Die Jury des Deutschen Fernsehpreises hat heute ihre Nominierungen bekanntgegeben. Zwei (Ko-) Produktionen der ARD Degeto Film sind in folgenden Kategorien nominiert:

 

Bester Fernsehfilm/Mehrteiler

HERRHAUSEN – DER HERR DES GELDES

(ARD Degeto Film/RBB/SWR/HR/Sperl Film/X Filme)

*

Beste Regie Fiktion

PIA STRIETMANN

*

Beste Musik Fiktion

MARTINA EISENREICH

 

Als

Beste Schauspielerin wurde nominiert

MELODIE SIMINA

für die Serie

Schwarze Früchte

(ARD Degeto Film/Jünglinge Film/Studio Zentral)

 

Wir gratulieren den Nominierten herzlich und drücken die Daumen!

Verliehen wird der Deutsche Fernsehpreis 2025 am 9. und am 10. September in Köln: Am ersten Abend moderiert Gisa Flake die „Nacht der Kreativen“ und am zweiten Abend führt Barbara Schöneberger durch die TV-Gala, die am 10. September um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird.

Die Gesamtverantwortung für den Deutschen Fernsehpreis liegt in diesem Jahr erstmals bei MagentaTV. Alle Nominierungen finden Sie hier

Alle Folgen von „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ und von „Schwarze Früchte“ sind aktuell in der ARD Mediathek verfügbar.

 

Zum Inhalt:

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“

Eine geteilte Welt, ein kühner Visionär – die Politthriller-Serie beginnt mit dem unaufhaltsamen Aufstieg von Alfred Herrhausen an die Spitze der Deutschen Bank in den späten 1980er Jahren. Der mehrfach ausgezeichnete Oliver Masucci brilliert in der Titelrolle des mächtigen Wirtschaftsbosses, der im November 1989 drei Wochen nach dem Mauerfall einem bis heute ungeklärten Bombenattentat zum Opfer fiel. Was Herrhausen zum Verhängnis wurde, verdichtet das akribisch recherchierte Drehbuch von Grimme- und Filmpreis-Gewinner Thomas Wendrich. In der exzellenten Besetzung spielen Julia Koschitz als Ehefrau, August Zirner als Mentor, Sascha Nathan als Helmut Kohl und David Schütter als Assistent wichtige Vertraute des visionären Vordenkers.

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist eine Produktion der Sperl Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit X-Filme Creative Pool GmbH in Koproduktion mit ARD Degeto Film, RBB, SWR, HR für die ARD. Gefördert von Film-und Medienstiftung NRW, der FFF-Bayern, HessenFilm & Medien und German Motion Picture Fund + BKM, mit der Unterstützung des belgischen Tax-Shelter-Systems der belgischen Föderalregierung über Beside Tax Shelter und des Nationalen Zentrums für audiovisuelle Medien und Kommunikation – EKOME in Griechenland.

Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Christoph Pellander (ARD Degeto Film), Kerstin Freels und Martina Zöllner (RBB), Michael Schmidl (SWR), Jörg Himstedt und Patricia Vasapollo (HR).

 

„Schwarze Früchte“

Lalo ist Schwarz, queer, Mitte 20 und steckt im Chaos. Nachdem er vom unerwarteten Tod seines Vaters aus der Bahn geworfen wird, kompensiert er seinen Verlust mit überstürztem Tatendrang und trifft dabei so schnell Entscheidungen, dass alles in seinem Leben aus den Fugen gerät.
Creator, Hauptdarsteller und Headautor Lamin Leroy Gibba schafft mit seinem Ensemble eine außergewöhnliche Dramedy-Serie, die 2024 ihre Weltpremiere beim Tribeca Filmfestival feierte.

„Schwarze Früchte“ ist eine Koproduktion von Jünglinge Film, Studio Zentral und der ARD Degeto Film, gefördert von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.
Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (ARD Degeto Film).

 

v. li. n. re.: Eeva Fleig (Kamera), Peter Schneider, Katharina Schüttler, Nicolai Rohde (Regie), Claudia Eisinger, Sebastian Hülk – Foto: ARD Degeto|Darek Minkiewicz

Claudia Eisinger, Sebastian Hülk und Karolina Lodyga standen vom 24. April bis 25. Juni 2024 in Pasym und Umgebung erneut für zwei Filme der Reihe „Der Masuren-Krimi“ gemeinsam vor der Kamera. Unter der Regie von Nicolai Rohde (Kamera: DAfFNE-Preisträgerin Eeva Fleig) ermitteln die brillante Kriminaltechnikerin, der Dorfpolizist und die Kommissarin in „Liebestod“ (AT) den Mord an einer 18-jährigen Ausreißerin, deren Leiche in einem Birkenwald mystisch inszeniert wurde. Während sich Dr. Viktoria Wex in eine emotionale Ausnahmesituation versetzt sieht und Leon Pawlak versucht, seiner pubertierenden Tochter ein guter Vater zu sein, steht das Team in „Mord in Galindien“ (AT) vor der Frage, ob der Tod eines Bootsbauers bei einem rauschhaften Firmenfest ein Unfall oder ein vertuschter Mord war.

Mit Katharina Schüttler, Peter Schneider, Julika Jenkins, Petra Zieser, Mariella Aumann, Yuri Völsch, Adrianna Izydorczyk, Weronika Skwaroń, Nils Hohenhövel, Hanna Hilsdorf, Tomasz Bednarek, Andreas Leupold, Matilda Jork, Cornelia Heyse, Piotr Witkowski, Damian Krajczyk, Krzysztof Leszczynski, Bianka Moreno, Maria Wróbel und vielen anderen.

Zu den Inhalten:

„Der Masuren-Krimi: Liebestod“ (AT)
Die 17-jährige Rada (Weronika Skwaroń) und ihre jüngere Schwester Anna (Mariella Aumann) fühlen sich von ihrer streng religiösen Mutter (Katharina Schüttler) eingesperrt. In der Nacht zu ihrem 18. Geburtstag klettert Rada aus ihrem Zimmer, um mit ihrem Freund Dimitri (Yuri Völsch) zu feiern – und dann endlich in die Freiheit zu entfliehen. Bei ihrem Plan hat laut eigenen Angaben ihr fürsorglicher Onkel Antoni (Peter Schneider), der Bruder ihres verstorbenen Vaters, mitgeholfen. Doch am nächsten Morgen wird Radas Leiche, rituell inszeniert in einem weißen Kleid, in einem Birkenhain gefunden. Kriminaltechnikerin Viktoria Wex (Claudia Eisinger) steht bei der Mordermittlung unter besonderem Zeitdruck: Ihr totgeglaubter Mann (Piotr Witkowski) ist aufgetaucht und bittet sie, mit ihm binnen sechzig Stunden unterzutauchen. Nun muss sich Viktoria darüber klar werden, was ihr Kollege Leon (Sebastian Hülk) für sie bedeutet.

„Der Masuren-Krimi: Mord in Galindien“ (AT)
Die Werft von Bogdan Mazur (Andreas Leupold) und seiner Tochter Natalia (Hanna Hilsdorf) pflegt mit einer rauschhaften Feier den heidnischen Galinderkult. Als der Bootsbauer Tomasz (Tomasz Bednarek) am nächsten Morgen ertrunken aufgefunden wird, vermutet Kommissarin Zofia Kowalska (Karolina Lodyga) ein Unglück. Für Kriminaltechnikerin Viktoria Wex (Claudia Eisinger), die wenig an Zufälle glaubt, scheint der Fall komplexer: Tomasz´ Frau Jagoda (Julika Jenkins) hatte vor Monaten einen ungeklärten Bootsunfall. Seither sitzt die Kajaksportlerin im Rollstuhl. Viktoria erkennt einen Zusammenhang mit dem Cold Case und entdeckt Beweise für einen Mord an Tomasz. Während die Kriminaltechnikerin – zunächst ohne die Hilfe des beurlaubten Dorfpolizisten Leon (Sebastian Hülk) – mit ihren Ermittlungen in ein vertuschtes Geheimnis eintaucht, fürchten die Mazurs um die Zukunft ihrer Werft-Dynastie.

„Der Masuren-Krimi“ ist eine Produktion der Odeon Fiction (Produzenten: Philip Voges und Alban Rehnitz, Producer:innen Lucy Schaaf, Richard Lamprecht) im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führte Nicolai Rohde, hinter der Kamera stand Eeva Fleig. Verantwortlich für das Drehbuch zu „Liebestod“ (AT) zeichnen Olaf Kraemer und Nadine Schweigardt; das Drehbuch zu „Mord in Galindien“ (AT) verfasste Nadine Schweigardt alleine. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Katja Kirchen (ARD Degeto Film).

 

 

 

 

 

 

v. li. n. re.: Regisseur Felix Karolus, Vincent Ross, Karl Rogov, Kameramann Wolfgang Aichholzer -Foto: rbb | ARD Degeto | Christoph Assmann

Die Dreharbeiten für den neuen rbb-„Polizeiruf 110: Wasserwege“ (AT) sind abgeschlossen. Regie führte Felix Karolus, das Drehbuch schrieben Seraina Nyikos, Lucas Flasch, Felix Karolus und Mike Bäuml.

Zum Inhalt:
In der Nähe von Eberswalde, am Ufer des Finowkanals, wird eine polnische Studentin der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in einem Kanu tot aufgefunden. Die Kommissare Vincent Ross (André Kaczmarczyk) und Karl Rogov (Frank Leo Schröder) ermitteln entlang der alten Wasserstraße: Der Weg führt über das Schiffshebewerk in Niederfinow und den Hafen von Eberswalde zu einem Kanuclub, wo am Abend zuvor Milan Günschow (Robert Kuchenbuch), ein Professor der Hochschule, seinen Geburtstag mit Student:innen gefeiert hat. Auch Sara, das Opfer, war dabei.

Ross und Rogov rekonstruieren mit Unterstützung der Wasserschutzpolizistin Gunde Johannsen (Petra Van de Voort), dass die Tat oberhalb des Schiffshebewerks am Oder-Havel-Kanal stattgefunden haben muss, und die Leiche erst nachträglich in das Kanu gelegt wurde. Unklar bleibt aber, wie das Kanu an den Fundort kam – auf dem Landweg oder zu Wasser? Das neu gebaute Schiffshebewerk war um diese Zeit nur mäßig frequentiert.

Im Fokus der Ermittlungen steht zunächst ein Schubschiff, das am Tatabend als letztes das Schiffshebewerks passiert hat. Die Besatzung des Binnenschiffs, die Schwestern Lena (Jana Julia Roth) und Isabelle Thiele (Sophie Pfenningstorf), nehmen auf dem Weg von Berlin nach Stettin regelmäßig Fracht im Eberswalder Hafen auf. In der Tatnacht aber wollen sie nichts Ungewöhnliches gesehen haben.

Da das Opfer keine Familie oder Freunde in Eberswalde hatte, ist ihr Mitbewohner und Ex-Freund Daniel Beck (Dominikus Weileder) der Einzige, der etwas über die Lebenssituation der jungen Studentin sagen kann. Daniel ist sichtlich geschockt, zumal Saras Bruder vor drei Jahren an einer Überdosis Drogen gestorben ist. Für Sara gab es in den letzten Monaten nur ihre Masterarbeit über die Nutzung der Wasserstraßen und den Eberswalder Hafen, derselbe Hafen, wo Peter Günschow (Wanja Mues), der Bruder ihres Professors arbeitet.

Erst als Rogov und Ross Saras Handy auswerten, haben sie eine ernstzunehmende Spur. Ging das Interesse der jungen Studentin am Hafen über ihre Masterarbeit hinaus? Worauf ist Sara während ihrer Recherche gestoßen, was hat sie beobachtet?

Die DOKFILM (Produzent: Frank Schmuck, Producerin Juliane Mieke) realisiert den Film im Auftrag der ARD Degeto Film und des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für die ARD, Redaktion: Daria Moheb Zandi (rbb) und Birgit Titze (ARD Degeto Film).

Gedreht wurde seit dem 10. April unter anderem an der Hochschule in Eberswalde, am Schiffshebewerk und am Hafen. Weitere Drehorte sind Hohensaaten, Potsdam und Berlin. Auch das Drehbuch zu dieser „Polizeiruf 110“-Folge entstand in einem Writers‘ Room. Die Ausstrahlung ist für Herbst 2024 im Ersten geplant.

 

 

 

V. li. n. re.: Mimi Zweifler (Sunnyi Melles), Jackie Zweifler (Mark Ivanir), Symcha Zweifler (Mike Burstyn), Lilka Zweifler (Eleanor Reissa), Saba (Saffron Marni Coomber), Samuel Zweifler (Aaron Altaras) – Foto: ARD Degeto|HR|Turbokultur|Elliott Kreyenberg

Aus rund 350 Einreichungen wurde „Die Zweiflers“ vom Cannes International Series Festival (5. bis 10. April) für den diesjährigen Wettbewerb ausgewählt. Die sechsteilige Dramedy eröffnet einen ebenso humorvollen wie reflektierten Zugang zu Themen jüdischer Identität im Hier und Jetzt. Erzählt wird die warmherzige, skurrile und unterhaltsame Geschichte einer hoch komplizierten und zugleich allzu menschlichen Familie, die inmitten von Veränderungen, Traditionen und neuen Beziehungen navigiert – schonungslos offen und ehrlich in all ihren Facetten.

Familie kann unglaublich herausfordernd sein. Das wissen auch die Zweiflers. Die jüdische Familie aus Frankfurt steht vor einer lebensverändernden Entscheidung: Familienoberhaupt Symcha Zweifler (Mike Burstyn) will das Delikatessenimperium der Familie verkaufen. Doch der Verkauf bringt die Vergangenheit zurück, als unerwartet die wilden Anfänge von Symcha Zweifler im Frankfurter Rotlichtviertel direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufleben. Ein einzelnes Geschäft wird zur Zerreißprobe für die ganze Familie, als lang verdrängte Konflikte wieder aufbrechen. Die Liebesgeschichte zwischen Symchas Enkel Samuel, gespielt von Serienstar Aaron Altaras („Unorthodox“) und der Köchin Saba (Saffron Coomber) verschärft die Situation, als Uneinigkeit darüber entsteht, ob der neugeborene Sohn beschnitten werden soll oder nicht. Samuels Mutter Mimi (Sunnyi Melles) plant die Beschneidung bereits bis ins Detail. Ihr Sohn ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Frau und Kind, den Erwartungen seiner allgegenwärtigen Familie und den jüdischen Traditionen.

In weiteren Hauptrollen spielen Mark Ivanir, Eleanor Reissa, Deleila Piasko, Leo Altaras, Ute Lemper, Leonille Wittgenstein, Lena Klenke und Martin Wuttke. Showrunner und Creator von „Die Zweiflers“ ist David Hadda, der zusammen mit Juri Sternburg und Sarah Hadda die Drehbücher schrieb. Die Regie führten Anja Marquardt und Clara Zoë My-Linh von Arnim. Die Kamera verantwortet Phillip Kaminiak.

„Die Zweiflers“ ist eine Produktion der Berliner Turbokultur GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD und wurde von Hessen Film, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, sowie dem FFF Bayern und dem GMPF (German Motion Picture Fund) gefördert. Produzenten sind David Hadda und Martin Danisch. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD) und Christoph Pellander (ARD Degeto), sowie Jörg Himstedt (Hessischer Rundfunk).

 

Pressekontakt:
ARD Degeto Film
Kommunikation und Presse
Carina Hoffmeister
Tel.: 069/1509-331
E-Mail: carina.hoffmeister@degeto.de

v.l.n.r.: Jana Klinge (Hannah Wagner), Hinnerk Schönemann (Hauke Jacobs), Marleen Lohse (Jule Christiansen), Steffi Doehlemann (Regie) Oliver-Maximilian Kraus (Kamera), Cem Ali Gültekin (Mehmet Ösker) – Foto: NDR | ARD Degeto | Christine Schroeder

Was steckt hinter dem Tod einer chinesischen Diplomatin in dem neuen Schwanitzer Restaurant? Diese Frage steht im Zentrum der neuen „Nord bei Nordwest“-Folge mit Hinnerk Schönemann (Hauke Jacobs), Jana Klinge (Hannah Wagner) und Marleen Lohse (Jule Christiansen). Den Film „Nord bei Nordwest – Fette Ente mit Pilzen“ (AT) drehte Steffi Doehlemann vom 15. November bis zum 13. Dezember 2023 auf Fehmarn sowie in und um Hamburg. Ihren Einstand bei der Reihe von ARD Degeto und NDR gab die Regisseurin mit der Folge „Nord bei Nordwest – Kobold Nr. Vier“, die im kommenden Januar in der ARD Mediathek und im Ersten Premiere haben wird. Das Buch für die neue Folge stammt erneut von Holger Karsten Schmidt, der die Reihe von Anfang an mit entwickelte. „Nord bei Nordwest – Fette Ente mit Pilzen“ (AT) wird voraussichtlich Anfang 2025 in der ARD Mediathek und im Ersten zu sehen sein.

Zum Inhalt:

Nahe dem neuen asiatischen Speiselokal mit angeschlossener Pension in Schwanitz wird eine Leiche aufgefunden – Mord oder Unfall? Die Tote war eine chinesische Diplomatin. Das ruft den chinesischen Sonderermittler Tian Sun (Lam Vissay) auf den Plan. Tierärztin Jule Christiansen checkt inkognito ein, um Pension und Restaurant genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei den Ermittlungen ist sie Hauke Jacobs vom Polizeirevier Schwanitz nützlich, geht dafür aber sehr hohe Risiken ein.

Derweil kommt Haukes Kollegin Hannah Wagner glücklich aus dem Urlaub wieder – frisch verlobt mit Kevin Behmur (Michael Raphael Klein), den sie auch gleich mitbringt. Nicht zur Freude aller …

Neben Hinnerk Schönemann, Jana Klinge und Marleen Lohse spielen Cem Ali Gültekin (als Mehmet Ösker), Stephan A. Tölle (Herr Töteberg), Regine Hentschel (Frau Bleckmann), Joshy Peters (Puttkammer), Yu Fang (Hui Rén), Sebastian Doppelbauer (David Kern), Yvonne Yung Hee Bormann (Mailin Lin), Nhung Hong (Hán Dú), Yung Ngo (Bo Yáng), Quynh Anh Ha (Li Rén) und andere.

Produzent ist Seth Hollinderbäumer (triple pictures), Kamera: Oliver-Maximilian Kraus, geschäftsführende Produzenten: Joshua Lantow / Oliver Behrmann, Produktionsleitung: Markus Kadl. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

v. l.n.4.: Sascha Gersak (Frank Elling), Andreas Herzog (Regie), Petra Schmidt-Schaller (Lona Mendt) – Foto: NDR|ARD Degeto|Oliver Feist

Die Eventserie „Die Toten von Marnow“ mit Petra Schmidt-Schaller und Sascha Gersak war 2021 ein großer Erfolg: Durchschnittlich 5,215 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen im Ersten den Mehrteiler, dazu kamen 14 Millionen Zugriffe in der ARD Mediathek. Die beiden Hauptdarsteller:innen wurden für ihr Spiel mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt. Jetzt standen sie wieder gemeinsam vor der Kamera: Vom 15. November bis 12 Dezember 2023 und 17. Januar bis 15. März 2024 entstand im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, in und um Schwerin sowie in Niedersachsen (u. a. Hannover) „Finsteres Herz – Die Toten von Marnow 2“ (AT). Wann die sechs neuen Folgen in der ARD Mediathek und im Ersten zu sehen sein werden, steht noch nicht fest.

Erneut zeichnet sich Erfolgsautor Holger Karsten Schmidt, mehrfacher Grimme-Preisträger, für die Drehbücher der Koproduktion von NDR und ARD Degeto verantwortlich. Er hatte für „Die Toten von Marnow“ den Deutschen Fernsehkrimipreis bekommen. Die Regie übernahm wieder Andreas Herzog, der für „Die Toten von Marnow“ 2021 den Preis vom Deutschen FernsehKrimi-Festival in der Kategorie „Beste Krimi-Serie“ und den Deutschen Hörfilmpreis in der Kategorie „Publikumspreis“ erhalten hatte.

Zum Inhalt:

In „Finsteres Herz – Die Toten von Marnow 2“ gehen die Kriminalhauptkommissare Lona Mendt (Petra Schmidt-Schaller) und Frank Elling (Sascha Gersak) einem verzwickten Mordfall nach, der sie in ein Netz dunkler Geheimnisse führt. Im Zentrum ihrer Ermittlungen steht die 12-jährige Sarah (Greta Kasalo), ein bulgarisches Waisenmädchen. Doch zwei Wochen nach Beginn der Ermittlungen werden Lona und Elling angeschossen und liegen im Koma, während Sarah spurlos verschwindet. Was führte zu dieser tragischen Wendung? Und wer wollte sie zum Schweigen bringen?

Die Sonderermittler Maja Kaminski (Sabrina Amali) und Hagen Dudek (Bernhard Conrad) übernehmen den rätselhaften Fall. Mit gelöschten Akten und Dudeks eigener verborgenen Agenda wird ihre Suche nach der Wahrheit zu einem gefährlichen Spiel – und das Mädchen Sarah schwebt in höchster Lebensgefahr. Die spannende Geschichte entfaltet sich in zwei parallelen Erzählsträngen – ein geheimnisvolles Puzzle, das sich nicht zu einem schlüssigen Bild zusammenfügen lassen will.

Neben den Genannten spielen u. a. Christine Schorn (Helga Elling), Bianca Nawrath (Mareike Elling), Oliver Urbanski (André Ritter), Horst Günter Marx (Olaf Baack), Victoire Laly (Sam Kaiser), Bea Brocks (Laura Dudek), Simonida Selimovic (Kalina Nedeva), Dirk Ossig (Martin Gruber), Christian Bojidar (Fian Kirov), Tacu (Valentin Kirov), Felix Lampert (Max Krüger), Bjarne Meisel (Benjamin), Anja Antonowicz (Tatjana Baran) und Heike Hanold-Lynch (Dr. Bargholz).

Produzentin ist Beatrice Kramm (Polyphon Film), Produzent/Herstellungsleitung: Christoph Bicker. Producer ist Hajo Kensche, Produktionsleiter: Frank Huwe, Kamera: Claire Jahn. Die Redaktion liegt bei Donald Kraemer (NDR, federführend) sowie Claudia Grässel (ARD Degeto). Die Produktion wird gefördert mit Mitteln der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH sowie der MV Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

 

v. li. n. re.: Daniel Zillmann, Jan Kruse, Jasmina Al Zihairi, Christian Bauer, Daniel Sträßer, Vladimir Burlakov, Lena Katharina Krause, Susannne Bormann, Omar El-Saeidi, Christian Theede  – Foto: SR | Manuela Meyer

Am 14. Juni 2023 fiel die erste Klappe für einen weiteren „Tatort“ des Saarländischen Rundfunks (SR). „Jackpot“ (AT) soll der neue SR-„Tatort“ heißen, der unter anderem in Saarbrücken, am Flughafen Saarbrücken, im Saarbrücker Ludwigsparkstadion sowie in Neunkirchen bis zum 12. Juli 2023 gedreht wurde. Die Erstausstrahlung im Ersten ist für 2024 vorgesehen. Ein genaues Datum steht noch nicht fest.

Zum Inhalt:

„Jackpot“ beginnt da, wo die „Die Kälte der Erde“ endete. Die Hauptkommissare streiten sich, denn Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) musste entdecken, dass sein Partner Adam Schürk (Daniel Sträßer) im Besitz der Beute aus einem Bankraub seines verstorbenen Vaters ist.

Doch Zeit bleibt nicht, um den Konflikt zu klären, denn Leo wird auf der Landstraße fast von einem Auto überfahren, in dem zwei Frauen und zwei Männer offenbar ein gefährliches Spiel treiben, weil sie abwechselnd der Fahrerin die Augen zuhalten.

Kurze Zeit später kommt auf derselben Straße eine Frau zu Tode, und Leo vermutet einen Zusammenhang. Da aber Beweise fehlen, gibt es keine offiziellen Ermittlungen. Also ermittelt Leo auf eigene Faust. Die erste Spur führt ihn ins Spielcasino …

Jackpot“ (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH, Niederlassung Köln (Produzent Jan Kruse), im Auftrag der ARD Degeto und des Saarländischen Rundfunks. Redaktion: Christian Bauer (SR) und Birgit Titze (ARD Degeto).

Das Drehbuch zu „Jackpot“ (AT) hat Hendrik Hölzemann geschrieben. Regie führte Christian Theede. Kamera: Lena Katharina Krause.

V. li. n. re.: Daniel Hartmann (Wüste Film), Andi Rogenhagen (Drehbuch),  Ngo The Chau (Regie), Christoph Maria Herbst als Carl Kollhoff, Yuna Bennett als Schascha, Annegret Weitkämper-Krug (Gretchenfilm) und Björn Vosgerau (Wüste Film) –
Foto: Wolfang Ennenbach

Christoph Maria Herbst übernimmt die Titelrolle des Buchspazierers Carl Kollhoff, an seiner Seite treten Ronald Zehrfeld als Schaschas Vater, Edin Hasanović als „Mister Darcy“, Hanna Hilsdorf als „Effi Briest“, Tristan Seith als „Herkules“, das Nachwuchstalent Yuna Bennett in der Rolle der neunjährigen Schascha und als Gast Maren Kroymann als „Frau Langstrumpf“. Gedreht wurde vom 13. Juni bis 27. Juli 2023 an Drehorten in Hamburg und Nordrhein-Westfalen.

Zum Inhalt:
Tag für Tag steht Carl Kollhoff im Hinterzimmer eines Buchladens und schlägt sorgfältig Bücher in Papier ein, um sie zu den Stammkunden in der Stadt zu bringen. Bücher sind das größte Glück des wortkargen älteren Mannes, der ansonsten jeglichen Kontakt zu anderen Menschen scheut. Auf einem seiner Rundgänge heftet sich die neunjährige Schascha an seine Fersen. Widerwillig lässt sich Carl auf das Mädchen ein, das ihn fortan auf seinen Botengängen begleitet und ihn den „Buchspazierer“ nennt. Schnell gewinnt Schascha auch die Herzen von Carls Stammkunden und wirbelt nicht nur deren Leben gehörig durcheinander, sondern bringt auch Carl dazu, aus seiner eigenen Welt auszubrechen.

„Der Buchspazierer“, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Carsten Henn, ist eine warmherzige Hommage an die Literatur, das Leben und die Liebe, die große Gefühle auf die Leinwand zaubert. Ein Feelgood-Movie, das zum Träumen, Weinen und Lachen anregt. Der im November 2020 erschienene Roman begeisterte im deutschsprachigen Raum bislang über 350.000 Leser:innen, stand monatelang in den Top 10 der Spiegel Bestseller-Liste und wurde erfolgreich in 29 Länder weltweit verkauft. Die Filmadaption markiert das Kinoregiedebüt von Ngo The Chau, der auch die Kamera verantwortet. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Andi Rogenhagen.„Der Buchspazierer“ ist eine Produktion von Wüste Film, Wüste Film West in Ko-Produktion mit STUDIOCANAL, ARD Degeto und Gretchenfilm. Produzenten sind Daniel Hartmann und Björn Vosgerau (Wüste Film), als Ko-Produzent:innen fungieren Levin Hübner (Wüste Film West), Kalle Friz (CEO STUDIOCANAL Germany & EVP International Operations), Sandrine Mattes (Executive Vice PresidentGerman Production & Acquisition STUDIOCANAL), Claudia Grässel und Sebastian Lückel (ARD Degeto) sowie Annegret Weitkämper-Krug (Gretchenfilm). Die Produktion wird gefördert mit Mitteln der Film- und Medienstiftung NRW und MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und dem DFFF Deutscher Filmförderfonds.

KINOSTART: 2024 IM VERLEIH VON STUDIOCANAL

 

v. li. n. re.: Christoph Schnee (Regisseur), André Kaczmarczyk, Gisa Flake, Christoph Krauss (Kamera) – Foto: RBB | ARD Degeto | Volker Roloff

In Cottbus sind Ende März die Dreharbeiten für den „Polizeiruf 110: Cottbus kopflos“ (AT, rbb | ARD Degeto) zu Ende gegangen. Regie führte Christoph Schnee. Das Drehbuch schrieben Axel Hildebrand und Mike Bäuml.

Zum Inhalt:
Im Vorfeld zum Cottbuser Karneval wird der Pole Jurek Bukol (Sigi Polap), ein Motivwagen-Bauer, unter mysteriösen Umständen tot in seiner Werkstatt aufgefunden. Kriminalkommissar Vincent Ross (André Kaczmarczyk) wird von seiner Cottbuser Kollegin Alexandra Luschke (Gisa Flake) informiert. Gemeinsam mit Karl Rogov (Frank Leo Schröder), der aus dem Revier in Swiecko unterstützt, übernehmen sie die weiteren Ermittlungen. Ein Feuer, in der Werkstatt Bukols, hat nicht nur zu seinem Tod geführt, sondern auch seinen Motivwagen für den Karnevalsumzug zerstört. Bukols Familie steht unter Schock. Seine Ex-Frau Petra (Julika Jenkins) und seine beiden Kinder, Dawid (Niklas Bruhn) und Krystina (Pia-Micaela Barucki), hatten Jurek einen Abend zuvor noch auf einer Familienfeier getroffen. Jurek Bukol galt allgemein als Querulant und legte sich des Öfteren mit seinen Mitmenschen an. Die Ermittler fragen sich, inwiefern ein zwei Jahre zurückliegendes Verfahren, bei dem Bukol strafrechtlich verurteilt wurde, etwas mit seinem Tod zu tun haben könnte? Hat sich Bukol mit seinen Motiven für den Umzugswagen, die er unter Verschluss hielt, etwa gerächt? Der Fall führt Ross und Luschke in eine Welt aus gegenseitigen Abhängigkeiten, Begünstigungen und ominösen Machenschaften – und das mitten in der Karnevalszeit.

Vincent Ross, Alexandra Luschke und Karl Rogov ermitteln gemeinsam

„Polizeiruf 110“-Redaktion Cooky Ziesche und Daria Moheb Zandi: „Gisa Flake und Frank Leo Schröder haben uns in ihren Episodenrollen im ‚Polizeiruf 110: Hermann‘ und im ‚Polizeiruf: Der Gott des Bankrotts‘ nachdrücklich beeindruckt. Wir freuen uns, dass André Kaczmarczyk als Vincent Ross im ‚Polizeiruf 110‘ des rbb künftig gemeinsam mit Alexandra Luschke und Karl Rogov ermitteln wird.“

In weiteren Rollen: Tomek Nowicki, Klaudiusz Kaufmann, Robert Gonera, Andreas Döhler, Johanna Falckner, Niklas Bruhn, Pia-Micaela Barucki, Christoph Bach, Julika Jenkins, Julia-Maria Köhler u.v.m.

Die Dreharbeiten liefen seit dem 28. Februar u. a. in Cottbus, Berlin und Potsdam. Die Ausstrahlung ist für Herbst 2023 im Ersten geplant. „Cottbus kopflos“ (AT) ist eine Produktion der EIKON Media GmbH (Produzent: Mario Krebs) im Auftrag des rbb und der ARD Degeto (Redaktion: Daria Moheb Zandi und Birgit Titze) für die ARD.

v. li. n. re.: Sebastian Schultz, Jan Georg Schütte, Lena Klenke, Claudia Michelsen, Andrea Sawatzki, Nicole Heesters, Oliver Wnuk, Wolf-Dietrich Sprenger, Charly Hübner, Devid Striesow und Luise von Finckh – Foto: ARD Degeto | Max Lais

Jan Georg Schütte inszeniert in „Weihnachten bei den Meurers“ (AT) ein Familienfest der besonderen Art

„Weihnachten bei den Meurers“ (AT) verspricht definitiv kein besinnliches Beisammensein, sondern eine außergewöhnliche Bescherung. In der Fortsetzung der auch bei jungen ARD-Mediathek-Zuschauer:innen sehr beliebten Serie „Das Begräbnis“ kollidieren zwei Welten zum besinnlichen Fest: Ost-Familie trifft auf West-Familie, arm trifft auf reich. Das vermeintliche Fest des Friedens und der Liebe nimmt eine überraschende Wendung, als ein Familiengeheimnis gelüftet und ein Familienmitglied entführt wird …

Nach drei Tagen mit 40 Kameras wurden die vier 45-minütigen Episoden von „Weihnachten bei den Meurers“ (AT) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek erfolgreich abgedreht. Zum Ensemble der Produktion der Florida Film gehören die aus „Das Begräbnis“ bekannten Figuren gespielt von Luise von Finckh, Charly Hübner, Claudia Michelsen, Gustav Schmidt und Devid Striesow. Neu dabei sind: Nicole Heesters, Lena Klenke, Andrea Sawatzki, Wolf-Dietrich Sprenger und Oliver Wnuk sowie Regisseur Jan Georg Schütte selbst. In bekannter Schütte-Manier improvisieren die Darsteller:innen ohne ausformuliertes Drehbuch.

Grimme-Preisträger und Regisseur Jan Georg Schütte und Co-Regisseur Sebastian Schultz über die Fortsetzung zu Weihnachten: „Nach dem Tod des Patriarchen in ‚Das Begräbnis‘ hat uns die Degeto gebeten, die göttliche Ordnung durch ein neues Leben wieder herzustellen. Da lag es nahe, die Fortsetzung am Tag der Geburt Christi spielen zu lassen.“

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto: „Die skurrile Situationskomik von Jan Georg Schütte und seinem großartigen Impro-Team vor und hinter der Kamera gehört zu den Publikumslieblingen in der ARD und erreicht vor allem jüngere Zielgruppen in der ARD Mediathek: Mehr als ein Drittel der Nutzer:innen, die ‚Das Begräbnis‘ gestreamt haben, waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Für uns als ARD Degeto Grund genug, das nächste Impro-Feuerwerk für die ARD Mediathek zu starten. Und was eignet sich als Versuchsanordnung für eine möglichst unkontrollierbare Kettenreaktion besser als eine Familienzusammenkunft am sogenannten ‚Fest der Liebe‘?“

Geschäftsführerin und Produzentin Maren Knieling, Florida Film: „Mit Weihnachten haben wir uns bisher bei der Florida Film noch nicht befasst. Höchste Zeit also, dem Genre ‚Weihnachtsfilm‘ eine ganz besondere serielle Schütte-Interpretation des Heiligen Abends mit der Familie hinzuzufügen.“

Inhalt:
Die Meurer-Brüder Mario (Charly Hübner) und Thorsten (Devid Striesow) folgen der Einladung der sehr wohlhabenden, aber mit ihnen zerstrittenen Schwiegerfamilie Streuble. Zum ersten Mal besuchen sie ihre Schwester Sabine Meurer-Streuble (Claudia Michelsen) zu Weihnachten im „Westen“. Auf der Rückbank des Meurer-Sanitär-Wagens: Thorstens uneheliche Tochter Jäcki (Luise von Finckh). Erstmals verlässt die 20-Jährige ihre Plattenbau-Siedlung aus DDR-Zeiten in Lassahn und trifft in einer herrschaftlichen Villa in Schwaben auf ihre Familie. Während Sabine noch auf sich warten lässt, begrüßt ihr Mann Alexander (Oliver Wnuk), CEO des Familien-Sanitär-Unternehmens Streuble, die Ankömmlinge gemeinsam mit seinen Eltern Elisabeth (Nicole Heesters) und Karl-Eduard (Wolf-Dietrich Sprenger), seiner Schwester Dorothee (Andrea Sawatzki) und seiner Tochter Simone (Lena Klenke). Noch bevor der Fest-Braten auf den Tisch kommt, kochen alte Konflikte hoch, garniert mit gegenseitigen Vorurteilen und Anschuldigungen. Der Höhepunkt des friedlosen Festes: Statt der Bescherung gibt es eine Entführung.

„Weihnachten bei den Meurers“ (AT) ist eine Produktion der Florida Film im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek. Produzent:innen sind Maren Knieling, Sebastian Schultz und Klaas Heufer-Umlauf. Die Regie führt Jan Georg Schütte gemeinsam mit Co-Regisseur Sebastian Schultz. Die Bildgestaltung dieses Multikamera-Projekts verantwortet Nikolas Jürgens. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

V. li. n. re.: Frank Küpper, Samuel Finzi, Andrea Osvárt, Heino Ferch, Uwe Kockischund Sinje Köhler – Foto: ARD Degeto|UFA Fiction|Pablo Molian

Es geht weiter: Bonvivant Johann Friedrich von Allmen (Heino Ferch) und sein Kompagnon Carlos (Samuel Finzi) geraten in ein neues Abenteuer – das Verschwinden eines sehr kostbaren Kois spielt darin eine entscheidende Rolle. Und dass, obwohl Allmen mit seiner Freundin Jojo (Andrea Osvárt) auf dieser Reise eigentlich wichtige private Fragen lösen wollte. Spätestens jetzt wird Jojo klar, dass sie sich auch in die beruflichen Belange ihres wortgewandten Geliebten einmischen muss, wenn sie eine größere Rolle in seinem Leben spielen will.

Heute enden auf Teneriffa die Dreharbeiten zum fünften Film der ARD-Degeto-Krimireihe „Allmen“ nach den Romanvorlagen von Bestseller-Autor Martin Suter, die von der UFA Fiction produziert wird. Regie führt Sinje Köhler, das Drehbuch stammt erneut von Martin Rauhaus. Hinter der Kamera steht Frank Küpper.

Neben Heino Ferch, Samuel Finzi und Andrea Osvárt spielen in weiteren Rollen Isabella Parkinson, Uwe Kockisch, Falilou Seck, Edita Malovčić, Michaela Rosen und Jörg Witte.

Inhalt:
Johann Friedrich von Allmen (Heino Ferch), selbst ernannter Detektiv und Spezialist für gestohlene Kunstwerke, vor allem aber Schweizer Lebemann, fliegt zu seiner schwerreichen Freundin Jojo (Andrea Osvárt) nach Teneriffa. Doch statt des geplanten Liebesurlaubs stolpert er schon kurz nach der Ankunft in seinen nächsten Fall. Diesmal allerdings nicht ganz freiwillig, denn er wird von dem berüchtigten Filmproduzenten Steve Garrett (Uwe Kockisch) erpresst, nach dessen verschwundenen und Millionen teuren Koi zu fahnden. Kein leichtes Unterfangen für Allmen und dessen treuen Diener Carlos (Samuel Finzi): Schon bald sehen sie sich mit einem Mord und weiteren Erpressungen konfrontiert und dann ist da ja auch noch Jojo, die eigentlich von den Ermittlungen nichts mitbekommen sollte und plötzlich mehr involviert ist als es Allmen lieb ist.

„Allmen und das Geheimnis des Koi“ (AT) ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Sinah Swyter. Service Produzent auf Teneriffa ist SunnySideUp Canarias SLU. Für die Redaktion zeichnen Birgit Titze (ARD Degeto) und Christoph Pellander (ARD Degeto) verantwortlich.

v. li. n. re.: Elena Uhlig, Bernd Hölscher, Cynthia Micas, Lukas Zumbrock – Foto: Radio Bremen | Jörg Landsberg

Am 15.12. 2022 endeten die Dreharbeiten für „Grenzland – Der Nordsee-Krimi“ (AT) von ARD Degeto und Radio Bremen in Bremerhaven.

Der neue „DonnerstagsKrimi im Ersten“ spielt in Bremerhaven, einem der wichtigsten Drehkreuze für den weltweiten Warenverkehr im Norden, aber auch für den Drogenhandel nach Europa und für den Import aus den neuen Märkten: China, Indien, den Nahen Osten, Australien. Im hochmodernen Hafen-Terminal kommt darum eine neu gegründete Ermittlungsgruppe des Zolls zum Einsatz, die mit interdisziplinärer Kompetenz gegen Wirtschaftskriminalität und Drogenhandel vorgeht. Neben dem erfahrenen Zollfahnder Gero von Berneck (Bernd Hölscher) wurden die Ur-Bremerhavenerin und Kontrollexpertin Katharina Strüwer (Elena Uhlig) sowie der gewiefte IT-Forensiker Sven-Erik Dröse (Lukas Zumbrock) akquiriert. Vervollständigt wird das Team durch die Expertin der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Lisa Cunningham (Cynthia Micas). Sie treten an im Kampf gegen Schwarzarbeit, Waren- und Menschenschmuggel sowie Steuerhinterziehung. Als sich der illegal in Deutschland lebende Dmitri (Bogdan Iancu) und der Spediteur Sören Bargbrecht (Steve Windolf) im Netz des organisierten Verbrechens verstricken, setzt das Zoll-Team alles daran, den geschickten Schmugglern auf die Spur zu kommen und eine Gewaltspirale zu verhindern.

Regisseur Nicolai Rohde inszeniert das actionreichen Krimidrama nach einer Drehbuchfassung von Nils-Morten Osburg., Kameramann ist Hannes Hubach. „Grenzland – Der Nordsee-Krimi“ (AT) ist eine Produktion der Bremedia Produktion mit Sappralot Productions (Produzenten Hamid Baroua, Heidi Bruns, Christoph Menardi, Christoph Szonn) im Auftrag von Radio Bremen (Redakteurin: Annette Strelow) und der ARD Degeto (Redakteurin: Katja Kirchen) für die ARD.

Zu sehen ist „Grenzland – Der Nordsee-Krimi“ (AT) voraussichtlich 2023 im Ersten.

Ulrike C. Tscharre und Hanno Koffler – Foto: ARD Degeto|WDR|Nik Konietzny

In Nordschweden endeten letzte Woche die Dreharbeiten für den ARD-Thriller „Zielfahnder – Polarjagd“ (AT). Nach dem Vorbild der realen Sondereinheit des LKA jagen Ulrike C. Tscharre und Hanno Koffler als Zielfahnder Hanna Landauer und Lars Röwer Verbrecher bis in die entlegensten Winkel der Welt. Im dritten Fall der erfolgreichen Thrillerreihe heften sie sich an die Fersen eines hochgefährlichen Stalkers, mit dem sie sich in der überwältigenden Landschaft Schwedens ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel liefern.

Regie führte Sebastian Ko („Tatort – Heile Welt“), das Drehbuch stammt von Dagmar Gabler („Nachtschatten. Der Usedom-Krimi“). Für die Kamera zeichnet Christoph Krauss („Strafe – Der Taucher”) verantwortlich. Neben Ulrike C. Tscharre, Hanno Koffler und Helene Grass spielen Lisa Wagner, Johannes Lindkvist, Mats Blomgren, Jonathan Perleth, Frida Argento, Mike Hoffmann u.a. Gedreht wurde seit dem 1. November in Berlin und Nordschweden.

Inhalt:
Der grausame Tod einer jungen Frau stellt die Zielfahnder Hanna Landauer (Ulrike C. Tscharre) und Lars Röwer (Hanno Koffler) vor eine außergewöhnliche Herausforderung: Sie kennen sowohl den Täter Robert Lessing (Mike Hoffmann), als auch sein nächstes – sein eigentliches – Ziel und Opfer: Anne Herbst (Lisa Wagner), die ältere Schwester der Toten. Sie hatte sich nach Schweden zurückgezogen und lebt nun unter falschem Namen – versteckt vor ihrem Exfreund Robert, der sie nach Ende der Beziehung massiv gestalkt und fast ermordet hatte. Ihre Schwester war Annes einzige Verbindung zu ihrem alten Leben, und nun scheint Robert Annes Versteck zu kennen! Die Zielfahnder brechen nach Schweden auf. Eigentlich muss Anne in Sicherheit gebracht werden, doch sie weigert sich, erneut zu fliehen. Und so bleibt Landauer und Röwer nur eine Option: Sie müssen Robert in den verschneiten, dunklen Weiten Schwedens eine Falle stellen und die zutiefst traumatisierte Anne in den Plan miteinbeziehen. Denn niemand kennt Robert besser als sie …

„Zielfahnder – Polarjagd“ (AT) ist eine Produktion der W&B Television im Auftrag der ARD Degeto und des WDR für die ARD. Produzent:innen sind Quirin Berg, Max Wiedemann, Oliver Vogel und Susanne Hildebrand. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto) und Frank Tönsmann (WDR).

 

Milena Tscharntke, li. und Monika Barth – Foto: ARD Degeto|Boris Laewen

In Hamburg gingen gestern die Dreharbeiten zum ARD Degeto-Thriller „Geisterpatienten“(AT) unter der Regie von Till Endemann zu Ende. Die junge Anwältin Mia, gespielt von Milena Tscharntke, vertritt bei ihrem ersten Fall erfolgreich den Betreiber eines Pflegeheims. Doch die Freude über den gelungenen Ausgang des Verfahrens währt nicht lange, denn schon bald kommen ihr Zweifel: Geht in dem Heim alles mit rechten Dingen zu? Mia recherchiert weiter – und gerät in Lebensgefahr.

Neben Milena Tscharntke standen Joachim Raaf, Franz Hartwig, Matthias Matschke, Mignon Remé, Stefanie Schmid, Maria Magdalena Wardzinska u.a. vor der Kamera von Tobias von dem Borne. Gedreht wurde vom 18. Oktober bis zum 16. November in Hamburg.

Zum Inhalt:
Die junge Anwältin Mia hat gerade ihre erste Arbeitsstelle in der renommierten Kanzlei ihres Vaters angetreten. Mia ist ohne ihren Vater aufgewachsen, umso größer für sie die Chance und die Herausforderung, ihm endlich näherzukommen. Ihr erster Fall scheint reine Routine zu sein: In einem Pflegeheim stirbt ein alter Herr an einer falschen Medikation. Offensichtlich der Fehler einer überforderten Pflegekraft. Doch so einfach liegen die Dinge nicht, wie Mia bald herausfindet. Sie gräbt sich tiefer in die Materie und kommt millionenschweren, dunklen Machenschaften auf die Spur – eine Erkenntnis, die sie in Lebensgefahr bringt und die ihren Vater in ein ganz anderes Licht rückt.

„Geisterpatienten“(AT) ist eine Produktion der Polyphon Pictures (Produzentin: Sabine Tettenborn) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Till Endemann nach einem Drehbuch von Martin Dolejš und Christine Heinlein. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

Jennifer Ulrich als Eva Jensen – Foto: ARD Degeto | Boris Laewen

 

Ein Neubeginn an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und ein altes Familiengeheimnis bringen Jennifer Ulrich, Jutta Wachowiak und Hermann Beyer in den Hauptrollen des neuen ARD-Degeto-Films „Ostsee für Sturköppe“ (AT) zusammen. Die Dreharbeiten fanden vom 6. September bis 5. Oktober 2022 auf dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin statt.

In weiteren Rollen sind Claudia Geisler-Bading, Max Woelky, Tim Ehlert, Christa Rockstroh, Christian Grashof u.v.m. zu sehen. Regie führte die Debütantin Joana Vogdt nach einem Drehbuch von Sarah Esser. Die Kamera übernahm Peter Steuger.

Zum Inhalt:

Die Hamburger Tischlerin Eva Jensen (Jennifer Ulrich) möchte an der Ostsee einen Neuanfang machen. Eine Werkstatt mit Meerblick, die von der Strandkorbverleiherin Heide (Jutta Wachowiak) zum Verkauf angeboten wird, wäre ideal. Leider gibt es einen Haken: Heides 75-jähriger Exmann Hinrich (Hermann Beyer) verweigert seine Zustimmung! Eva weiß, dass bei dem Sturkopf ein dickes Brett zu bohren ist. Beim Versuch, ihn zu verstehen, stößt sie auf ein schmerzhaftes Familiengeheimnis aus DDR-Zeiten. Auch im Dorf hat die 32-Jährige aus dem Westen einen schweren Stand, obwohl ihr Handwerk dringend gebraucht wird. Dass der attraktive Fischhändler Christian (Max Woelky) ebenfalls an der Werkstatt interessiert ist, nimmt Eva sportlich. Über seine Leidenschaft, das Kite-Surfing, kommen sich die beiden unerwartet näher…

„Ostsee für Sturköppe“ (AT) ist eine Produktion der sabotage films GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Produzent*innen sind Annedore v. Donop und Karsten Aurich. Die Redaktion liegt bei Claudia Grässel (ARD Degeto).

 

Julius Feldmeier, Lea van Acken, Odine Johne, Kristin Suckow, Moritz Grove (Rückansicht) – Foto: ARD Degeto|Daria Biliak

Von August bis Anfang September 2022 fanden in Berlin die Dreharbeiten zur Serie „Tod den Lebenden“ (AT) statt. Darin fragt der Regisseur, wie wir zusammenleben und uns lieben wollen – in dieser Zeit, die gerade die Generation der Endzwanziger vor unlösbare Probleme stellt. Der Plan der Protagonist:innen, die Klimakatastrophe aufzuhalten, stellt sie vor eine harte Prüfung – und kann nur scheitern oder ins Ungelöste führen, wie das Leben selbst.

Tom Lass wurde für seine auf Improvisation basierenden Filme bereits mehrfach ausgezeichnet. 2021 führte er Regie für die Instagram-Serie @ichbinsophiescholl. Lass bietet seit mehreren Jahren Impro-Workshops für seine Schauspielkolleg:innen an und arbeitet regelmäßig mit einem festen Ensemble. Aus dieser Zusammenarbeit erstand die Idee zur Serie „Tod den Lebenden“ (AT).

In den Hauptrollen spielen Odine Johne (Lauchhammer) als Heidi, Julius Feldmeier (Kleo) als Juklas, Kristin Suckow (Whispers of War) als Becky und Lea van Acken (Dark) als Akki.

Zum Inhalt:

Es ist Sommer und alles ist super. Das Liebespaar Heidi (Odine Johne) und Juklas (Julius Feldmeier) ist auch mit Becky (Kristin Suckow) zusammen. In ihrer Liebes-WG sind Gäste stets willkommen. Es gibt jede Menge Sex, viel Knutschen und manchmal ein bisschen Streit darüber, wie nun eigentlich die Regeln sind. Meist ist das aber schnell geklärt: Alle dürfen mit allen… Tatsächlich scheint die Gruppe junger Idealisten einen Weg abseits der ausgetretenen Pfade gefunden zu haben. Selbst für die gemeinsame Familienplanung wird ein ungewöhnlicher Weg gefunden.

Doch dieses Glück ist nur von kurzer Dauer, als Heidi plötzlich schwer krank wird. Durch den Klimawandel verschlimmert sich ihre Krankheit. Im Strudel der Ereignisse eines unendlichen Sommers wird die Gruppe hart mit der unbeugsamen gesellschaftlichen Realität konfrontiert und droht ins Radikale abzudriften. Können sie den Abgrund, der sie trennt, schlussendlich überwinden?

Tom Lass: „Die Intensität dieses Handelns wäre auch in der Realität angebracht. Aber die Mittel natürlich nicht.“

„Tod den Lebenden“ ist eine Impro-Serie der ANDERTHALB Medienproduktion GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek. Produzenten sind von Matthias Bazyli und Leif Alexis. Die Redaktion  für die ARD Degeto übernehmen Carolin Haasis und Christoph Pellander.