Vom Aufstieg zweier Visionäre erzählt der erste Teil von „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“. Christian Friedel als detailversessener Tüftler und Hanno Koffler als dandyhafter Lebemann mit Geschäftssinn spielen in den Hauptrollen die unterschiedlichen Charaktere Adi und Rudi Dassler, deren grenzenloser Ehrgeiz zunächst zu großen Erfolgen, später aber in eine erbitterte Feindschaft führt. Gekonnt verbindet das Regie-Duo Cyrill Boss und Philipp Stennert die emotionale Familiensaga mit der Vorgeschichte der heutigen Weltkonzerne Adidas und Puma, die auf einen fränkischen Schusterbetrieb zurückgehen. Premiere feierte der Event-Zweiteiler beim Filmfest in München, wo er mit dem Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis ausgezeichnet wurde:
Herzogenaurach, 1922. Adi und Rudi Dassler überzeugen ihren Vater, den Familien-Schusterbetrieb zu verändern: Nicht mehr nur Filzpantoffeln und Reparaturen sollen es sein, sondern etwas Neues muss her: Sportschuhe! Trotz ihrer Verschiedenheit ergänzen sich die Brüder ideal: Während Rudi die Expansion auch mit riskanten Krediten vorantreibt, entwickelt sein perfektionistischer Bruder immer bessere Modelle und steigert die Produktion. Ein Konflikt entbrennt, als Adi sich entschließt, noch mal in die Lehre zu gehen – Rudi fühlt sich mit dem Betrieb alleingelassen. Rudis Frau Friedl und Adis Frau Käthe sind stets loyal an der Seite ihrer Männer; auch das sorgt bisweilen für Zwietracht. Das Geschäft läuft bald sehr gut, sportlich aber bleiben Erfolge aus. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin möchten die Dasslers endlich auch Sieger in ihren Schuhen sehen. Dafür wagen sie es, sich mit den Nazis anzulegen: Dass sie „ausgerechnet den farbigen“ amerikanischen Athleten und mehrfachen Goldmedaillengewinner Jesse Owens in einer Geheimaktion ausstatten, brüskiert die Funktionäre. Als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbricht, wird der Betrieb auf eine harte Probe gestellt: Statt Sportschuhe müssen die Dasslers auf Verlangen des Nazi-Regimes Rüstungsgüter herstellen. Als schließlich nur Rudi an die Front einberufen wird, wächst das Misstrauen zwischen den Brüdern und ihren Familien …
Teil 2 folgt am Ostermontag im Ersten.
| Darsteller |
Rolle |
| Christian Friedel |
Adi Dassler |
| Hanno Koffler |
Rudi Dassler |
| Hannah Herzsprung |
Friedl Dassler |
| Alina Levshin |
Käthe Dassler |
| Joachim Król |
Christoph Dassler |
| Johanna Gastdorf |
Pauline Dassler |
| Rafael Gareisen |
Armin Dassler |
| Oliver Konietzny |
Horst Dassler |
| Christoph Maria Herbst |
Josef Waitzer |
| Thomas Zielinski |
Martin Huber |
| Roman Ricar |
Frank Wieland |
| Lenka Zahradnická |
Marie Dassler |
| Kai Ivo Baulitz |
Pfarrer Keller |
| Aurel Manthei |
Sepp Herberger |
| Dirk Borchardt |
Moosbacher |
| Stephan Schad |
Hans von Tschammer |
| John Keogh |
Colonel Taylor |
| Josef Guruncz |
Captain Rollins |
| Tim Williams |
US Offizier |
| Matthias Bollwerk |
Jürgen Herne |
| Thomas Kügel |
Doktor Franz |
| Peter Trabner |
Vereinsleiter |
| Jörn Hentschel |
Sportjournalist |
| und andere |
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„Der Verdingbub“ ist erzählt Geschichte des Waisenkindes Max. Als die Bauernfamilie Bösiger ihn verdingt, glaubt er, sein größter Traum ginge in Erfüllung und er werde Teil einer „richtigen Familie“. Doch statt Liebe und Anerkennung erfährt er nur Demütigung und wird wie ein Arbeitstier ausgenutzt. Das Handorgelspiel ist das Einzige, was ihm niemand nehmen kann. Hier schöpft er Mut und das zum Überleben notwendige Quäntchen Selbstachtung. Als eine neue Lehrerin aus der Stadt sein musikalisches Talent erkennt, darf Max sogar am lokalen Schwingfest vor der gesamten Gemeinde spielen. Das Glück ist allerdings von kurzer Dauer – Eifersucht und Missgunst drohen es zu zerstören.
Als die Lehrerin sich für ihn einsetzt, wird das Leben für Max auf dem Hof noch schlimmer. Nur die Freundschaft zu Berteli stärkt seinen Überlebenswillen. Wie er wurde das Mädchen von den Bösigers verdingt. Mit ihr träumt Max sich nach Argentinien, in eine Fantasiewelt, wo ausschließlich Fleisch gegessen wird. Doch dann endet der Traum in einer brutalen Katastrophe. Schließlich gelingt Max die Flucht und er versucht, den Traum von Argentinien Wirklichkeit werden zu lassen, gerüstet mit seiner Handorgel und der Gewissheit: Da draußen, in der Welt, kann es nur besser werden.
Laut Regisseur Markus Imboden ist „Der Verdingbub“ ein moderner Film. Die Kamera soll nicht historisieren, es soll keine Distanz geben. Modern und unverkrampft schauen wir den Menschen zu. Ohne die Tragödie zu verraten, wirkt der Film leicht und unverkrampft.
| Darsteller |
Rolle |
| Katja Riemann |
Bösigerin |
| Stefan Kurt |
Bösiger |
| Max Hubacher |
Max |
| Lisa Brand |
Berteli |
| Maximilian Simonischek |
Jakob |
| Miriam Stein |
Esther |
| Andreas Matti |
Pfarrer Hasslinger |
| Heidy Forster |
Grossmutter |
| Ursina Lardi |
Mutter Dürrer |
| Ernst Siegrist |
Polizist |
| Christoph Gaugler |
Störmetzger |
| Peter Wyssbrod |
Arzt |
| Hanspeter Müller-Drossaart |
Gemeindepräsident |
| Martin Hug |
Hugo Wagner |
| Rebekka Burckhardt |
Erzieherin |
| Juan José Mosalini |
Max, 2011 |
| und andere |
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Liebeskummer, Schwächeanfälle und Überlastung machen Maria Wern bei den nervenaufreibenden Ermittlungen in rätselhaften Giftmordfällen zu schaffen. Nach der unglücklichen Affäre mit ihrem Kollegen Sebastian bekommt die alleinerziehende Kriminalinspektorin nun auch Probleme mit ihrem Sohn und bei der Arbeit. Hauptdarstellerin Eva Röse zeigt die kämpferische Titelheldin auch von ihrer verletzlichen Seite. Der zwölfte Film der Reihe „Maria Wern, Kripo Gotland“ basiert auf Charakteren aus den Erfolgsromanen von Anna Jansson. Das Drehbuch des schwedischen Krimi-Spezialisten Fredrik T. Olsson arbeitet mit Bezügen zu bekannten Fällen von Entführungen und jahrelanger Gefangenschaft:
Der Giftmord an dem Buchhändler Anders Ternrud führt die Kripo Gotland in dunkle Abgründe. Im Keller seines Antiquariats stoßen Maria Wern und ihr Ermittlerteam auf ein verstecktes Verlies: einen kargen Raum mit einer verstaubten Matratze, einem uralten Waschbecken und einem winzigen Kellerfenster. Wer dort vor Jahren hilflos einkerkert war, ist den Ermittlern zunächst rätselhaft. Auch Ternruds Sohn Peter und Ternruds ehemaliger Geschäftspartner Birger Gustavsson können oder wollen kein Licht ins Dunkel bringen. Als ein früherer Bekannter des Ermordeten auf gleiche Weise ums Leben kommt, ist für die Ermittlerin klar, dass jemand gnadenlos Vergeltung übt. Der schreckliche Fall setzt Maria stark zu; nach der Trennung von ihrem Exfreund Sebastian schläft sie kaum noch und steht vor einem Burn-out, was auch ihren Sohn Emil belastet. Ihr väterlicher Chef Hartman würde die verwitwete Polizistin am liebsten zwingen, ihr Leben ins Reine zu bringen. Maria kann aber nicht loslassen. Sie ahnt, dass die Mordserie noch nicht zu Ende ist. Ihr Gerechtigkeitssinn lässt sie befürchten, dass ein gepeinigter Mensch für Rachetaten erneut hinter Gitter soll. Ein Grund mehr, den Fall nicht der üblichen Vorgehensweise oder ihrem Kollegen Ek zu überlassen. Kopflos startet die Kriminalinspektorin einen Alleingang, bei dem sie ihren Job aufs Spiel setzt.
| Darsteller |
Rolle |
| Eva Röse |
Maria Wern |
| Allan Svensson |
Hartman |
| Peter Perski |
Arvidsson |
| Ulf Friberg |
Ek |
| Tanja Lorentzon |
Erika |
| Oscar Pettersson |
Emil Wern |
| Siw Erixon |
Annika |
| Johannes Bah Kuhnke |
Peter |
| Ingela Olsson |
Lo |
| Peter Carlberg |
Birger |
| Rico Rönnbäck |
Anders |
| und andere |
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Ihr Leben komplett neu aufgleisen muss Anna Schudt als „Frau Busche“ zum Abschluss der Trilogie „Eltern allein zu Haus“. Die Alleinerziehende wünscht sich nach dem Auszug ihres Sohnes endlich wieder einen Partner – und stürzt nichtsahnend eine andere Frau in eine Ehekrise. Christina Große, in den ersten beiden Filmen als Psychotherapeutin in der Rolle der pointieren Beobachterin, gerät wie „Die Schöders“ und „Die Winters“ nun selbst in Turbulenzen. Mit überraschenden Wendungen erzählt diese Familienkomödie die dritte Variante vom Leben nach den Kindern, diesmal mit einer Patchworkfamilie als Ausgangspunkt. Der Fernsehfilm hält dazu eine feine Balance zwischen klugen Beobachtungen und temporeichen Humor:
„Ein Drittel von denen wird sich demnächst zu einer Ehetherapie anmelden“, kommentiert die Paartherapeutin Dr. Merz im Hinblick auf die stolzen Eltern bei der Abi-Feier ihrer Kinder. Angst vor einer Ehekrise muss Katrin Busche nicht haben: Sie und Daniel sind längst geschieden. Er gründete eine neue Familie, während sie den gemeinsamen Sohn Eric aufzog. Dafür überließ Daniel ihr das Wohnrecht in seinem idyllischen Stadthäuschen. Nun aber zieht der Abiturient Eric zum Studieren nach Kopenhagen – und Daniel fordert das Haus zurück. Er möchte es verkaufen, weil in seiner neuen Familie wieder Nachwuchs ansteht und er das Geld braucht. Allerdings denkt Katrin gar nicht daran, einfach das Feld zu räumen. Die Physiotherapeutin hat genug mit der anstehenden Eröffnung ihrer eigenen Praxis zu tun und muss sich nebenbei noch um ihren immer vergesslicher werdenden Vater kümmern. Ein Lichtblick ist der sympathische Anwalt Stefan, der sich für Katrin interessiert. Allerdings ist der noch verheiratet und scheint nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. In dieser verzwickten Lage kommt plötzlich Eric mit seiner Freundin Mia zu Besuch und überrascht seine Eltern mit einer „freudigen“ Nachricht: Mia ist schwanger. Bald weiß Katrin vor lauter Baustellen nicht mehr, wo ihr der Kopf steht – bis ihr endgültig der Kragen platzt.
| Darsteller |
Rolle |
| Anna Schudt |
Katrin Busche |
| Oliver Mommsen |
Daniel Busche |
| Tim Bergmann |
Stefan Hartmann |
| Christina Große |
Dr. Sybille Merz |
| Walter Kreye |
Hans Schütte |
| Dominic Raacke |
Dr. Thomas Wichers |
| Ann-Kathrin Kramer |
Sabine Schröder |
| Harald Krassnitzer |
Bernd Schröder |
| Walter Sittler |
Matthias Winter |
| Susanna Simon |
Tanja Winter |
| Silja von Kriegstein |
Julia |
| Sven Gielnik |
Eric Busche |
| Sonja Bruns |
Mia |
| Barbara Focke |
Gisela |
| Petra Zieser |
Frau Schmiedling |
| und andere |
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In der australischen Provinz muss die vierfache Mutter Dawn nach dem frühen Tod ihres Mannes ihr Leben in den Griff bekommen. Während sie in Trauer versinkt, glaubt ihre achtjährige Tochter Simone, dass der große Feigenbaum vor ihrem Haus vom Geist des Verstorbenen beseelt ist und zu ihr spricht. Dieser Gedanke spendet der Familie neuen Zusammenhalt und Trost. Mit der Zeit entwickelt der Baum jedoch ein seltsames Eigenleben. Als ein neuer Mann in das Leben der Mutter tritt, steht eine schwere Entscheidung an.
Voller Gefühl, aber ohne Kitsch erzählt Julie Bertuccelli ein märchenhaft anmutendes Familiendrama mit der grandiosen Charlotte Gainsbourg in der Hauptrolle. „Der Baum“ wurde als Abschlussfilm der Filmfestspiele in Cannes gefeiert und in Frankreich für drei Césars nominiert.
| Darsteller |
Rolle |
| Charlotte Gainsbourg |
Dawn |
| Morgana Davies |
Simone |
| Marton Csokas |
George |
| Christian Byers |
Tim |
| Tom Russell |
Lou |
| Gabriel Gotting |
Charlie |
| Aden Young |
Peter |
| Penne Hackforth-Jones |
Mrs. Johnson |
| Gillian Jones |
Vonnie |
| Zoe Boe |
Megan Lu |
| und andere |
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Ihr Leben komplett neu aufgleisen muss Anna Schudt als „Frau Busche“ zum Abschluss der Trilogie „Eltern allein zu Haus“. Die Alleinerziehende wünscht sich nach dem Auszug ihres Sohnes endlich wieder einen Partner – und stürzt nichtsahnend eine andere Frau in eine Ehekrise. Christina Große, in den ersten beiden Filmen als Psychotherapeutin in der Rolle der pointieren Beobachterin, gerät wie „Die Schöders“ und „Die Winters“ nun selbst in Turbulenzen. Mit überraschenden Wendungen erzählt diese Familienkomödie die dritte Variante vom Leben nach den Kindern, diesmal mit einer Patchworkfamilie als Ausgangspunkt. Der Fernsehfilm hält dazu eine feine Balance zwischen klugen Beobachtungen und temporeichen Humor:
„Ein Drittel von denen wird sich demnächst zu einer Ehetherapie anmelden“, kommentiert die Paartherapeutin Dr. Merz im Hinblick auf die stolzen Eltern bei der Abi-Feier ihrer Kinder. Angst vor einer Ehekrise muss Katrin Busche nicht haben: Sie und Daniel sind längst geschieden. Er gründete eine neue Familie, während sie den gemeinsamen Sohn Eric aufzog. Dafür überließ Daniel ihr das Wohnrecht in seinem idyllischen Stadthäuschen. Nun aber zieht der Abiturient Eric zum Studieren nach Kopenhagen – und Daniel fordert das Haus zurück. Er möchte es verkaufen, weil in seiner neuen Familie wieder Nachwuchs ansteht und er das Geld braucht. Allerdings denkt Katrin gar nicht daran, einfach das Feld zu räumen. Die Physiotherapeutin hat genug mit der anstehenden Eröffnung ihrer eigenen Praxis zu tun und muss sich nebenbei noch um ihren immer vergesslicher werdenden Vater kümmern. Ein Lichtblick ist der sympathische Anwalt Stefan, der sich für Katrin interessiert. Allerdings ist der noch verheiratet und scheint nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. In dieser verzwickten Lage kommt plötzlich Eric mit seiner Freundin Mia zu Besuch und überrascht seine Eltern mit einer „freudigen“ Nachricht: Mia ist schwanger. Bald weiß Katrin vor lauter Baustellen nicht mehr, wo ihr der Kopf steht – bis ihr endgültig der Kragen platzt.
| Darsteller |
Rolle |
| Anna Schudt |
Katrin Busche |
| Oliver Mommsen |
Daniel Busche |
| Tim Bergmann |
Stefan Hartmann |
| Christina Große |
Dr. Sybille Merz |
| Walter Kreye |
Hans Schütte |
| Dominic Raacke |
Dr. Thomas Wichers |
| Ann-Kathrin Kramer |
Sabine Schröder |
| Harald Krassnitzer |
Bernd Schröder |
| Walter Sittler |
Matthias Winter |
| Susanna Simon |
Tanja Winter |
| Silja von Kriegstein |
Julia |
| Sven Gielnik |
Eric Busche |
| Sonja Bruns |
Mia |
| Barbara Focke |
Gisela |
| Petra Zieser |
Frau Schmiedling |
| und andere |
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Zweiteiliger Fernsehthriller mit Nina Kunzendorf, Benjamin Sadler, Alwara Höfels u.a.
Die junge Lilly Borchert will nach dem Abitur Medizin studieren und die Welt sehen. Sie wird bei der Marine zugelassen und kämpft sich durch die ersten Wochen der Grundausbildung. Trotz einiger Bedenken bezüglich Lillys Tauglichkeit lässt man sie als Kadettin an Bord eines großen Segelschulschiffes. Die Stammbesatzung unter Kapitän Krug und die jungen Kadetten, die eine Offizierslaufbahn anstreben, bilden eine enge Gemeinschaft. Das Männlichkeitsgehabe, der Schlafmangel, der Drill – all dies ist Lilly fremd. Klara, ebenfalls Sanitätsoffizier-Anwärterin, wird unter den Kadetten zu Lillys Gegenspielerin. Lilly wehrt sich gegen die Angriffe von allen Seiten, beißt sich durch, schreibt sich den Frust von der Seele und zählt die Tage bis zu ihrem Geburtstag, an dem sie ihre Eltern besuchen darf. Doch sie leidet an starken Unterleibsschmerzen und Schlafproblemen. Die Beurteilungsbeiträge der Ausbilder über Lilly werden nicht besser: „Eine Eignung zum Offizier ist nicht erkennbar“ – „Sie schläft immer wieder ein“ – „Kein Teamgeist – keine Führungspersönlichkeit“.
In einer Nacht – gut 24 Stunden vor ihrem 19. Geburtstag – übernimmt Lilly den Dienst einer Kameradin am Posten Ausguck. Plötzlich meinen einige Kadetten, einen Schrei gehört zu haben. Es ist 23.43 Uhr, die Nacht tiefschwarz und das Wasser 15 Grad kalt. Die Mannschaft schreit ihre Befehle gegen den Wind: Mann über Bord! Lilly ist nicht mehr auf ihrer Position. Erste Rettungsmaßnahmen verlaufen erfolglos und die Suche bleibt ergebnislos. Fragen kommen auf: Wie konnte Lilly verunglücken? Der auf dem Schiff anwesende Journalist Hartmut Kerber beginnt, Nachforschungen anzustellen. Wird er herausfinden, was in der Nacht passiert ist?
| Darsteller |
Rolle |
| Maria Dragus |
Lilly Borchert |
| Miroslaw Baka |
Hartmut Kerber |
| Harald Schrott |
Kapitän Krug |
| Max Schimmelpfennig |
Stefan Müller |
| David Hürten |
Olaf Kirsch |
| Lola Klamroth |
Anja Kroll |
| Lisa Hrdina |
Klara Hansen |
| Thea Rasche |
Nadja Scheller |
| Rana Farahani |
Camille Laurent |
| Alexander Grünberg |
Ausbilder Franzen |
| Malik Blumenthal |
Micha Haverkamp |
| Dorota Nowakowska |
Bettina Borchert |
| Robert Gonera |
Harald Borchert |
| Peter Cieslinski |
Achim Horn |
| Cezary Rybinski |
Schiffsarzt Dr. Blauer |
| Hannah Schröder |
Doktor Weser |
| Derek Nowak |
Prinz Alif |
| und andere |
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Auch moderne Geschlechterrollen sind kein Garant für ewiges Eheglück. Das erleben Walter Sittler als Hausmann und Susanna Simon in der Rolle der lebenshungrigen Geschäftsfrau im zweiten Film der Trilogie „Eltern allein zu Haus“: Für „Die Winters“ folgt nach dem Auszug der Tochter die Trennung. Während er aus allen Wolken fällt, genießt sie ihren zweiten Frühling. Nicht nur die beiden erleben turbulente Zeiten, sondern auch andere Elternpaare aus dem Abi-Jahrgang wie die Schröders aus dem ersten Teil oder die alleinerziehende Frau Busche. Ihre Lebenslinien verbindet Regisseur Josh Broecker gekonnt in der Familienkomödie und spielt humorvoll mit Perspektivwechseln: Wie sieht die gleiche Sache aus der Sicht der anderen aus?
„Ihr wart zusammen irgendwo?“ Das fragt die Abiturientin Marie ihre Eltern sarkastisch, als diese von einem gemeinsamen Termin erzählen. Tatsächlich haben Tanja und Matthias Winter – sie eine vitale Karrierefrau, er ein etwas schluffiger Ex-Lehrer und Hausmann – schon lange nicht mehr viel gemein. Dennoch sind beide gleichermaßen erstaunt, dass Marie nicht studieren, sondern in Berlin eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin machen will. Auch Tanja sorgt schon bald für eine faustdicke Überraschung: Direkt nach Maries Umzug in die Hauptstadt informiert sie ihren Mann, dass sie ebenfalls ihre Koffer packen möchte. Für sie ist die Ehe am Ende. Matthias versteht die Welt nicht mehr. Es nützt aber alles nichts: Tanja hat bereits eine neue Wohnung gefunden und in ihrem jungen Kollegen Sebastian bald auch einen sensiblen Geliebten. Inmitten dieser Turbulenzen offenbart Marie ihren völlig verdutzten Eltern, dass sie eigentlich Frauen liebt. Matthias kämpft um seine Frau, wirkt mit seinen ungeschickten Rückeroberungsversuchen allerdings wie ein in seinem Stolz verletzter Teenager. Erst als er lernt, nach vorne zu schaun, die bodenständige Tierärztin Andrea kennenlernt und dem Nachbarsjungen wertvolle Hilfestellung für dessen Matheklausuren geben kann, kommt etwas Ruhe in den turbulenten Reigen aus Liebschaften und Überraschungen. So scheint es zumindest.
In welch emotionalen Verwicklungen das Erwachsenwerden ihres Sohnes die alleinerziehende Katrin Busch stürzt, erzählt der 3. Film der Trilogie am 7. April im Ersten: Eltern allein zu Haus: Frau Busche
| Darsteller |
Rolle |
| Walter Sittler |
Matthias Winter |
| Susanna Simon |
Tanja Winter |
| Ann-Kathrin Kramer |
Sabine Schröder |
| Harald Krassnitzer |
Bernd Schröder |
| Christina Große |
Dr. Sybille Merz |
| Dominic Raacke |
Dr. Thomas Wichers |
| Anna Schudt |
Katrin Busche |
| Oliver Mommsen |
Daniel Busche |
| Birge Schade |
Dr. Andrea Praetorius |
| Bernd-Christian Althoff |
Sebastian |
| Sinje Irslinger |
Marie Winter |
| Silja von Kriegstein |
Julia |
| Thomas Kügel |
Rektor |
| Anne Weber |
Schulleiterin |
| Pascal Cassama |
Paul |
| und andere |
|
In der Seniorenresidenz Schönblick wird ein Mann bei einem Schusswechsel tödlich verletzt. Als letzte Handlung steckt er dem zufällig hinzukommenden Tierarzt Hauke Jacobs noch ein Stück Metall zu. Für Polizistin Lona Vogt verdichten sich die Hinweise, dass der Anschlag eigentlich ihrem Vater galt. Der war anscheinend nicht der harmlose Handlungsreisende, als der er sich ausgab, sondern arbeitete vermutlich für einen Nachrichtendienst. Das Opfer ist nicht weniger mysteriös, denn es hatte 20 Jahre zuvor eine falsche Identität angenommen. Die Ermittlungen führen weit in die Vergangenheit und zum Mörder von Lonas Mutter.
Einen weiteren Film der Reihe mit Hinnerk Schönemann, Henny Reents und Marleen Lohse zeigt Das Erste am 27. September: „Nord bei Nordwest – Der Transport“.
| Darsteller |
Rolle |
| Hinnerk Schönemann |
Hauke Jacobs |
| Henny Reents |
Lona Vogt |
| Marleen Lohse |
Jule Christiansen |
| Peter Prager |
Reimar Vogt |
| Björn Grundies |
Lars Sobireit |
| Mark Zak |
Victor Apov |
| Rudolf Danielewicz |
Matthias Kruse |
| Lina Wendel |
Frau Kruse |
| Michael Ehnert |
Jürgen Rink |
| Melanie Blocksdorf |
Stefanie Rink |
| Joshy Peters |
Puttkammer |
| Michael Prelle |
Medert |
| und andere |
|
Samba tanzen, nach Rio reisen oder mal wieder spontan ins Kino gehen – es gibt für Eheleute viel Schönes zu entdecken, wenn die Kinder aus dem Haus sind. So die Theorie! Wie schwer das in der Praxis fällt, erleben Harald Krassnitzer und Ann-Kathrin Kramer als „Die Schröders“ in der Trilogie „Eltern allein zu Haus“. Ihre Geschichte bildet den Auftakt zu einem ebenso amüsanten wie ungewöhnlichen TV-Projekt: Die Familienkomödien erzählen aus drei Perspektiven von Eltern, für die nach dem Abi-Ball der Kinder ein neuer Lebensabschnitt beginnt – mit großen Hoffnungen und unerwarteten Turbulenzen. Eines haben alle gemeinsam: Jetzt, da ihre Prinzen und Prinzessinnen aus dem Haus sind, möchte keiner mehr zurückstecken:
Die Abiturfeier von Sohn Max ist für Sabine und Bernd Schröder eigentlich kein großer Aufreger mehr – immerhin haben sie schon zwei ältere Söhne erfolgreich durchs Gymnasium gebracht. Trotzdem bricht mit dem Auszug des jüngsten Sprösslings ein neuer Lebensabschnitt an: Endlich bekommen sie jede Menge Zeit füreinander und für die gemeinsamen Träume. So zumindest lautet die schöne Theorie. In der Realität sieht es bei den Schröders anders aus: Bernd verbringt noch mehr Zeit in seiner Elektronik-Firma, während Sabine nicht weiß, was sie ohne Kinder mit sich anfangen soll. Die erträumte Reise nach Rio? Vielleicht später. Schon bald macht sich der große Frust breit. Alle Romantik-Versuche der alleingelassenen Eheleute gehen auf aberwitzige Weise nach hinten los. Statt Harmonie gibt es Zank und Chaos. Sabine und Bernd müssen sich einer ernüchternden Wahrheit stellen: Unbemerkt vor lauter Familientrubel haben sie sich auseinandergelebt. Wo einst der Nachwuchs für Gemeinsamkeiten sorgte, herrscht auf einmal gähnende Leere. Dass es anderen Paaren nach dem Auszug der Kinder ähnlich ergeht, spendet wenig Trost. Und während Bernd weiter den Kopf in den Sand steckt und auf den Erfolg des Prinzips „Aussitzen“ hofft, macht Sabine ernst. Sie stellt Bernd ein Ultimatum. Denn für sie ist klar: Einfach so weitermachen kommt nicht infrage.
Auch bei den Winters kommt es mit dem Auszug ihrer Tochter Marie zu einigen Überraschungen. Davon erzählt der 2. Film der Trilogie am 31. März im Ersten: Eltern allein zu Haus: Die Winters.
| Darsteller |
Rolle |
| Ann-Kathrin Kramer |
Sabine Schröder |
| Harald Krassnitzer |
Bernd Schröder |
| Walter Sittler |
Matthias Winter |
| Susanna Simon |
Tanja Winter |
| Christina Große |
Dr. Sybille Merz |
| Dominic Raacke |
Dr. Thomas Wichers |
| Anna Schudt |
Katrin Busche |
| Oliver Mommsen |
Daniel Busche |
| Tim Bergmann |
Stefan Hartmann |
| Anton Rubtsov |
Max Schröder |
| Patrick Mölleken |
Jan Schröder |
| Lukas T. Sperber |
Philipp Schröder |
| Sven Gielnik |
Eric Busche |
| Monika Wegener |
Monika Kramer |
| Andreas Windhuis |
Herr Wilms |
| Nusret Ismailov |
Wirt Antonio |
| Jodie Leslie Ahlborn |
Polizistin |
| Christoph Tomanek |
Polizist |
| Silja von Kriegstein |
Julia |
| und andere |
|
Im Wittelsbacher Brunnen in München wird die Leiche eines türkischen Filmstudenten gefunden. Offenbar ist Ömer Özkan ertrunken, dies jedoch nicht im Brunnenwasser, sondern im Bier. Seine Lungen sind gefüllt mit Bier der „Minga Bräu“, einer Münchner Traditionsbrauerei, die angeblich nach Istanbul verkauft werden soll. Ein türkischer Student, ertrunken im bayerischen Bier. Ein rätselhafter Fall für Kommissar Pascha und seine Migra. Während Pius Leipold sich mit großem Elan ins Biermilieu begibt, ist Zekis Ermittlungseifer sehr gedämpft. Es ist Ramadan, Zeki Demirbilek steckt mittendrin, und München brütet in der Sommerhitze. Nicht gerade die besten Bedingungen für eine Ermittlung bei „Minga Bräu“. Doch Verlass ist wie immer auf Isabel Vierkant, und Jale Cengiz schlüpft sogar in ein Dirndl, um beim Bierfestival zusammen mit Pius Leipold zu ermitteln. Während Leipold sich dort frei nach dem Motto „Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt“ trinkenderweise unter die Gäste mischt, sticht Jale die eigenwillige Sekretärin des verreisten Geschäftsführers, Karin Zeil, ins Auge. Sie hat offenbar ein Verhältnis mit Florian Dietl, dem Sohn des Braumeisters Hannes Dietl, den gleichzeitig auch die Bierkönigin Manuela Weigl umwirbt. Manuela Weigl wiederum kannte auch den ermordeten Studenten Ömer, der im Auftrag des kauflustigen Unternehmers Bayrak heimlich in der „Minga Bräu“ gefilmt hat. Doch zur Befragung von Manuela Weigl kommt es nicht mehr. Frühmorgens wacht Leipold mit einem Mordskater neben der von einem Toilettenhäuschen erschlagenen Bierkönigin auf. Die zweite Leiche in diesem Fall, der Kommissar Pascha auch privat sehr ins Schleudern bringt. Denn nicht nur sein Sohn Aydin taucht auf, auch seine Ex-Frau Selma scheint in München zu sein. Oder ist das nur eine vom Ramadan-Stress verursachte Einbildung?
| Darsteller |
Rolle |
| Tim Seyfi |
Zeki Demirbilek |
| Theresa Hanich |
Isabel Vierkant |
| Almila Bagriacik |
Jale Cengiz |
| Michael A. Grimm |
Pius Leipold |
| Barbara de Koy |
Karin Zeil |
| Wolfgang Fierek |
Hannes Dietl |
| Ilknur Boyraz |
Selma Demirbilek |
| Selen Savas |
Özlem Demirbilek |
| Doga Gürer |
Aydin Demirbilek |
| Bettina Mittendorfer |
Dr. Sybille Ferner |
| Nepo Fitz |
Florian Dietl |
| Claudia Hinterecker |
Manuela Weigl |
| Aykut Kayacik |
Imre Bayrak |
| und andere |
|
Seltsame Ereignisse erschüttern den Frieden einer kleinen protestantischen Gemeinde Norddeutschlands: Der Arzt verletzt sich bei einem ominösen Reitunfall, eine Arbeiterin stürzt zu Tode, ein kleiner Junge wird schwer misshandelt und eine Scheune angezündet. Haben die unerklärlichen Unfälle tatsächlich nichts miteinander zu tun, oder sind sie vielleicht Vorboten eines noch größeren Unheils, vor dem alle die Augen verschließen?
Präzise, abgründig und bildgewaltig: Michael Hanekes Meisterwerk sucht nach Erklärungen für die Heraufkunft des Faschismus aus dem Geist preußisch-protestantischer Untugenden. Ulrich Tukur, Rainer Bock und Burghart Klaußner agieren grandios, die Kinderdarsteller sind eine Sensation.
| Darsteller |
Rolle |
| Christian Friedel |
Lehrer |
| Leonie Benesch |
Eva |
| Ulrich Tukur |
Baron |
| Ursina Lardi |
Baronin |
| Fion Mutert |
Sigi |
| Michael Kranz |
Hauslehrer |
| Burghart Klaußner |
Pfarrer |
| Steffi Kühnert |
Frau des Pfarrers |
| Maria-Victoria Dragus |
Klara |
| Leonard Proxauf |
Martin |
| Levin Henning |
Adi |
| Johanna Busse |
Margarete |
| Yuma Amecke |
Annchen |
| Thibault Sérié |
Gustl |
| Josef Bierbichler |
Verwalter |
| Gabriela Maria Schmeide |
Frau des Verwalters |
| Janina Fautz |
Erna |
| Enno Trebs |
Georg |
| Theo Trebs |
Ferdinand |
| Rainer Bock |
Arzt |
| Susanne Lothar |
Hebamme |
| Roxane Duran |
Anna |
| Miljan Chatelain |
Rudi |
| Eddy Grahl |
Karli |
| Branko Samarovski |
Bauer |
| und andere |
|
Er möchte unbedingt Nachwuchs, sie aber nicht – um diesen Konflikt geht es bei einem ansonsten rundum glücklichen Paar in „Ich will (k)ein Kind von Dir“ mit zwei Tatort-Stars in den Hauptrollen. Felix Klare kämpft in der Rolle des verhinderten Vaters in Torschlusspanik für seinen Kinderwunsch. Franziska Weisz spielt überzeugend eine Frau, die ihm zuliebe ihren Lebenstraum einer wissenschaftlichen Karriere nicht opfern möchte. Regisseur Ingo Rasper und Autorin Katrin Bühring drehen in der Beziehungskomödie die gängigen Geschlechterrollen um und zeigen, dass für Akademikerinnen auch mit einem kinderliebenden Partner längst nicht alle Fragen gelöst sind:
Philipp und Anna leben im Berliner Babyboom-Kiez Kreuzberg. Auch sie gehen gerne auf den Spielplatz, allerdings mit ihrer kleinen Nichte Nele. Vom plötzlichen Kinderwunsch Philipps möchte Anna nichts wissen. Sie ist auf dem Sprung zu einer Professur und besteht auf die alte Abmachung: kK – keine Kinder! Je inniger er seiner Frau den Baby-Antrag macht, umso deutlicher fällt ihre Abfuhr aus. Denn sie hat bereits Verantwortung für ihre jüngere Schwester Emmi übernehmen müssen, die ein Baby war, als ihre Mutter starb. Jetzt möchte Anna ihr eigenes, unabhängiges Leben führen – ohne Nachwuchs. Doch kinderlos zu sein, nervt Philipp zunehmend, es fehlt ihm etwas. Bei den eigenen Eltern gerät der einzige Sohn auf ein Nebengleis. Hella und Ulf haben sich, statt weiter auf Enkel zu warten, kurzerhand über die „Initiative Wunschoma“ mit der kleinen Uma ein Patenkind ins Haus geholt. Dass die seine kompletten Spielsachen bekommt, kann Philipp in letzter Minute verhindern! Als Anna die ersehnte Professur in Leipzig antreten will, sieht Philipp seinen Wunsch endgültig schwinden. Eine Pendelbeziehung wäre das Aus für alle Familienträume. Nun heißt es handeln: Anna muss vorher schwanger werden. Um das hinzubekommen, ist ihm jedes Mittel recht. Wer fragt schon nach, wenn der ersehnte Spross erst einmal da ist. Doch kann im Ringen um diesen Interessenskonflikt auch die Liebe bestehen?
| Darsteller |
Rolle |
| Franziska Weisz |
Anna |
| Felix Klare |
Philipp |
| Maren Kroymann |
Hella |
| Michael Wittenborn |
Ulf |
| Christina Hecke |
Vanessa |
| Kai Lentrodt |
Kai |
| Stephanie Lexer |
Emmi |
| Matthew Burton |
Prof. Hartwig |
| Maria Walser |
Jana |
| Zora Thiessen |
Katharina |
| Teresa Harder |
Prof. Herta Baumann |
| Judith Hoersch |
Steffi |
| Michaela Caspar |
Franka Peters |
| Meike Schlüter |
Dr. Weingartner |
| Evelyn Marwehe |
Manuela |
| Florian Kleine |
Henning |
| Thilo Prothmann |
Markus |
| Anne Haug |
Moni |
| Johannes Flachmeyer |
Thomas |
| Enrico Dallmann |
Paul |
| Christina Papst |
Natascha |
| Greta Schmidt |
Nele |
| und andere |
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Zeki, der neue Kommissar, ist in erster Linie Bayer, genauer: Münchner – ein türkischer Münchner. Seine „Migra“- Abteilung im Kommissariat ist seine Familie. Denn zu Hause hat Zeki Demirbilek genau das nicht: eine Familie, die zusammenhält. Seine Ex-Frau Selma, seine beiden Kinder: alle verstreut. In der „Migra“ aber halten sie zusammen: Vierkant und Jale, und am Ende erweist sich sogar der unfreiwillig ,adoptierte‘ Pius Leipold als loyal. Zeki steht mit beiden Beinen in zwei Kulturen, und wenn er abends einen Absacker braucht, dann sind es ein Obstler und ein Raki gleichzeitig. „Kommissar Pascha“ ist also viel mehr als ein weiterer Ermittlerkrimi aus München, es ist eine ungewöhnliche Familiengeschichte:
Kurz vor der Praterinsel spült die Isar eine Leiche an Land, der das arabische Wort für „Teufel“ mit Reißzwecken in die Brust gestanzt ist. Ein Fall für die „Migrantenbrigade“, findet Pius Leipold von der Münchner Kripo. Mit den Worten: „Ihr seid’s doch die Spezialisten für alles Tote, was nicht hiesig ist“ schiebt er den toten Türken zur weiteren Ermittlung Kommissar Pascha und seiner „Migra“ rüber. Zu Beginn besteht die „Migra“ nur aus Pascha und Vierkant, genauer gesagt: Isabel Vierkant, einer Kriminalbeamtin, die es nicht nur ihrem Chef in allem recht machen will, sondern auch noch turkologische Erkundungen anstellt, um ihm zu imponieren. Von Zeki heiß ersehnt, entpuppt sich die neue Mitarbeiterin, die junge, toughe Jale Cengiz, als ebenso eifrig wie Vierkant. Ihr barfüßiger Prügel-Einstand ist aber denkbar unglücklich, und dass sie auch gern im Alleingang losprescht, macht Zeki als „Kommissar Pascha“, der er nun mal ist, überhaupt nicht froh. Ironie des Schicksals, dass am Ende auch noch der urbayerische Gemütsbolzen Pius Mitglied der „Migra“ wird, über deren Chef er anfangs noch so süffisant lästert: „Mir ist suspekt, wer mir nichts dir nichts die Sprache wechseln kann.“ Aber was muss er auch „Sultans Harem“ besuchen und so unfreiwillig Zaungast eines Mordes werden, der mit dem Fall der Isarleiche in Verbindung zu stehen scheint?
Den zweiten Film der neuen Reihe mit „Kommissar Pascha“ und seinem Ermittlerteam zeigt Das Erste am 23. März: „Bierleichen. Ein Paschakrimi“.
| Darsteller |
Rolle |
| Tim Seyfi |
Zeki Demirbilek |
| Theresa Hanich |
Isabel Vierkant |
| Almila Bagriacik |
Jale Cengiz |
| Michael A. Grimm |
Pius Leipold |
| Pinar Erincin |
Gül Güzeloglu |
| John Friedmann |
Stefan Tavuk |
| Selen Savas |
Özlem Demirbilek |
| Vedat Erincin |
Süleyman Güzeloglu |
| Hasan Ali Mete |
Furat Firinci |
| Erhard Hartmann |
Alman |
| Bettina Mittendorfer |
Dr. Sybille Ferner |
| Ilknur Boyraz |
Selma Demirbilek |
| und andere |
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