„Die Zweiflers“ – Nominiert für den Deutschen Kamerapreis 2025: Phillip Kaminiak

Mehr als 400 Produktionen haben die Jurys seit Mitte Februar gesichtet, um eine Auswahl der Preisanwärter:innen der einzelnen Kategorien zu treffen. Nun dürfen sich insgesamt 30 Kameraleute sowie Filmeditor:innen Hoffnung machen, wenn am 13. Juni in Köln der diesjährige Deutsche Kamerapreis verliehen wird.

Wir freuen uns besonders über die Nominierung von

Phillip Kaminiak

für

„Die Zweiflers (Folge 1)“

Turbokultur | ARD Degeto Film | HR

in der Kategorie

Kamera – Fiktion Screen

Herzliche Gratulation! Wir drücken fest die Daumen!

Vergeben wird der Deutsche Kamerapreis seit 1982.
Alle Nominierungen sowie mehr zum Deutschen Kamerapreis finden Sie hier.

Die bereits mehrfach ausgezeichnete Serie „Die Zweiflers“ steht aktuell noch bis Anfang Juni in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

In sechs Folgen á 45 Minuten erzählt die Serie die warmherzige, skurrile und unterhaltsame Geschichte einer hoch komplizierten und zugleich allzu menschlichen Familie, die inmitten von Veränderungen, Traditionen und neuen Beziehungen navigiert: Die jüdische Familie aus Frankfurt steht vor einer lebensverändernden Entscheidung: Familienoberhaupt Symcha Zweifler (Mike Burstyn) will das Delikatessenimperium der Familie verkaufen. Doch der Verkauf bringt die Vergangenheit zurück, als unerwartet die wilden Anfänge von Symcha Zweifler im Frankfurter Rotlichtviertel direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufleben. Ein einzelnes Geschäft wird zur Zerreißprobe für die ganze Familie, als lang verdrängte Konflikte wieder aufbrechen. Die Liebesgeschichte zwischen Symchas Enkel Samuel, gespielt von Serienstar Aaron Altaras („Unorthodox“) und der Köchin Saba (Saffron Coomber) verschärft die Situation, als Uneinigkeit darüber entsteht, ob der neugeborene Sohn beschnitten werden soll oder nicht. Samuels Mutter Mimi (Sunnyi Melles) plant die Beschneidung bereits bis ins Detail. Ihr Sohn ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Frau und Kind, den Erwartungen seiner allgegenwärtigen Familie und den jüdischen Traditionen.

Produziert wurde „Die Zweiflers“ von der Berliner Turbokultur GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD; gefördert von Hessen Film, dem Medienboard Berlin-Brandenburg sowie dem FFF Bayern und dem GMPF (German Motion Picture Fund). Als Produzenten fungierten David Hadda und Martin Danisch. Für die Redaktion zeichnen Carolin Haasis (ARD) und Christoph Pellander (ARD Degeto Film) sowie Jörg Himstedt (Hessischer Rundfunk).