In „Klima retten für Anfänger“ verlassen Tanja Wedhorn und Götz Schubert als Elternpaar unfreiwillig ihre Komfortzone. Von jetzt auf nachher stellen die Wilmers komplett auf Öko und Nachhaltigkeit um, damit ihre umweltaktivistische Tochter auch schulisch wieder etwas für ihre Zukunft tut. Die international bereits bekannte Newcomerin Ella Lee schlüpft in die Rolle der selbstbewussten Schülerin, die lieber Pressemitteilungen schreibt als zu büffeln. Regisseur Tomy Wigand setzt bei der generationenübergreifenden Familienkomödie auf pointierte Dialoge ebenso wie auf nachdenkliche Momente. Das Drehbuch von Jule Boenig lässt unterhaltsam das Lebensgefühl der Generation X auf die Zukunftsängste der Fridays-for-Future-Bewegung treffen.

Was nützt ein gutes Abitur, wenn das Klima kippt? Für die 17-jährige Gymnasiastin Lilly gibt es wichtigeres als die Schule. Entsprechend düster sieht es mit ihrer Zulassung zum Abitur aus! Während Vater Martin krachend damit scheitert, sie mit einer Traumreise zu ködern, setzt Mutter Nina auf eine ungewöhnliche Abmachung: Wenn Lilly von nun an richtig paukt, machen die Eltern im Gegenzug beim Klimaschutz mit. Ab sofort wird zu Hause nur noch Frisches gekocht, Lavendel ersetzt industrielles Waschpulver und mit dem Fahrrad gehts zur Arbeit! Nur für Lillys jüngeren Bruder Tom gibt es Ausnahmen. Doch der Weg zum emissionsfreien Leben ist kein Selbstläufer. Nach mühevollen Wochen suchen Agenturinhaberin Nina und Chefarzt Martin nicht nur nach heimlichen Ausnahmen vom Regelwerk, sondern geraten dabei auch zunehmend in Diskussionen über ihr bisheriges Leben. Und da auch Lilly sich nicht so ganz an den Deal mit ihren Eltern hält, eskaliert die zunächst abstrakte Diskussion über klimagerechtes Leben zu einer veritablen Familienkrise.

Darsteller:in Rolle
Tanja Wedhorn Nina Wilmers
Götz Schubert Martin Wilmers
Ella Lee Lilly Wilmers
Finn Cordes Tom Wilmers
Timo Fakhravar Antonio Behrmann
Isabella Parkinson Dr. Gesa Engels
Frank Streffing Gunnar Kern
Lena Dörrie Maren Schwertfeger
Kai Lentrodt Weedie
Jeremias Amoore Ricky
Mathias Junge Malte Leppin
Thomas Morris Bernd Schreiber
Noemi Wollert Lavinia Schwertfeger
Emilia Packard Paula
Klara Höfels Frau Dr. Schmitter
Vivien LaFleur Krankenpflegerin Anna
und andere

Als Hippie-Mädchen war Ingrid die Strandkönig der Costa del Sol. Heute erkennt sie „ihr“ Torremolinos, grau und eintönig, nicht wieder. Von Tochter Apple nach einer Hüft-Operation dorthin zur Erholung geschickt, fühlt sie sich in ihrem einstigen Paradies völlig fremd. Im Hotel lernt Ingrid den schrillen Tim kennen, mit dessen Vater Karl sie damals eine verhängnisvolle Affäre hatte. Nun muss sie sich der alten Geschichte stellen. Apple taucht bald in Spanien auf und braucht ihre Mutter.
Doris Dörries Tragikomödie zeigt liebevoll und zuweilen ironisch ein Kaleidoskop skurriler Charaktere, die auf der Suche nach Glück und Liebe sind.

Darsteller Rolle
Hannelore Elsner Ingrid
Nadja Uhl Apple
Hinnerk Schönemann Tim / Tina
Axel Prahl Helmut
Fabian Hinrichs Dr. Fellborn
Remedios Darkin Pepa
Maria Happel Angie
Florian Burgkart Tim
Paraschiva Dragus Apple
Natalia Avelon Ingrid – jung
Robert Stadlober Karl – jung
Stefanie von Poser Heike Birker
Juliane Köhler Frau Luecken
Peter Striebeck Karl Birker
und andere

 

Die beiden mehrfach preisgekrönten Nordlichter Axel Prahl und Jonas Nay geben ein Heimspiel in der norddeutschen Komödie „Vadder, Kutter, Sohn“. Tatort-Kommissar Prahl ist als lässiges Schlitzohr und passionierter Shanty-Musiker zu sehen, Nay spielt den „verlorenen Sohn“, der nach Jahren in Hamburg nach Dithmarschen zurückkehrt. In seinem Heimatort ist zwar viel Zeit vergangen, aber alles wie einst geblieben: von den alltäglichen Tricksereien seines Vaters bis zur 1970er-Schlagermucke in der Dorfkneipe. Zu der Musik von Jakob Ilja, dem Gitarristen der Kultband „Element of Crime“, inszenierte Regisseur Lars Jessen mit viel trockenem Humor einen Vater-Sohn-Konflikt zwischen zwei Sturköpfen, die vom selben Schlag sind:

Knud nimmt das Leben, wie es kommt. Seine Familie ist seit jeher in einem Dithmarscher Küstenkaff ansässig. Hier hat Knud sich nicht gerade durch Erfolg und Fleiß hervorgetan. Dafür ist er sehr umtriebig und schlägt sich neben der Krabbenfischerei mit illegalen Sportwetten und kleinen Tricksereien durch. Eigentlich sieht er alles ziemlich entspannt. Einzige Ausnahme: sein Shanty-Traditionschor, dessen Leiter er in vierter Generation ist und für den er mit allen Mitteln die begehrte Auszeichnung zum 100-jährigen Chorbestehen bekommen will. Ungewohnt zielstrebig zerstreitet sich Knud dafür sogar mit seiner Lebensgefährtin Nadja und seinem Kompagnon und Freund Addi. Damit nicht genug, taucht auch noch Knuds „verlorener“ Sohn Lenny auf – nach zehn Jahren Funkstille. Zunehmend gerät Knud von allen Seiten unter Druck: Die Krabben gehen ihm nicht mehr ins Netz, mit seinem Versuch, die ersehnte Chorauszeichnung zu ergattern, droht er baden zu gehen, und Lenny, der selbst in der Krise steckt, zwingt ihn in eine Auseinandersetzung, vor der Knud sich gerne weiter gedrückt hätte. Plötzlich steht für ihn sein ganzes, allzu gedankenloses Leben infrage.

Darsteller Rolle
Axel Prahl Knud Lühr
Jonas Nay Lenny Lühr
Judith Rosmair Nadja Evers
Peter Franke Addi Bäsecke
Anna von Haebler Merle Getjens
Nicki von Tempelhoff Gunnar Olsen
Jan Georg Schütte Udo Schlohbom
Uke Bosse Jens-Peter Suhrbeen
Kaya Marie Möller Britta Siemsen
Christian R. Meyer Thomas Dithmer
Maureen Havlena Referntin Kreisverwaltung
und andere

 

Vom Behauptungswillen „Schwarzer Schafe“ in der norddeutschen Provinz erzählt die charmante Komödie „Drei Väter sind besser als keiner“. Ebenso leidenschaftlich wie sympathisch gibt Film- und Theaterschauspielerin Julia Hartmann eine schlagfertige Alleinerziehende mit Kämpferherz. Suzanne von Borsody, preisgekrönte Grande Dame des deutschen Fernsehfilms, lässt gekonnt in das Innenleben einer Mutter blicken, die ihre alleinerziehende Tochter für einen Mut bewundert, den sie selbst nicht aufbringen konnte. In der mit Liebe für Außenseiter erzählten Geschichte lernen die beiden Frauen, ihre Wunden der Vergangenheit zu heilen. Unter der Regie von Till Franzen zeichnet Kameramann Timo Moritz ein bezauberndes Bild der holsteinischen Provinz, wo es zuweilen rau zugehen kann. Für Country-Stimmung sorgt die Musik von Jakob Ilja, Gitarrist der Kult-Band „Element of Crime“:

Mit Kind und Kegel macht Maike einen Zwischenstopp in ihrem idyllischen Heimatdorf Füdrum. Dort lernen Sohn Jasper und Tochter Luise endlich ihre Großmutter Inge kennen. Bei ihr im Garten möchte Maike nur wenige Tage campieren – solange, bis sie Jasper sagen kann, wer sein leiblicher Vater ist. Infrage kommen drei Jugendbekanntschaften: Bauer Hinnerk, Autoschrauber Ole und der frühere Frauenschwarm Torben. Keiner von ihnen ahnt etwas, als Maike mit ihrem museumsreifen Campingwagen vorfährt. Denn niemand weiß, dass sie bei ihrem Verschwinden vor elf Jahren schwanger war. Die drei Herren wollen sich jedoch nicht auf einen DNA-Test einlassen. Stattdessen schließen sie sich zusammen, um die Sache möglichst geräuschlos zu regeln. Wenig erfreut über die Rückkehr der selbstbewussten Maike, die schon früher alles auf den Kopf stellen konnte, sind einige Frauen im Dorf. Oles zänkische Mutter macht sie dafür verantwortlich, dass ihr Sohn sich keine andere zur Frau genommen hat. Schulfreundin Gesa fürchtet um ihr Eheglück mit Torben, denn das Paar konnte keine eigenen Kinder bekommen. Und Hinnerks langjährige Lebensgefährtin Amke fühlt sich in Maikes Gegenwart nur noch krank. Selbst die Schwägerin des inzwischen verstorbenen Pfarrers stichelt wie eh und je. Kurzum: Schon bald fühlt sich alles so schrecklich wie früher an in dem Küstenort, wo Maike als uneheliches Kind das „Schwarze Schaf“ war. Sie möchte so schnell es geht wieder weg. Jasper lässt sich allerdings nicht davon abbringen, seine möglichen Väter kennenzulernen. Auch die Männer beginnen, den entschlossenen Jungen ins Herz zu schließen.

Darsteller:in Rolle
Julia Hartmann Maike
Suzanne von Borsody Inge
Sammy O’Leary Jasper
Mia Schwertfeger Luise
Florian Panzner Hinnerk
Nikola Kastner Amke
Sascha Göpel Ole
Sven Fricke Tim
Tobias Licht Torben
Annekathrin Bach Gesa
Marie Gruber Beate
Barbara Focke Alice
Jürgen Uter Bauer Malte
Yadier Freire Oberrieder  Pedro
und andere

 

Familie Neufund steht eine Austauschschülerin aus England ins Haus! Die Gasteltern Martin Brambach und Aglaia Szyszkowitz sehen hierin die Chance, für ihre eigenwillige 16-jährige Tochter endlich eine Freundin zu gewinnen. Doch auf dem Flughafen steht nun nicht die erwartete „hippe“ Sandy McCartney aus London vor ihnen, sondern ein 13-jähriger indischer Junge! Man will den kleinen Hindu so schnell wie möglich wieder loswerden. Auf Umwegen werden Zayn Baig in der Rolle des unerwünschten Gastes und Lena Urzendowsky als Einzelgängerin doch noch zu ziemlich besten Freunden. Die liebenswert-turbulente Culture-Clash-Komödie „Kein Herz für Inder“ von Drehbuchautor Sathyan Ramesh spielt mit Erwartungen und sorgt für einige Überraschungen.

Die 16-jährige Fiona Neufund ist eine echte Einzelgängerin. Um endlich eine Freundin für sie zu finden, versuchen es ihre Eltern Charlotte und Erik auf Anraten der Klassenlehrerin mit einem Schüleraustausch. Ohne lange nachzufragen, wählen die passionierten Beatles-Fans ein Kind namens „Sandy McCartney“ von der Liste aus. Das klingt nach einem hippen britischen Mädchen, das der eigenwilligen Fiona etwas Coolness vermitteln und sie aus ihrer Lethargie holen könnte. Fiona hat zwar keine Lust darauf, ihr bleibt aber keine Wahl. Als das Gastkind vor ihnen steht, staunen die Neufunds nicht schlecht. Es ist ein 13-jähriger Junge indischer Abstammung mit dem Namen Sacchidananda, der sich „Sandy“ nennt und voller Überraschungen steckt. In der Schule zitiert er souverän aus „Faust“, zu Hause sind es Guru-Weisheiten und außerdem wirbt er mit reinem Herzen für ein harmonisches Miteinander. Einen Miniatur-Gandhi kann die gestresste Familie ausgerechnet jetzt am allerwenigsten gebrauchen: Papa ringt nämlich verzweifelt mit dem Finanzamt, Mama hat
heimlich eine Affäre und Fionas ältere Schwester Annika möchte mit den anderen nichts zu tun haben. Dass Sandy schon bald herzlos „abgeschoben“ werden soll, lässt selbst die obercoole Annika nicht kalt. Auch bei Fiona tut sich was, als sich der Kleine auf dem Pausenhof überraschend als wahrer Held beweist.

Darsteller Rolle
Aglaia Szyszkowitz Charlotte Neufund
Martin Brambach Erik Neufund
Lena Urzendowsky Fiona Neufund
Mercedes Müller Annika Neufund
Zayn Baig Sandy Sacchidananda Char
Anna Stieblich Frau Silber
Gerhard Wittmann Adam Koelbrink
André Szymanski Humboldt
Tristan Göbel Benedikt
Neil Malik Abdullah Mr. Char
Mala Ghedia Mrs. Char
Ulrike Röseberg Polizistin
Eva-Maria Kurz Nachbarin
Michael Schunder Rezeptionist
Hendrik Martz Herr Viereck
und andere

 

Das Thema „Behinderung“ ist inzwischen weitestgehend in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Sich diesem sensiblen Sujet vorurteilsfrei und ohne Berührungsängste zu widmen und es ins Zentrum einer ebenso unterhaltsamen wie dramatischen, aber  auch überraschenden Liebesgeschichte zu stellen, dieses Wagnis nimmt die von Tomy Wigand einfühlsam inszenierte Tragikomödie auf sich – und überquert ganz locker-leicht die selbst gesteckte Ziellinie. Vor allem gelingt es auch den beiden Hauptdarstellern Aglaia Szyszkowitz und Roeland Wiesnekker, die ungewöhnliche, zu Herzen gehende Entwicklung ihrer eigentlich so disparaten Figuren dem Zuschauer glaubhaft nahezubringen.

Sophie Brand hat als alleinerziehende Mutter alles bestens im Griff – glaubt sie jedenfalls. Doch ihr kleiner Sohn Linus und ihre pubertierende Tochter Laura sehen das ganz anders. Denn neben dem Haushalt muss sie auch noch zwei Jobs wuppen: Zweimal in der Woche räumt sie im Supermarkt die Regale ein, zudem arbeitet sie im Edelrestaurant von Jacques, der zielstrebig auf eine gemeinsame Zukunft hinarbeitet. Sich in all dieser selbstgemachten Hektik auch noch um reguläre Parkplätze zu kümmern, ist da zu viel verlangt. So landet Sophie wegen eines Berges unbezahlter Strafzettel vor Gericht. Das Urteil: 300 Sozialstunden in einer stationären Pflegeeinrichtung für Behinderte. Der Richter höchstpersönlich empfiehlt ihr das Pflegeheim „Haus am Park“, wo ein ganz besonderer Patient auf die temperamentvolle Parksünderin wartet: sein eigener Bruder Georg, seit einem schweren Autoanfall an den Rollstuhl gefesselt. Dieser ist im Heim für seine Wutausbrüche und sein abweisendes Verhalten berüchtigt. Auch Sophie bekommt bei ihrem Antrittsbesuch eine erste Kostprobe von Georgs aggressiver Verbitterung. Genervt beginnt sie, ihre Pflichtstunden zu absolvieren und sich von Georgs beleidigendem Zynismus nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Als der es jedoch zu weit treibt, gibt sie dem Provokateur klar zu verstehen, dass er eine Grenze überschritten hat. Eine Reaktion, die Georg beeindruckt, denn das Letzte, was er in seiner Situation braucht, sind Mitleid und geheucheltes Verständnis. So öffnet er sich endlich und lässt seine neue „Betreuerin“ an sich heran. Aus langsam wachsender Freundschaft wird tiefe Zuneigung. Sophie entdeckt seine sensible Seele voller persönlicher Schuldgefühle. Sie erfährt auch, dass es sich bei ihrem faszinierenden Gegenüber um einen ehemaligen Triathlon-Profi handelt. Um ihn zu neuem Lebensmut zu motivieren, schlägt sie ihm die Teilnahme am Hamburger Stadtmarathon vor. Nur durch gemeinsames Training und einen sehr persönlichen Wetteinsatz lässt sich Georg darauf ein: Wenn er gewinnt, dann bekommt er sie! Eigentlich hatte sich Sophie gerade dafür entschieden, zu Jacques zu ziehen, um endlich Ruhe in ihr Leben zu bringen. Doch nun weiß sie nicht mehr, wohin mit ihren Gefühlen.

Darsteller  Rolle 
Aglaia Szyszkowitz Sophie
Roeland Wiesnekker Georg
Martin Rapold Jacques
Arsseni Bultmann Linus
Emilie Neumeister Laura
Eva Löbau Frau Marold
Annika Kuhl Barbara
Felix Vörtler Richter Mair
Patrick Schorn Martin
Enno Kalisch Dr. Hesselmann
Michael Schönborn Herr Siebert
und andere

 

 

Mit viel Humor erzählt „Chuzpe – Klops braucht der Mensch“, wie sich ein Holocaust-Überlebender nach Jahrzehnten im Ausland in Deutschland wieder eine Heimat schafft. Dieter Hallervorden ist die Rolle des schelmischen und liebenswerten Edek auf den Leib geschrieben. Anja Kling gibt grandios dessen Tochter Ruth als leicht neurotische Karrierefrau mit Herz. In weiteren Rollen spielen u.a. Franziska Troegner und Natalia Bobyleva als polnisches Damen-Duo sowie Hans-Jochen Wagner, Tilmann Pörzgen, Barbara Philipp, Claudia Eisinger, Renate Serwotke und Florentine Lahme. Regisseurin Isabel Kleefeld verfilmte die deutsch-jüdische Familiengeschichte nach Motiven des Romans „Chuzpe“ der australisch-amerikanischen Erfolgsautorin Lily Brett:

Edek Rotwachs wagt ein neues Leben. Nach mehr als sechs Jahrzehnten in Australien zieht er nach Berlin. Als Holocaust-Überlebender hatte er mit seiner Frau eine Heimat in Melbourne gefunden. Tochter Ruth möchte ihren Vater jedoch in ihrer Nähe wissen. Aber die moderne Metropole ist Edek zunächst fremd. Und auch Ruth engt den über 80-Jährigen mit übertriebener Fürsorge ein. Obwohl sich Schwiegersohn Georg und Enkel Zachy ebenfalls um ihn bemühen, fühlt sich der rüstige Witwer allein und überflüssig. Als Edeks Versuche, sich in Ruths Kommunikationsagentur einzubringen, im Chaos gipfeln, besinnt er sich einer Reisebekanntschaft. In Marseille hatte er ein Jahr zuvor die lebenslustige Zofia und ihre Freundin Valentina kennengelernt. Nun hofft Edek auf ein Wiedersehen. Mit Hilfe seines Enkels und des Internets macht er sich auf die Suche nach den sympathischen Polinnen. Fündig geworden, lässt er Zofia und Valentina als Mitbewohnerinnen in seine von Ruth gestylte Wohnung – und damit jede Menge Spaß und Lebensfreude in sein Leben. Neben Zofias drallen körperlichen Vorzügen bringen vor allem ihre polnischen Fleischklopse Edek zum Schwärmen. Sehr zum Entsetzen von Ruth, die sich für ihren Vater einen ruhigen Lebensabend vorgestellt hatte. Als das Trio mit der Idee eines Fleischklops-Restaurants liebäugelt, ist Ruth vollends fassungslos. Doch voller Enthusiasmus verfolgen die drei ihre Geschäftsidee und mieten ein leerstehendes Ladenlokal – in schlechter Gegend, abseits jeglichen Publikumsverkehrs. Wie soll das gut gehen? Während Ruth noch hadert, hat das umtriebige Senioren-Trio längst alle Herzen gewonnen. Selbst bei ihrem Mann Georg und ihrer besten Freundin Sonia stößt Ruth zunehmend auf Unverständnis. Und tatsächlich wird die Eröffnung ein Riesenerfolg. Das Klops-Restaurant avanciert über Nacht zu einem Szene-Hit und selbst Hollywood kommt, um dort zu drehen. Als Ruth sich gerade damit arrangiert hat, wartet bereits die nächste große Überraschung auf sie.

Darsteller Rolle
Dieter Hallervorden Edek Rotwachs
Anja Kling Ruth Rotwachs
Franziska Troegner Zofia
Natalia Bobyleva Valentina
Hans-Jochen Wagner Georg
Tilman Pörzgen Zachy
Barbara Philipp Sonia
Claudia Eisinger Maxi
Florentine Lahme Lucia Seiters, Kurs 1
Mélanie Fouché Franziska Hoppen, Kurs 1
Mike Hoffmann Uwe Meyer, Kurs 1
Ole Eisfeld Karl Berger, Kurs 1
Esther Esche Ulrike Krause, Kurs 2
Vera Teltz Helene Bocksberg, Kurs 2
Katharina Palm Nachbarin
Mürtüz Yolcu Nachbar
Silvina Buchbauer PR-Agentin Alex
Oliver Broumis Galerist Andreas
Ibrahima Sanogo Taxifahrer
Renate Serwotke Reisebekanntschaft
und andere

 

Nina (38) liebt ihre kleine Familie und brennt für ihren Job als Architektin. Als sie nach der Elternzeit zur Arbeit zurückkehrt, kann sie das Büro mit einer genialen Idee vor der Pleite retten. Einziger Haken: Sie muss sich als Single ausgeben, der mit seiner Arbeit verheiratet ist. Denn die Auftraggeberin Lene (53) ist ein Drache und hält überhaupt nichts von arbeitenden Müttern. Von ihrem Mann Torsten (38) bekommt Nina keine Hilfe, weil er ihren Traumjob als Bedrohung für die Familie sieht. Der Polizist macht gerade sein Abitur nach. Dass seine Frau ihn in Sachen Karriere überflügelt und bald mehr Geld nach Hause bringen wird als er, macht ihm Angst. In der Not gibt Nina ihn als ihren Bruder aus und engagiert heimlich die Miet-Oma Irmgard (70). Zwischen Lüge und Erfolg nimmt Ninas Leben so viel Fahrt auf, dass sie bald nicht mehr die Notbremse findet.

Darsteller  Rolle
Silke Bodenbender Nina Pfeffer
Tom Wlaschiha Torsten Pfeffer
Iva Ljuba Simic Ella
Ben Stiehler Piet
Nina Petri Lene Müller zu Waldstetten
Steven Scharf Alex Bellheim
Petra Kelling Irmgard
David Korbmann Elias
Yasemin Cetinkaya Canan
Claudiu Mark Draghici Marcel
Jana Julia Roth Jana
Barbara Ellen Erichsen Ines
Felix Quinton Dealer
und andere

 

Drei Männer und ein Hausboot: In der Komödie „Leichtmatrosen – Drei Mann in einem Boot“ schippern drei krisengeplagte Stuttgarter eine Woche lang auf der Havel Richtung Müritz. Die ungewohnte und gar nicht so beschauliche Dreisamkeit bringt so manches zum Vorschein, was bisher erfolgreich verschwiegen und verdrängt wurde. Die sommerliche Bootsfahrt bahnt den Weg zu der Erkenntnis, dass eine Wende im Leben keineswegs schaden könnte. „Leichtmatrosen – Drei Mann in einem Boot“ ist ein schwungvolles Roadmovie auf dem Wasser, für das Regisseur Stefan Hering seine drei Protagonisten mit leichter Hand durch die Widrigkeiten der Schifffahrt und der Selbsterkenntnis steuert. Silja Clemens schrieb das Drehbuch dazu nach der Romanvorlage „Leichtmatrosen“ von Tom Liehr. Golo Euler, Stephan Szász und Gabriel Merz spielen die drei Hausbootfahrer, in weiteren Rollen sind Susanne Bormann, Michael Gaedt, Luca Zamperoni und Ramona Kunze-Libnow zu sehen:

Finke braucht zwei neue Leichtmatrosen als Lückenbüßer. Weil seine Freundin Cora doch nicht mit auf die geplante Bootstour geht, schlägt Finke seinen Badmintonkumpels Henner und Simon eine gemeinsame Reise vor. Die drei Sportsfreunde kennen einander kaum – aber so ein Hausboot bietet viele Möglichkeiten, sich anzunähern. Für eine Woche gehen die drei Stuttgarter mit dem Hausboot auf große Fahrt Richtung Müritz. Einen Bootsführerschein hat zwar keiner von ihnen, aber dafür haben sie alle einen Haufen Sorgen, wenn auch höchst unterschiedlicher Natur.
Finkes Freundin Cora ist schwanger. Aber Vater werden? Dazu fühlt er sich mit Mitte 30 nicht bereit. Henner ist Pastor, glaubt aber schon lange nicht mehr an Gott. Und Simon, der chaotische Handwerker, hat einen Berg Schulden und einen Auftraggeber, der ihm Rache geschworen hat. So steuern die drei Männer in eine Woche voller Abenteuer und Katastrophen. Eine Woche, in der noch nicht mal ein „Rundumsorglospaket ohne Selbstbeteiligung“ verhindern kann, dass sich ihr Leben für immer verändern wird.

Darsteller Rolle
Golo Euler Finke
Stephan Szász Henner
Gabriel Merz Simon
Susanne Bormann Cora
Michael Gaedt Werner
Xenia Assenza Anna
Ramona Kunze-Libnow Frau Gollasch
Luca Zamperoni Dominik
Konstantin Brackelmann Finn-Lukas
Amelie Klein Lilly-Marie
Hans Klima Horst
Tina Haseney Nicole
Martin Thaler Torsten
und andere

 

Eine originelle Geschichte, ein verblüffend politisch-unkorrekter Humor, eine unaufdringliche Moral und eine grandiose Hauptdarstellerin sind die Zutaten dieser wundervollen Komödie, die nicht nur in Frankreich zum Überraschungshit avancierte. Die Hauptdarstellerin Bernadette Lafont wurde in Filmen der Nouvelle-Vague-Regisseure Claude Chabrol und Francois Truffaut berühmt; zu ihren bekanntesten Werken gehören der Skandalfilm „Die Mama und die Hure“ und Claude Millers „Das freche Mädchen“. In der mürrischen Paulette fand Lafont noch einmal eine wundervolle Altersrolle. Aber noch während der Film in den Kinos lief, verstarb die Grande Dame des französischen Kinos im Alter von 74 Jahren:

Früher einmal führte Paulette mit ihrem Mann ein gut gehendes Restaurant. Dann aber liefen die Geschäfte schlechter, die beiden mussten den Betrieb aufgeben. Der Mann verstarb und nun lebt Paulette einsam und in ärmlichen Verhältnissen in einem Plattenbau der Pariser Banlieue. In den Räumen ihrer ehemaligen Bar befindet sich inzwischen ein Chinarestaurant. Das passt genau in die Weltsicht der 80-Jährigen, denn für sie sind sowieso die Ausländer an allem Schuld. Bei jeder Gelegenheit macht sie ihrer Verbitterung Luft. Entsprechend unterkühlt ist das Verhältnis zu ihrer Tochter, die ausgerechnet einen Schwarzen geheiratet hat. Dabei könnte die biestige alte Dame etwas familiäre Hilfe gut gebrauchen. Ihre Rente reicht kaum zum Überleben. Die Rechnungen stapeln sich und ein Teil ihrer Möbel wurde bereits gepfändet. In dieser Situation kommt Paulette durch einen schicksalhaften Zufall auf eine ungewöhnliche Idee: Sie will es den jugendlichen Dealern ihres Viertels gleichtun und mit dem Verkauf von Marihuana ihre Kasse auffüllen. Der Großdealer Vito nimmt die alte Frau zwar nicht wirklich ernst, gibt ihr aber trotzdem eine Chance. Und siehe da: Bald kann Paulette, die kein Polizist mit Drogen in Verbindung bringen würde, beachtliche Verkäufe vorweisen. Der Erfolg sorgt allerdings auch für Neid. Mit einem brutalen Raubüberfall wollen konkurrierende Dealer sie aus dem Geschäft drängen. Aber Not macht erfinderisch und so besinnt Paulette sich ihrer alten Talente als Zuckerbäckerin und verarbeitet das verbliebene Marihuana zu Haschplätzchen. Das berauschende und dazu noch köstlich schmeckende Gebäck wird zum Verkaufsschlager im ganzen Viertel. Durch ihren neuen „Job“ beginnt sich die nun gut verdienenden Paulette auch charakterlich zu wandeln: Hinter der rassistischen Menschenfeindin kommt eine freundliche, gut gelaunten Dame mit Sinn für Humor zum Vorschein. Dann aber tritt der russische Gangster Taras an sie heran, weil er ihre verlockenden Drogenkekse an Grundschulen verkaufen will. Bei diesem schmutzigen Geschäft will Paulette nicht mehr mitmachen.

Darsteller Rolle
Bernadette Lafont Paulette
Carmen Maura Maria
Dominique Lavanant Lucienne
Françoise Bertin Renee
André Penvern Walter
Ismaël Dramé junger Leo
Jean-Baptiste Anoumon Osman
Axelle Laffont Agnés
Paco Boublard Vito
Mahamadou Coulibaly Idriss
Kamel Laadaili Momo
Aymen Saïdi Rachid
Soufiane Guerrab Zak
Samir Trabelsi Pierrot
Alexandre Aubry Tit’Yves
Miglen Mirtchev Taras
und andere

 

Was sich liebt, das neckt sich. Dieser Satz gilt nicht nur für die Zweisamkeit, sondern auch das deutsch-holländische Verhältnis. Auf amüsante Weise spielt die Culture-Clash-Komödie „Verliebt in Amsterdam“ mit den unterschiedlichen Mentalitäten, den gegenseitigen Vorurteilen und der besonderen Rivalität im Fußball. Dass selbst eine längst verjährte Elfmeter-Schwalbe zum Problem werden kann, erleben Vladimir Burlakov und der niederländische Publikumsliebling Bracha van Doesburgh als Frischverliebte. Nicht nur sie rauschen heftig ineinander, sondern auch ihre Väter – die sind sich jedoch alles andere als zugeneigt. Denn auf holländischer Seite ist seit dem verlorenen WM-Finale von 1974 noch eine Rechnung offen:

Der junge Anwalt Max ist von Kassel nach Amsterdam gezogen, um sich fernab seines Elternhauses endlich ein eigenes Leben aufzubauen. In der malerischen Grachtenstadt hat er eine kleine, aber schicke Wohnung bezogen. Bei einer Immobilienfirma möchte der ehrgeizige Berufsanfänger nun Karriere machen. Zeit für Romantik ist nicht eingeplant. Gerade jetzt läuft ihm Sophie über den Weg. Hals über Kopf verliebt sich der in allen Lebenslagen perfekt organisierte Deutsche in die chaotisch-sympathische Betreiberin einer Sandwichbar, die mit Papa Johan, Schwester Marijke und deren lesbischer Freundin auf einem Hausboot lebt. Sophie ist leider alles andere als der Traum einer Schwiegertochter für die bodenständigen Eltern von Max, die sich bei ihm zu einem Überraschungsbesuch eingenistet haben. Vater Herbert möchte, so der mit Mutter Dorothea ausgeheckte Plan, den „verlorenen“ Sohn wieder heimholen. In Kassel soll Max sein Bauunternehmen übernehmen und im zweiten Anlauf doch noch die Tochter der Nachbarn heiraten, die er bei seiner Flucht vor dem Traualtar hat stehen lassen. Max will jedoch seine Freiheit – und nun auch Sophie! Damit aus der Romanze mehr werden kann, müssen einige Stolpersteine aus dem Weg geräumt werden, von denen er zunächst nichts ahnt. Herbert führt sich nämlich auf wie ein Elefant im Porzellanlanden und scheut sich nicht, Sophie ein ungewöhnliches Angebot zu machen.

Darsteller*in Rolle
Vladimir Burlakov Max Baumann
Bracha van Doesburgh Sophie de Jong
Rita Russek Dorothea Baumann
Hans-Joachim Heist Herbert Baumann
Reinout Bussemaker Johan de Jong
Raymond Thiry Willem van Dijk
Eva Marie de Waal de Groot
Maartje van de Wetering Fleur
Yodit Tarikwa Riemersma Peters
Wynn Heliczer Marijke de Jong
Joy Wielkens Louisa
Eva Laurenssen Lena
Jesse Mensah Kunde
Britte Lagcher Jenny
und andere

 

Ihr Leben komplett neu aufgleisen muss Anna Schudt als „Frau Busche“ zum Abschluss der Trilogie „Eltern allein zu Haus“. Die Alleinerziehende wünscht sich nach dem Auszug ihres Sohnes endlich wieder einen Partner – und stürzt nichtsahnend eine andere Frau in eine Ehekrise. Christina Große, in den ersten beiden Filmen als Psychotherapeutin in der Rolle der pointieren Beobachterin, gerät wie „Die Schöders“ und „Die Winters“ nun selbst in Turbulenzen. Mit überraschenden Wendungen erzählt diese Familienkomödie die dritte Variante vom Leben nach den Kindern, diesmal mit einer Patchworkfamilie als Ausgangspunkt. Der Fernsehfilm hält dazu eine feine Balance zwischen klugen Beobachtungen und temporeichen Humor:
„Ein Drittel von denen wird sich demnächst zu einer Ehetherapie anmelden“, kommentiert die Paartherapeutin Dr. Merz im Hinblick auf die stolzen Eltern bei der Abi-Feier ihrer Kinder. Angst vor einer Ehekrise muss Katrin Busche nicht haben: Sie und Daniel sind längst geschieden. Er gründete eine neue Familie, während sie den gemeinsamen Sohn Eric aufzog. Dafür überließ Daniel ihr das Wohnrecht in seinem idyllischen Stadthäuschen. Nun aber zieht der Abiturient Eric zum Studieren nach Kopenhagen – und Daniel fordert das Haus zurück. Er möchte es verkaufen, weil in seiner neuen Familie wieder Nachwuchs ansteht und er das Geld braucht. Allerdings denkt Katrin gar nicht daran, einfach das Feld zu räumen. Die Physiotherapeutin hat genug mit der anstehenden Eröffnung ihrer eigenen Praxis zu tun und muss sich nebenbei noch um ihren immer vergesslicher werdenden Vater kümmern. Ein Lichtblick ist der sympathische Anwalt Stefan, der sich für Katrin interessiert. Allerdings ist der noch verheiratet und scheint nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. In dieser verzwickten Lage kommt plötzlich Eric mit seiner Freundin Mia zu Besuch und überrascht seine Eltern mit einer „freudigen“ Nachricht: Mia ist schwanger. Bald weiß Katrin vor lauter Baustellen nicht mehr, wo ihr der Kopf steht – bis ihr endgültig der Kragen platzt.

Darsteller  Rolle
Anna Schudt Katrin Busche
Oliver Mommsen Daniel Busche
Tim Bergmann Stefan Hartmann
Christina Große Dr. Sybille Merz
Walter Kreye Hans Schütte
Dominic Raacke Dr. Thomas Wichers
Ann-Kathrin Kramer Sabine Schröder
Harald Krassnitzer Bernd Schröder
Walter Sittler Matthias Winter
Susanna Simon Tanja Winter
Silja von Kriegstein Julia
Sven Gielnik Eric Busche
Sonja Bruns Mia
Barbara Focke Gisela
Petra Zieser Frau Schmiedling
und andere

 

Ihr Leben komplett neu aufgleisen muss Anna Schudt als „Frau Busche“ zum Abschluss der Trilogie „Eltern allein zu Haus“. Die Alleinerziehende wünscht sich nach dem Auszug ihres Sohnes endlich wieder einen Partner – und stürzt nichtsahnend eine andere Frau in eine Ehekrise. Christina Große, in den ersten beiden Filmen als Psychotherapeutin in der Rolle der pointieren Beobachterin, gerät wie „Die Schöders“ und „Die Winters“ nun selbst in Turbulenzen. Mit überraschenden Wendungen erzählt diese Familienkomödie die dritte Variante vom Leben nach den Kindern, diesmal mit einer Patchworkfamilie als Ausgangspunkt. Der Fernsehfilm hält dazu eine feine Balance zwischen klugen Beobachtungen und temporeichen Humor:
„Ein Drittel von denen wird sich demnächst zu einer Ehetherapie anmelden“, kommentiert die Paartherapeutin Dr. Merz im Hinblick auf die stolzen Eltern bei der Abi-Feier ihrer Kinder. Angst vor einer Ehekrise muss Katrin Busche nicht haben: Sie und Daniel sind längst geschieden. Er gründete eine neue Familie, während sie den gemeinsamen Sohn Eric aufzog. Dafür überließ Daniel ihr das Wohnrecht in seinem idyllischen Stadthäuschen. Nun aber zieht der Abiturient Eric zum Studieren nach Kopenhagen – und Daniel fordert das Haus zurück. Er möchte es verkaufen, weil in seiner neuen Familie wieder Nachwuchs ansteht und er das Geld braucht. Allerdings denkt Katrin gar nicht daran, einfach das Feld zu räumen. Die Physiotherapeutin hat genug mit der anstehenden Eröffnung ihrer eigenen Praxis zu tun und muss sich nebenbei noch um ihren immer vergesslicher werdenden Vater kümmern. Ein Lichtblick ist der sympathische Anwalt Stefan, der sich für Katrin interessiert. Allerdings ist der noch verheiratet und scheint nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. In dieser verzwickten Lage kommt plötzlich Eric mit seiner Freundin Mia zu Besuch und überrascht seine Eltern mit einer „freudigen“ Nachricht: Mia ist schwanger. Bald weiß Katrin vor lauter Baustellen nicht mehr, wo ihr der Kopf steht – bis ihr endgültig der Kragen platzt.

Darsteller  Rolle
Anna Schudt Katrin Busche
Oliver Mommsen Daniel Busche
Tim Bergmann Stefan Hartmann
Christina Große Dr. Sybille Merz
Walter Kreye Hans Schütte
Dominic Raacke Dr. Thomas Wichers
Ann-Kathrin Kramer Sabine Schröder
Harald Krassnitzer Bernd Schröder
Walter Sittler Matthias Winter
Susanna Simon Tanja Winter
Silja von Kriegstein Julia
Sven Gielnik Eric Busche
Sonja Bruns Mia
Barbara Focke Gisela
Petra Zieser Frau Schmiedling
und andere

 

Auch moderne Geschlechterrollen sind kein Garant für ewiges Eheglück. Das erleben Walter Sittler als Hausmann und Susanna Simon in der Rolle der lebenshungrigen Geschäftsfrau im zweiten Film der Trilogie „Eltern allein zu Haus“: Für „Die Winters“ folgt nach dem Auszug der Tochter die Trennung. Während er aus allen Wolken fällt, genießt sie ihren zweiten Frühling. Nicht nur die beiden erleben turbulente Zeiten, sondern auch andere Elternpaare aus dem Abi-Jahrgang wie die Schröders aus dem ersten Teil oder die alleinerziehende Frau Busche. Ihre Lebenslinien verbindet Regisseur Josh Broecker gekonnt in der Familienkomödie und spielt humorvoll mit Perspektivwechseln: Wie sieht die gleiche Sache aus der Sicht der anderen aus?
„Ihr wart zusammen irgendwo?“ Das fragt die Abiturientin Marie ihre Eltern sarkastisch, als diese von einem gemeinsamen Termin erzählen. Tatsächlich haben Tanja und Matthias Winter – sie eine vitale Karrierefrau, er ein etwas schluffiger Ex-Lehrer und Hausmann – schon lange nicht mehr viel gemein. Dennoch sind beide gleichermaßen erstaunt, dass Marie nicht studieren, sondern in Berlin eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin machen will. Auch Tanja sorgt schon bald für eine faustdicke Überraschung: Direkt nach Maries Umzug in die Hauptstadt informiert sie ihren Mann, dass sie ebenfalls ihre Koffer packen möchte. Für sie ist die Ehe am Ende. Matthias versteht die Welt nicht mehr. Es nützt aber alles nichts: Tanja hat bereits eine neue Wohnung gefunden und in ihrem jungen Kollegen Sebastian  bald auch einen sensiblen Geliebten. Inmitten dieser Turbulenzen offenbart Marie ihren völlig verdutzten Eltern, dass sie eigentlich Frauen liebt. Matthias kämpft um seine Frau, wirkt mit seinen ungeschickten Rückeroberungsversuchen allerdings wie ein in seinem Stolz verletzter Teenager. Erst als er lernt, nach vorne zu schaun, die bodenständige Tierärztin Andrea kennenlernt und dem Nachbarsjungen wertvolle Hilfestellung für dessen Matheklausuren geben kann, kommt etwas Ruhe in den turbulenten Reigen aus Liebschaften und Überraschungen. So scheint es zumindest.
In welch emotionalen Verwicklungen das Erwachsenwerden ihres Sohnes die alleinerziehende Katrin Busch stürzt, erzählt der 3. Film der Trilogie am 7. April im Ersten: Eltern allein zu Haus: Frau Busche

Darsteller  Rolle
Walter Sittler Matthias Winter
Susanna Simon Tanja Winter
Ann-Kathrin Kramer Sabine Schröder
Harald Krassnitzer Bernd Schröder
Christina Große Dr. Sybille Merz
Dominic Raacke Dr. Thomas Wichers
Anna Schudt Katrin Busche
Oliver Mommsen Daniel Busche
Birge Schade Dr. Andrea Praetorius
Bernd-Christian Althoff Sebastian
Sinje Irslinger Marie Winter
Silja von Kriegstein Julia
Thomas Kügel Rektor
Anne Weber Schulleiterin
Pascal Cassama Paul
und andere

 

Samba tanzen, nach Rio reisen oder mal wieder spontan ins Kino gehen – es gibt für Eheleute viel Schönes zu entdecken, wenn die Kinder aus dem Haus sind. So die Theorie! Wie schwer das in der Praxis fällt, erleben Harald Krassnitzer und Ann-Kathrin Kramer als „Die Schröders“ in der Trilogie „Eltern allein zu Haus“. Ihre Geschichte bildet den Auftakt zu einem ebenso amüsanten wie ungewöhnlichen TV-Projekt: Die Familienkomödien erzählen aus drei Perspektiven von Eltern, für die nach dem Abi-Ball der Kinder ein neuer Lebensabschnitt beginnt – mit großen Hoffnungen und unerwarteten Turbulenzen. Eines haben alle gemeinsam: Jetzt, da ihre Prinzen und Prinzessinnen aus dem Haus sind, möchte keiner mehr zurückstecken:
Die Abiturfeier von Sohn Max ist für Sabine und Bernd Schröder eigentlich kein großer Aufreger mehr – immerhin haben sie schon zwei ältere Söhne erfolgreich durchs Gymnasium gebracht. Trotzdem bricht mit dem Auszug des jüngsten Sprösslings ein neuer Lebensabschnitt an: Endlich bekommen sie jede Menge Zeit füreinander und für die gemeinsamen Träume. So zumindest lautet die schöne Theorie. In der Realität sieht es bei den Schröders anders aus: Bernd verbringt noch mehr Zeit in seiner Elektronik-Firma, während Sabine nicht weiß, was sie ohne Kinder mit sich anfangen soll. Die erträumte Reise nach Rio? Vielleicht später. Schon bald macht sich der große Frust breit. Alle Romantik-Versuche der alleingelassenen Eheleute gehen auf aberwitzige Weise nach hinten los. Statt Harmonie gibt es Zank und Chaos. Sabine und Bernd müssen sich einer ernüchternden Wahrheit stellen: Unbemerkt vor lauter Familientrubel haben sie sich auseinandergelebt. Wo einst der Nachwuchs für Gemeinsamkeiten sorgte, herrscht auf einmal gähnende Leere. Dass es anderen Paaren nach dem Auszug der Kinder ähnlich ergeht, spendet wenig Trost. Und während Bernd weiter den Kopf in den Sand steckt und auf den Erfolg des Prinzips „Aussitzen“ hofft, macht Sabine ernst. Sie stellt Bernd ein Ultimatum. Denn für sie ist klar: Einfach so weitermachen kommt nicht infrage.
Auch bei den Winters kommt es mit dem Auszug ihrer Tochter Marie zu einigen Überraschungen. Davon erzählt der 2. Film der Trilogie am 31. März im Ersten: Eltern allein zu Haus: Die Winters.

Darsteller Rolle
Ann-Kathrin Kramer Sabine Schröder
Harald Krassnitzer Bernd Schröder
Walter Sittler Matthias Winter
Susanna Simon Tanja Winter
Christina Große Dr. Sybille Merz
Dominic Raacke Dr. Thomas Wichers
Anna Schudt Katrin Busche
Oliver Mommsen Daniel Busche
Tim Bergmann Stefan Hartmann
Anton Rubtsov Max Schröder
Patrick Mölleken Jan Schröder
Lukas T. Sperber Philipp Schröder
Sven Gielnik Eric Busche
Monika Wegener Monika Kramer
Andreas Windhuis Herr Wilms
Nusret Ismailov Wirt Antonio
Jodie Leslie Ahlborn Polizistin
Christoph Tomanek Polizist
Silja von Kriegstein Julia
und andere

 

Er möchte unbedingt Nachwuchs, sie aber nicht – um diesen Konflikt geht es bei einem ansonsten rundum glücklichen Paar in „Ich will (k)ein Kind von Dir“ mit zwei Tatort-Stars in den Hauptrollen. Felix Klare kämpft in der Rolle des verhinderten Vaters in Torschlusspanik für seinen Kinderwunsch. Franziska Weisz spielt überzeugend eine Frau, die ihm zuliebe ihren Lebenstraum einer wissenschaftlichen Karriere nicht opfern möchte. Regisseur Ingo Rasper und Autorin Katrin Bühring drehen in der Beziehungskomödie die gängigen Geschlechterrollen um und zeigen, dass für Akademikerinnen auch mit einem kinderliebenden Partner längst nicht alle Fragen gelöst sind:
Philipp und Anna leben im Berliner Babyboom-Kiez Kreuzberg. Auch sie gehen gerne auf den Spielplatz, allerdings mit ihrer kleinen Nichte Nele. Vom plötzlichen Kinderwunsch Philipps möchte Anna nichts wissen. Sie ist auf dem Sprung zu einer Professur und besteht auf die alte Abmachung: kK – keine Kinder! Je inniger er seiner Frau den Baby-Antrag macht, umso deutlicher fällt ihre Abfuhr aus. Denn sie hat bereits Verantwortung für ihre jüngere Schwester Emmi übernehmen müssen, die ein Baby war, als ihre Mutter starb. Jetzt möchte Anna ihr eigenes, unabhängiges Leben führen – ohne Nachwuchs. Doch kinderlos zu sein, nervt Philipp zunehmend, es fehlt ihm etwas. Bei den eigenen Eltern gerät der einzige Sohn auf ein Nebengleis. Hella und Ulf  haben sich, statt weiter auf Enkel zu warten, kurzerhand über die „Initiative Wunschoma“ mit der kleinen Uma ein Patenkind ins Haus geholt. Dass die seine kompletten Spielsachen bekommt, kann Philipp in letzter Minute verhindern! Als Anna die ersehnte Professur in Leipzig antreten will, sieht Philipp seinen Wunsch endgültig schwinden. Eine Pendelbeziehung wäre das Aus für alle Familienträume. Nun heißt es handeln: Anna muss vorher schwanger werden. Um das hinzubekommen, ist ihm jedes Mittel recht. Wer fragt schon nach, wenn der ersehnte Spross erst einmal da ist. Doch kann im Ringen um diesen Interessenskonflikt auch die Liebe bestehen?

 Darsteller Rolle
Franziska Weisz Anna
Felix Klare Philipp
Maren Kroymann Hella
Michael Wittenborn Ulf
Christina Hecke Vanessa
Kai Lentrodt Kai
Stephanie Lexer Emmi
Matthew Burton Prof. Hartwig
Maria Walser Jana
Zora Thiessen Katharina
Teresa Harder Prof. Herta Baumann
Judith Hoersch Steffi
Michaela Caspar Franka Peters
Meike Schlüter Dr. Weingartner
Evelyn Marwehe Manuela
Florian Kleine Henning
Thilo Prothmann Markus
Anne Haug Moni
Johannes Flachmeyer Thomas
Enrico Dallmann Paul
Christina Papst Natascha
Greta Schmidt Nele
und andere