v.l.n.r.: Gregor Schnitzler (Regie), Anna Maria Mühe, Caroline Hartig, Kostja Ullmann, Bongo Mbutuma, Ulrich Friedrich Brandhoff und Simon Schwarz – Foto: ARD Degeto | Anika Molnar
„Der Weg ist das Ziel“ – auch wenn der Kibo, der höchste Berg Afrikas und eine Art „afrikanischer Jakobsweg“, für ungeübte Bergsteiger bezwingbar ist, scheitern viele an ihren eigenen Grenzen. Vier deutsche Abenteurer wollen sich aus den unterschiedlichsten Gründen dieser Herausforderung stellen. Dass ausgerechnet Rollstuhlfahrer Tom (Kostja Ullmann) der Aufstieg gelingen soll, ist für Anna (Anna Maria Mühe), Joschka (Simon Schwarz) und Paula (Caroline Hartig) unvorstellbar. Verbunden sind die unterschiedlichen Teilnehmer der Expedition nur in der Hoffnung, auf dem Weg zum Gipfel des Kilimandscharos einen Wendepunkt in ihrem Leben oder eine neue Perspektive zu finden.
Zum Inhalt: Eine Bergtour auf den Kibo, einen der Seven Summits, gelegen im Kilimandscharo-Massiv in Tansania, bringt eine Truppe bunt zusammengewürfelter Afrika-Touristen und die beiden Bergführer Simon (Ulrich Friedrich Brandhoff) und Joseph (Bongo Mbutuma) zusammen. Schon vor dem geplanten Aufstieg kriselt es gewaltig, denn allen vieren liegt neben dem üblichen Reisegepäck noch weiterer Ballast auf den Schultern. Anna kennt den Berg bereits von einem früheren Aufstieg und will ihn vor einer anstehenden riskanten Operation unbedingt erneut erklimmen. Der Krankenhaustermin ist nicht zu verschieben, sodass jeder Zeitverlust für Anna das Ende ihres Traums bedeuten kann. Der untrainierte und alternde Lehrer Joschka will die kränkelnde Beziehung zu seiner Tochter Paula kitten, konnte sie aber nur durch eine Täuschung zum gemeinsamen Kletterabenteuer bewegen. Als Paula merkt, dass sie die nächsten Wochen mit ihrem Vater verbringen muss, würde sie am liebsten sofort wieder abreisen. Als dann zu guter Letzt der ehemalige Extremsportler Tom zu der Gruppe stößt, droht die Exkursion vorzeitig zu scheitern. Tom sitzt im Rollstuhl und hat nur ein Ziel: Er will es seinem querschnittsgelähmten Körper zeigen und das Unmögliche schaffen. So unterschiedlich die Motive sind, eines gilt für alle: Der Kilimandscharo hat seine eigenen Gesetze. Niemand kann vorhersagen, wer es nach oben schafft und wer umkehren muss. Um das Dach Afrikas zu erreichen, gilt vor allem eine Regel: Alle oder keiner. Für diese Gruppe von Individualisten wird das die größte Herausforderung sein.
Gedreht wurde bis zum 22. Februar in Kapstadt und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
„Der Weg zum Kilimandscharo“ (AT) ist eine Produktion der Ariane Krampe Filmproduktion (Produzentin Ariane Krampe) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Marco Rossi, Regie führt Gregor Schnitzler. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).
v.l.n.r.: Aglaia Szyszkowitz, Martin Brambach, Zayn Balg, Lena Urzendowsky und Mercedes Müller –
Foto: ARD Degeto | Christiane Pausch
ARD-Degeto-Komödie „Kein Herz für Inder“ (AT) mit Aglaia Szyszkowitz und Martin Brambach in den Hauptrollen
Unter der Regie von Viviane Andereggen – nach einem Drehbuch von Sathyan Ramesh – fanden in Berlin bis Mitte November die Dreharbeiten für die Familien-Komödie „Kein Herz für Inder“ (AT) statt.
In weiteren Rollen standen Tristan Göbel, Anna Stieblich, André Szymanski, Gerhard Wittmann u.a. vor der Kamera von Frank Küpper. Der Film wird auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt. Ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest.
Zum Inhalt: Familie Neufund steht eine Austauschschülerin aus England ins Haus! Die Eltern Charlotte (Aglaia Szyszkowitz) und Erik (Martin Brambach) sowie die ältere Tochter Annika (Mercedes Müller) sehen der Sache zunächst wohlwollend entgegen. Schließlich gilt die Austauschschülerin doch als Chance für die 16-jährigeTochter Fiona (Lena Urzendowsky) – ein sehr eigenwilliges, kluges und humorvolles Mädchen – endlich eine Freundin zu gewinnen.
Doch dann steht auf dem Flughafen nicht die erwartete „hippe“ englische Schülerin Sandy McCartney aus London vor ihnen, sondern ein 13-jähriger, kleiner, indischer Junge (Zayn Baig)! Fiona schaltet auf stur. Mehrere Versuche der Familie scheitern, den kleinen radebrechenden Hindu Sandy auf halbwegs elegante Weise wieder loszuwerden. Als aber Sandy – ganz Kavalier und Gentleman – in der Schule Fionas Ehre verteidigt, setzt sie sich überraschend für seinen Verbleib ein.
Kaum scheinen die familiären Wogen geglättet, da spitzen sich die Ereignisse erneut zu: Charlottes Affäre droht aus dem Ruder zu laufen, Erik gerät ins Visier der Steuerfahndung. Und es bedarf am Ende der Herzensreinheit ihres kleinen indischen Gastes, um allen zu zeigen, was wirklich Sinn hat im Leben: das Miteinander.
„Kein Herz für Inder“ (AT) ist eine Produktion der Network Movie Film- und Fernsehproduktion (Produzenten: Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto).
v.l.n.r.: Hannelore Hoger, Sabine Boss (Regie), Robert Berghoff (Kamera), Annette Frier, Birgit Titze (Redakteurin), Christoph Maria Herbst, Brit Possardt (Produzentin), Foto: Bernd Spauke
ARD-Degeto-Reihe „Hotel Heidelberg“ wird fortgesetzt
Die Geschichte rund um den Familienbetrieb der Kramers geht weiter: Am 30. Juni fiel in Heidelberg die erste Klappe für einen neuen Film der ARD-Degeto-Reihe „Hotel Heidelberg“ mit Hannelore Hoger, Annette Frier und Christoph Maria Herbst in den Hauptrollen. Gedreht wurde bis 28. Juli in Heidelberg sowie Euskirchen, Köln und Umgebung. Sabine Boss inszenierte nach einem Drehbuch von Martin Rauhaus.
Zum Inhalt: Annette Kramer (Annette Frier) droht alles über den Kopf zu wachsen. Ihre Arbeit Tag für Tag im Hotel lässt wenig Zeit für Privates. Ehemann Ingolf (Christoph Maria Herbst) ist zunehmend genervt. Und als sich Annette entschließt, die Hotelküche zu übernehmen, platzt Ingolf endgültig der Kragen. Auch Mutter Hermine (Hannelore Hoger) hält Annette auf Trab, denn Hermine ist verliebt. Und zwar ausgerechnet in den grummeligen Theaterstar Richard Karrenberg (André Jung), der in Rekordzeit das Hotel als sein Privateigentum betrachtet. Nur die neue Köchin Daniela Frommert (Bettina Stucky) scheint ein Lichtblick: Doch schon bald erkranken mehrere Gäste des Hotelrestaurants an einer Infektion. Dabei gerät nicht nur das Hotel in Verruf, sondern auch der Biohof von Annettes Schwester Flo (Nele Kiper). Annette und die Kramers setzen alles dran, den Familienbetrieb zu retten.
„Hotel Heidelberg“ ist eine Produktion der Calypso Entertainment GmbH (Produzentin: Brit Possardt) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Für die Redaktion zeichnet Birgit Titze verantwortlich.
(v.l.n.r.: Sibylle Tafel, Christoph Schechinger, Ernst Stötzner, Katharina Thalbach – Foto: Thorsten Jander)
Bis 22. Juli 2016 fanden im südwestlichen Mecklenburg-Vorpommern die Dreharbeiten für die skurrile ARD Degeto-Landkomödie „Ackerpiraten“ (AT) statt. Unter der Regie von Sibylle Tafel spielen Ernst Stötzner, Katharina Thalbach, Christoph Schechinger und Theresa Scholze in den Hauptrollen. Gedreht wurde im Landkreis Ludwigslust/Parchim.
Zum Inhalt: Der alte Sturkopf Johannes Becker (Ernst Stötzner), Bauer in einem sterbenden Mecklenburger Landstrich, kämpft ums wirtschaftliche Überleben. Wie kein anderer im Dorf stemmt sich Johannes dagegen, sein Land aufzugeben – auch wenn es nicht mehr viel Ertrag abwirft. Seine Frau Katrin (Katharina Thalbach) hatte diesen Stillstand schon länger satt und ihn verlassen, kurz nachdem sie zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Also hockt er allein auf seinem heruntergekommenen Hof und harrt der Dinge. Als immense Abwassergebühren ihn in den Ruin zu treiben drohen, erlischt auch Johannes’ wehrhafter Kampfgeist. Sein einziger Ausweg: Er verkauft als Letzter im Dorf seine Äcker an Fuchs (Hans-Uwe Bauer). Der landgierige ehemalige LPG-Betreiber hat nur darauf gewartet, dass er nun endlich seine ländliche Vorherrschaft ausbauen kann. Ausgerechnet jetzt taucht Johannes‘ verloren geglaubter Sohn Felix (Christoph Schechinger) wie aus dem Nichts auf und verkündet dem Vater, Bauer werden zu wollen. Und Johannes? Der verschweigt seinem Sohn, dass das Feld, welches Johannes nun wie selbstverständlich beackert, gar nicht mehr ihm gehört.
In weiteren Rollen spielen u.a. Thomas Kügel, Andreas Schmidt und Petra Kleinert.
„Ackerpiraten“ (AT) ist eine Produktion von der LETTERBOX FILMPRODUKTION GmbH im Auftrag der ARD Degeto für das Erste. Das Drehbuch stammt von Jakob Hein und Robert Krause. Produzentin ist Sabine Timmermann. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto).