Im Dreh: „Liebestod“ (AT) & „Mord in Galindien“ (AT)

v. li. n. re.: Eeva Fleig (Kamera), Peter Schneider, Katharina Schüttler, Nicolai Rohde (Regie), Claudia Eisinger, Sebastian Hülk – Foto: ARD Degeto|Darek Minkiewicz

Claudia Eisinger, Sebastian Hülk und Karolina Lodyga stehen nach der erfolgreichen Ausstrahlung des fünften und sechsten „Masuren-Krimis“ im März diesen Jahres erneut für zwei neue Filme der Reihe gemeinsam in Pasym und Umgebung vor der Kamera. Unter der Regie von Nicolai Rohde (Kamera: DAfFNE-Preisträgerin Eeva Fleig) ermitteln die brillante Kriminaltechnikerin, der Dorfpolizist und die Kommissarin in „Liebestod“ (AT) den Mord an einer 18-jährigen Ausreißerin, deren Leiche in einem Birkenwald mystisch inszeniert wurde. Während sich Dr. Viktoria Wex in eine emotionale Ausnahmesituation versetzt sieht und Leon Pawlak versucht, seiner pubertierenden Tochter ein guter Vater zu sein, steht das Team in „Mord in Galindien“ (AT) vor der Frage, ob der Tod eines Bootsbauers bei einem rauschhaften Firmenfest ein Unfall oder ein vertuschter Mord war.

Mit Katharina Schüttler, Peter Schneider, Julika Jenkins, Petra Zieser, Mariella Aumann, Yuri Völsch, Adrianna Izydorczyk, Weronika Skwaroń, Nils Hohenhövel, Hanna Hilsdorf, Tomasz Bednarek, Andreas Leupold, Matilda Jork, Cornelia Heyse, Piotr Witkowski, Damian Krajczyk, Krzysztof Leszczynski, Bianka Moreno, Maria Wróbel und vielen anderen.

Zu den Inhalten:

„Der Masuren-Krimi: Liebestod“ (AT)
Die 17-jährige Rada (Weronika Skwaroń) und ihre jüngere Schwester Anna (Mariella Aumann) fühlen sich von ihrer streng religiösen Mutter (Katharina Schüttler) eingesperrt. In der Nacht zu ihrem 18. Geburtstag klettert Rada aus ihrem Zimmer, um mit ihrem Freund Dimitri (Yuri Völsch) zu feiern – und dann endlich in die Freiheit zu entfliehen. Bei ihrem Plan hat laut eigenen Angaben ihr fürsorglicher Onkel Antoni (Peter Schneider), der Bruder ihres verstorbenen Vaters, mitgeholfen. Doch am nächsten Morgen wird Radas Leiche, rituell inszeniert in einem weißen Kleid, in einem Birkenhain gefunden. Kriminaltechnikerin Viktoria Wex (Claudia Eisinger) steht bei der Mordermittlung unter besonderem Zeitdruck: Ihr totgeglaubter Mann (Piotr Witkowski) ist aufgetaucht und bittet sie, mit ihm binnen sechzig Stunden unterzutauchen. Nun muss sich Viktoria darüber klar werden, was ihr Kollege Leon (Sebastian Hülk) für sie bedeutet.

„Der Masuren-Krimi: Mord in Galindien“ (AT)
Die Werft von Bogdan Mazur (Andreas Leupold) und seiner Tochter Natalia (Hanna Hilsdorf) pflegt mit einer rauschhaften Feier den heidnischen Galinderkult. Als der Bootsbauer Tomasz (Tomasz Bednarek) am nächsten Morgen ertrunken aufgefunden wird, vermutet Kommissarin Zofia Kowalska (Karolina Lodyga) ein Unglück. Für Kriminaltechnikerin Viktoria Wex (Claudia Eisinger), die wenig an Zufälle glaubt, scheint der Fall komplexer: Tomasz´ Frau Jagoda (Julika Jenkins) hatte vor Monaten einen ungeklärten Bootsunfall. Seither sitzt die Kajaksportlerin im Rollstuhl. Viktoria erkennt einen Zusammenhang mit dem Cold Case und entdeckt Beweise für einen Mord an Tomasz. Während die Kriminaltechnikerin – zunächst ohne die Hilfe des beurlaubten Dorfpolizisten Leon (Sebastian Hülk) – mit ihren Ermittlungen in ein vertuschtes Geheimnis eintaucht, fürchten die Mazurs um die Zukunft ihrer Werft-Dynastie.

„Der Masuren-Krimi“ ist eine Produktion der Odeon Fiction (Produzenten: Philip Voges und Alban Rehnitz, Producer:innen Lucy Schaaf, Richard Lamprecht) im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führt Nicolai Rohde, hinter der Kamera steht Eeva Fleig. Verantwortlich für das Drehbuch zu „Liebestod“ (AT) zeichnen Olaf Kraemer und Nadine Schweigardt; das Drehbuch zu „Mord in Galindien“ (AT) verfasste Nadine Schweigardt alleine. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Katja Kirchen (ARD Degeto Film).

 

Foto: Darek Minkiewicz