Elisa Schlott (Mitte) in der Rolle der  Ulla Wolf und Ludwig Trepte als Jürgen Vielhaber (3. v.li.)  – Foto: WDR | ARD Degeto | Stanislav Honzik

 

In Tschechien und anschließend in Nordrhein-Westfalen fanden die Dreharbeiten für den dreiteiligen WDR/ARD-Degeto-Fernsehfilm „Unsere wunderbaren Jahre“ statt. Nach dem Roman von Peter Prange erzählt der hochkarätig besetzte Mehrteiler auf packende und sehr berührende Weise die Geschichte einer Familie, die im Nachkriegsdeutschland und in Zeiten des Wirtschaftswunders im beschaulichen Altena im Sauerland nach sich und ihrer möglichen Perspektive in Deutschland sucht.

Ausgehend von der Währungsreform 1948 starten die Protagonisten – die drei Fabrikantentöchter Ulla, Gundel und Margot Wolf und ihre Freunde – mit der noch jungen Bundesrepublik in ihre Zukunft und folgen ihren sehr unterschiedlichen Träumen. Katja Riemann, Anna Maria Mühe, Elisa Schlott, Vanessa Loibl, Ludwig Trepte, David Schütter, Franz Hartwig, Hans-Jochen Wagner und Thomas Sarbacher spielen die Hauptrollen.

Zum Inhalt: Deutschland, 21. Juni 1948. In Altena, einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, bilden sich – so wie überall im Land – lange Schlangen vor der örtlichen Bank: Heute erhält jeder Bürger, ob arm oder reich, alt oder jung, ob Widerstandskämpfer oder ehemaliger Nazi, mit der Einführung der neuen Währung die Chance auf einen Neuanfang. Wer sich in die Schlange vor der Umtauschstelle einreiht, bekommt 40 druckfrische D-Mark in die Hand gedrückt – und kann nun endlich wieder selbst entscheiden, was er oder sie daraus macht. Auch das Fabrikanten-Ehepaar Christel und Eduard Wolf (Katja Riemann und Thomas Sarbacher), ihre drei Töchter Ulla, Gundel und Margot (Elisa Schlott, Vanessa Loibl und Anna Maria Mühe) und deren Freunde sind dabei. Jeder erträumt sich seine Zukunft auf unterschiedlichste Weise. Jeder ist seines Glückes Schmied! Oder ist es doch das Schicksal, das ihre Lebenswege bestimmen wird? Hinter ihnen liegt ein entsetzlicher Krieg und der Ballast der Vergangenheit. Vor ihnen liegt der Aufbruch in eine neue Zeit!

Die verschiedenen Lebenswege der Freunde führen nach Düsseldorf, Tübingen und Ost-Berlin. Sie feiern Erfolge, kämpfen um Anerkennung, scheitern mit ihren Träumen, finden oder verlieren die große Liebe: Ein mitreißendes Gesellschaftspanorama des Wirtschaftswunder-Deutschlands der 40er- und 50er-Jahre!

Autor Peter Prange, der in Altena geboren wurde und in seinem Bestseller autobiografische Erlebnisse verarbeitet, freut sich über die Verfilmung seines Romans und äußerte sich zum Start der Dreharbeiten: „Endlich geht’s los! Am Set sind mir die Augen übergelaufen. Das ist wie spazieren gehen in den eigenen Träumen.“

„Unsere wunderbaren Jahre“ ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag von WDR und ARD Degeto für das Erste unter Federführung des Westdeutschen Rundfunks. Regie führte Elmar Fischer nach dem Drehbuch von Robert Krause und Florian Puchert, basierend auf dem Roman von Peter Prange. Die Kamera führte Felix Novo de Oliveira. Die Redaktion haben Caren Toennissen (WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto). Produzenten sind Benjamin Benedict und Christian Rohde, Producerin ist Alena Jelinek (UFA Fiction). „Unsere wunderbaren Jahre“ wird gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.

Die Dreharbeiten für den Fernsehfilm-Mehrteiler fanden vom 1. März bis 24. Juli 2019  in Tschechien und an verschiedenen Drehorten in Nordrhein-Westfalen (Solingen, Gummersbach, Düren und Köln etc.) statt. Die Ausstrahlung ist für 2020 vorgesehen.

Am 18. Januar 2018 fand die Jahres-Pressekonferenz ARD Koordination Fernsehfilm und ARD Degeto in Hamburg statt. Alljährlich präsentieren hier die verantwortlichen Programmmacher der Fachpresse die Programmhighlights der kommenden zwölf Monate. Die ARD Degeto als Verantwortliche für einen Großteil des fiktionalen Programms im Ersten stellte einen Auszug ihrer neuen Produktionen als Trailer vor.

Den Trailer finden Sie nun auch hier.
Viel Spaß beim Anschauen!
Ihre ARD Degeto

 

v.l.n.r.: Gregor Schnitzler (Regie), Anna Maria Mühe, Caroline Hartig, Kostja Ullmann, Bongo Mbutuma, Ulrich Friedrich Brandhoff und Simon Schwarz –  Foto: ARD Degeto | Anika Molnar

„Der Weg ist das Ziel“ – auch wenn der Kibo, der höchste Berg Afrikas und eine Art „afrikanischer Jakobsweg“, für ungeübte Bergsteiger bezwingbar ist, scheitern viele an ihren eigenen Grenzen. Vier deutsche Abenteurer wollen sich aus den unterschiedlichsten Gründen dieser Herausforderung stellen. Dass ausgerechnet Rollstuhlfahrer Tom (Kostja Ullmann) der Aufstieg gelingen soll, ist für Anna (Anna Maria Mühe), Joschka (Simon Schwarz) und Paula (Caroline Hartig) unvorstellbar. Verbunden sind die unterschiedlichen Teilnehmer der Expedition nur in der Hoffnung, auf dem Weg zum Gipfel des Kilimandscharos einen Wendepunkt in ihrem Leben oder eine neue Perspektive zu finden.

Zum Inhalt: Eine Bergtour auf den Kibo, einen der Seven Summits, gelegen im Kilimandscharo-Massiv in Tansania, bringt eine Truppe bunt zusammengewürfelter Afrika-Touristen und die beiden Bergführer Simon (Ulrich Friedrich Brandhoff) und Joseph (Bongo Mbutuma) zusammen. Schon vor dem geplanten Aufstieg kriselt es gewaltig, denn allen vieren liegt neben dem üblichen Reisegepäck noch weiterer Ballast auf den Schultern. Anna kennt den Berg bereits von einem früheren Aufstieg und will ihn vor einer anstehenden riskanten Operation unbedingt erneut erklimmen. Der Krankenhaustermin ist nicht zu verschieben, sodass jeder Zeitverlust für Anna das Ende ihres Traums bedeuten kann. Der untrainierte und alternde Lehrer Joschka will die kränkelnde Beziehung zu seiner Tochter Paula kitten, konnte sie aber nur durch eine Täuschung zum gemeinsamen Kletterabenteuer bewegen. Als Paula merkt, dass sie die nächsten Wochen mit ihrem Vater verbringen muss, würde sie am liebsten sofort wieder abreisen. Als dann zu guter Letzt der ehemalige Extremsportler Tom zu der Gruppe stößt, droht die Exkursion vorzeitig zu scheitern. Tom sitzt im Rollstuhl und hat nur ein Ziel: Er will es seinem querschnittsgelähmten Körper zeigen und das Unmögliche schaffen. So unterschiedlich die Motive sind, eines gilt für alle: Der Kilimandscharo hat seine eigenen Gesetze. Niemand kann vorhersagen, wer es nach oben schafft und wer umkehren muss. Um das Dach Afrikas zu erreichen, gilt vor allem eine Regel: Alle oder keiner. Für diese Gruppe von Individualisten wird das die größte Herausforderung sein.

Gedreht wurde bis zum 22. Februar in Kapstadt und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

„Der Weg zum Kilimandscharo“ (AT) ist eine Produktion der Ariane Krampe Filmproduktion (Produzentin Ariane Krampe) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Marco Rossi, Regie führt Gregor Schnitzler. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).

v.l.n.r.:  Aglaia Szyszkowitz, Martin Brambach, Zayn Balg, Lena Urzendowsky und Mercedes Müller –
Foto: ARD Degeto | Christiane Pausch

ARD-Degeto-Komödie „Kein Herz für Inder“ (AT) mit Aglaia Szyszkowitz und Martin Brambach in den Hauptrollen

Unter der Regie von Viviane Andereggen – nach einem Drehbuch von Sathyan Ramesh – fanden in Berlin bis Mitte November die Dreharbeiten für die Familien-Komödie „Kein Herz für Inder“ (AT) statt.
In weiteren Rollen standen Tristan Göbel, Anna Stieblich, André Szymanski, Gerhard Wittmann u.a. vor der Kamera von Frank Küpper. Der Film wird auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt. Ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest.

Zum Inhalt: Familie Neufund steht eine Austauschschülerin aus England ins Haus! Die Eltern Charlotte (Aglaia Szyszkowitz) und Erik (Martin Brambach) sowie die ältere Tochter Annika (Mercedes Müller) sehen der Sache zunächst wohlwollend entgegen. Schließlich gilt die Austauschschülerin doch als Chance für die 16-jährigeTochter Fiona (Lena Urzendowsky) – ein sehr eigenwilliges, kluges und humorvolles Mädchen – endlich eine Freundin zu gewinnen.

Doch dann steht auf dem Flughafen nicht die erwartete „hippe“ englische Schülerin Sandy McCartney aus London vor ihnen, sondern ein 13-jähriger, kleiner, indischer Junge (Zayn Baig)! Fiona schaltet auf stur. Mehrere Versuche der Familie scheitern, den kleinen radebrechenden Hindu Sandy auf halbwegs elegante Weise wieder loszuwerden. Als aber Sandy – ganz Kavalier und Gentleman –  in der Schule Fionas Ehre verteidigt, setzt sie sich überraschend für seinen Verbleib ein.

Kaum scheinen die familiären Wogen geglättet, da spitzen sich die Ereignisse erneut zu: Charlottes Affäre droht aus dem Ruder zu laufen, Erik gerät ins Visier der Steuerfahndung. Und es bedarf am Ende der Herzensreinheit ihres kleinen indischen Gastes, um allen zu zeigen, was wirklich Sinn hat im Leben: das Miteinander.

„Kein Herz für Inder“ (AT) ist eine Produktion der Network Movie Film- und Fernsehproduktion (Produzenten: Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Bracha van Doesburgh (Rolle: Sophie), Vladimir Burlakov (Rolle: Max), Rita Russek (Rolle: Dorothea),
Hans-Joachim Heist (Rolle: Herbert) – Foto: ARD Degeto | Conny Klein

Culture-Clash-Komödie mit Bracha van Doesburgh und Vladimir Burlakov in den Hauptrollen

Max, ein gnadenlos durchorganisierter deutscher Immobilienanwalt, trifft in Amsterdam auf Sophie, eine quirlige, leicht chaotische Sandwich-Shop-Besitzerin. Völlig verfahrene Voraussetzungen für eine deutsch-holländische Liebe!?

Unter der Regie von Florian Froschmayer standen der niederländische Publikumsliebling Bracha van Doesburgh und Schauspieler Vladimir Burlakov gemeinsam mit Rita Russek, Hans-Joachim Heist und Reinout Bussemaker vor der Kamera. Die Dreharbeiten für „Verliebt in Amsterdam“ (AT) fanden bis zum 20. Oktober in Amsterdam und Umgebung statt. Die ARD-Degeto-Komödie wird 2017 unter dem Label „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.

Zum Inhalt: Max (Vladimir Burlakov) steigt aus. Statt in die Fußstapfen seines Vaters Herbert (Hans-Joachim Heist) zu treten und zu Hause in Kassel den Familienbetrieb zu übernehmen, möchte der Anwalt in Amsterdam sein Leben künftig lieber selbst bestimmen. Kaum in Holland angekommen, verliebt sich Max Hals über Kopf in die schlagfertige Schönheit Sophie (Bracha van Doesburgh). Sogar das Chaos auf ihrem Hausboot macht dem Ordnungsfanatiker nichts aus – die Gegensätze ziehen sich magisch an. Die Frischverliebten werfen ihre deutsch-holländischen Vorurteile schnell über Bord. Schwerer tun sich jedoch ihre Väter. Herbert, mit Ehefrau Dorothea (Rita Russek) zu Besuch, möchte seinen Sohn mit allen Mitteln wieder heimholen und zu allem Überfluss baut er einen Verkehrsunfall  – ausgerechnet mit Sophies Papa (Reinout Bussemaker). Der fußballbegeisterte Radfahrer hat mit den Deutschen seit 1974 noch eine andere Rechnung offen…

In weiteren Rollen sind Raymond Thiry, Eva Marie de Waal, Maartje van de Wetering u.v.a. zu sehen.

„Verliebt in Amsterdam“ (AT) ist eine Produktion von PROVOBIS Film – einem Unternehmen der TELLUX Gruppe – im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Jens Christian Susa und Martin Choroba. Regie führt Florian Froschmayer, das Drehbuch stammt von Thomas Kirdorf. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Hannelore Hoger, Sabine Boss (Regie), Robert Berghoff (Kamera), Annette Frier, Birgit Titze (Redakteurin), Christoph Maria Herbst, Brit Possardt (Produzentin), Foto: Bernd Spauke

ARD-Degeto-Reihe „Hotel Heidelberg“ wird fortgesetzt

Die Geschichte rund um den Familienbetrieb der Kramers geht weiter: Am 30. Juni fiel in Heidelberg die erste Klappe für einen neuen Film der ARD-Degeto-Reihe „Hotel Heidelberg“ mit Hannelore Hoger, Annette Frier und Christoph Maria Herbst in den Hauptrollen. Gedreht wurde bis 28. Juli in Heidelberg sowie Euskirchen, Köln und Umgebung. Sabine Boss inszenierte nach einem Drehbuch von Martin Rauhaus.

Zum Inhalt: Annette Kramer (Annette Frier) droht alles über den Kopf zu wachsen. Ihre Arbeit Tag für Tag im Hotel lässt wenig Zeit für Privates. Ehemann Ingolf (Christoph Maria Herbst) ist zunehmend genervt. Und als sich Annette entschließt, die Hotelküche zu übernehmen, platzt Ingolf endgültig der Kragen. Auch Mutter Hermine (Hannelore Hoger) hält Annette auf Trab, denn Hermine ist verliebt. Und zwar ausgerechnet in den grummeligen Theaterstar Richard Karrenberg (André Jung), der in Rekordzeit das Hotel als sein Privateigentum betrachtet. Nur die neue Köchin Daniela Frommert (Bettina Stucky) scheint ein Lichtblick: Doch schon bald erkranken mehrere Gäste des Hotelrestaurants an einer Infektion. Dabei gerät nicht nur das Hotel in Verruf, sondern auch der Biohof von Annettes Schwester Flo (Nele Kiper). Annette und die Kramers setzen alles dran, den Familienbetrieb zu retten.

„Hotel Heidelberg“ ist eine Produktion der Calypso Entertainment GmbH (Produzentin: Brit Possardt) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Für die Redaktion zeichnet Birgit Titze verantwortlich.

(v.l.n.r.: Sibylle Tafel, Christoph Schechinger, Ernst Stötzner, Katharina Thalbach – Foto: Thorsten Jander)

Bis 22. Juli 2016 fanden im südwestlichen Mecklenburg-Vorpommern die Dreharbeiten für die skurrile ARD Degeto-Landkomödie „Ackerpiraten“ (AT) statt. Unter der Regie von Sibylle Tafel spielen Ernst Stötzner, Katharina Thalbach, Christoph Schechinger und Theresa Scholze in den Hauptrollen. Gedreht wurde im Landkreis Ludwigslust/Parchim.

Zum Inhalt: Der alte Sturkopf Johannes Becker (Ernst Stötzner), Bauer in einem sterbenden Mecklenburger Landstrich, kämpft ums wirtschaftliche Überleben. Wie kein anderer im Dorf stemmt sich Johannes dagegen, sein Land aufzugeben – auch wenn es nicht mehr viel Ertrag abwirft. Seine Frau Katrin (Katharina Thalbach) hatte diesen Stillstand schon länger satt und ihn verlassen, kurz nachdem sie zur Bürgermeisterin gewählt wurde. Also hockt er allein auf seinem heruntergekommenen Hof und harrt der Dinge. Als immense Abwassergebühren  ihn in den Ruin zu treiben drohen, erlischt auch Johannes’ wehrhafter Kampfgeist.  Sein einziger Ausweg: Er verkauft als Letzter im Dorf seine Äcker an Fuchs (Hans-Uwe Bauer). Der landgierige ehemalige LPG-Betreiber hat nur darauf gewartet, dass er nun endlich seine ländliche Vorherrschaft ausbauen kann. Ausgerechnet jetzt taucht  Johannes‘ verloren geglaubter Sohn Felix (Christoph Schechinger) wie aus dem Nichts auf und verkündet dem Vater, Bauer werden zu wollen. Und Johannes? Der verschweigt seinem Sohn, dass das Feld, welches Johannes nun wie selbstverständlich beackert, gar nicht mehr ihm gehört.

In weiteren Rollen spielen u.a. Thomas Kügel, Andreas Schmidt und Petra Kleinert.

„Ackerpiraten“ (AT) ist eine Produktion von der LETTERBOX FILMPRODUKTION GmbH im Auftrag der ARD Degeto für das Erste. Das Drehbuch stammt von Jakob Hein und Robert Krause. Produzentin ist Sabine Timmermann. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto).