In das mörderische Psychospiel eines Entführers gerät eine Familie in dem Fernsehthriller „Sanft schläft der Tod“ von Regisseur Marco Kreuzpaintner. Zwei preisgekrönte Charakterdarsteller in Bestform liefern sich ein Duell auf Augenhöhe: Matthias Brandt als schwer durchschaubarer Serientäter und Manfred Zapatka in der Rolle des Verfolgers, der ihn zum zweiten Mal jagt und diesmal um das Leben der eigenen Enkel kämpft. Die Handlung nach dem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt spitzt sich auf die Frage zu, worum es bei dem Kindesraub wirklich geht. Als zweiten Strang webt der vielfach ausgezeichnete Autor einen Vater-Sohn-Konflikt ein, der von einer Familientragödie zu DDR-Zeiten und doppelter Schuld handelt:

Von jetzt auf nachher gerät das Ehepaar Anja und Frank Mendt beim Segelurlaub auf Rügen in einen Albtraum. Nur ein paar Minuten lassen sie den sechsjährigen Finn und die elfjährige Leila im Hafen des Ostseebades Binz alleine. Als die Eltern zurückkommen, ist ihr Boot mitsamt den Kindern verschwunden. Sofort alarmieren sie die örtliche Polizei, deren Suche jedoch erfolglos bleibt. Deshalb übernimmt der LKA-Beamte Werner Kempin bereits nach wenigen Stunden den Fall. Unbedingt helfen möchte jemand, den Frank wegen einer Familientragödie aus DDR-Zeiten zutiefst hasst: sein Vater Herbert Winter, ein ehemaliger Stasi-Beamter, der nach der Wende den Polizeidienst verlassen musste. Er sieht beunruhigende Parallelen zu einer ungeklärten Entführung von Geschwistern aus dem Jahr 1988 und scheint richtig zu liegen. Deshalb willigt der erfahrene Kempin ein, dass sein früherer Kollege die alte Fährte wieder aufnimmt. Diese führt Winter zu weiteren Opfern und lässt Schreckliches ahnen. Bei seinen inoffiziellen Nachforschungen begleitet ihn neben der Polizistin Bentje Vogt auch Frank, dem es selbst in dieser Not schwerfällt, über seinen Schatten zu springen. Unterdessen wartet Mutter Anja mit LKA-Chef Kempin angespannt darauf, dass sich der Entführer meldet. Immer stärker wird die Befürchtung, dass es hier nicht um Lösegeld geht.

Darsteller*in Rolle
Fabian Busch Frank Mendt
Marleen Lohse Anja Mendt
Matthias Brandt Bernd Peters
Manfred Zapatka Herbert Winter
Georg Arms Finn Mendt
Luisa Römer Leila Mendt
Christina Große Bentje Vogt
Hannes Wegener Christoph Ninnemann
Bernhard Schütz Werner Kempin
David Allers Michael Wenning
Helene Grass Mirjam Nohe
Rike Eckermann Helga Zimmermann
Philipp Sonntag Stefan Schanz
Hans-Heinrich Hardt Karl Weishaupt
Eugen-Daniel Krößner Philipp Benedikt
Ute Willing Barbara Kührer
Hendrik Arnst Max Jensen
Sascha Gluth Jan Hus
Regine Hentschel Frau Koch
Luise Wolfram Floristin
Juri Felsberg Leon
Oskar von Schönfels Moritz
Chun Mei Tan Frau Dr. Heiter
und andere

 

Um einen Whistleblower zu interviewen, reist Journalistin Rommy Kirchhoff nach Brüssel. Paul Holthaus, Lobbyist im Auftrag des Agrarkonzerns Norgreen Life Inc., ist bereit, über die Hintergrundverhandlungen zu TTIP zu berichten, die er selbst maßgeblich beeinflusst hat. Kaum geht das brisante Interview los, wird Rommy unter einem Vorwand aus dem Hotelzimmer gelockt und bei ihrer Rückkehr überwältigt. Als sie wieder zu sich kommt, fehlt von dem Informanten und dessen Kontaktmann Arne Gentner jede Spur. Bei der rastlosen Suche nach Holthaus begegnet Rommy auch dessen Sohn Max, der in tiefer Trauer ist: Denn er musste soeben das Begräbnis seiner Mutter ganz alleine durchstehen. Von der Journalistin erfährt der junge Mann, warum sein Vater am Sterbebett der Krebskranken fehlte. Jetzt erst wird Rommy klar, in eine Geschichte ungeahnten Ausmaßes geraten zu sein – was auch erklärt, dass sie inzwischen offensichtlich abgehört und überwacht wird. Für ihre Chefredakteurin und engste Vertraute Karin Berger gibt es keinen Zweifel, dass hinter all dem Lilian Norgren steckt, CEO von Norgreen Life Inc. Denn die hat kein Interesse daran, dass Holthaus‘ Enthüllungen publik werden, also mehr als genug Gründe, den für sie gefährlich gewordenen Anwalt verschwinden zu lassen. Überraschend lädt die Konzernchefin jedoch höchstpersönlich zu einem vertraulichen Gespräch auf ihr Landgut. Und das nur, um Rommy wissen zu lassen, was Holthaus für sie bedeutet, und dass auch sie um sein Leben fürchtet. Während Rommy weiter fieberhaft nach dem Verschwundenen sucht, ist offensichtlich noch jemand hinter dem belastenden Material her, das Holthaus irgendwo versteckt hat.
Mit einer Starbesetzung macht der brisante Thriller „Tödliche Geheimnisse“ die Ängste um das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP greifbar: Nina Kunzendorf und Anke Engelke nehmen als mutige Journalistinnen den Kampf mit einem übermächtigen Konzern auf; Katja Riemann brilliert in der Rolle einer ebenso schillernden wie eiskalten Unternehmerin, die meisterhaft die Kunst der Täuschung beherrscht. Unter der Regie von Sherry Hormann gelingt es, dank der grandiosen Darstellerleistungen und dem auf detailreichen Recherchen basierenden Drehbuch von Florian Oeller, aktuelle Themen auf den Punkt zu bringen: welche Gefahren für Demokratie, Verbraucherschutz und viele Lebensbereiche von TTIP ausgehen und wie schwer es ist, sich dagegen aufzulehnen.

… und: Die Suche nach Paul Holzhaus geht am Mittwoch, den 27. Juni weiter. Dann zeigt Das Erste die Fortsetzung

„Tödliche Geheimnisse – Jagd in Kapstadt“; wieder mit Nina Kunzendorf, Anke Engelke und Katja Riemann in den Hauptrollen.

Darsteller Rolle
Nina Kunzendorf Rommy Kirchhoff
Anke Engelke Karin Berger
Katja Riemann Lilian Norgren
Oliver Masucci Paul Holthaus
Paula Beer Tessa Norgren
Leonard Scheicher Max Holthaus
Hary Prinz Ole Heynert
Sabine Timoteo Clara Holthaus
Hilde Van Mieghem Margret Olson
Johann Jürgens Arne Gentner
Sebastian Hülk Behringer
Sebastian Rudolph Hans Remscheid
Pegah Ferydoni Emel Yilmaz
Julius Feldmeier David Zumdick
Bernhard Schütz Holloway
Lea Willkowsky Frau Gentner
Franz Hartwig Vanger
Jeff Burrell Hotelmanager Ganneau
Tilo Jung Tilo Jung
Tobias J. Lehmann Dr. Brehm
Patrick Hastert Kommissar Le Muir
Michael Baral Sven Kortner
Kerem Can Dr. Schröder
Sven Gerhardt Dr. Schreiner
Franziska Endres Pressereferentin
und andere

 

Noch tiefer als sonst taucht Pedro Almodóvar mit diesem feinsinnigen Genremix ab in die für ihn typischen Labyrinthe der Leidenschaften – mit doppelbödigen Anspielungen und Verweisen auf die Kinogeschichte. Dabei nimmt sich der zweifache Oscar-Preisträger seiner eigenen Geschichte an: „Frauen und Koffer“, der Film im Film, ist ein fiktives Remake seiner realen Erfolgskomödie „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“, die ihm 1988 den internationalen Durchbruch bescherte. In „Zerrissene Umarmungen“ spielt Almodóvar nun mit einer abgründigen Möglichkeit: Ein eifersüchtiger Produzent lässt den Film aus lauter misslungenen Einstellungen zusammensetzen, die der Regisseur aussortiert hatte. Im Kino fällt das missratene Produkt durch, und den gefeierten Ausnahmeregisseur – so wie wir ihn kennen – gibt es nicht. So erfindet sich der Spanier mit „Zerrissene Umarmungen“ einmal mehr neu, und die Oscar-Preisträgerin Penélope Cruz erweist sich als perfekte Projektionsfläche für diese spannende und verblüffende cineastische Wiedergeburt des Regisseurs:

Die patente Sekretärin Lena sorgt sich um ihren krebskranken Vater, den die Ärzte längst aufgegeben haben. Ihr wohlhabender Chef Ernesto lässt ihn in eine exklusive Privatklinik verlegen. Als Gegenleistung wird die ehemalige Schauspielerin zur Mätresse des reichen Bankiers, der sie in einen goldenen Käfig sperrt. Dass die frühere Schauspielerin eine Rolle in Mateo Blancos neuem Film annimmt, behagt dem eifersüchtigen Sugar Daddy gar nicht. Um Lena auf Schritt und Tritt überwachen zu können, beauftragt er seinen Sohn mit einer Dokumentation über die Dreharbeiten, deren Bilder er sich begierig ansieht. Aus der Sicht des Voyeurs erlebt Ernesto so mit, wie sich Lena und Mateo leidenschaftlich ineinander verlieben. Nach Fertigstellung des Films kehrt Lena ihrem besitzergreifenden Liebhaber trotz erbitterter Widerstände endlich den Rücken und taucht mit Mateo unter. Die Zukunft des Paares steht unter keinem guten Stern: Erst fällt der Film durch, für den Mateos Herzblut floss – dann stirbt Lena bei einem mysteriösen Autounfall. 14 Jahre später führt Mateo, der seit dem Unglück erblindet ist, ein zurückgezogenes Leben als Drehbuchautor. Als er erfährt, warum sein Film seinerzeit ein Misserfolg war – und warum Lena sterben musste –, holt ihn die schmerzliche Vergangenheit ein.

Darsteller Rolle
Penélope Cruz Lena
Lluís Homar Mateo Blanco / Harry Caine
Blanca Portíllo Judit García
José Luis Gómez Ernesto Martel
Rubén Ochandiano Ray X
Tamar Novas Diego
und andere

 

Falsche Fährten, überraschende Wendungen und der Zweifel, alles könnte eine Täuschung sein, sorgen für Hochspannung in „Kalt ist die Angst“. Caroline Peters spielt in dem Psychothriller eine Frau, die durch den plötzlichen Tod ihres Mannes in einen Albtraum gerät: Sie erfährt, dass er ein Doppelleben geführt hat, und will nun schonungslos die Wahrheit herausfinden. Raffiniert inszeniert Regisseur Berno Kürten ein Verwirrspiel um die Frage, ob sich die Witwe in haltlose Wahnvorstellungen hineinsteigert oder tatsächlich finsteren Machenschaften auf der Spur ist. Zu der exzellenten Besetzung gehören Christoph Maria Herbst als angsteinflößender Vertrauter des Verstorbenen; Rudolf Kowalski als sein undurchsichtiger Chef und Annika Blendl in der Rolle einer geheimnisvollen Geliebten:
Claire liebt ihren Mann David über alles. Sein überraschender Tod kurz nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise nach Afrika, wo er Projekte der Entwicklungshilfe leitete, stürzt sie in eine schwere Lebenskrise. Zur Trauer kommt bald eine schmerzhafte Entdeckung. Claire findet heraus, dass er eine Beziehung mit einem Luxus-Callgirl hatte. Ohne sich zu schonen, möchte die Witwe nun wissen, wer der Mann wirklich war, mit dem sie nichtsahnend gelebt hat. Weder Davids Chef Hagedorn, ein Freund des Paares, noch sein diskreter Assistent Michael, unterstützen ihre Nachforschungen. Claire stößt dabei auf hohe Bonuszahlungen für David von seinem börsennotierten Arbeitgeber, der sich eigentlich dem Kampf gegen die Armut verschrieben hat, geheime Fotos von einem Massaker an wehrlosen Bauern in Afrika und anklagende Berichte im Internet über blutige Geschäfte. Nicht nur diese Entdeckungen lassen Claire schaudern, sie fühlt sich auch ständig beobachtet und es passieren seltsame Dinge, wenn sie alleine ist. Nun beginnt die Frau, seit Jahren in psychiatrischer Behandlung, jedem in ihrem Umfeld zu misstrauen. Sogar sich selbst. Claire vermutet Verwicklungen, die sie so erschrecken, dass sie diese kaum glauben kann.

Darsteller  Rolle
Caroline Peters Claire Heller
Rudolf Kowalski Peter Hagedorn
Christoph Maria Herbst Michael
Annika Blendl Sabina
Hans-Werner Meyer David Heller
Anke Sevenich Dr. Thalheim
Arndt Schwering-Sohnrey Lieck
Nika Emilia Lou Vamvakaris Stella
Abak Safaei-Rad Amina
Jannek Petri Dr. Bauer
Sebastian Mirow Robert
Sybille Kleinschmitt Schwester Kerstin
Anica Happich KiTa-Leiterin
Christina Rieth Boutique-Verkäuferin
Ralf Bauer Freier
und andere

 

Nur knapp können Hennings und Yasmin dem Blutbad im Haus ihres Vaters entkommen. Schnell wird klar, dass sie niemandem vertrauen können und nirgends sicher sind. Ihre Gesichter werden über das marokkanische Fernsehen verbreitet und sie werden nicht nur von der dortigen Polizei gesucht, sondern auch vom deutschen Bundesnachrichtendienst. Yasmin weiß, dass sie nur überleben kann, wenn sie die Hilfe des Mannes annimmt, der ihren Vater ermorden wollte. Für das junge Mädchen eine Zerreißprobe. Die Gegner ihres Vaters vermuten, dass sie viel über dessen Waffengeschäfte weiß und im Besitz seines Notizbuches ist, in dem Namen und Lieferdaten vermutet werden. Wie brisant diese Namen für deutsche Politiker sein könnten, wird Hennings klar, als er mit seinem alten Freund und Ex-Kollegen bei der BKA Zentrale spricht. Alle Beteiligten scheinen ein doppeltes Spiel zu spielen. Hennings und Yasmin sind nur ein kleiner Baustein in diesem Gefüge und waren nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber das könnte sie das Leben kosten. Hennings und Yasmin müssen sich mit ihrem Gewissen und ihrer Schuld auseinandersetzen und entscheiden, ob Rache oder Vergebung die Werte sind, die für ihr Leben gelten sollen.

Darsteller Rolle
Heiner Lauterbach Frank Hennings
Maya Lauterbach Yasmin
Uwe Preuss Martin Ritzenhoff
Julia Thurnau Bille Ritter
Michele Cuciuffo Sharif Nader
Dar Salim Hassan
Blerim Destani Abdellah
Uwe Bohm Michaelis
Melanie Winiger Nazimah
Lasha Bakradze Abu Bahir
Valentina Sauca Sarah
Malena Witter Carla
Said Bey Sameh
André M. Hennicke Bommer
Fatima Harandi Chifa
Hassan Assifar Kamal
Tarik Hkim Mann
und andere

 

Mit vielen überraschenden Wendungen, großen Emotionen und einer exklusiven Besetzung wartet der spannungsreiche zweiteilige Fernsehthriller „Spuren der Rache“ auf: In den Hauptrollen sind Heiner Lauterbach und seine Tochter Maya zu sehen. Lauterbach spielt einen deutschen Beamten, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt und der auf die Tochter des Attentäters trifft, den er zur Rechenschaft ziehen will. Als die Situation eskaliert, sind die beiden gezwungen zu fliehen und eine Schicksalsgemeinschaft wider Willen einzugehen. Die Geschichte über Moral, Schuld und Vergebung führt in das Milieu von Terroristen und Waffenhändlern, in deren Netzwerke auch die Geheimdienste verwickelt sind. Nikolai Müllerschön, der bereits 2014 mit Lauterbach den Gangsterfilm „Harms“ realisierte, führte Regie bei diesem aufwendig produzierten Zweiteiler:
Bei einem Bombenanschlag mitten in Berlin verliert Frank Hennings seine Frau und seine Tochter. In seinem Schmerz fokussiert der pensionierte Verwaltungsbeamte nur noch ein einziges Ziel: Vergeltung. Als die Ermittlungen vorzeitig eingestellt werden, reist er auf eigene Faust nach Marokko und heftet sich an die Fersen von Sharif Nader, dem mutmaßlichen Drahtzieher des Attentats. Um Nader ungehindert nahezukommen, bewirbt er sich mit gefälschten Papieren als Privatlehrer für dessen 13-jährige Tochter Yasmin. Während Hennings das Mädchen in einem schwer bewachten Haus unterrichtet, wartet er auf eine günstige Gelegenheit, um deren Vater zu erschießen. Hennings weiß, dass jeder seiner Schritte von Nader und dessen Sicherheitsbeamten genau beobachtet wird und ihm nur wenig Zeit bleibt. Als seine Tarnung fast auffliegt, durchkreuzen Naders Hintermänner seinen Plan. Es kommt zu einem Blutbad, dem Hennings und Yasmin in letzter Sekunde gemeinsam entrinnen können. Auf der Flucht wird dem Mädchen klar, wer Hennings wirklich ist: der Mann, der ihren Vater ermorden wollte, um sich für etwas zu rächen, das er in ihren Augen nicht getan haben kann.

Teil 2 folgt am 13. Juli, 00:35 Uhr.

Darsteller Rolle
Heiner Lauterbach Frank Hennings
Maya Lauterbach Yasmin
Uwe Preuss Martin Ritzenhoff
Julia Thurnau Bille Ritter
Michele Cuciuffo Sharif Nader
Dar Salim Hassan
Blerim Destani Abdellah
Uwe Bohm Michaelis
Melanie Winiger Nazimah
Lasha Bakradze Abu Bahir
Valentina Sauca Sarah
Malena Witter Carla
 Said Bey Sameh
André M. Hennicke Bommer
Fatima Harandi Chifa
Hassan Assifar Kamal
Tarik Hkim Mann
und andere

 

Der hochrangige Investmentbanker Jochen Walther ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere bei der Bank der Deutschen. Zusammen mit seinem persönlichen Assistenten Tom Slezak hat er gerade den Deal seines Lebens eingefädelt, als er in der Nacht der Siegesfeier für alle überraschend vom Dach der Bankzentrale in Frankfurt springt. War es Selbstmord oder sogar Mord? Die Börse reagiert nervös, der Aktienkurs beginnt zu fallen. Während der Vorstand alle Schuld von sich weist, erhebt tags darauf seine Witwe in einem Fernsehinterview schwere Vorwürfe: Die Bank soll ihren Mann in den Tod getrieben haben. Wer ist hier krank? Das Individuum oder die Organisation? Und wie zerrüttet war die Ehe wirklich? Ein erbitterter Kampf zischen der Bank und der Witwe entbrennt. Und mitten drin: Assistent Tom auf der Suche nach der Wahrheit – und einem neuen Mentor.

Das Erste zeigt „Dead Man Working“  im Rahmen der diesjährigen ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“. Regie führte Marc Bauder, der sich bereits mit seiner mehrfach ausgezeichneten hr-Dokumentation „Der Banker – Master of the Universe einen Namen gemacht hat. Das Drehbuch stammt von Dörte Franke und Khyana el Bitar. In den Hautrollen sind Benjamin Lillie, Wolfram Koch, Manfred Zapatka, Jenny Schily, Bernhard Schütz, Michael Rotschopf, Jördis Triebel und Alma Leiberg  zu sehen.

Darsteller Rolle
Wolfram Koch Jochen Walther
Benjamin Lillie Tom
Manfred Zapatka Wilfried von Bensen
Jenny Schily Frau Sonnebach
Bernhard Schütz Raimund Falthauser
Michael Rotschopf Gerold Thattinger
Jördis Triebel Nora Walther
Alma Leiberg Liljana
und andere

 

Einen wiederkehrenden Albtraum durchlebt Hollywoodstar Nicole Kidman in dem britischen Psychothriller „Ich.Darf.Nicht.Schlafen.“: Als Frau ohne Erinnerungsvermögen versucht sie, in Sisyphusarbeit ihr Leben wiederherzustellen. Oscar-Preisträger Colin Firth spielt ihren Mann, der durch die Einmischung eines anderen die totale Kontrolle über sie verliert. Auf dieses grandiose Hauptdarstellerduo konzentriert Rowan Joffe seine Verfilmung des Bestsellerromans von S.J. Watson. Und nicht zuletzt durch die Kameraführung von Ben Davis packt den Zuschauer trotz der wohlgeordneten Verhältnisse des Paares das unbehagliche Gefühl: Etwas stimmt hier nicht:

Jeden Morgen wacht Christine in einem fremden Bett neben einem Unbekannten auf. Das Schlimme ist: Sie kann sich an nichts erinnern! Routiniert stellt sich der Mann als ihr Gatte Ben vor und erklärt ihre Gedächtnisstörung als Folge eines schweren Unfalls, der bereits einige Jahre zurückliege. Mit Fotos aus dem gemeinsamen Leben gelingt es ihm, die Verängstigte zu beruhigen. Damit sie sich tagsüber ohne ihn zurechtfinden kann, hat er Zettel mit wichtigen Informationen im Haus angebracht. Denn alles, was seine Frau bis zum Abend erfährt oder erlebt, geht verloren, sobald sie einschläft. Nach dem Aufwachen beginnt das Ganze wieder von vorn. In diesen Ablauf kommt Bewegung, als eines Tages der Psychologe Dr. Nasch bei Christine anruft. Er habe von ihrem ungewöhnlichen Fall gehört und wolle kostenlos mit einer besonderen Behandlung helfen. Aussicht auf Besserung bestehe jedoch nur, so der Psychologe, wenn Christine die Therapie ganz allein angeht – das heißt: sich heimlich mit ihm trifft und ihren Mann nicht informiert. Nach anfänglicher Scheu lässt sich die Patientin darauf ein und fängt an, ihre Erinnerungen mit einer Fotokamera in Selfie-Videos festzuhalten. So merkt sie, dass Ben manche Themen ausspart und nicht immer die Wahrheit sagt. Um Christine zu schützen, wie er behauptet. Damit beginnt eine gefährliche Unsicherheit.

Darsteller Rolle
Nicole Kidman Christine
Colin Firth Mike
Mark Strong Dr. Nasch
Anne-Marie Duff Claire
Ben Crompton Lagerverwalter
Adam Levy Ben
Gabriel Strong Junge auf dem Fahrrad
Flynn MacArthur junger Adam im Traum
Dean-Charles Chapman Adam
und andere

 

Das Geschäft mit illegalen Sportwetten war noch nie so groß wie heute, nicht zuletzt durch das Wettangebot im Internet, das durch Anonymität, Liquidität und gewaltige Umsätze gekennzeichnet ist. In Philipp Kadelbachs Film „Auf kurze Distanz“ gewinnt Klaus Roth als verdeckter Ermittler das Vertrauen und die Freundschaft des Wettbetrügers Luka Moravac. Schnell kommt er auch in Kontakt mit den größeren Fischen des illegalen Sportwettengeschäfts.

Darsteller  Rolle
Kaus Roth Tom Schilling
Luka Moravac Edin Hasanovic
Frank Dudek Jens Albinus
Aco Goric Lazar Ristovski
Marco Feri Fortunato Cerlino
Eva Rittner Britta Hammelstein
Nadja Emilia Schüle
Jagos Goric Sascha Alexander Gersak
Radan Goric Aleksandar Jovanovic
Christoph Schoenherr Vladimir Burlakov
Spiridon Marko Mandic
und andere

Martina und Ralf sind ein echtes Traumpaar: Glücklich wie am ersten Tag, betreiben sie in Köln ein gut gehendes Restaurant. Während eines romantischen Urlaubs an der französischen Atlantikküste finden sie Erholung vom alltäglichen Stress zwischen Küche und Gastraum. Alles scheint perfekt, bis Ralf eines Tages nicht mehr von einem Segelausflug zurückkehrt. Die Polizei geht von einem Unfall aus, bei dem er ins Meer stürzte. Doch Martina kann nicht glauben, dass Ralf tot ist. Auf eigene Faust begibt sie sich auf die Suche nach ihm.

Der romantische Thriller von Florian Baxmeyer erzeugt bis zum überraschenden Schluss eine Atmosphäre steter Ungewissheit

Darsteller Rolle
Stefanie Stappenbeck Martina
Oliver Mommsen Johannes
Andreas Pietschmann Ralf
Renate Krößner Martinas Mutter
Stephan Grossmann Andreas
Elmira Rafizadeh Hülya
Jan Niklas Berg Oskar
Katja Danowski Clara
David C. Bunners Christian
Alex Tondowski Léger
Dagmar Sachse Aushilfsköchin
Mathias Eysen Alter Mann
Micki Bertling Älterer Aushilfskoch
und andere

Aus Angst vor dem skrupellosen Gangsterboss, mit dem sich ein Hamburger Banker eingelassen hat, muss dessen ganze Familie über Nacht ihr bisheriges Leben komplett hinter sich lassen. Doch trotz Polizeischutz rund um die Uhr sind die Drehers nicht sicher vor Darankow, der bereits einen Kronzeugen in die Luft sprengen ließ. Daher riskiert Vater Simon ein gefährliches Doppelspiel: Obwohl ihn Ermittlerin Thern und ihr Team nur schützen, wenn er hundertprozentig kooperiert, liefert er nichts Belastendes. Er weiß genau, dass Darankow mit allen Mitteln verhindern wird, dass er doch noch auspackt.

Event-Thriller über eine Familie, die im Zeugenschutzprogramm zu einem kompletten Neuanfang gezwungen wird.

 Darsteller  Rolle
 Nina Kunzendorf  Ursula Thern
 Benjamin Sadler  Simon Dreher
 Alwara Höfels  Nadja Lenz
 Carlo Ljubek  Mario Kreutzer
 Stephanie Japp  Rieke Dreher
 Paula Kalenberg  Lona Dreher
 Heiner Lauterbach  Victor Miro
 Daan Lennard Liebrenz  Anton Dreher
 Ludwig Blochberger  David Wendt
 Paul Faßnacht  Ernst Pramann
 Kai Scheve  Rolf Kahles
 Wladimir Tarasjanz  Philip Darankow
 Kasem Hoxha  Adam Barisha
 Nicole Mercedes Müller  Alika Thern
 Kai Ivo Baulitz  Lars Hameister
 Natalie Spinell  Meike Schüttkus
 und andere