlussplädoyers ist allerdings nicht das Gericht, sondern der Zuschauer in einer multimedialen Abstimmung aufgefordert, über Schuld oder Unschuld zu urteilen. Im Rahmen eines Themenabends diskutiert im Anschluss an die Urteilsverkündung in einem von Frank Plasberg moderierten „hart aber fair“-Spezial eine Expertenrunde über die Entscheidung des Publikums sowie über die ethischen und juristischen Grundlagen des Falls, der in Anbetracht der Ereignisse der letzten Monate an erschreckender Aktualität gewonnen hat.

 

„Terror“ (AT) ist eine Produktion der MOOVIE in Koproduktion mit ARD Degeto und rbb – in Zusammenarbeit mit Beta Film – gefördert von dem Medienboard Berlin Brandenburg und FFF Bayern. Produzent ist Oliver Berben. Regie führt Lars Kraume. Für die Kamera ist Jens Harant verantwortlich. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit von Ferdinand von Schirach, Lars Kraume und Oliver Berben. Die Redaktion bei der ARD Degeto hat Sascha Schwingel, für den rbb zeichnet Cooky Ziesche verantwortlich. „Terror“ (AT) wird voraussichtlich im Herbst 2016 im Ersten zu sehen sein.

Martin Brambach und Fabian Hinrichs sind u. a. für ihre schauspielerische Leistung in „Der Fall Barschel“ als bester Schauspieler in der Kategorie „Fernsehfilme / Serien und Reihen“ für den diesjährigen Bayerischen Fernsehpreis nominiert.

In der Begründung der Jury heißt es:

Es ist unmöglich, Martin Brambach als Schauspieler nicht wahrzunehmen. Da ist eine sofortige Präsenz in seinem Spiel, die die eigene Aufmerksamkeit scharf stellt, einen mit allem rechnen lässt. Und da ist eine Wahrhaftigkeit, die das Spiel vergessen lässt. Seine Figuren scheinen ‚unter Strom‘ zu stehen und das war in diesem Jahr in drei herausragenden Rollen ganz besonders zu sehen: als der eitle und zwielichtige Informant Pfeifer im ‚Fall Barschel‘, als der von eigenen Dämonen getriebene Richter in der Serie ‚Unter Verdacht‘ und als neuer, missmutiger ‚Tatort‘-Kommissar des MDR. Ganz unterschiedliche Figuren und Brambach gibt jeder ihre eigene Tiefe und Würde, egal ob Haupt- oder Nebenrolle. Da ist eine besondere künstlerische Handschrift sichtbar, die sich aber nicht in den Vordergrund drängen will. Das Ergebnis: drei große Leistungen, allesamt preiswürdig.

Fabian Hinrichs gelingt in einem Genre, dessen prägendes Moment das Verhör ist, immer wieder der virtuose Wechsel vom hohen Tempo zu einfühlsamen Modi, der Sprung von der skurrilen Zuspitzung zum tiefen Mitgefühl. Auch im Tatort ‚Der Himmel ist ein Platz auf Erden‘ reduziert er sich nicht auf einen Typ, sondern er entwickelt eine psychologische Raffinesse, die sprungartig zu schamloser Direktheit wechseln kann. Er ist auf keine Rolle festgelegt, wie er auch in der bemerkenswerten Produktion ‚Unterm Radar‘ mit kalter Bösartigkeit zeigt. Dort stellt er uns einen zynischen Machtmenschen und Karrieristen dar, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Ähnlich, aber in gänzlich anderem Zuschnitt spielt er in ‚Der Fall Barschel‘ den begeisterungsfähigen Kollegen, der sich dann aber kalt berechnend aufs richtige Pferd setzt. Fabian Hinrichs, der kometenhaft aus dem Nichts kam, hat mit seiner höchst eigenen Prägung eine wunderbare Zukunft.

Medienministerin Ilse Aigner wird den Bayerischen Fernsehpreis in einer festlichen Gala am Freitag, 3. Juni 2016 im Münchner Prinzregententheater  verleihen.

 

 

 

 

 

 

Auf dem diesjährigen „New York Festivals World’s Best TV & Films“ wurden drei Filme von und mit Beteiligung der ARD Degeto ausgezeichnet.

In der Kategorie „TV Movie“ wurden folgende Preise vergeben:

  • „Der Äthiopier“ erhielt die Gold World Medal
    (ARD Degeto | WDR, Produktion: Moovie GmbH)
  • „Unterm Radar“ erhielt ebenfalls die Gold World Medal
    (WDR | ARD Degeto, Produktion: Enigma Film GmbH)
  • „Der Fall Barschel“ wurde mit der Bronze World Medal geehrt
    (ARD Degeto, Produktion: Zeitsprung Pictures GmbH)

 

Mehr zu der Preisverleihung finden Sie hier: New Yorker Fernseh- und Film-Festival

 

Zwei neue Filme mit Pasquale Aleardi in der Hauptrolle für die Reihe „Der Donnerstags-Krimi“ im Ersten

In der Bretagne wurden vom 25. April bis 23. Juni  zwei weiteren Filme der erfolgreichen „Kommissar Dupin“-Donnerstags-Krimireihe der ARD Degeto gedreht, beide basieren  erneut auf den Millionen-Bestsellern von Jean-Luc Bannalec. Im vierten („Bretonischer Stolz“) und fünften („Bretonische Flut“) Fall der Reihe gehören neben Pasquale Aleardi in der Hauptrolle wieder Jan Georg Schütte, Ludwig Blochberger, Annika Blendl und nun auch Udo Samel zum festen Ensemble. Für „Bretonischer Stolz“ standen zudem Angela Winkler, Roland Koch, Jennifer Ulrich und Joachim Bißmeier vor der Kamera. In „Bretonische Flut“ wirkten Christian Redl, Ludger Pistor, Dörte Lyssewski und Arnd Klawitter mit. Gedreht wurde unter der Regie von Thomas Roth. Drehorte waren Concarneau, Port-Bélon und Port Manec’h, Douarnenez und die Île de Sein.

Inhalt „Bretonischer Stolz“: Ein weiterer seltsamer Mordfall in der Bretagne: Dupin wird zu einem Leichenfund gerufen, doch als er am Tatort erscheint, ist die Leiche verschwunden. Einzig die Aussage einer älteren Schauspieldiva zeugt von dem Toten. Bevor jedoch das Rätsel um die verschwundene Leiche gelöst werden kann, wird ein weiterer Toter gefunden. Es stellt sich heraus, dass die beiden Todesfälle zusammenhängen: Beide Männer waren kürzlich aus Schottland in die Bretagne gereist – um sich dort gegenseitig zu erschlagen? Das ergibt keinen Sinn. Dupin, der wegen diverser Kompetenzüberschreitungen vom Dienst suspendiert wird, aber dennoch stur weiter ermittelt, stößt auf ein Jahrzehnte zurückliegendes Verbrechen.

Inhalt „Bretonische Flut“: Kommissar Dupin soll den Mord an einer jungen Fischerin aufklären, die mit durchtrennter Kehle frühmorgens in den Auktionshallen von Douarnenez aufgefunden wurde. Das Opfer stammt von der sturmumtosten Île de Sein vor der äußersten Westküste der Bretagne – und genau dort wird kurz darauf eine zweite Leiche gefunden. Dupin und sein Team ermitteln unter Hochdruck. Doch die Spuren verwirren zusehends in einem rätselhaften Netz aus verdächtigen Hochseefischern, Delfinforschern und Schmugglern. Vor der beeindruckenden Kulisse des Atlantiks muss Kommissar Dupin seine eigenen Grenzen überschreiten, um den Täter zu stellen.

„Kommissar Dupin“ ist eine Produktion der filmpool fiction GmbH (Produzenten: Iris Kiefer, Mathias Lösel) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Drehbücher schrieben Clemens Murath und Thomas Roth. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen(ARD Degeto).

 

ARD-Degeto-Thriller mit Nina Kunzendorf, Katja Riemann und Anke Engelke in den Hauptrollen sowie Oliver Masucci und Paula Beer u.v.a

In Berlin, Hannover und Brüssel fanden vom 6. April bis 13. Mai die Dreharbeiten zu dem Thriller „Geraubte Wahrheit“ (AT)  unter der Regie von Sherry Hormann statt.  Die Gabriela Sperl Film- und Fernsehproduktion produziert das Drehbuch von Florian Oeller vor dem Hintergrund der aktuellen TTIP-Verhandlungen. In den Hauptrollen spielen Nina Kunzendorf, Katja Riemann, Anke Engelke und Oliver Masucci sowie in weiteren Rollen Paula Beer, Leonard Scheicher, Sebastian Rudolph, Pegah Ferydoni, Sabine Timoteo u.v.a.

Inhalt: Karin Berger (Anke Engelke), Chefredakteurin eines Nachrichtenmagazins, wittert eine Top-Story, als ihr ein Interview mit dem Whistleblower und Lobbyisten Paul Holthaus (Oliver Masucci) angeboten wird. Dieser hat als Anwalt im Auftrag eines Agrarkonzerns und dessen CEO Lilian Norgreen (Katja Riemann) die Verhandlungen um TTIP aus dem Hintergrund gesteuert. Die Chefredakteurin setzt die erfahrene Enthüllungsjournalistin Rommy Kirchhoff (Nina Kunzendorf) auf das Thema an. Zusammen mit einem TTIP-Aktivisten soll sie das Interview in einem Brüsseler Luxushotel führen. Just als Holthaus auspacken will, wird Rommy unter einem Vorwand aus dem Hotelzimmer gerufen. Als sie zurückkommt, fehlen von dem Informanten und dem Kontaktmann jegliche Spur. Rommy macht sich, ständig unter Beobachtung, auf die Suche nach den Verschwundenen. Auch der Konzern sucht fieberhaft nach den belastenden Daten von Holthaus. Und Lilian Norgreen muss Holthaus näher gestanden haben, als alle zunächst ahnen.

Zwei starke Frauen (Anke Engelke und Nina Kunzendorf) in einem finanziell angeschlagenen Printkonzern. Auf der Jagd nach Lesern und der Wahrheit. Auf der anderen Seite die Chefin eines Weltkonzerns (Katja Riemann), die weiß: Sie wird die Vorherrschaft ihrer Produkte auf dem Markt nur dann noch weiter ausdehnen, wenn sie Moral und Ethik außer Acht lässt und keiner außer ihr, nicht mal ihre geliebte Tochter Tessa (Paula Beer), mehr weiß, was Täuschung ist und was nicht.

„Geraubte Wahrheit“ (AT) ist eine Produktion der Gabriela Sperl Film- und Fernsehproduktion im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste, mit Beteiligung des ORF. Den Weltvertrieb hat Beta Film übernommen. Ausführende Produzenten sind Jürgen Schuster und Felix Zackor von Dreamtool. Für die Redaktion zeichnet Claudia Luzius (ARD Degeto) verantwortlich