Uwe Ochsenknecht, Jörn Hentschel, Aram Arami u.a. in:

Die Drei von der Müllabfuhr – Zu gut für die Tonne

Viel „Zu gut für die Tonne“ ist der allergrößte Teil an Lebensmitteln, die in Deutschland tagtäglich in Unmengen vernichtet werden. Kein Wunder, dass auch „Die Drei von der Müllabfuhr“ reichlich Sympathie für Menschen haben, die die weggeworfenen Nahrungsmittel aus den Supermarktabfällen retten wollen. Dass jedoch das „Containern“ trotz guter Absicht als schwerer Diebstahl gilt und zu harten Strafen führen kann, erfährt Uwe Ochsenknecht alias Käpt’n Träsch auf die harte Tour. Um einen Aktivisten zu decken, der zu Unrecht in ernste Probleme gerät, handelt er sich handfesten Ärger ein! Regisseur Hagen Bogdanski verfilmte mit Empathie das Drehbuch von Gernot Gricksch, das auf unterhaltsame und lebensnahe Weise die Absurditäten der Wegwerfgesellschaft aufspießt.

Bei „Käpt’n“ Werner liegen die Nerven blank: „Seine“ Gabi hat ihren redseligen Neffen Tim vorübergehend bei ihm einquartiert. Als der Student einen fremden ‚Streuner‘ anschleppt, ist Werners Geduldsfaden auch bei der Arbeit hauchdünn. Ohnehin schlecht gelaunt, trifft er auf der Mülltour auf den Wachmann eines Supermarkts, der sich gerade einen Lebensmittelretter brutal vorknöpfen will. Das lässt Werner natürlich nicht zu und greift seinerseits ein, so dass der Aktivist entkommen kann. Werner glaubt, den Maskierten erkannt zu haben: Es ist Tim! Zu seinem Erstaunen gerät jedoch kurz darauf der „Käpt´n“ selbst wegen angeblicher Körperverletzung in die Bredouille. Während die Juristin der Stadtreinigung einen Skandal vermeiden möchte, versucht der Security-Unternehmer nun erst recht, ein Exempel zu statuieren.
Unterdessen sorgt ein Neuzugang für Unruhe bei der „Mülle“: Durch den Transmann Peter kommen Themen auf, die in der Truppe bisher keine Rolle spielten. Dass etwas mit seinem Kollegen Ralle nicht stimmt, merkt Werner zunächst nicht. Tarik hingegen lüftet sein Geheimnis und spürt, wie sehr der bedrückte Müllwerker die Unterstützung seiner Freunde braucht.

Den nächsten Film der Reihe zeigt Das Erste am 21. Oktober: „(K)eine saubere Sache“.

Darsteller:in Rolle
Uwe Ochsenknecht Werner Träsch
Jörn Hentschel Ralle Schieber
Aram Arami Tarik Büyüktürk
Rainer Strecker Rüdiger Dorn
Adelheid Kleineidam Gabi Hertz
Sofie Eifertinger Lina
Lukas Leibe Tim
Karl Schaper Marc Brinzcek
Ole Eisfeld Peter
Martin Glade Gerald
Frank Kessler Specki
Laura Louisa Garde Annika Träsch
Mareile Blendl Doris
Patrick von Blume Herr Kramer
Evgenia Lichtner Aktivistin Katja
Jean Denis Römer Bäcker
Judith Hofmann Sylvia Brinzcek
Sarah Bauerett Justitiarin Nachtwey
Jannik Mioducki Hiphopper
Anselm Bresgott Physikstudent
Greta Helsinki Pamina (3 Jahre)
Ferdinand Helsinki Nicki (7 Jahre)
und andere

Deutschland 2021

Regie: Hagen Bogdanski
Redaktion: Barbara Süßmann, Katja Kirchen (beide ARD Degeto)
Drehbuch: Gernot Gricksch
Kamera: Hagen Bogdanski
Musik: Biber Gullatz, Lukas Kiedaisch
Produktion: Bavaria Fiction GmbH

Laufzeit: 89 Minuten

  • Freitag, 14. Oktober 202220:15 Uhr im Ersten