v.l.n.r.: Peter Schneider, Katrin Sass und Uwe Janson – Foto:  NDR | ARD Degeto | Oliver Feist

v.l.n.r.: Peter Schneider, Katrin Sass und Uwe Janson – Foto:  NDR | ARD Degeto | Oliver Feist

Auf Usedom und in Stettin wurde von Anfang März  bis Anfang April der sechste Film der Reihe „Der Usedom-Krimi“ gedreht. Die Folge, die im Auftrag von NDR und ARD Degeto für Das Erste produziert wird, trägt den Titel „Bruderkrieg“ (AT). Sie führt die Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) und ihre Tochter Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) in die Welt von Bikern und grenzüberschreitendem Drogenhandel. Uwe Janson führte Regie, das Drehbuch stammt – wie schon bei den bisherigen „Usedom-Krimis“ – von Scarlett Kleint, Michael Vershinin und Alfred Roesler-Kleint. Neben Katrin Sass und Lisa Maria Potthoff gehören u. a. Rikke Lylloff, Peter Schneider, Max Hopp, Rainer Sellien und Emma Bading zu den Darstellern.
Zum Inhalt: Karin Lossow (Katrin Sass) steht privat vor einem Neuanfang. Ihre Tochter Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) wurde vom Dienst suspendiert, Enkelin Sophie (Emma Bading) ist zum Studium nach Berlin geflüchtet. In Karins Gästezimmer zieht ausgerechnet Julias neue Kollegin im Heringsdorfer Kriminalkommissariat ein, Ellen Norgaard (Rikke Lylloff). Sie kommt vom Schweriner LKA, dem Julia Thiel auch ihre Chance auf einen Karriere-Relaunch verdankt. Julia wird ein privater Ermittlungsauftrag angetragen: Der Boss des Usedomer Ablegers des international agierenden Biker-Klubs „Mc Crazy Sea-Birds“ vermisst einen seiner Gangkumpane, und sie soll ihn suchen. Gegen den Widerstand von Staatsanwalt Brunner (Max Hopp) nimmt Julia den Job an.
Ihre Undercover-Ermittlungen führen sie nach Polen. Dort wurde der Vermisste zuletzt in einem Bordell gesehen. Julias Nachforschungen haben zunächst die Zerschlagung einer Crystal-Meth-Küche zur Folge. Kurz darauf wird vor Usedom der unvollständige Körper eines Toten geborgen.
Neben den oben Genannten spielen u. a. Daniel Wagner (Olek), Hans Brückner (Ronny Reetz), Patrick von Blume (Phlipp Mölk) und Izabela Gwizdak (Milena Subczak).
Produzent ist Tim Gehrke (Razor Film Produktion GmbH), Kamera: Philipp Sichler, Herstellungs- und Produktionsleitung: Olav Mann. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).
Die vierte und fünfte Folge des „Usedom-Krimis“, „Nebelwand“ und „Trugspur“, haben voraussichtlich im November dieses Jahres als „DonnerstagsKrimis“ im Ersten Premiere. „Bruderkrieg“ ist für 2018 geplant.

V. l. n. r.: Oscar Ortega Sanchez, Erol Sander, Demet Gül, Marc Brummund, Henner Besuch

Erol Sander alias Mehmet Özakin stand im Juni und Juli für zwei neue Folgen der erfolgreichen ARD Degeto-Krimireihe von „Mordkommission Istanbul“ vor der Kamera

Am vergangenen Samstag fiel am Set von „Mordkommission Istanbul“ die letzte Klappe für die beiden Filme „Schlafende Hunde“ und „Gier“, in denen Erol Sander in seiner Paraderolle als Kommissar Mehmet Özakin erneut vor der Aufklärung rätselhafter Mordfälle steht. Gedreht wurde seit Anfang Juni in der ägäischen Hafenmetropole Izmir und Umgebung. In weiteren Rollen spielen Oscar Ortega Sánchez, Melanie Winiger, Stephan Benson, Almila Bagriacik, Ercan Durmaz, Maximilian Befort u. a.

Zum Inhalt „Mordkommission Istanbul: Schlafende Hunde“
Ein Doppelmord führt Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) vor die Tore Istanbuls, in den kleinen Küstenort Aydogan. Neben dem Taxifahrer Mesut Demirci (Muhammed Cangören) starb der deutsche Geschäftsmann Andreas Borchert (Stephan Benson). Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin. Anscheinend war Borchert auf dem Weg zu seinem ehemaligen Mentor, dem alten Reeder Cetin Akbay (Ünal Silver). Akbay behauptet, dass er Borchert nicht mehr gesehen hat, seitdem dieser ihm seine Frau ausgespannt hat. Auch seiner Tochter Filiz (Almila Bagriacik), die mittlerweile die Reederei führt, hatte er damals befohlen, den Kontakt zur ihrer Mutter und Andreas abzubrechen. Die junge Geschäftsfrau hat sich aber, wie Mehmet und sein Assistent Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) herausfinden, nicht an das Gebot des Vaters gehalten. Sie hat sogar den Erzfeind ihres Vaters wieder mit ins Boot geholt, als es der Reederei wirtschaftlich schlecht ging. Schnell wird klar, dass es um sehr viel mehr als nur Geld geht. Regie führte Bruno Grass nach einem Drehbuch von Horst Freund.

Zum Inhalt „Mordkommission Istanbul: Gier“
Bei einem Brandanschlag auf sein Auto stirbt Mahmoud Erdal (Seda Yildiz), Geschäftsführer einer großen Baugesellschaft in Istanbul, die auf erdbebensichere Häuser spezialisiert ist. Da es in letzter Zeit öfters Brandanschläge gab, die alle auf das Konto der linken Szene Istanbuls gehen, ist dies die erste Spur, die Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Kollege Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) verfolgen. Brisanter Weise gehörte auch der erwachsene Sohn des Opfers, Burhan (Maximilian Befort), zu einer Gruppe Asphaltpoeten, die am selben Tag in der Nähe des Tatorts Graffiti gesprüht haben. Da Burhan augenscheinlich wenig um seinen Vater trauert und mit dessen junger Frau aus zweiter Ehe eine Affäre hat, gilt er als hoch verdächtig. Aber auch der mächtige Firmenchef Dursun Kara (Ercan Durmaz) hat ein Motiv: sein Geschäftsführer Mahmoud Erdal hat Firmengelder mit riskanten Aktienspekulationen an der Börse veruntreut und spielte damit mit der Sicherheit tausender Bewohner. Das Drehbuch schrieb Horst Freund nach einer Vorlage von Thorsten Näter. Regie führte Marc Brummund.

„Mordkommission Istanbul“ ist eine Produktion der Ziegler Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Hartmut Köhler, Regina Ziegler und Gabriele Lohnert. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).
Ein Sendetermin für „Schlafende Hunde“ und „Gier“ steht derzeit noch nicht fest.

Fabian Busch und Marleen Lohse in „Sanft schläft der Tod“ – Foto: ARD Degeto | ndf | Esteve Franquesa Parareda

ARD Degeto mit drei Filmen im Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis

Vom 7. bis 12. März findet in Wiesbaden das Deutsche FernsehKrimi-Festival statt. Zehn Filme gehen in den Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis, drei davon entstanden im Auftrag oder mit Beteiligung der ARD Degeto.

  • Eröffnet wird der Wettbewerb mit der ARD-Degeto-Produktion

    „Sanft schläft der Tod“.

Fabian Busch und Marleen Lohse spielen darin das Elternpaar Frank und Anja Mendt, dessen Kinder während eines Urlaubs auf Rügen verschwinden. Die Ermittlungen führen zu einem weit zurückliegenden Fall aus DDR-Zeiten und in die Vergangenheit von Frank selbst.  „Sanft schläft der Tod“ ist eine Produktion der  ndF Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führte Marco Kreuzpaintner, das Drehbuch stammt von Holger Karsten Schmidt. Produzent ist Hans-Hinrich Koch. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Sascha Schwingel.
Mehr zum Wettbewerbsbeitrag „Sanft schläft der Tod“ finden Sie hier.

 

  • Als zweiten Wettbewerbsbeitrag zeigt das Festival am 8. März den dritten Film der ARD- Trilogie

    „Mitten in Deutschland: NSU – Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“.

Der Film schildert die Ermittlungsarbeiten rund um die Aktivitäten des NSU aus der Sicht von zwei Zielfahndern, die bei ihren Recherchen immer wieder auf ungeahnte Widerstände innerhalb der Behörden stoßen. Produziert wurde „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“ von Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg im Auftrag von BR, ARD Degeto und MDR für Das Erste. Regie führte Florian Cossen nach einem Buch von Rolf Basedow, Christoph Busche und Jan Braren. In den Hauptrollen spielen Florian Lukas, Liv Lisa Fries, Sylvester Groth u.a. Die Redaktion liegt bei Claudia Simionescu (BR), Harald Steinwender (BR), Christine Strobl (ARD Degeto) und Johanna Kraus (MDR).
Mehr zum Wettbewerbsbeitrag „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“ finden Sie hier.

 

  • Und am 9. März präsentiert das Festival den dritten Beitrag der ARD Degeto:

    „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“.

Ulrike C. Tscharre und Ronald Zehrfeld spielen zwei Fahnder auf der Jagd nach einem entflohenen Gewaltverbrecher. „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“ ist eine Koproduktion der Wiedemann & Berg Television mit der ARD Degeto und dem WDR für das Erste. Regie führte Dominik Graf nach einem Drehbuch von Rolf Basedow. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto), Sascha Schwingel (ARD Degeto) und Frank Tönsmann (WDR).
Mehr zum Wettbewerbsbeitrag „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“ finden Sie hier.