Aktuelle Meldungen

 

17.09.2021

ARD-Degeto-Auftragsproduktion „Für immer Sommer 90“ gewinnt Deutschen Fernsehpreis Fiktion – Weitere Preise für drei Koproduktionen

 

Bei der Preisverleihung des Deutschen Fernsehpreises am 16. September 2021 in Köln wurden sechs Produktionen von und mit Beteiligung der ARD Degeto ausgezeichnet. Die Auftragsproduktion „Für immer Sommer 90“ (Florida Film) gewann den Preis in der Kategorie Bester Fernsehfilm. Bester Mehrteiler wurde „Oktoberfest 1900“ (Zeitsprung Pictures, Violet Pictures, Maya Production), einer Koproduktion von BR, ARD Degeto, MDR und WDR.

Petra Schmidt-Schaller wurde als Beste Schauspielerin für ihre Rolle im Mehrteiler „Die Toten von Marnow“ (Polyphon Film und Fernsehproduktion) geehrt, einer Koproduktion von NDR und ARD Degeto. Der Preis in der Kategorie Bester Schauspieler ging an Sascha Alexander Gersak, ebenfalls für „Die Toten von Marnow“.

Bereits vor einigen Tagen wurde Michael Klaukien als Preisträger in der Kategorie Beste Musik Fiktion für den Mehrteiler “Oktoberfest 1900” bekanntgegeben. Den Preis für die Beste Ausstattung Fiktion gewannen Oliver Hoese (Szenenbild), Maria Schicker (Kostüm), Gregor Eckstein und Jeanette Latzelsberger (Maske) für “Das Geheimnis des Totenwaldes” (ConradFilm und Bavaria Fiction), einer Koproduktion von NDR und ARD Degeto.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto: “Ich möchte mich von Herzen bei allen Macher*innen und Kreativen für ihre Leidenschaft, ihre Fantasie und ihr Vertrauen in uns bedanken, die es in diesem nicht ganz einfachen Jahr geschafft haben, solche hochkarätigen und einzigartigen fiktionalen Programme zu schaffen. Glückwünsche und Chapeau!”

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto: “Großer Dank auch von mir an alle Preisträger*innen, vor allem an das Team von “Für immer Sommer 90″: Das kongeniale Duo Jan Georg Schütte und Lars Jessen, die hier zum ersten Mal gemeinsam Regie geführt haben, sowie an Charly Hübner, der am Drehbuch mitgearbeitet und ein großartiges Ensemble angeführt hat. Mein Dank gilt auch Carolin Haasis, die sich als Degeto-Redakteurin sehr für dieses Projekt engagiert hat.”

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Wolf Bauer hatte bei ihren Entscheidungen Programme im Zeitraum vom 1. Mai 2020 bis 30. Juni 2021 ausgewählt. Der Deutsche Fernsehpreis wird von RTL, ZDF, SAT.1, ARD und Deutscher Telekom gestiftet.

 

18.5.2021

ARD Degeto setzt Zeichen für Integration und Vielfalt im Film und Unternehmen

Am 1. Mai unterzeichnete Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto, die Charta der Vielfalt”. Die Unterzeichner der Charta der Vielfalt” verpflichten sich, in ihren Unternehmen Vielfalt anzuerkennen, wertzuschätzen und im Arbeitsumfeld zu leben.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto: Die ARD Degeto hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere heutige bunte und vielfältige Gesellschaft in ihren Filmen und Serien auf unterhaltsame, emotionale und packende Art und Weise abzubilden. Damit möchten wir dazu beitragen, Verständnis für unterschiedliche Lebensentwürfe zu schaffen und für Gleichberechtigung, Inklusion sowie für kulturelle, ethnische, religiöse, soziale und sexuelle Vielfalt zu werben. Mit der Unterzeichnung der ‘Charta der Vielfalt’ verpflichten wir uns auch in das Unternehmen hinein, in dem wir kontinuierlich an einem Arbeitsumfeld arbeiten, das frei von Vorurteilen ist. Unsere Mitarbeitenden erfahren Wertschätzung und Anerkennung – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Doch wir haben auch eine Verantwortung dafür, dass bei den von der Degeto beauftragten Produktionen vor und hinter der Kamera Vielfalt gelebt wird.”

3. 5. 2021

Thomas Schreiber neuer Geschäftsführer der ARD Degeto

Seit 1. Mai ist Thomas Schreiber (61) Geschäftsführer der Degeto Film GmbH. Er folgt auf Christine Strobl, die als ARD-Programmdirektorin nach München wechselte.

 

Patricia Schlesinger, Vorsitzende des Aufsichtsrats der ARD Degeto:

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk befindet sich in einer Zeit der großen Transformation. Mit Thomas Schreiber begrüßen wir einen Medienmacher an der Spitze der Degeto, dessen erfolgreiche Laufbahn in den Bereichen Fiktion und Unterhaltung von Neugier, Risikobereitschaft und einer großen Lust an Entdeckungen geprägt ist. Innovativ und kreativ wird er die notwendigen Kräfte bündeln, um ein attraktives, relevantes Programm sowohl für die Mediathek im Netz als auch im linearen Bereich anzubieten.“

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto:

„Auf die Herausforderung gemeinsam mit dem kreativen, engagierten Team der Degeto freue ich mich sehr. Neue Zuschauer*innen erreichen wir nur mit neuen Inhalten: Mit heutigen, bunt-diversen, berührenden und fesselnden fiktionalen Geschichten für Das Erste und für die ARD-Mediathek wollen wir alle Zuschauer*innen, auch die jüngeren, für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die ARD begeistern. In Zeiten knapper werdender Mittel brauchen wir ungewöhnliche, frische Antworten. Gemeinsam mit unseren kreativen Partner*innen in der Filmwirtschaft, mit Autor*innen, Produzent*innen, Regisseur*innen, gemeinsam mit Christine Strobl und Florian Hager in der ARD-Programmdirektion und den Kolleg*innen der ARD gehen wir es an!“

Thomas Schreiber kommt vom NDR, wo er seit 2007 als Leiter des Programmbereichs Fiktion & Unterhaltung und als ARD-Koordinator für Unterhaltung eine sehr große Bandbreite von Produktionen verantwortete: Von den Mehrteilern “Das Geheimnis des Totenwaldes” und “Die Toten von Marnow” über die “Tatort”- und “Polizeiruf 110”-Krimis aus dem Norden sowie Serien wie “Großstadtrevier” und “Rote Rosen” bis hin zu Shows wie “Klein gegen Groß”, Talkshows wie der “NDR Talk Show” und “Inas Nacht” bis hin zum Eurovision Song Contest. In mehr als 30 Jahren beim NDR war Thomas Schreiber in verschiedenen Positionen in Hörfunk und Fernsehen tätig, darunter als Redakteur bei ARD-aktuell und NDR Info, als ARD-Korrespondent in London sowie als NDR-Kulturchef.

Thomas Schreiber wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 2010 mit dem Echo und dem Deutschen Fernsehpreis für “Unser Star für Oslo”, 2011 für den TV-Film “Homevideo” sowie für die Produktion des Eurovision Song Contest mit dem Deutschen Fernsehpreis und 2012 mit dem Rose d’Or.