Am 18. Januar 2018 fand die Jahres-Pressekonferenz ARD Koordination Fernsehfilm und ARD Degeto in Hamburg statt. Alljährlich präsentieren hier die verantwortlichen Programmmacher der Fachpresse die Programmhighlights der kommenden zwölf Monate. Die ARD Degeto als Verantwortliche für einen Großteil des fiktionalen Programms im Ersten stellte einen Auszug ihrer neuen Produktionen als Trailer vor.

Den Trailer finden Sie nun auch hier.
Viel Spaß beim Anschauen!
Ihre ARD Degeto

 

Carsten Schmidt (Vorsitzender der Geschäftsführung Sky Deutschland), Christine Strobl (Geschäftsführerin ARD Degeto), Michael Polle, Volker Herres (Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen), Hauptdarstellerin Liv Lisa Fries, Henk Handloegten, Hauptdarsteller Volker Bruch, Achim von Borries, Tom Tykwer, Uwe Schott, Stefan Arndt – Foto: Agency People Image / Michael Tinnefeld

Auf der Pressekonferenz am 8. Februar in Berlin wurden erstmals Ausschnitte aus dem Gemeinschaftsprojekt von X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film präsentiert.

Das Erste plant, die Serie zum Jahresende 2018 auszustrahlen. Dazu Programmdirektor Volker Herres: „BABYLON BERLIN ist ein filmisches Ereignis der Extraklasse, und so werden wir die Serie für das große Publikum im Ersten auch programmieren“. BABYLON BERLIN wurde für zwei Staffeln à acht Folgen konfektioniert. Vor der linearen Ausstrahlung wird Das Erste die Serie bereits in der Mediathek präsentieren. Geplant ist zudem eine die Serie begleitende historische Dokumentation über die Zeit der Auf- und Umbrüche der 1920er Jahre.

BABYLON BERLIN präsentiert das ganze Panoptikum der aufregendsten Stadt der Welt zwischen Drogen und Politik, Mord und Kunst, Emanzipation und Extremismus – basierend auf  der international erfolgreichen Bestseller-Reihe von Volker Kutscher um Kommissar Gereon Rath, der im Berlin der 1920er Jahre ermittelt.

„Mit BABYLON BERLIN ist deutsches Fernsehen bei den Serien international konkurrenzfähig. Wir haben dafür in der Projektfinanzierung ganz neue Wege bestritten, die Modellcharakter auch für zukünftige Serien haben“, so Christine Strobl, Geschäftsführerin der ARD Degeto.

Geschrieben und inszeniert wurde BABYLON BERLIN von Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries. Und – so Tom Tykwer: „Es gibt nicht eine Episode, an der wir nicht alle drei beteiligt waren“. In den Hauptrollen spielen Volker Bruch und Liv Lisa Fries. Für die ARD Degeto übernahmen Christine Strobl, Sascha Schwingel und Carolin Haasis die Redaktion.

Mehr zu BABYLON BERLIN erfahren Sie hier.

Sky plant, die Serie im Herbst 2017 als Doppelfolge ausstrahlen.

 

v.l.n.r.: Gregor Schnitzler (Regie), Anna Maria Mühe, Caroline Hartig, Kostja Ullmann, Bongo Mbutuma, Ulrich Friedrich Brandhoff und Simon Schwarz –  Foto: ARD Degeto | Anika Molnar

„Der Weg ist das Ziel“ – auch wenn der Kibo, der höchste Berg Afrikas und eine Art „afrikanischer Jakobsweg“, für ungeübte Bergsteiger bezwingbar ist, scheitern viele an ihren eigenen Grenzen. Vier deutsche Abenteurer wollen sich aus den unterschiedlichsten Gründen dieser Herausforderung stellen. Dass ausgerechnet Rollstuhlfahrer Tom (Kostja Ullmann) der Aufstieg gelingen soll, ist für Anna (Anna Maria Mühe), Joschka (Simon Schwarz) und Paula (Caroline Hartig) unvorstellbar. Verbunden sind die unterschiedlichen Teilnehmer der Expedition nur in der Hoffnung, auf dem Weg zum Gipfel des Kilimandscharos einen Wendepunkt in ihrem Leben oder eine neue Perspektive zu finden.

Zum Inhalt: Eine Bergtour auf den Kibo, einen der Seven Summits, gelegen im Kilimandscharo-Massiv in Tansania, bringt eine Truppe bunt zusammengewürfelter Afrika-Touristen und die beiden Bergführer Simon (Ulrich Friedrich Brandhoff) und Joseph (Bongo Mbutuma) zusammen. Schon vor dem geplanten Aufstieg kriselt es gewaltig, denn allen vieren liegt neben dem üblichen Reisegepäck noch weiterer Ballast auf den Schultern. Anna kennt den Berg bereits von einem früheren Aufstieg und will ihn vor einer anstehenden riskanten Operation unbedingt erneut erklimmen. Der Krankenhaustermin ist nicht zu verschieben, sodass jeder Zeitverlust für Anna das Ende ihres Traums bedeuten kann. Der untrainierte und alternde Lehrer Joschka will die kränkelnde Beziehung zu seiner Tochter Paula kitten, konnte sie aber nur durch eine Täuschung zum gemeinsamen Kletterabenteuer bewegen. Als Paula merkt, dass sie die nächsten Wochen mit ihrem Vater verbringen muss, würde sie am liebsten sofort wieder abreisen. Als dann zu guter Letzt der ehemalige Extremsportler Tom zu der Gruppe stößt, droht die Exkursion vorzeitig zu scheitern. Tom sitzt im Rollstuhl und hat nur ein Ziel: Er will es seinem querschnittsgelähmten Körper zeigen und das Unmögliche schaffen. So unterschiedlich die Motive sind, eines gilt für alle: Der Kilimandscharo hat seine eigenen Gesetze. Niemand kann vorhersagen, wer es nach oben schafft und wer umkehren muss. Um das Dach Afrikas zu erreichen, gilt vor allem eine Regel: Alle oder keiner. Für diese Gruppe von Individualisten wird das die größte Herausforderung sein.

Gedreht wurde bis zum 22. Februar in Kapstadt und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

„Der Weg zum Kilimandscharo“ (AT) ist eine Produktion der Ariane Krampe Filmproduktion (Produzentin Ariane Krampe) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Marco Rossi, Regie führt Gregor Schnitzler. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).