Uwe Ochsenknecht und Herbert Knaup spielen die Hauptrolle in der Buddy-Komödie „2 Sturköpfe im Dreivierteltakt“. Aus alten Rivalen werden ziemlich beste Freunde, als sie endlich erkennen, dass eine Verflossene seit jeher ein doppeltes Spiel mit ihnen treibt. Gemeinsam bringen die zwei gegensätzlichen Herren um die 60 eine angestaubte Tanzschule auf Vordermann und kommen auf den Geschmack, als Tandem weiterzumachen. Die Komödie von Thomas Kronthaler vermittelt Lebensfreude und macht Lust aufs Tanzen. Für spektakuläre Einlagen sorgt der Breakdance Szene-Star Jawad Rajpoot, auch Bboy Rajpoot genannt, als Juniorpartner. Er findet durch die Tanzschule seine Bestimmung und dort die erste große Liebe:
Ein ungewöhnlicher Freundschaftsdienst führt den abgebrannten Lebenskünstler Hans Rückert mit dem pedantischen Frührentner Joachim Schiller zusammen. Die alten Rivalen sollen an einem Strang ziehen, um ihrer „Ex“ Isolde zu helfen. Nach Jahren der Funkstille bittet sie die beiden Herren, übergangsweise ihre Tanzschule zu führen, um einen Beinbruch auskurieren zu können. Was Hans und Joachim zunächst nicht ahnen: Die clevere Isolde spielt sie gegeneinander aus und sagt beiden, was sie hören möchten. Weil jeder selbstherrlich auf seine Art loslegt, rumpelt es zunächst gewaltig an der Doppelspitze. Schon bald merken die beiden aber, dass es miteinander besser geht und sich ihre unterschiedlichen Charaktere eigentlich perfekt ergänzen. Joachim ist ein weitsichtiger Manager und guter Standard-Tänzer, der spontane Hans kann Menschen für sich einnehmen. So schaffen sie es, sogar den Ausfall der mitreißenden Tanzlehrerin Martha zu kompensieren. Zum Glück hat diese ihre Begabung an ihren Sohn Carlo weitergegeben. Auf Anhieb mischt der mit seinen Hip-Hop-Moves nicht nur die Seniorengruppe auf, sondern begeistert auch die frisch akquirierten Schulklassen. Mit dem Dreiergespann kommt ein neuer Groove in die Tanzschule. Der Erfolg gefällt aber nicht allen. Die ersten Bewährungsproben für das Dream-Team lassen nicht lange auf sich warten.

Darsteller  Rolle
Uwe Ochsenknecht Joachim Schiller
Herbert Knaup Hans Rückert
Andrea L’Arronge Isolde Benisch
Jawad Rajpoot Carlo
Lisa Vicari Sophie
Sonia Diaz Martha
Maria Bachmann Gisela
Monika John Rose
Kerstin de Ahna Hildegard
Herman van Ulzen Richard
Katarina Klaffs Regine
Faton Kurtishaj Sven
Heike Koslowski Daniela
Rainer Haustein Wolfgang Gruber
und andere

 

Eine Vater-Sohn-Geschichte erzählt die norddeutsche Komödie „Zwei Bauern und kein Land“. Die Titelhelden Ernst Stötzner und Christoph Schechinger führen eine schelmische Verschwörung an, mit der mecklenburgische Bauern einem Großgrundbesitzer ein Schnippchen schlagen möchten. An ihrer Seite spielt Katharina Thalbach eine Exfrau und Mutter, die als Bürgermeisterin beherzt gegen das Ausbluten ihres Dorfes kämpft – aber leider auf den Falschen gesetzt hat. Wie in der erfolgreichen „Eifelpraxis“-Reihe lässt Regisseurin Sibylle Tafel in das Leben einer ebenso schönen wie abgelegenen Region eintauchen und erzählt diesmal eine unterhaltsam-skurrile Geschichte vor dem Hintergrund ernster Themen wie Landflucht und Grundstücksspekulation:
Wie der Vater – so der Sohn: Der Bauer Johannes Becker und sein Stammhalter Felix machen selten große Worte. Als der verlorene Sohn nach Jahren der Funkstille plötzlich vor der Tür steht, müssen sich die beiden Dickschädel erst wieder aneinander gewöhnen. Johannes sollte eigentlich froh sein, dass Felix aus der Großstadt zurückgekehrt ist, um in seine Fußstapfen als Landwirt zu treten. Ganz selbstverständlich repariert er den Mähdrescher und fährt, ohne zu fragen, raus auf die Felder. Was Felix nicht weiß: Johannes hat sein Land verkauft – und zwar ausgerechnet an seinen Erzrivalen Fuchs. Der hat nicht nur Großes damit vor, sondern weiß auch ausgerechnet Johannes‘ Exfrau Katrin, die Bürgermeisterin des Dorfes, hinter sich. Die kennt ihren wortkargen Exgatten und nimmt ihm das Versprechen ab, dem gemeinsamen Sohn unverzüglich die Wahrheit über den Verkauf zu sagen. Johannes bringt es aber nicht übers Herz, denn Felix findet sichtlich Gefallen an seinem Neuanfang. Als der Jungbauer jedoch erfährt, dass die Felder nicht mehr der Familie gehören, knallt es wie früher. Diesmal raufen sich Vater und Sohn jedoch zusammen, um dem gierigen Fuchs die Stirn zu bieten. Gemeinsam brechen sie auf ihren verkauften Weizenfeldern zu nächtlichen Beutezügen auf, die schon bald durch ihre Dreistigkeit für Aufsehen sorgen. Denn wer sät, soll auch ernten.

Darsteller Rolle
Ernst Stötzner Johannes Becker
Katharina Thalbach Katrin Becker
Christoph Schechinger Felix Becker
Theresa Scholze Marie Lenicki
Hans-Uwe Bauer Günter Fuchs
Thomas Kügel Rudi Kruse
Andreas Schmidt Kiepke
Petra Kleinert Heidi Bank
Andreas Birkner Gerd
Rainer Reiners Botin
Johannes Richard Voelkel Thomas Benthin
Holger Franke Brügge
Manuela Wisbeck Postbotin
Inga Dietrich Hebamme
Florian Anderer Kripobeamter
Patrick Kalupa Harti
und andere

 

„Das schöne Fleckchen Erde“ hatte sich die Thailänderin Lamai anders vorgestellt, als sie bei Joe, ihrem frisch angetrauten Ehemann, im verschneiten Oberbayern ankommt. Statt eines warmen Empfanges, will Schwiegervater Hans sie vom Hof jagen. Es kommt noch schlimmer: Nach einer leidenschaftlichen Liebesnacht hat Joe zwar noch ein Lächeln im Gesicht, ist aber leider tot – Herzinfarkt. Nun muss die junge Witwe, die zur Überraschung aller Alleinerbin des gesamten Anwesens ist, mit dem kauzigen Hans klarkommen, der testamentarisch ein Wohnrecht auf Lebenszeit erhalten hat. Auch die Intrigen von Wiebke, der schwangeren Exfrau von Joe, fordern ihr Kämpferherz.
Michael Gwisdek und Mai Duong Kieu geben ein Tandem wider Willen in der Cultur-Clash-Komödie „Mein Schwiegervater, der Stinkstiefel“. In der Erstausstrahlung erreichte die Komödie von Sven Bohse über 6 Millionen Zuschauer.

Darsteller  Rolle
Michael Gwisdek Hans Polack
Mai Duong Kieu Lamai
Stefan Murr Joe Polack
Simon Schwarz Otmar
Robert Palfrader Herbert
Marlene Morreis Wiebke
Gerhard Wittmann Rudi
Nathalie Schott Uschi
Liang Fan Preecha
Soogi Kang Sua
Harry Täschner Kurt
Ferdinand Dörfler Charly
Ulrike Arnold Frau Pöhn
und andere

 

Raus aus dem Schatten, zurück ins Rampenlicht – dieses Comeback der Träume schafft ein starkes Trio in der Komödie „Freundinnen – Alle für eine“. Die vielfach ausgezeichneten Schauspielerinnen Katja Riemann, Nicolette Krebitz und Sophie von Kessel spielen ebenso einfühlsam wie beherzt leidgeprüfte Menschen, die endlich wieder zueinanderfinden und einander beistehen. Unter der Regie von Jan Ruzika schafft es der preisgekrönte Fernsehfilm trotz des ernsten Themas, das Leben zu feiern und zu zeigen, welche einzigartige Kraft echte Freundschaft in schweren Stunden geben kann. Besonders beeindruckend sind die Momente, wenn die grandiosen Darstellerinnen miteinander Musik machen. Qualität als Ohrwurm hat der von Jan Lehmann komponierte Titelsong – gesungen von den „ChiX“:
Mit viel Hoffnung geht Karla zum Frauenarzt als ihre Periode ausbleibt. Leider ist nicht die langersehnte, späte Schwangerschaft, sondern das Einsetzen der Menopause der Grund. Von diesem Schlag gebeutelt, kommt es für die Endvierzigerin noch härter: Ihr Ehemann Max wird Vater – die Abiturientin  Melody bekommt ein Kind von ihm! Diesen Seitensprung kann Karla nicht mehr verzeihen, sie packt ihre Sachen und fährt zu einer alten Freundin. Bei Sascha, einst Sängerin und Herz der gemeinsamen Girl-Band „ChiX“, heult sie sich aus. Erst am nächsten Tag stößt Karla darauf, dass es ihrer Trösterin noch viel schlechter geht. Sascha leidet an Krebs, eine Brust wurde bereits entfernt und bald muss sie erneut zur Chemo. Die tapfere Mutter hat das nicht einmal ihrem Sohn Paul gesagt, der inzwischen im Sportinternat lebt und sich abgeschoben fühlt. Nur Freundin Alice, Karlas verhasste Super-Schwester und einst Dritte im Bunde bei den „ChiX“, weiß seit Längerem Bescheid. Ihre eigenen Probleme mit Karriere, Ehe und Kindern, die unter einer glänzenden Oberfläche schwelen, möchte das erfolgsverwöhnte Fotomodell erst einmal hintanstellen. Jetzt soll sich alles um Sascha drehen! Die will, dass es noch einmal so ist wie früher: ein Revival der „ChiX“ an dem Ort ihres größten Erfolgs, dem Club von Veranstalter-Haudegen Roy. Damit das klappt, müssen die tief zerstrittenen Schwestern Karla und Alice miteinander ins Reine kommen, und auch Sascha muss ein lange gehütetes Geheimnis lüften.

Darsteller  Rolle
Katja Riemann Karla
Nicolette Krebitz Sascha
Sophie von Kessel Alice
Ben Becker Roy
Damian Hardung Paul
Sinje Irslinger Melody
Thomas Huber Max
Martin Lindow Hans
Jürgen Rißmann Polizist
Paul Faßnacht Dr. Terstegen
Louisa Shrady Luise
Caemon van Erp Emil
Hardi Sturm Taxifahrer
Johanna Eicker Karla (jung)
Charlotte Klauser Sascha (jung)
Ina Bredehorn Alice (jung)
Toni Engel Alleinunterhalter
Jenny Villier Sprechstundenhilfe
und andere

 

Der Sommer weckt romantische Sehnsüchte bei Vera. Allerdings ist es in der Eifel wesentlich schwerer als in Berlin, einen attraktiven Mann kennenzulernen, der nicht schon vergeben ist. In dem zweiten Film der neuen Reihe träumt die alleinerziehende Titelheldin davon, sich trotz Widrigkeiten ein eigenes Leben neben ihrem Beruf und den Kindern aufzubauen. Hauptdarstellerin Rebecca Immanuel spielt eine alleinerziehende Frau mit Power, die beim Neustart in der Provinz optimistisch ihr Leben meistert. Der Fernsehfilm des preisgekrönten Regisseurs Christoph Schnee zeigt die Schönheit der Eifel mit der malerischen Fachwerkstadt Monschau, dem Rursee und den dichten Wäldern des Nationalparks zwischen Rhein und Mosel:
Die neue Versorgungsassistentin Vera Mundt hat sich in der Eifel gut eingelebt und ihren vollen Terminkalender mit Hausbesuchen bestens im Griff. Besondere Zuwendung braucht ein neuer Patient: der 20-jährige Max, der nach einem Autounfall im Rollstuhl sitzt. Früher ein ehrgeiziger Triathlet, lässt er sich jetzt total hängen. Um ihn aus seiner Lethargie zu zwingen, will Dr. Chris Wegner es auf die harte Tour versuchen. Schließlich ist der Landarzt ebenfalls querschnittsgelähmt und nimmt sich das Recht heraus, jegliches Selbstmitleid zu verachten. Vera dagegen hofft, dem jungen Mann mit Verständnis neuen Lebensmut zu vermitteln. So kommt es zum Konflikt zwischen dem strengen Arzt und seiner selbstbewussten Mitarbeiterin. Beide merken zunächst jedoch nicht, womit Max seit dem tragischen Unfall, bei dem er am Steuer saß und seine Eltern ums Leben kamen, wirklich ringt. Mit ihrem besonderen Gespür beginnt Vera, den Grund für seinen Selbsthass zu finden.
Ihre Hilfe brauchen auch Freundin Danuta, die ihren Job verliert, und Beatrice Ortmann, in deren Ehe etwas fehlt. In dem Fall ist die Sache nicht ganz ohne, denn ihr Mann Leon scheint ein Auge auf Vera geworfen zu haben. Auf so etwas will sie sich auf keinen Fall einlassen, ebenso wenig wie auf anderweitige romantische Avancen, die noch überraschender kommen. Dabei ist Vera eigentlich in sommerlicher Stimmung.

Den dritten Film der Reihe zeigt das Erste  am 3. Februar: „Die Eifelpraxis – Väter und Söhne“.

Darsteller Rolle
Rebecca Immanuel Vera Mundt
Simon Schwarz Chris Wegner
Janek Rieke Direktor Leon Ortmann
Karolina Lodyga Danuta Masik
Tom Böttcher Paul Mundt
Mascha Schrader Mia Mundt
Leonard Proxauf Max Bogner
Marie Anne Fliegel Martha Böhl
Ralph Herforth Henning Maurer
Sarah Mahita Charly Ortmann
Olga von Luckwald Anita Rabsal
Dagmar Sachse Marianne Rabsal
Tom Keune Polizist Volker Böhl
Tanja Wedhorn Beatrice Ortmann
Johanna Ingelfinger Jasmina
Ludwig Simon Felix
Anna Böttcher Sybille Rautenberg
Barbara Prakopenka Rosalie Ortmann
Timon Ballenberger Bruno, Rosalies Freund
Daniela Trittner Chris‘ Freundin Sandra
und andere

 

Der Sommer weckt romantische Sehnsüchte bei Vera. Allerdings ist es in der Eifel wesentlich schwerer als in Berlin, einen attraktiven Mann kennenzulernen, der nicht schon vergeben ist. In dem zweiten Film der neuen Reihe träumt die alleinerziehende Titelheldin davon, sich trotz Widrigkeiten ein eigenes Leben neben ihrem Beruf und den Kindern aufzubauen. Hauptdarstellerin Rebecca Immanuel spielt eine alleinerziehende Frau mit Power, die beim Neustart in der Provinz optimistisch ihr Leben meistert. Der Fernsehfilm des preisgekrönten Regisseurs Christoph Schnee zeigt die Schönheit der Eifel mit der malerischen Fachwerkstadt Monschau, dem Rursee und den dichten Wäldern des Nationalparks zwischen Rhein und Mosel:
Die neue Versorgungsassistentin Vera Mundt hat sich in der Eifel gut eingelebt und ihren vollen Terminkalender mit Hausbesuchen bestens im Griff. Besondere Zuwendung braucht ein neuer Patient: der 20-jährige Max, der nach einem Autounfall im Rollstuhl sitzt. Früher ein ehrgeiziger Triathlet, lässt er sich jetzt total hängen. Um ihn aus seiner Lethargie zu zwingen, will Dr. Chris Wegner es auf die harte Tour versuchen. Schließlich ist der Landarzt ebenfalls querschnittsgelähmt und nimmt sich das Recht heraus, jegliches Selbstmitleid zu verachten. Vera dagegen hofft, dem jungen Mann mit Verständnis neuen Lebensmut zu vermitteln. So kommt es zum Konflikt zwischen dem strengen Arzt und seiner selbstbewussten Mitarbeiterin. Beide merken zunächst jedoch nicht, womit Max seit dem tragischen Unfall, bei dem er am Steuer saß und seine Eltern ums Leben kamen, wirklich ringt. Mit ihrem besonderen Gespür beginnt Vera, den Grund für seinen Selbsthass zu finden.
Ihre Hilfe brauchen auch Freundin Danuta, die ihren Job verliert, und Beatrice Ortmann, in deren Ehe etwas fehlt. In dem Fall ist die Sache nicht ganz ohne, denn ihr Mann Leon scheint ein Auge auf Vera geworfen zu haben. Auf so etwas will sie sich auf keinen Fall einlassen, ebenso wenig wie auf anderweitige romantische Avancen, die noch überraschender kommen. Dabei ist Vera eigentlich in sommerlicher Stimmung.

Den dritten Film der Reihe zeigt das Erste  am 3. Februar: „Die Eifelpraxis – Väter und Söhne“.

Darsteller Rolle
Rebecca Immanuel Vera Mundt
Simon Schwarz Chris Wegner
Janek Rieke Direktor Leon Ortmann
Karolina Lodyga Danuta Masik
Tom Böttcher Paul Mundt
Mascha Schrader Mia Mundt
Leonard Proxauf Max Bogner
Marie Anne Fliegel Martha Böhl
Ralph Herforth Henning Maurer
Sarah Mahita Charly Ortmann
Olga von Luckwald Anita Rabsal
Dagmar Sachse Marianne Rabsal
Tom Keune Polizist Volker Böhl
Tanja Wedhorn Beatrice Ortmann
Johanna Ingelfinger Jasmina
Ludwig Simon Felix
Anna Böttcher Sybille Rautenberg
Barbara Prakopenka Rosalie Ortmann
Timon Ballenberger Bruno, Rosalies Freund
Daniela Trittner Chris‘ Freundin Sandra
und andere

 

Das Leben des renommierten Literaturwissenschaftlers Lawrence Wetherhold steckt seit dem Tod seiner Frau in einer Sackgasse. Von seinen beiden Kindern hat er sich entfremdet, seine Studenten stößt er regelmäßig durch Arroganz vor den Kopf. Zu allem Überfluss taucht auch noch sein schräger Adoptivbruder Chuck auf und bringt das verkorkste Familienleben noch mehr durcheinander. Erst als Lawrence sich in seine ehemalige Studentin Janet verliebt, beginnt er zu erkennen, dass er sein Leben ändern muss.
Die geistreiche Komödie „Smart People“ erzählt vom ganz normalen Wahnsinn moderner amerikanischer Großstadtintellektueller. Die Hauptrollen spielen Dennis Quaid, Sarah Jessica Parker und Ellen Page.

Darsteller Rolle
Dennis Quaid Lawrence Wetherhold
Sarah Jessica Parker Janet Hartigan
Thomas Haden Church Chuck Wetherhold
Ellen Page Vanessa Wetherhold
Ashton Holmes James Wetherhold
Christine Lahti Nancy
Camille Mana Missy
David Denman William
Don Wodsworth Hadley
Robert Haley Roth
Patrick Sebes Curtis
Kevin James Doyle Rodney
Paul Huber Ben
und andere

 

In „Arzt mit Nebenwirkung“ beweist Schauspieler David Rott seine Vielseitigkeit in der Rolle eines jungen Arztes und leidenschaftlichen Basejumpers, dem als moderner „Romeo“ seine „Julia“ überhaupt nicht ins Konzept passt. Anne Schäfer bezaubert als Alternativmedizinerin, die ihm besser tut, als er zulassen will, und seine Lebenspläne infrage stellt. Der vielschichtige Fernsehfilm verbindet gekonnt Elemente einer romantischen Komödie mit Tiefgang und Action. Spektakuläre Aufnahmen lassen den Zuschauer in die großartige Berglandschaft der Alpen eintauchen und den Kick spüren, den Wingsuit-Springer suchen, wenn sie sich mit ihren Flügelanzügen in die Tiefe stürzen. Unter der Regie von Peter Stauch ist eine außergewöhnlich originelle und emotionale Geschichte gelungen – über die Lust am Nervenkitzel, den Mut zu Gefühlen und die Sehnsucht, aus dem bisherigen Leben auszubrechen.
Manchmal braucht es ein Wunder, damit die Anziehungskraft der Gegensätze wirken kann: Fabian Lauber und Janne Jarst sind voneinander fasziniert, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Der eigenwillige Landarzt ist ein Adrenalinjunkie, der sich den Kick beim Wingsuit-Jumping und schnellem Autofahren holt. Die Praxis seines Vaters hat er nach dessen Tod offensichtlich nur seiner Mutter zuliebe übernommen. Für Janne als Fachärztin für chinesische Heilkunde sind hingegen Ruhe und der achtsame Umgang mit ihren Patienten sehr wichtig. Die beiden begegnen sich in Jannes Akkupunktur-Fortbildung, bei der Fabian einfach einschläft. Der überzeugte Schulmediziner hält von Meridianen und Nadeln wenig. Viel lieber würde er die Zeit nutzen, um sich beim Training in den Bergen vom Druck verdrängter Gefühle und Konflikte freizuspringen. Als Janne Fabian nach einem Motorrad-Unfall reanimiert, schiebt er seine aufwühlende Nahtoderfahrung ebenso beiseite wie ihren Rat, die verletzte Schulter zu schonen. Er will im Eiltempo für den Wettkampf im Base-Jumping fit werden, für den sein Freund Sven bereits einen Sponsor gefunden hat. Nur deshalb geht er auf den Vorschlag seiner Mutter ein, Janne als Praxis-Vertretung zu engagieren. Nachdem Fabians Dauerpatient, Mönch Huber, sie zu einer Sterbebegleitung ins Kloster gerufen hat, kommen Janne und Fabian sich näher. Bei einem Ausflug in die Berge erkennt Janne die Ursache für Fabians Flucht in den Extremsport: Er glaubt, kein guter Arzt zu sein. Doch prompt zerstört Fabian die Vertrautheit, die zwischen Janne und ihm im Entstehen ist – gerade weil er spürt, dass Janne dabei ist, sein Herz zu gewinnen. Für eine Frau gibt es in seinem Leben einfach keinen Platz. Oder vielleicht doch?

Darsteller Rolle
David Rott Fabian Lauber
Anne Schäfer Janne Jarst
Teresa Harder Anita Lauber
Michael Baral Sven Gunnarson
Robert Giggenbach Mönch Huber
Heinz Lieven Bruder Horst
Peter Rappenglück Garstl
Philippe Reinhardt Larry
Senta Auth Frau Rosenbauer
Andreas Borcherding Herr Rosenbauer
Bastian Hagen Plugg
Sophia Schober Lisa Lauder
Sina Bianca Hentschel Krankenschwester Luisa
Jasmina Al Zihairi Jasmin
Frank Sollmann Veranstalter
Beate Constanze Pitronik Krankenschwester Marga
Laura Joeken Freundin von Lisa
und andere

 

Die TV-Serie „Türkisch für Anfänger“ lief zwischen 2006 und 2008 mit riesigem Erfolg in der ARD und wurde in 70 Länder verkauft – beste Voraussetzungen, die Familien Schneider und Ötztürk auch im Kino aufeinander loszulassen. Dafür entschloss sich Regisseur und Drehbuchautor Bora Dagtekin, seine Publikumslieblinge, die von Josefine Preuß, Elyas M’Barek, Arnel Taci, Pegah Ferydoni, Anna Stieblich und Adnan Maral mit überschäumendem Spielwitz verkörpert werden, in eine weitaus exotischere Location zu verfrachten. Statt in Berlin findet das urkomische Duell der Mentalitäten diesmal unter thailändischen Palmen statt, wo auch Katja Riemann ins Spiel kommt. Gute Entscheidung! Denn heraus kam ein sommerlicher All-Inclusive-Comedy-Trip, für den Millionen begeisterter Zuschauer ihre Tickets buchten:

Die 19-jährige Lena Schneider ist nicht gerade begeistert, als sie von ihrer Mutter Doris zu einem Urlaubstrip ins sonnige Thailand genötigt wird. Erst recht nicht, als das Flugzeug mitten im Indischen Ozean notwassern muss. Eine Katastrophe jagt die nächste: Während Mutti gerettet wird, findet sich Lena auf einer einsamen Insel wieder. Doch damit nicht genug – auch den Berliner Testosteronprotz Cem Öztürk, seine Schwester Yagmur und den Griechen Costa hat es auf das entlegene Eiland verschlagen. Lena wünscht sich bald, lieber gestorben zu sein, als mit diesen strapaziösen Landsleuten eine unfreiwillige Robinsonade durchzustehen.

Darsteller*in Rolle
Katja Riemann Uschi
Josefine Preuß Lena Schneider
Elyas M’Barek Cem Öztürk
Günther Kaufmann Tongo
Nick Romeo Reimann Niels Schneider
Katharina Kaali Diana Schneider
Arnel Taci Costa Pappavassilou
Pegah Ferydoni Yagmur Öztürk
Adnan Maral Metin Öztürk
Anna Stieblich Doris Schneider
Pierre Koumou-Okandze Bongo
Eugen Bauder Ivan
und andere

 

Nach „Krauses Fest“ (2007), „Krauses Kur“ (2009), „Krauses Braut“ (2011) und „Krauses Geheimnis“ (2014) ist „Krauses Glück“ der fünfte Teil der kleinen Filmreihe.
Hauptakteur ist der beliebte Schauspieler Horst Krause, vielen Zuschauern als ehemaliger Dorfpolizist aus den „Polizeiruf 110“-Produktionen vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) bekannt. Auch für „Krauses Glück“ schrieb Bernd Böhlich das Drehbuch und führte Regie:

Polizeihauptmeister Horst Krause ist pensioniert. Gemeinsam mit seiner Schwester Elsa kümmert er sich um den Gasthof in Schönhorst. Doch glücklich macht ihn das alles nicht. Sein Freund Schlunzke hingegen ist voller Tatendrang. Endlich will seine geliebte Ärztin Ramona bei ihm im frisch renovierten Schloss einziehen. Aber Bürgermeister Stübner hat einen anderen Plan, denn er muss eine Familie aus Syrien unterbringen. Krause hilft seinem Freund aus der Klemme – und hat dadurch plötzlich jede Menge zu tun. Zwei völlig unterschiedliche Kulturen prallen aufeinander. Das stellt alle vor große Herausforderungen und die Sprachbarriere scheint da nur das geringste Hindernis zu sein.
Krause muss feststellen, dass er sich mit seiner Willkommenskultur im Ort und beim Bürgermeister nicht nur Freunde macht. Und schließlich steht auch noch seine in Köln lebende Schwester Meta unerwartet vor der Tür. Ist ihre Ehe mit dem Hallodri Rudi gescheitert? Auf einmal wird Krause überall gebraucht – und scheint genau darin sein Glück zu finden …

Darsteller Rolle
Horst Krause Dorfpolizist Horst Krause
Carmen-Maja Antoni Elsa Krause
Angelika Böttiger Meta Krause
Andreas Schmidt Rolf-Dieter Schlunzke
Tilo Prückner Rudi Weissglut
Boris Aljinovic Bürgermeister Stübner
Petra Kleinert Marion Stiehler
Erden Alkan Omar El Chanati
Elmira Rafizadeh Djamila El Chanati
Hussein Eliraqui Achmed El Chanati
Haulan Hushmen Mohammed El Chanati
Yarsan Hushmen Jussuf El Chanati
Stephan Grossmann Karl-Heinz Fengler
Julia Stinshoff Elisabeth Fengler
Dieter Montag Bauer Kowalski
Paulina Kowalska Dana
Marlon Kittel Benny
Timur Bartels Zecke
Long Dang-Ngoc Chef Erlebnisbad
Karin Werner Polizistin
Heiko Schwind Polizist
und andere

 

Das bunte „Hotel Heidelberg“ ist wieder geöffnet. Im dritten Film der ARD-Degeto-Reihe wirbelt nun Annette Frier als emsige Hotelchefin Annette Kramer auf allen Etagen ihres liebevoll geführten Familienbetriebs. Stress gibt es natürlich: Wie gewohnt mit ihrer exzentrischen Mutter Hermine, gespielt von Hannelore Hoger, die das Hotel seinerzeit gegründet hat und nicht loslassen mag. Und auch Annettes noch junge Ehe mit dem schüchternen Psychotherapeuten Ingolf, gespielt von Christoph Maria Herbst, wird auf eine erste Probe gestellt.

Annette Kramer droht alles über den Kopf zu wachsen. Nicht nur soll sie Hausfrau, Mutter und Ehefrau sein, sondern auch noch rund um die Uhr ein Hotel managen. Da hat ihr gerade noch gefehlt, dass ihr Mann Ingolf ezunehmend genervt ist von den immer kleiner werdenden Zeitfenstern, die sie für ihn übrig hat. Und dass sich Annette entschließt, umindest für den Übergang für die scheidende Köchin Cindy einzuspringen und die Hotelküche zu schmeißen, ist wenig geeignet, Ingolf zu beruhigen. Aber das ist nichts gegen den neuesten Schauplatz, den ihre exzentrische Mutter Hermine ihr präsentiert. Denn Hermine hat sich verliebt. Und zwar nicht in irgendjemanden, sondern ausgerechnet in den misanthropisch-grummligen Theaterstar Richard Karrenberg, der dann auch in Rekordzeit das Hotel als sein Privateigentum zu betrachtet scheint und einen Krieg ausbrechen lässt. Annette gibt widerwillig zu, dass sie sich zu übernehmen droht, und stellt Daniela Frommert als neue Köchin ein. Doch stellt sich die Frage, ob dies richtig war – denn plötzlich erkranken mehrere Gäste des Hotelrestaurants an einer Infektion. Als die Lebensmittelbehörde feststellt, dass Sprossen von Flos Biobauernhof Träger von lebensgefährlichen Bakterien sind, werden Bauernhof ebenso wie Hotelrestaurant geschlossen. Annette und der Familie Kramer bleiben nur wenige Stunden, um ihre Unschuld zu beweisen und damit Hotel und Hof zu retten.

Darsteller  Rolle
Hannelore Hoger Hermine Kramer
Annette Frier Annette Kramer
Christoph Maria Herbst Ingolf Muthesius
Stephan Grossmann Stefan Kramer
Nele Kiper Floriane Kramer
David Nolden Jeremy Kramer
André Jung Richard Karrenberg
Bettina Stucky Daniela Frommert
Julia Schmitt Sibylle Hagedorn
Maren Kroymann Susanne Muthesius
Rainer Galke Ingo Engler
Rainer Laupichler Herr Krüger
Doris Plenert Frau Krüger
Seán McDonagh Notarzt
und andere

 

Metzgermeisterin Maria Gissenwehrer trägt ihr Herz auf der Zunge und macht keine Kompromisse. Schon gar nicht bei ihrer einzigen Passion: der preisgekrönten Weißwurst, zubereitet nach alter Rezeptur und von ihr selbst noch einmal verfeinert. Als ihr Bruder Kristian mit einem Gipsbein ausfällt, muss die Grantlerin tun, was sie am wenigsten kann – oder mag: Menschen für sich einnehmen und freundlich von etwas überzeugen. Dabei geht es im doppelten Sinne um die Wurst, nämlich einen Exportauftrag nach Argentinien und die Rettung ihres angeschlagenen Familienunternehmens. Mit ihrem pubertierenden Neffen Caspar im Schlepptau, lässt sich Maria widerwillig auf das Abenteuer ein. Ihre ersten Erfahrungen in Buenos Aires übertreffen selbst schlimmste Befürchtungen: Dort landen Weißwürste auf dem Grill, werden mit Messern malträtiert und in Ketchup-Saucen ertränkt. Wer so barbarisch mit ihrer Spezialität umgeht, hat diese nicht verdient! Leider bleibt ihr dennoch keine Wahl. Um den dringend benötigten Großauftrag an Land zu ziehen, muss Maria über ihren Schatten springen. Wie gewohnt geht sie diese Herausforderung konsequent an. Und tatsächlich kommt schon bald einiges in Bewegung – nicht nur bei der Sache mit den Weißwürsten, sondern auch in ihrem Leben.

Christine Neubauer schlüpft für „Maria, Argentinien und die Sache mit den Weißwürsten“ in eine ungewohnte Rolle: Sie spielt eine schroffe Perfektionistin, die sich hinter ihrer Metzgerschürze vom Leben abschottet. Erst in der Ferne gelingt es der Urbayerin, sich aus eigenen Zwängen zu befreien und das Herz in die Hand zu nehmen. Paroli bieten ihr Carlos Lobo in der Rolle des stolzen Dolmetschers und Valentino Fortuzzi als schwieriger Neffe. Bevor die drei an einem Strang ziehen, um die Weißwurst auf argentinische Teller zu bringen, müssen sie sich in der Culture-Clash-Komödie von Regisseur Markus Herling erst einmal zusammenraufen.

Darsteller  Rolle
Christine Neubauer Maria Gissenwehrer
Carlos Lobo Diego
Valentino Fortuzzi Caspar Gissenwehrer
Tijan Marei Mariella Sanchez
Max Schmidt Kristian Gissenwehrer
Margarita Mellicovsky Sophia
und andere

 

Almuth hat Geburtstag: Ritas treue Putzfrau bringt auch prompt ihren Gatten Werner und eine herrliche Torte zum Feiern mit. Beim Auspusten der Kerzen formuliert Almuth einen Wunsch, den sie natürlich nicht ausspricht, sonst geht er ja nicht in Erfüllung! Dass sie dabei an Klaus, ihren Freund aus alten Tagen, denkt, verschweigt sie also… Almuths störrisches „Ich-komm-allein-zurecht“ kann Rita nicht verstehen, ohne Werner kann sie nicht leben! Als der geliebte Gatte dann plötzlich das Zeitliche segnet, ist es an Almuth, Rita in dieser Zeit zur Seite zu stehen – auch wenn ihr das nicht leicht fällt. Und Rita wiederum, an bescheidene Verhältnisse gewöhnt, ärgert sich über Almuths Wegwerfmentalität. Almuths Wunsch nach Ruhe wird dann nochmals torpediert, als obendrein Almuths Tochter Kathrin mit Kind und Kegel zu ihr zieht. Mit Kathrins „Auszeit von der Ehe“ heizt sich die angespannte Stimmung zusätzlich auf, Almuth verliert die Nerven. Als sich dann auch noch Rita einmischt, kracht es gewaltig zwischen den Frauen. Rita kündigt! Ein für allemal. Almuth bleibt unglücklich zurück. Wird es den beiden Frauen gelingen, ihre gegensätzlichen Welten noch einmal zu überwinden und ihre außergewöhnliche Freundschaft zu retten?

Der unterhaltsame Schlagabtausch zwischen Senta Berger und Cornelia Froboess geht in die zweite Runde: In „Almuth und Rita – Zwei wie Pech und Schwefel“ müssen die beiden gegensätzlichen Seniorinnen die nächste Hürde nehmen, um ziemlich beste Freundinnen zu werden. Während sich die pensionierte Zahnärztin mit ihrer Distanziertheit selbst im Weg steht, hat die impulsive Putzfrau einen schweren Schicksalsschlag zu verdauen und gerät in existenzielle Nöte. Regisseur Nikolai Müllerschön rückt seine grandiosen Hauptdarstellerinnen ins Zentrum der ebenso tiefsinnigen wie amüsanten Komödie, die sich durch pointierte Dialoge auszeichnet.

Darsteller  Rolle
Senta Berger Almuth
Cornelia Froboess Rita
Patricia Aulitzky Kathrin
Wolfram Berger Klaus
Hansjürgen Hürrig Werner
Martin Leutgeb Sigi
Ramin Yazdani Asim
Leya Vogl Luisa
Luke Vogl Joey
Bettina Redlich Frau Obermoser
Anton Figl Bestattungsunternehmer
Thomas Dehler Klopstock
Monika John Ladenbesitzerin
Markus Boniberger Pastor
und andere

 

Paul Krüger, 66, verwitwet, ehemaliger Profiringer, hat sich sein Leben klar eingerichtet: In seinem Berliner Bezirk soll alles so bleiben, wie es ist. Von Multi-Kulti hält er gar nichts. Seine Stammtischbrüder sehen das genauso. Und nun bekommt Paul auch noch eine ganz besondere Aufgabe: Er soll in die Türkei reisen, um seiner Enkelin Annie die Hochzeit mit Deniz aus Ankara auszureden. Gemeinsam mit Kneipenwirtin Karin macht sich Paul missmutig auf in die Fremde – und muss erkennen, dass seine Vorurteile einer dringenden Generalüberholung bedürfen.

Regisseur Marc-Andreas Bochert schickt „Krüger aus Almanya“ alias Horst Krause auf die Reise, um ihn in der Fremde ein Stück Heimat finden zu lassen.

Darsteller  Rolle
Horst Krause Paul Krüger
Marie Gruber Karin
Anna Unterberger Annie
Karim Günes Deniz
Caspar Fischer-Ortman Omar
Jörg Gudzuhn Eckhardt
Fritz Roth Bernd
Pjotr Olev Dimitri
Victoria Trauttmansdorff Frau Merseburger
Gilbert von Sohlern Herr Merseburger
Floriane Daniel Susanne
Ramin Yazdani Ahmed
Beyazit Gülercan Großonkel
Emin Önal Merzad
Tim Seyfi Murat
Aylin Esener Mitarbeiterin Botschaft
David A. Hamade Mehmet
und andere

 

Drei Kinder und ein Nichtsnutz als Mann – Peggy Rosinski muss ihr Leben fast im Alleingang stemmen. Für wenig Geld malocht sie in einer Großreinigung. Weil ihr „Fels in der Brandung“ Torben seit Monaten ohne Job ist, reicht es vorne und hinten nicht mehr. Lauter unbezahlte Rechnungen, sogar die Zwangsräumung des kunterbunten Häuschens droht, denn auf dem Amt sitzt ein fieser Sachbearbeiter, der die lebensfrohe Frau gewaltig auf dem Kieker hat. Klein beigeben kommt für Peggy allerdings auf keinen Fall in Frage. Genauso wenig wie ein krummes Ding, das ihre Mutter Angelika drehen möchte. Diese taucht nach langer Abstinenz mal wieder auf und möchte, dass Schwiegersohn Torben bei einer nächtlichen Lieferung von Traktoren nach Polen aushilft. Natürlich leicht verdientes Geld, natürlich total legal. In letzter Sekunde haut ihn Peggy, die ihre Pappenheimer bestens kennt, aus der Sache raus und beschließt: Ab sofort ist Oma für die ganze Familie gestorben! Leider halten gute Vorsätze bei den Rosinskis nur kurz. Schon am nächsten Tag sackt die listige Seniorin alle für eine feucht-fröhliche Grilltour ein, während Peggy auf der Arbeit die nächste Hiobsbotschaft erfährt. Jetzt steht ihr das Wasser wirklich bis zum Hals! Deshalb die Mafiosi-Oma, die unterdessen das nächste doppelbödige Geschäft mit ihrer tussigen Enkelin Angelique einfädelt, um Hilfe bitten? Da müsste noch viel mehr schiefgehen!

Erstmals gemeinsam vor der Kamera begeistern Anna, Katharina und Nellie Thalbach als Mutter, Großmutter und Enkelin in der Komödie „Wir sind die Rosinskis“. Der Filmtitel ist Programm der liebenswerten Familienbande: Auch wenn alle ans Ausscheren denken – sobald es darauf ankommt, hält man zusammen wie Pech und Schwefel! Schmerzfrei geben Milan Peschel und Vincent Krüger die ebenso einfältigen wie soften „besseren Hälften“ ihrer starken Frauen. Diese schließt man genauso ins Herz wie Frankfurt an der Oder, das an das Berlin der wilden 1990er Jahre erinnert. Für einen wunderbaren Groove sorgt der grandiose Soundtrack mit Musik der Sängerin Jasmin Shakeri und des DJ-Duos Beathoavenz sowie lässigen Rocksongs.

Darsteller Rolle
Anna Thalbach Peggy Rosinski
Milan Peschel Torben
Katharina Thalbach Angelika Rosinski
Vincent Krüger Devid
Nellie Thalbach Angelique Rosinski
Emma Bading Michelle Rosinski
Tilman Döbler Finn Rosinski
Daniel Krauss Herr Frank
Michael Schweighöfer Heiner
Patricio Wiedermann Malte
David Bredin Maik
André M. Hennicke Trainer Henry
Roman Geike Marek
Steffen Scheumann Herr Blume
Johannes Rotter Stadtwerkemann
Kida Khodr Ramadan Hotelgast in der Sauna
Jasmin Bartels Lena
Julius Nitschkoff Eckert
Nora Huetz Rezeptionistin
Leopold Schill Junge beim Kindergeburtstag
Constanze Behrends Mutter 1
Charlotte Alten Mutter 2
Regine Hentschel Wäscherin
und andere

 

Firmenchef Michael Bogenschütz ist verzweifelt. Das Familienunternehmen, einst führend in der Herstellung von Textilmaschinen, steht kurz vor der Pleite. Schmerzhaft muss er erfahren, dass die Globalisierung vor dem schwäbischen Hechingen nicht Halt gemacht hat: Die Auftragslage ist mies, die Produktion zu teuer und Bangladesch immer billiger. In seiner Not denkt Michael auch an frisches Kapital durch chinesische Investoren. Zu ihnen hat er heimlich Kontakt aufgenommen, denn Vater und Seniorchef Paul hält nichts davon. „Finger weg vom Chines'“, so lautet sein Motto. Aber die Firmenpolitik des sturen Knochens, der ein Vetorecht besitzt, ist überholt. Sein „hart schaffe“ reicht in der modernen Arbeitswelt nicht mehr. Und die Familie hat sich auseinandergelebt: Matthias genießt das Aussteigerdasein in Thailand, Marlies widmet sich grünen Ideen in Köln, und Marianne arbeitet als Übersetzerin in Berlin. Zum 90. Geburtstag des Patriarchen sind wenigstens die Schwestern da, und Michael weiht sie in den Ernst der Lage ein. Als ein dringend benötigter Großauftrag platzt, bleibt nur noch die Partnerschaft mit der Firma Chong. Den Anblick der Delegation aus Shanghai auf seinem Firmengelände kann Paul nicht ertragen. Kurz entschlossen wendet sich der Senior an seine Töchter mit der Bitte, ihre Häuser zu beleihen. Dabei erlebt er eine erfreuliche Überraschung: Marlies entpuppt sich als Geschäftsfrau, die erfolgreich mehrere Yoga-Studios betreibt. Gemeinsam mit ihrem Bruder Michael zieht sie in das Ringen mit den Chinesen. Jetzt geht es um alles, denn die Asiaten wollen Bogenschütz & Söhne komplett übernehmen.

Hannes Stöhr steht vor allem für trendiges Hauptstadtkino, mit „Global Player – Wo wir sind isch vorne“ taucht er in die schwäbische Kleinstadtwelt seiner Jugend ein. Sicher im Gespür für jedes Detail, erzählt der preisgekrönte Regisseur vom Überlebenskampf eines Hechinger Familienunternehmens aus dem Musterländle. Urgestein Walter Schultheiß spielt in der Tragikomödie einen sturen Patriarchen, dessen altbewährte Rezepte zwar nicht mehr in die Zeit passen, der aber einen unerschütterlicher Kampfgeist in den globalen Wettbewerb einbringt. Das Erste zeigt den Film im Rahmen der ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ und zugleich als letzten Beitrag zu seinem diesjährigen PremierenKino.

Darsteller Rolle
Walter Schultheiß Paul Bogenschütz
Christoph Bach Michael Bogenschütz
Inka Friedrich Marlies Bogenschütz
Ulrike Folkerts Marianne Bogenschütz
Monika Anna Wojtyllo Agnieschka Guteka
Erdal Yildiz Özgür Sahin
Jin Jin Harder Dolmetscherin Lin Ling
Kevin Chen Chong Wang
Stefan Hallmayer Matthias Bogenschütz
Hans-Jochen Wagner Bankchef
Rita Lengyel Silke Bogenschütz
Henriette Müller Frau Schulz Sekretärin
Berthold Biesinger Arbeiter Kleinmann
Harvey Friedman Andrew Tannenbaum
Yu Fang Herr Wu
Axel Fischer Facharbeiter Fischer
Uwe Zellmer Textilfabrikant Beck
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