Von Mitte September bis Ende Oktober fanden die Dreharbeiten für den ARD-Degeto-Thriller „Mein sind deine Kinder “ (AT) mit Manfred Zapatka, Marleen Lohse, Fabian Busch, Matthias Brandt, Bernhard Schütz, Christina Große u. a. statt. Gedreht wurde auf Rügen sowie in Berlin und Umland.
Zum Inhalt: Während eines Segelurlaubs auf Rügen werden die beiden Kinder Finn (6) und Leila (11) des Ehepaares Anja (Marleen Lohse) und Frank Mendt (Fabian Busch) entführt. In die Ermittlungen des LKAs unter der Leitung des erfahrenen Beamten Werner Kempin (Bernhard Schütz) mischt sich bald der in Binz lebende Vater von Frank ein. Herbert Winter (Manfred Zapatka) ist ein im Leben gescheiterter Ex-Stasi-Mitarbeiter, der Hinweise auf einen Serientäter zu erkennen glaubt, den er selbst noch zu DDR-Zeiten verfolgte. Frank hat mit seinem Vater schon lange gebrochen, hatte der doch vor der Wende seinen eigenen Bruder durch den Verrat einer geplanten Republikflucht in den Selbstmord getrieben. Anja hat Frank erzählt, sein Vater sei tot. Der Graben zwischen Vater und Sohn könnte also tiefer nicht sein. Doch Herbert – von alten Schuldgefühlen geplagt – ist vielleicht der einzige Schlüssel, um die Kinder lebend wiederzufinden. Zunächst schenkt das LKA Herberts Hinweisen keinen Glauben. Schließlich aber gelingt es ihm aufgrund seines Hintergrundwissens, in Kempins Ermittlungen einbezogen zu werden und die alte Fährte wieder aufzunehmen. Vater und Sohn begeben sich trotz ihres Konflikts gemeinsam mit der Kommissarin Bentje Vogt (Christina Große) auf die Spur der zurückliegenden Fälle und sind dabei gezwungen, das zerstörte Vertrauen zueinander wieder aufzubauen. Bald wird klar, dass es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt – zumal damals wie heute kein Lösegeld gefordert wurde. Was will der Täter wirklich?
„Mein sind deine Kinder“ (AT) wird produziert von der ndf: Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regisseur Marco Kreuzpaintner inszenierte nach einem Buch von Holger Karsten Schmidt. Produzent ist Hans-Hinrich Koch. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).