UFA FICTION | MDR | ARD Degeto | WDR | SWR | BR – Florian Stetter, Peter Schneider, Sylvester Groth u.a. in

Nackt unter Wölfen

Wenige Wochen vor der Befreiung Buchenwalds erreicht ein dreijähriges Kind im Inneren eines Koffers das Lager und ist dem Tode geweiht, würde sich nicht eine Gruppe von Häftlingen des Jungen annehmen und ihn vor der SS verstecken. Dies wird zur schwersten Prüfung der einzelnen Häftlinge, die teilweise widerwillig, teilweise mit größten Bedenken im kleinsten Entscheidungsspielraum, den es geben kann, zwischen Leben und Tod, so handeln wie es ihnen ihre Werte vorgeben. Immer unter Lebensgefahr und in der Hoffnung, dass die Gefangenschaft in der Hölle auf Erden wenigstens etwas bringt, das Sinn macht, sichern sie das nackte Überleben des Kindes und damit die Hoffnung auf eine Zukunft.

„Nackt unter Wölfen“ ist die filmische Neuinterpretation des gleichnamigen Romans von Bruno Apitz“, der 1958 erschienen ist.  Bruno Apitz, selbst Häftling in Buchenwald, erzählt aus der Perspektive der Opfer vom Widerstand der Buchenwaldhäftlinge, die sich in der Hölle des Konzentrationslagers für die Rettung eines dreijährigen Jungen entscheiden. Seine Protagonisten sind kommunistische Gefangene, die im Illegalen Lagerkomitee organisiert sind.

Darsteller Rolle
Florian Stetter Pippig
Peter Schneider Andre Höfel
Sylvester Groth Krämer
Sabin Tambrea Hermann Reineboth
Robert Gallinowski Robert Kluttig
Rainer Bock Alois Schwahl
Rafael Stachowiak Marian Kropinski
Thorsten Merten Bochow
Torsten Michaelis August Rose
Robert Mika Zacharias Jankowski
Matthias Bundschuh Gotthold Zweiling
Ulrich Brandhoff Heinrich Schüpp
Torsten Ranft Mandrill
Andreas Lust Förste
Marko Mandic Leonid Bogorski
und andere

 

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Deutschland 2015

Regie: Philipp Kadelbach
Redaktion: Jana Brandt (MDR), Wolfgang Voigt (MDR), Christine Strobl (ARD Degeto), Götz Schmedes (WDR), Michael Schmidl (SWR), Amke Ferlemann (BR)
Drehbuch: Stefan Kolditz – nach Motiven des gleichnamigen Romans von Bruno Apitz
Kamera: Kolja Brandt
Musik: Michael Kadelbach
Produktion: UFA FICTION

Laufzeit: 102 Minuten

  • Mittwoch, 6. Mai 202022:30 Uhr im Ersten
  • « Kadelbach und Kolditz gelingt mit ihrem aufwendig inszenierten Film ein wichtiges Stück Aufklärung»
    faz.net