v. li. n. re.: Johannes Greisle (Kamera), Fabian Möhrke (Regie), Frederik Bott und Anna Fischer – Foto: SWR | Daniel Schmid

Vom 30. August bis 28. September 2022 fanden die Dreharbeiten zum dritten Film der Krimireihe um Anna Fischer als „Die Bestatterin“ Lisa Taubenbaum statt. In „Zweieinhalb Tote“ (AT) hat sie gleich zwei Leichen zu betreuen und wird dabei den Verdacht nicht los, dass Unfall als Todesursache nur vorgetäuscht ist. Mit- und Gegenspieler ist wieder Christoph Letkowski als Kriminalkommissar und On-off-Beziehung Thomas Zellinger, Artus-Maria Matthiesen und Frederik Bott verkörpern erneut Lisas Vater und Bruder, in den Episodenhauptrollen spielen u. a. Jakob Geßner, Ricarda Seifried, Celina Rongen, Joachim Raaf, Ulrike Willenbacher. Das Drehbuch schrieben Matthias Kiefersauer und Alexander Liegl, Regie führte wieder Fabian Möhrke.

Zum Inhalt:

Auf der Fahrt zu einem Junggesellenabschied verunglücken drei junge Männer in ihrem Auto und stürzen in einen Fluss. Zwei Leichen werden geborgen und Bestatterin Lisa Taubenbaum anvertraut. Nach der dritten Leiche, dem Autobesitzer Mario, wird getaucht, aber die Suche dann ergebnislos abgebrochen.

Für Taubenbaums ist das ein schwerer Gang zu den Hinterbliebenen, weil man die Toten und ihre Familien aus der Nachbarschaft natürlich kennt. Der noch vermisste Mario war sogar in der Schulzeit mal mit Lisa liiert. Da die drei Freunde geübte Autofahrer waren, hält Lisa die einfache Erklärung des Unfallhergangs für unwahrscheinlich und versucht den ermittelnden Stuttgarter Kommissar Zellinger auf Ungereimtheiten aufmerksam zu machen.

Als der totgeglaubte Mario nach einigen Tagen leibhaftig in Hepperlingen auftaucht, ist Zellinger überzeugt, dass er seine beiden Freunde auf dem Gewissen hat. Lisa dagegen ist von Marios Unschuld überzeugt, nimmt ihn deshalb in Schutz und bietet ihm sogar Unterschlupf. Weil aber Mario über sein Verschwinden nach dem Unfall schweigt, ist neben Kommissar Zellinger in Hepperlingen auch jeder davon überzeugt, dass Mario den Tod seiner Freunde zu verantworten hat …

„Die Bestatterin – Zweieinhalb Tote“ (AT) ist eine Produktion der die film gmbh im Auftrag der ARD Degeto und des SWR für die ARD. Produzenten sind Uli Aselmann und Sophia Aldenhoven. Die Redaktion liegt bei Ulrich Herrmann (SWR) und Katja Kirchen (ARD Degeto), Executive Producers sind Christoph Pellander (ARD Degeto) und Barbara Biermann (SWR).

 

 

Das Voting zum 44. JUPITER AWARD von TV Spielfilm und Cinema hat begonnen. Die ARD Degeto ist in diesem Jahr mit sagenhaften 13 Ko- und Auftragsproduktionen dabei!

Besonders freuen wir uns über die Nominierung von „All You Need“ in der Kategorie Beste Serie (National).
Bitte unterstützt die Serie und weitere Degeto-Formate mit Eurem Voting (hier abstimmen)

Die nominierten Produktionen im Überblick:

Kategorie Bester Film (Kino) (National):

  1. Je suis Karl (WDR | ARD Degeto)
  2. Es ist nur eine Phase, Hase (Majestic Filmproduktion GmbH| ARD Degeto)
  3. Kaiserschmarrndrama (Constantin Film | ARD Degeto | BR)

Kategorie Bester Film (TV & Streaming) (National):

  1. Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit (Moovie GmbH | ARD Degeto)
  2. 3 ½ Stunden (Real Film Berlin GmbH | ARD Degeto)
  3. Goldjungs (WDR | ARD Degeto)
  4. Tatort: Neugeboren (RB | ARD Degeto)
  5. Tatort: Der feine Geist (MDR | ARD Degeto)

Kategorie Beste Serie (TV & Streaming) (National)

  1. All You Need

Kategorie Bester Darsteller (Kino, TV, Streaming) (National):

  1. Bjarne Mädel (Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit, Moovie GmbH | ARD Degeto)

Kategorie Bester Darstellerin (Kino, TV, Streaming) (National):

  1. Luna Wedler (Je suis Karl, WDR | ARD Degeto)
  2. Michelle Barthel (Goldjungs, WDR | ARD Degeto)
  3. Nora Tschirner (Tatort: Der feine Geist, MDR | ARD Degeto)

    Wir freuen uns sehr und drücken allen nominierten Degeto-(Ko-)-Produktionen die Daumen!

     

Jessica Ginkel (Rolle Vicky Röver) und Simon Schwarz (Rolle Dr. Chris Wegner) – Foto: ARD Degeto|Jan Raiber

„Die Eifelpraxis“ hat wieder geöffnet:  Am 10. Dezember 2021 fiel die letzte Klappe für zwei neue Filme der beliebten ARD Degeto-Medical-Reihe. Jessica Ginkel, die gerade erst als neue Versorgungsassistentin Vicky Röver bei Simon Schwarz alias Landarzt Dr. Chris Wegner angeheuert und mit ihrer Tochter in ihrer alten Heimat Monschau ein neues Leben angefangen hat, ist wieder gefordert – den einen oder anderen Alleingang inklusive: Was verbirgt sich hinter den mysteriösen Beschwerden des jungen, scheinbar kerngesunden Fitnesstrainers, und was hat es mit den diffusen Kreislauf- und Atemproblemen eines ehemals schwerreichen Bauunternehmers auf sich, der sich inzwischen als Tagelöhner durchschlägt? Doch nicht nur medizinische, sondern auch zutiefst menschliche Fragen beschäftigen die Protagonist*innen: Chris will seine Therapie hinwerfen, Vicky kämpft mit ihrer Beziehungsangst und ihrem Stolz, Vickys Tochter Kim (Carlotta von Falkenhayn) sucht ihren Vater und Vickys Bruder Georg, verkörpert von Barnaby Metschurat, blickt dem Antrittsbesuch seines Freundes Djamal (Harun Yildirim) bei seiner Familie mit äußerst gemischten Gefühlen entgegen …

In weiteren Rollen stehen Olga von Luckwald, Janek Rieke, Tom Keune, Marie Anne Fliege, Corinna Kirchhoff, Vincent von Linden, Christoph Bach, Lilli Jellinek u.v.m. vor der Kamera von Peter Polsak. Gedreht wurde seit 7. Oktober 2021 fiel in Monschau und Umgebung sowie in dem Berliner Umland.

Zu den Inhalten:
„Die Eifelpraxis – Unter Druck“ (AT)

Die Heimkehrerin Vicky Röver (Jessica Ginkel) möchte endgültig in Monschau ankommen und den Wunsch ihrer Tochter Kim (Carlotta von Falkenhayn) nach einem eigenen Zuhause erfüllen. Um den Kredit für ein bescheidenes, aber gemütliches Traumhaus zu bekommen, braucht sie eine Bürgschaft. Obwohl es am einfachsten wäre, das Angebot ihrer Mutter Heidelinde (Corinna Kirchhoff) anzunehmen, schaltet Vicky auf stur. Was Beratungsresistenz bedeutet, erlebt die Versorgungsassistentin bei einem Patienten: Der Fitnessstudio-Betreiber Maik (Vincent von Linden) blendet Schwächeanfälle und andere Alarmsignale seines Körpers aus. Er fürchtet mehr um sein Superman-Image als um seine Gesundheit. Vicky schließt jedoch mit ihrer Erfahrung und Hartnäckigkeit auf ein stigmatisiertes Krankheitsbild, das auch bei topfit wirkenden Männern auftritt.

„Die Eifelpraxis – Verlorener Vater“ (AT)

Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) behandelt einen sichtlich angeschlagenen Patienten, den er aus besseren Tagen kennt. Der frühere Unternehmer Bernd Wachler (Christoph Bach) jobbt jetzt auf dem Bau und kann sich keine Krankenversicherung leisten. Chris und Vicky (Jessica Ginkel) stehen vor einem Rätsel, was hinter Wachlers Gewichtsverlust und Kreislaufproblemen steht. Der Patient zieht sich in letzter Zeit von allem zurück – sogar von seiner Tochter Maria (Lilli Jellinek), die bei seiner Ex-Frau aufwächst. Ihrer eigenen Beziehungsgeschichte muss sich Vicky stellen, um bei Leon (Janek Rieke) frühere Fehler zu vermeiden. Tochter Kim (Carlotta von Falkenhayn) tut sich schwer damit, dass sich ihre Mutter auf Zweisamkeit einlässt. Unterdessen wagt es Georg (Barnaby Metschurat) endlich, seinen Partner Djamal (Harun Yildirim) in die Familie einzuführen.

„Die Eifelpraxis“ ist eine Produktion der UFA Fiction (Produzent: Markus Brunnemann, ausführende Produzentin: Dorothea Goldstein) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Regie führte Petra K. Wagner nach den Drehbüchern von Sabine Glöckner und Freya Stewart. Barbara Süßmann (ARD Degeto) zeichnet für die Redaktion verantwortlich.

 

 

v. li. n. re.: Armin Rohde (Rolle Willi), Katarina Jacob (Rolle Anna Welsendorf) und Ernst Stötzner (Rolle Werner Kurtz)- Foto: ARD Degeto/Guido Engels

Unterschiedlicher könnten Anna (Katerina Jacob) und ihr Untermieter Herr Kurtz (Ernst Stötzner) nicht sein: sie lebensbejahend, mit viel Sinn fürs Gemeinwohl; er wortkarg und seinen Mitmenschen eher kritisch gegenüber eingestellt. Dass sie dennoch eine Wohnung teilen, ist vor allem ihrem unfreiwilligen Rentner-Dasein geschuldet. Den ersten Film „Anna und ihr Untermieter – Aller Anfang ist schwer“ verfolgten im Ersten 5,6 Millionen Zuschauer. Damit war der Pilotfilm der erfolgreichste Start einer neuen Reihe auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Nun wurden am 21. September 2021 die Dreharbeiten zum zweiten Film „Wer jetzt kein Haus hat …“ mit Katerina Jacob und Ernst Stötzner erfolgreich beendet. Und wieder behandelt die wortwitzige Komödie nach dem Drehbuch von Martin Rauhaus ein wichtiges gesellschaftliches Thema: Ist der wohlverdiente Ruhestand wohl verdient? Können sich ältere Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, mit ihrer Rente noch Miete und Unterhalt in der Stadt leisten? Die Regie führt ein weiteres Mal Ralf Huettner. In weiteren Rollen spielen Armin Rohde, Katharina Schlothauer, Lisa Kreuzer u.a. Gedreht wurde seit 24. August 2021.

Zum Inhalt:

Anna (Katerina Jacob) und ihr kauziger Untermieter Werner Kurtz (Ernst Stötzner) haben sich quasi eingespielt. Da steht Annas Ex-Mann Willi (Armin Rohde), der vor Jahren wegen einer Jüngeren nach Thailand zog, plötzlich vor der Tür. Nur zu Besuch, wie er versichert. Doch Anna und ihre Tochter Karin (Katharina Schlothauer) haben einen Verdacht: Hat er schon wieder sein Geld verjubelt? Will er in Köln bleiben? Doch egal, was Willi angestellt hat, Anna will natürlich helfen – sehr zum Missfallen von Herrn Kurtz. Auch Annas beste Freundin Gundula (Lisa Kreuzer) braucht dringend eine neue Bleibe. Werner sieht schwarz und seinen Platz an Annas Seite gefährdet. Oder noch schlimmer: Will Anna eine WG gründen, mit ihm als einzig solventem Mieter? Anna hat alle Hände voll zu tun, bis jeder seinen neuen Platz im Leben kennt und Herr Kurtz wieder versöhnt ist.

„Anna und ihr Untermieter – Wer jetzt kein Haus hat …“ (AT) ist eine Produktion der Calypso Entertainment (Produzentin: Brit Possardt, Producerin: Katharina Walther, Natalie Zoghbi) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze und Stefan Kruppa (beide ARD Degeto).

 

 

v. li. n. re.: Sascha Bergmann, Anni Ulmtaler, Anna F., Sascha Geršak, Emily Cox, Wolfgang Murnberger  – Foto: ARD Degeto/ORF/Allegro Film/Stefan Haring

 

 

Vom 31. August bis 5. November 2021 wurden in der Steiermark zwei neue Filme der „Steirerkrimi“-Reihe gedreht. In „Steirerstern“ tauchen die beiden Ermittler Bergmann (Hary Prinz) und Sulmtaler (Anna Unterberger) ins Musikgeschäft ein, um den Mord an einer Sängerin aufzuklären. Der Fall „Steirergeld“ (AT) führt die Grazer Kommissare in die östliche Steiermark, wo der Bankdirektor ein Schneeballsystem aufgebaut hatte und bei einem Raubüberfall ums Leben gekommen ist.
In Episodenrollen spielen u.a. Christoph Kohlbacher, Emily Cox und Sascha Geršak sowie Gottfried Breitfuß, Franziska Stavjanik und Heikko Deutschmann. Die Drehbücher stammen von Maria und Wolfgang Murnberger, „Steirerstern“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Claudia Rossbacher, „Steirergeld“ auf Figuren aus den „Steirerkrimis“ von Claudia Rossbacher. Regie führt Wolfgang Murnberger, hinter der Kamera steht Peter von Haller.

Inhalt „Steirerstern“:
Rocksängerin Alex (Anna F.) verbindet mit Volksmusikstar Jana (Emily Cox), dem strahlenden Gesicht von „Jana und die Lausbuam”, nicht nur ein gemeinsamer Produzent (Sascha Geršak als Jack Riedl), sondern auch eine umstrittene Liebe. Als Alex unter rätselhaften Umständen ums Leben kommt, glaubt Jana weder an einen Unfall noch an Selbstmord. Kommissar Bergmann (Hary Prinz) und seine Kollegin Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) finden heraus, dass jemand bei ihrem Tod nachgeholfen haben muss. Aber wer – und warum? LKA-Chefin Nicole Sturm (Bettina Mittendorfer) vermutet ein Tatmotiv im privaten Bereich und in der wilden Vergangenheit des Opfers. Bergmann und Anni wiederum glauben, dass es ums Geschäft gehen könnte, denn Jana wollte nicht nur privat neue Wege gehen, sondern auch musikalisch. Das hätte das Ende für die „Lausbuam“ bedeutet und wäre für ihre Familie und ihren Ex-Mann ein finanzielles Desaster.

Inhalt „Steirergeld“ (AT):
Sascha Bergmann (Hary Prinz) und Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) werden zu einem verdächtigen Todesfall nach Murbruck gerufen. Rudolf Stiegler (Gottfried Breitfuß) wurde in seinem Haus überfallen und starb anscheinend an einem Herzinfarkt. Der Tote war Direktor der Privatbank am Hauptplatz und großzügiger Wohltäter des kleinen Ortes, der mit verlockend hohen Zinsen immer mehr Sparer an sein Haus band. Doch in Wahrheit steckte hinter dem vermeintlich erfolgreichen Konzept ein Schneeballsystem, das gerade zusammengebrochen war. Sascha und Anni versuchen nun abseits des Wirtschaftsskandals in der Fülle der verzweifelten Verdächtigen, darunter der Trainer der ortsansässigen Eishockeymannschaft Walter Aflenzer (Heikko Deutschmann), den Mörder zu finden. Auch mit Hilfe des Finanzprüfers Markus Tauber (Michael Menzel) der Nationalbank, der ein Auge auf Anni geworfen hat. Da passiert ein zweiter Mord…

„Steirerstern“ und „Steirergeld“ (AT) sind Koproduktionen der Allegro Film (Produzenten: Helmut Grasser, Gabi Stefansich) mit der ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für die ARD und dem ORF (Redaktion: Dr. Klaus Lintschinger) mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds.

 

 

v.l.n.r.: Nicki von Tempelhoff (Rolle Andy Blome), Aurel Manthei (Rolle Bert Groll), Aljoscha Stadelmann (Rolle Frank Koops) und Markus Sehr (Regie) – Foto: ARD Degeto | Kai Schulz

Am 14. November 2020 fiel die letzte Klappe zum sechsten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Krimireihe „Harter Brocken“ mit Aljoscha Stadelmann in der Hauptrolle. Ort des Geschehens ist wie immer Koops‘ Revier, das beschauliche St. Andreasberg. In weiteren Rollen sind wieder Moritz Führmann als Postbote Heiner Kelzenberg und Anna Fischer als Koops‘ Kollegin Mette Vogt zu sehen. Episodenhauptrollen übernehmen Nicki von Tempelhoff als Anführer der Rockergang – gespielt von Aurel Manthei, Merlin Leonhardt, Julian Schmieder –  und Kim Riedle als seine Geliebte Nina. In weiteren Rollen sind Sebastian Weiss, Hanna Plaß, Johanna Falckner, Kasem Hoxha u.a. zu sehen. Inszeniert wurde „Harter Brocken: Der Waffendeal“ (AT) von Regisseur Markus Sehr nach einem Drehbuch von Anke Winschewski und Niels Holle.

Gedreht wurde seit dem 16. Oktober 2020.

Zum Inhalt

Eine kriminelle Bikergang versucht, im Harz einen Waffendeal durchzuziehen. Als sie im Wald einen vermeintlichen Verräter erschießen wollen, stolpert ihnen der verkaterte Förster (Sebastian Weiss) dazwischen. Dem Opfer gelingt die Flucht, doch der Förster wird von Gangchef Andy Blome (Nicki von Tempelhoff) als unliebsamer Zeuge eiskalt getötet. Durch den Schuss wacht der ebenso verkaterte Koops in der Nähe auf einem Hochstand auf. Auf diesem hatten er und der Förster dessen bevorstehende Scheidung gefeiert. Koops macht sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Freund und gerät durch sein unerschrockenes Nachfragen fast unter die Räder.

„Harter Brocken: Der Waffendeal“ (AT) ist eine Produktion der Odeon Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Lynn Schmitz, die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

V. li. n. re.: Leo Pérez-Kallscheuer (Rolle Benni Zielke), Stephan Kampwirth (Rolle Fritz Zielke), Jonathan Lade (Rolle Tim Zielke), Anna Justice (Regie), Lydia Maria Makrides (Rolle Paula Zielke),
Marlene Morreis (Rolle Linda Zielke) – Foto: ARD Degeto | Hardy Spitz

Seit dem 6. Oktober bis 4. November 2020 wurde in Berlin die moderne Familienkomödie „Neben der Spur ist auch ein Weg“ (AT) gedreht. Als die von Marlene Morreis verkörperte Hauptfigur Linda den ersten Schock aufgrund der Trennung ihres Ehemanns Fritz, gespielt von Stephan Kampwirth, überwunden hat, entdeckt die dreifache Mutter, welche Abenteuer das Singleleben mit sich bringen kann, wenn Frau sich darauf einlässt.

Unter der Regie von Anna Justice standen in weiteren Rollen Anita Vulescia, Kai Ivo Baulitz, Jonathan Lade, Lydia Maria Makrides, Leo Pérez-Kallscheuer, Maik Solbach, Andreas Anke, Nils Hohenhövel und andere vor der Kamera von Matthias Neumann. Das Buch zum Film stammt von Hardi Sturm.

Zum Inhalt:

Gibt es ein Leben nach der Trennung? Linda (Marlene Morreis) kann sich nur schwer vorstellen, ohne ihren Ehemann Fritz (Stephan Kampwirth) zu sein. Die Tage nach dem Ehe-Aus stürzen Linda in eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Doch für Trauer, Wut und Neuentdeckung ihres künftigen Lebens bleibt kaum Zeit, denn ihre drei Kinder Tim, Paula und Benni (Jonathan Lade, Lydia Maria Makrides und Leo Pérez-Kallscheuer) haben längst beschlossen, Mamas Trennungsschmerz abzukürzen und wollen ihr einen neuen Partner beschaffen. Auch Lindas beste Freundin Carmen (Anita Vulesica) kennt sich mit Trennungsgeschichten aus und weiß: Nach der Trennung ist vor der Affäre! Und schon bald erkennt Linda ihr bisher geordnetes Leben nicht mehr wieder: Sie wacht in einer WG neben einem vieeeel jüngeren Mann auf, findet sich mit einem date auf einer einsamen Spree-Insel wieder, robbt durch Schlamm und klettert aus Fenstern. Lindas Leben ist aus der Spur geraten, doch was anfangs schmerzhaft war, fühlt sich zunehmend gar nicht so schlecht an.

„Neben der Spur ist auch ein Weg“ (AT) ist eine Produktion der Odeon Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Monika Raebel. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

V. li. n. re.: Ramin Yazdani (Masud Mandipur), Sima Seyed (Anoushe Mandipur), Reza Brojerdi (Faraz Mandipur), Amelie Kiefer (Viola Helmrich), Victoria Trautmannsdorff (Beatrice) und
Dominic Raacke (Holger Helmrich) – Foto: ARD Degeto|Martin Rottenkolber

Am 28. Oktober 2020 endeten in Köln die Dreharbeiten zu der Familienkomödie „Familienfeste – Die Taufe“ (AT). Gedreht wurde seit 29. September 2020. Im Ensemble spielen Amelie Kiefer, Reza Brojerdi, Victoria Trauttmansdorff, Dominic Raacke, Ramin Yazdani, Sima Seyed, Isabel Thierauch u.a. Die Regie führte Sebastian Hilger nach einem Drehbuch von Stefani Straka und Julie Fellmann. Die Ausstrahlung erfolgt auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.

Zum Inhalt:

Im Mittelpunkt der turbulenten Familienkomödie steht das junge deutsch-persische Paar Viola (Amelie Kiefer) und Faraz (Reza Brojerdi), das ohne Trauschein zusammenlebt und sich gerade über die Geburt seines ersten Kindes – einen Sohn – freut. Doch bereits kurz nach dem freudigen Ereignis kündigen sich Turbulenzen an, als die Familien der beiden aufeinandertreffen. Auf der einen Seite die Unternehmerfamilie Helmrich, konservativ, katholisch und angeführt von Familien-Patriarch Holger (Dominic Raacke). Für die Helmrichs steht es völlig außer Frage, dass das Enkelkind einen deutschen Vornamen erhält. Und Bald-Großmutter Beatrice (Victoria Trauttmansdorff) plant bereits eine festliche Taufe. Dem gegenüber steht Familie Mandipur, mit Vater Masud (Ramin Yazdani) und Mutter Anoushe (Sima Seyed), für die mindestens genauso klar ist, dass der Enkelsohn aus Tradition einen persischen Vornamen bekommt, ein Muslim ist und selbstverständlich auch beschnitten wird. Für die jungen Eltern beginnt ein nervenaufreibender Spagat zwischen den Befindlichkeiten ihrer Familien, über den sie selbst ins Straucheln geraten und aufpassen müssen, dass sie sich und ihr Glück nicht unterwegs verlieren.

„Familienfeste – Die Taufe“ (AT) ist eine Produktion von Bantry Bay im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Gerda Müller, Producerin ist Eva Kaesgen. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto).

v. l. n. r.: Till Firit, Katrin Sass, Regisseur Felix Herzogenrath, Kameramann Dominik Berg und Rikke Lylloff – Foto: NDR | ARD Degeto | Oliver Feist

Der Tod eines 16-Jährigen nach einer Drogenparty und das Verschwinden eines jungen Wachmanns stehen im Mittelpunkt von zwei neuen Folgen des erfolgreichen „Usedom-Krimis“ im Ersten: „Nachtschatten“ (AT) und „Vom Geben und Nehmen“ (AT). Die Koproduktionen von NDR und ARD Degeto mit Katrin Sass und Rikke Lylloff entstanden bis 10. Juli 2020 auf der Ostseeinsel sowie in Swinemünde und Berlin. Regie bei beiden Episoden führte Felix Herzogenrath. Autorin Dagmar Gabler gibt mit „Nachtschatten“ ihr Debüt beim „Usedom-Krimi“. Die Folge „Vom Geben und Nehmen“ stammt aus der bewährten Feder von Marija Erceg. Hinter der Kamera stand Dominik Berg („Der Usedom-Krimi – Mutterliebe“). Das Erste zeigt die Donnerstags-Krimis voraussichtlich in diesem und nächstem Jahr.

Zum Inhalt: „Nachtschatten – Der Usedom Krimi“

Nach einer ausschweifenden Drogenparty von Karin Lossows (Katrin Sass) Großneffen Ben (Emil Belton) wird der 16-jährige Flo (Jascha Baum) tot in der Sauna eines Ferienbungalows aufgefunden. Bens Vater Rainer (Till Firit) reist an, Karins lange nicht gesehener Neffe, der bei der Kripo München arbeitet. Er mischt sich prompt in die Ermittlungen ein, denn sein Sohn ist tatverdächtig: Ben war genau wie der tote Flo schwer in Felice (Lea Freund) verliebt. Und Felice wurde in der Nacht vermutlich missbraucht, das meint Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) an ihrem Verhalten ablesen zu können. Außerdem macht die Kommissarin privat Entdeckung, die ihr Leben verändern wird: Ellen ist schwanger.

Weiter spielen u. a. Merab Ninidze (Lucjan Gadocha), Rainer Sellien (Holm Brendel), Max Hopp (Dr. Brunner), Emilie Neumeister (Lilli) und Bjarne Ludwig Meisel (Korbinian).

Zum Inhalt: „Vom Geben und Nehmen – Der Usedom Krimi“

Nach ihrer Scheidung von dem Lokalpolitiker Victor Braydon (John Keogh) findet Simone Eggebrecht (Caroline Redl) Halt in der Arbeit mit Behinderten und der Freundschaft zur gelähmten Wiebke Siehl (Julia Hartmann). Simones Plan, in bester Lage ein Behindertenhotel zu errichten, wird jedoch durch anonyme Sabotageakte torpediert. Sie engagiert Patrick Horn (Max Schimmelpfennig) als Wachschützer. Als der junge Mann verschwindet, macht Simone ihren Ex-Mann und dessen Parteifreund Enno Littmann (Jörg Witte) verantwortlich. Ellen Norgaard, die ihre Rückkehr aus der Elternzeit plant, vermutet ein Verbrechen und drängt ihre Vertretung, Ermittlungen aufzunehmen. Karins Romanze mit Kommissar Gadocha (Merab Ninidze) verkompliziert sich, eigentlich möchte sie sich aus dem Fall raushalten …

Weiter spielen u. a. Rainer Sellien (Holm Brendel), Max Hopp (Dr. Brunner), Edelgard Hansen (Frau Behrens) und Christoph Bernhard (Marvin Horn).

Produzent beider Folgen ist Tim Gehrke (für Razor Filmproduktion), Herstellungs- und Produktionsleitung: Olav Mann. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

Marinus Hohmann als Felix und Jürgen Prochnow als Wilhelm – Foto: ARD Degeto |Martin Rottenkolber

Jürgen Prochnow und Nachwuchsschauspieler Marinus Hohmann („Fünf Freunde“) standen vom 3. September bis 4. Oktober 2019 für die ARD-Degeto-Komödie „Opa hat die Schnauze voll“ (AT) in Köln,  Berchtesgaden und Umgebung vor der Kamera. Jürgen Prochnow spielt in dem generationenübergreifenden Roadmovie einen eigenwilligen Mittsiebziger, der auf der Flucht vor seiner überfürsorglichen Familie auf den 16-jährigen Felix stößt. Erzählt wird die emotionale Geschichte zweier Suchender in unterschiedlichen Lebensphasen, die durch ihre Zufallsbegegnung aneinander wachsen. In weiteren Rollen sind David Rott, Karolina Lodyga und Katja Studt zu sehen.

Zum Inhalt: Kurz vor seinem 75. Geburtstag wird es Wilhelm Schürmann (Jürgen Prochnow) zu viel. Nach einem kleinen Schwächeanfall im heimischen Garten und anschließendem Check-up im Krankenhaus droht ihm außer seiner ungewollten Geburtstagsfeier auch noch der Führerschein-Entzug und die Umsiedlung ins Haus seiner Tochter Bettina (Katja Studt). Kurzentschlossen haut Wilhelm ab. Auf seiner Flucht springt ihm der 16-jährige Felix (Marinus Hohmann) ins Taxi. Auch Felix hat genug – von der Schule, dem Wochenende mit seinem Vater und dem Leben allgemein. Bevor Wilhelm aber so richtig realisiert, was er da eigentlich macht, sitzt er gemeinsam mit Felix in seinem alten Camping-Bus und macht sich aus dem Staub. Erstes Ziel: Nix wie weg! Nächstes Ziel: Erinnerung an beste Zeiten mit seiner verstorbenen Frau Hedi auffrischen… Und den frechen Jungen, der ihn so dreist als Mitfahrgelegenheit nutzt, will er bei nächster Gelegenheit loswerden. Doch Felix will den Beifahrersitz nicht kampflos räumen. Zumal ihm seine alleinerziehende Mutter Ines (Karolina Lodyga) gemeinsam mit Wilhelms Sohn Martin (David Rott) bereits auf den Fersen ist.

„Opa hat die Schnauze voll“ (AT) ist eine Produktion der ODEON TV GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste, produziert von Anette Kaufmann. Für das Drehbuch verantwortet sich Nadine Schweigardt, die für ihr Exposé zum Film im Jahr 2017 mit dem Impuls-Preis ausgezeichnet wurde und damit einen Treatmentauftrag für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ der ARD Degeto erhielt. Der Impuls-Preis ist ein Nachwuchspreis für junge Drehbuchautor*innen. Regie führte Uljana Havemann, die mit dem Roadmovie ihren ersten 90-Minüter inszeniert. Für die Degeto-Redaktion zeichnen Claudia Luzius und Nadine Becker verantwortlich.

Andrea Sawatzki (Rolle Stefanie) und Christian Berkel (Rolle Bertram) – Foto: ARD Degeto|Stephan Rabold

Nach dem großen Publikumserfolg von „Scheidung für Anfänger“ standen Andrea Sawatzki und Christian Berkel erneut gemeinsam für die ARD Degeto vor der Kamera. In der TV-Komödie „Sportabzeichen für Anfänger“ (AT) stellen die beiden ihre sportlichen Qualitäten, aber vor allem auch ihre Team- und Beziehungsfähigkeit unter Beweis. Unter der Regie von Thomas Roth fanden die Dreharbeiten vom 28. August bis 26. September 2019 statt. In weiteren Rollen zu sehen sind Thomas Heinze, Franziska Weisz, Sara Fazilat, Roland Koch u.v.a.

Zum Inhalt: Der Keksfabrikant Bertram Dinkler (Christian Berkel) ist alles andere als ein Draufgänger. Aber beim Elternabend bringt sich der alleinerziehende Witwer unfreiwillig gewaltig in Zugzwang: Plötzlich sollen er und die ebenfalls alleinerziehende Stefanie Eckhoff (Andrea Sawatzki) das Sportabzeichen machen, um den Teenagern ein Vorbild für die ungeliebten Bundesjugendspiele zu sein. Natürlich möchte Bertram auf jeden Fall besser abschneiden als Stefanie, die sich von dem arroganten Fabrikanten zunehmend herausgefordert fühlt. Kugelstoßen, Weitsprung, Sprint – beiden graut es vor dem Training. Die Angst, vom anderen ausgestochen zu werden, setzt jedoch Energien frei – und zwar nicht nur sportliche.

„Sportabzeichen für Anfänger“ (AT) wird auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ zu sehen sein. Die Komödie ist eine Produktion der ITV Studios Germany im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Nina Bohlmann. Produzenten sind Christiane Ruff und Imre von der Heydt. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v. l. n. r.: Daniel Koppelkamm (Kamera), Susanna Simon, Chiara Schoras, Kaspar Heidelbach (Regie), Stefano Bernardin und Helmfried v. Lüttichau – Foto: Hans-Joachim Pfeiffer

 

Nach dem Weggang ihres Kollegen Capo Matteo Zanchetti übernimmt Frau Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) die Interimsleitung der Kripo Bozen. Doch eine Verschnaufpause ist ihr und ihrem Team auch im neuen Film „Zündstoff“ (AT) nicht gegönnt. Eine Bombenexplosion kurz vor einem geheimen Mafia-Treffen hält alle in Atem und ruft Erinnerungen an ein altes Schreckgespenst wach: den Befreiungssausschuss Südtirol, der in den 1960er Jahren mit Sprengstoffattentaten für Aufruhr sorgte … Neben Chiara Schoras in der Hauptrolle und dem Stamm-Ensemble Gabriel Raab, Lisa Kreuzer, Charleen Deetz und Hanspeter Müller-Drossaart spielen im zwölften „Bozen-Krimi: Zündstoff“ (AT) Susanna Simon, Stefano Bernardin, Leonardo Nigro, Helmfried von Lüttichau, Sinja Dieks, Peter Kremer, Verena Plangger u.a. Die Dreharbeiten in Bozen, Lana und Umgebung dauerten vom27. august bis 26. September 2019.

Zum Inhalt:  Frau Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) steht im Kampf gegen das organisierte Verbrechen nun allein an vorderster Front. Ihre Gegenspielerin Giulia Santoro (Susanna Simon), Statthalterin der Mafia in Südtirol, setzt auf Expansion: Um ein Milliardengeschäft einzufädeln, lädt sie Bosse aus dem ganzen Land nach Bozen ein. Bei dem Treffen explodiert eine Bombe und tötet einen Bodyguard. Während Sonja den Fall schonungslos aufklären möchte, funkt ihr die Anti-Mafia-Behörde DIA in Gestalt des Undercover-Agenten Riccardo (Stefano Bernardin) dazwischen. Auch Santoro weiß nicht, was gespielt wird. Sie hat den ehrgeizigen Mafia-Capo Lagagna (Leonardo Nigro) aus Bari im Nacken. Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) versucht indessen, seine Freundin Sofia Lanthaler (Sinja Dieks), die Polizeigeheimnisse an Santoro verraten hatte, zum Untertauchen zu bewegen. Doch diese weigert sich – und gerät in Lebensgefahr …

„Der Bozen-Krimi: Zündstoff“ (AT) ist eine Produktion der Merfee Film- und Fernsehproduktion GmbH (Produzent: Dr. Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führte erstmals Kaspar Heidelbach, das Drehbuch stammt von Martina Mouchot. Hinter der Kamera stand Daniel Koppelkamm. Die Redaktion verantwortet Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

 

v. l. n. r.: Ulrich Tukur, Martina Gedeck, Rainer Kaufmann (Regisseur), Anton Rubtsov, Heike Wiehle-Timm (Produzentin) und Giulia Goldammer – Foto: ARD Degeto | Boris Laewen

Es ist vorbei. Oder vielleicht doch noch nicht? Unter der Regie von Rainer Kaufmann stehen sich Martina Gedeck und Ulrich Tukur in einer bissigen Ehekomödie gegenüber: Am 6. November bis 6. Dezember 2018 fanden in Rostock, Hamburg und Umgebung die Dreharbeiten zu „Und wer nimmt den Hund?“ (AT) statt.

Zum Inhalt: Im ARD-Degeto-Film arbeiten die beiden Schauspielgrößen als Doris (Martina Gedeck) und Georg (Ulrich Tukur) ihre nach über 20 Jahren gescheiterte Ehe auf. Georg beginnt eine Affäre mit seiner wesentliche jüngeren Doktorandin Laura (Lucie Heinze) – und verpasst seiner Ehe damit den Gnadenstoß. Während die beiden ihre Vergangenheit in einer Trennungstherapie gemeinsam analysieren, nutzt Doris die neugewonnene Freiheit, um beruflich und privat durchzustarten. Georgs neue Liebe mit Laura beginnt hingegen zu bröckeln und Doris blüht ohne ihn auf – kann er das Ruder noch einmal herumreißen?

Neben Martina Gedeck und Ulrich Tukur stehen Lucie Heinze, Angelika Thomas, Marcel Hensema, Anton Rubtsov, Giulia Goldammer, Julika Jenkins, Peter Jordan u.a. vor der Kamera von Klaus Eichhammer. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich noch bis 06. Dezember 2018.

„Und wer nimmt den Hund?“ (AT) ist eine Produktion von Relevant Film (Produzentin: Heike Wiehle-Timm) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto). Das Drehbuch stammt von Martin Rauhaus.

 

 

Gestern Abend lief das Staffelfinale von „Babylon Berlin“ im Ersten und die Quotenbilanz der Free-TV-Premiere ist hervorragend: Durchschnittlich sahen fast fünf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (4,92 Millionen) die 16 Folgen, die einen Marktanteil von 15,9 Prozent erzielten. Der Marktanteil beim 14- bis 49-jährigen Fernsehpublikum lag bei 12,0 Prozent. 14,53 Millionen Zuschauer sahen mindestens eine Folge der Erfolgsserie im Ersten.

In der Mediathek ist „Babylon Berlin“ ein noch nie dagewesener Erfolg: Mehr als zehn Millionen Videoabrufe wurden bis zum 7. November registriert; Abrufe aus den Apps sind in den Zahlen nicht enthalten. Die Folgen 9 bis 16 sind noch bis zum 15. November verfügbar.

Auch die Hörspielserie „Der nasse Fisch“ (Radio Bremen, WDR, rbb) ist mit mittlerweile fast einer halben Million Abrufe Spitzenreiter in der ARD Audiothek. Die Webseite www.daserste.de/BabylonBerlin kann bisher zwölf Millionen Pageimpressions verzeichnen.

Christine Strobl, Geschäftsführerin ARD Degeto: „Die Serie hat ein Alleinstellungsmerkmal, das man derzeit mit keinem anderen Format im deutschen Fernsehen vergleichen kann: weder in der Erfolgsbilanz beim Zuschauer auf allen Ausspielwegen, noch in der Qualität, die uneingeschränkt im In- und Ausland gewürdigt wird. „Babylon Berlin“ ist ein echter Imagegewinn für Das Erste und die ganze ARD.“

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Ein außergewöhnlicher Erfolg für eine außergewöhnliche Serie! Die Fernsehwelt wandelt sich und mit ihr die Sehgewohnheiten.
„Babylon Berlin“ spielt 1929, kann aber moderner nicht sein: Komplex erzählt und von herausragender Qualität, begeistern die spannenden Geschichten um Gereon Rath und Charlotte Ritter das Publikum in allen Altersgruppen linear und nonlinear. Das große Interesse an der Webseite und am Hörspiel unterstreicht die Bedeutung von „Babylon Berlin“ als multimediales Medienereignis.“

V. l. n. r. : Helmut Pirnat (Kamera), Matthias Koeberlin, Johannes Fabrick (Buch & Regie), Cosima Degler (Producerin), Michael Wittenborn, Friederike Becht,
Caroline Hellwig (vorne mit Klappe) – Foto: ARD Degeto | Domagoj Kunić

 

Die Dreharbeiten sind beendet: Am 26. Oktober 2018 fiel die letzte Klappe für das spannende, vom preisgekrönten Regisseur und Drehbuchautor Johannes Fabrick inszenierte Krimidrama „Hartwig Seeler – Gefährliche Erinnerung“ (AT). Matthias Koeberlin verkörpert darin den introvertierten ehemaligen Polizisten Hartwig Seeler, der als Privatdetektiv spurlos verschwundene Personen aufspürt.

Neben Matthias Koeberlin standen Michael Wittenborn, Friederike Becht und Caroline Hellwig, Mona Seefried, Lasse Myhr u.v.a. vor der Kamera von Helmut Pirnat. Gedreht wurde vom 23. September bis 26. Oktober 2018 an der kroatischen Adriaküste und in München.

Zum Inhalt: Felix Kepler (Michael Wittenborn) wendet sich an Privatdetektiv Hartwig Seeler (Matthias Koeberlin), weil seine erwachsene Tochter Evelyn (Caroline Hellwig) spurlos verschwunden ist. Von heute auf morgen ist sie nicht mehr erreichbar, auch ihrer Arbeit bleibt sie fern. Die Eltern sind verzweifelt. Könnte Evelyn Opfer einer Gewalttat geworden sein? Seeler übernimmt den Fall. Nach und nach bekommt das Bild, das der Vater von seiner geliebten Tochter zeichnet, immer mehr Risse. Seelers Recherche führt ihn auf eine kroatische Insel, wo sich Evelyn möglicherweise einer Sekte angeschlossen hat. Er findet die junge Frau in einem auffallend labilen Zustand vor. Amanda (Friederike Becht) steht ihr zur Seite. Sie ist Teil der scheinbar harmonischen Gemeinschaft, die mit einer verheißungsvollen Methode arbeitet, die Unbewusstes ans Licht bringen soll. Auch der eigentlich rationale Privatdetektiv, den seit langem die Frage quält, warum seine Frau bei einem Autounfall ohne Fremdverschulden ums Leben kam, hofft darauf, hier Antworten zu finden. Doch schon bald zeigt sich, dass die Wahrheit viele Gesichter hat und Evelyn Kepler ein tragisches Familiengeheimnis verbirgt …

„Hartwig Seeler – Gefährliche Erinnerung“ (AT) ist eine Produktion der Hager Moss Film (Produzentin: Kirsten Hager, Producerin: Cosima Maria Degler) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto). Regisseur Johannes Fabrick schrieb auch das Drehbuch. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Claudia Garde (Regie & Buch), Johannes Zirner (Alexander von Faber-Castell), Kristin Suckow (Ottilie von Faber-Castell), Hannes Wegener (Philipp von Brand zu Neidstein), Franziska Wulf(Diana von Brand zu Neidstein), Kind: Viktoria Chládková (Elisabeth Faber-Castell) – Foto: ARD Degeto|Martin Špelda

 

Vom 14. Mai bis 29. Juni 2018 wurde in Prag und Umgebung das Leben einer außergewöhnlichen Frau verfilmt: Regisseurin Claudia Garde, gerade mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet, erzählt das bemerkenswerte Schicksal der Ottilie von Faber-Castell. Mit hohem Aufwand und großer Liebe zum Detail wurde die Kulisse dabei dem historischen Farberschloss und der Bleistiftfabrik zur Zeit des späten 19. Jahrhunderts nachempfunden.

Die Rolle der Ottilie von Faber-Castell spielt Kristin Suckow („Heute bin ich blond“). In weiteren Rollen sind Martin Wuttke, Johannes Zirner, Eleonore Weisgerber, Hannes Wegener, Maren Eggert, Jasmin Schwiers, Lena Klenke, Pit Bukowski, Franziska Wulf und als Gast Leslie Malton zu sehen.

Zum Inhalt: Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters wird die gerade erst 16-jährige Ottilie Faber (Kristin Suckow) von ihrem Großvater Lothar (Martin Wuttke) zur Alleinerbin des weltweit erfolgreichen Unternehmens bestimmt. Eine enorme Bürde für die junge Frau in einer Zeit, in der üblicherweise Männer das Sagen haben und sich die Rolle der Frau auf Kind und Familie beschränkt. Ottilie stellt sich mutig der Aufgabe und trotzt allen Widerständen. Eine starke Frau, ihrer Zeit weit voraus. Doch als bald zwei Männer – Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen (Johannes Zirner) und Philipp von Brand zu Neidstein (Hannes Wegener) – um sie werben, findet sich Ottilie zerrissen zwischen den eigenen Gefühlen und den hohen Erwartungen ihrer Familie.

 „Ottilie von Faber-Castell“ (AT) ist eine Produktion von Wiedemann & Berg Television im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Claudia Garde, die auch Regie führte. Die Romanvorlage „Eine Zierde in ihrem Hause – Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castell“ stammt von Asta Scheib. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (Degeto), Nanni Erben ist Produzentin, Susanne Hildebrand ausführende Produzentin. Gedreht wird bis zum 29. Juni 2018 in Prag und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.