29. Bayerischer Fernsehpreis: Nominierungen für Karoline Schuch und Devid Striesow

Karoline Schuch und Devid Striesow in „Katharina Luther“ – Foto: MDR | ARD Degeto | EIKON Süd | Junghans

Für ihre Rolle als Katharina Luther in dem gleichnamigen Fernsehfilm erhält Karoline Schuch zum 29. Bayerischen Fernsehpreis eine Nominierung als Beste Schauspielerin in den Kategorien „Fernsehfilme / Serien und Reihen“. Devid Striesow wurde für seine Rolle als Reformator in „Katharina Luther“ sowie für die Darstellung des Simon Keller in „Das weiße Kaninchen“ als Bester Schauspieler nominiert.

„Katharina Luther“ ist eine Koproduktion der EIKON Süd mit Cross Media, Tellux-Film und ConradFilm in Ko-Produktion mit dem MDR, ARD Degeto, BR und SWR. Gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung und den FilmFernsehFonds Bayern. „Das weiße Kaninchen“ wurde  von der FFP New Media im Auftrag des SWR für Das Erste produziert.

Aus über 200 Vorschlägen wählte die Jury jeweils drei Kandidatinnen und Kandidaten für die Nominierungen. Die Vergabe der Blauen Panther findet am  19. Mai im Prinzregententheater in München statt.

Ihre Entscheidung zu den Nominierungen von Karoline Schuch und Devid Striesow begründet die Jury u.a.:

Karoline Schuch:

„Gegensätze scheinbar mühelos in ihr Spiel zu integrieren scheint das große Talent von Karoline Schuch zu sein. In ‚Katharina Luther‘ spielt sie als Hauptprotagonistin diese Ambivalenz so überzeugend, dass man ihr noch viel länger hätte zuschauen wollen … wie Karoline Schuch den Glauben an sich selbst und an ihren Mann, das Ringen um das Richtige so schutzlos vor uns aufblättert, dass wir in diese schmerzlichen Prozesse mitgenommen werden und mit ihr fühlen dürfen, ist große Schauspielkunst …“

Devid Striesow:

„… durch seine vielschichtige Darstellung des Luther in dem Film ‚Katharina Luther‘ gelingt es Striesow mit einer Lausbubenhaftigkeit, aber auch mit einer Schüchternheit ein so beeindruckendes, ungewöhnliches Bild des Reformators zu zeichnen, dass man mit ihm gebannt durch die Ereignisse der damaligen Zeit geht. In beiden Filmen beweist Devid Striesow seine Vielfalt und sein unglaubliches Gefühl für Rollen. Er schafft es so bravourös, ganz in den Figuren zu verschwinden und ihnen doch seinen eigenen Stempel aufzudrücken, dass man voller Hochachtung von einer grandiosen und außergewöhnlichen, authentischen schauspielerischen Leistung sprechen kann.“

Den kompletten Wortlaut der Jurybegründung sowie alle weiteren Nominierungen der Schauspielerinnen und Schauspieler in den Kategorien „Fernsehfilme / Serien und Reihen“ finden Sie hier.