Seit 1979 sind die Biberacher Filmfestspiele fester Bestandteil in den Terminkalendern von Publikum und Filmschaffenden. Vom 29. Oktober bis 2. November bieten die Veranstalter in diesem Jahr ein Schaufenster für deutschsprachige Produktionen und laden zum regen Austausch ein.
Wir freuen uns in diesem Jahr mit zwei Produktionen dabei sein zu dürfen und den Eröffnungsfilm des Festivals zu stellen.
Gezeigt werden:
Sternstunde der Mörder
(2 x 90 Minuten)
Zeitgeist Filmproduktion | EPO Film | ARD Degeto Film | NDR | HR | Servus TV | Canal +
Eröffnungsfilm Teil 1

mit: Nicholas Ofczarek, Jonas Nay, Jeanette Hain, Devid Striesow, Gerhard Liebmann, Karel Dobrý, Diana Dulinková u.a. – Regie: Christopher Schier – Drehbuch: Klaus Burck (Bearbeitung Florian Plumeyer) nach dem gleichnamigen Roman von Pavel Kohout – Redaktion: Diane Wurzschmitt, Christoph Pellander, Eva Scholz (jeweils ARD Degeto Film), Karsten Willutzki (NDR), Jörg Himstedt, Erin Högerle (beide HR), Frank Holderied, Robert Feitzinger (beide Servus TV) – Produktion: Zeitgeist Filmproduktion, EPO Film – Produzent:innen: Markus Kaatsch, Nina Poschinski, Michael Grudsky
29. Oktober, 19:30 Uhr – Stadthalle – Teil 1
30. Oktober, 15:45 Uhr – Saal 1 – Teil 1
01. November, 21:45 Uhr – Saal 1 – Teil 2
„Sternstunde der Mörder“ führt zurück in den März des Jahres 1945: Vor Prag rücken die alliierten Befreier näher, noch herrschen aber die deutschen Besatzer über die tschechische Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übergibt der einheimische HauptkommissarBeran (Karel Dobry) seinem Assistenten Jan Morava (Jonas Nay) den heiklen Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Bei seinen Ermittlungen wird Morava vom Gestapo-Beamten Erwin Buback (Nicholas Ofczarek) bei jedem Schritt überwacht. Im Auftrag des NS-Befehlshabers Meckerle (Devid Striesow) soll Buback dabei zudem verdeckt in der Prager Polizei Widerstandskämpfer ausfindig machen. Als weitere Frauen ermordet werden, beschließen die Ermittler, dem Serientäter eine Falle zu stellen. Meckerle macht ihnen jedoch einen fatalen Strich durch die Rechnung und das Morden geht weiter. Schließlich kommen Morava und Buback, die sich immer mehr vertrauen, einem Verdächtigen auf die Spur. Doch das Ende des Krieges und das damit einhergehende Zusammenbrechen der öffentlichen Ordnung überschatten zunehmend ihre Ermittlungen. Buback, der mit Meckerles Ex-Geliebten Marleen Baumann (Jeanette Hain) fliehen möchte, muss nun eine schwere Entscheidung treffen. Um ein Blutbad zu verhindern, lässt er sich auf eine riskante Mission ein.
Schlaflos in Bochum
Bantry Bay Productions im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD

mit: Leela Scherbaum, Christina Große, Jonathan Berlin, Nina Vorrodt, Yuri Völsch, Alexandra von Schwerin, Deborah Jo u.a. – Regie: Julia Schubeius – Drehbuch: Madeleine Hartung, Julia Schubeius – Redaktion: Barbara Süßmann, Stefan Kruppa (beide ARD Degeto Film)– Produktion: Bantry Bay. – Produzentin: Ariane Krampe
01. November, 18:45 Uhr – Saal 6
02. November, 11:00 Uhr – Saal 4
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 19-jährige Abiturientin Charlie (Leela Scherbaum), deren größter Wunsch es ist, Schauspielerin zu werden. Mit ihren 1,30 Metern fällt sie auf, doch ihre Körpergröße spielt in ihren Ambitionen keine Rolle. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Mutter Silke (Christina Große), die eine Änderungsschneiderei betreibt. Als während der Premiere eines Theaterstückes eine der Hauptdarstellerinnen einen Bühnenunfall erleidet und ausfällt, nutzt Charlie die Gelegenheit und bietet sich selbstbewusst für die Rolle an. Während Theaterintendantin Beatrix (Alexandra von Schwerin) Charlies Besetzung als Chance sieht, das Image des Theaters durch mehr Diversität aufzupolieren, reagiert Regisseur Pascal (Jonathan Berlin) eher ablehnend auf die unerfahrene Charlie. Zwischen den Erwartungen der anderen und ihren eigenen Bedürfnissen muss Charlie herausfinden, wer sie wirklich ist und was sie vom Leben will.
Das Exposés zu „Schlaflos in Bochum“ wurde 2022 von Madeleine Hartung und Julia Schubeius unter dem Arbeitstitel „Jaqueline“ für den Nachwuchswettbewerb der ARD Degeto Film eingereicht, mit dem Impuls Preis ausgezeichnet und anschließend in Zusammenarbeit mir der ARD Degeto bis zur Filmreife weiterentwickelt.
Das ganze Programm sowie mehr zu den Biberacher Filmfestspielen finden Sie hier.