Nominiert für die Romy 2021: „Ferdinand von Schirach: Feinde“ und „Louis van Beethoven“

Nach den Publikumspreisen sind nun auch die Nominierungen für die Romy-Branchenpreise (vormals Akademiepreise) öffentlich.

Eine Nominierung erhalten damit:

 

Jan Ehlert

Nils Willbrandt

Ferdinand von Schirach

in der Kategorie

Bestes Drehbuch TV

für

Ferdinand von Schirach: Feinde

mit: Klaus Maria Brandauer, Bjarne Mädel, Franz Hartwig,  Katharina Schlothauer, Marc Hosemann u.v.a., Regie: Nils Willbrand

sowie

Ernst Ludwig Ganzert

in der Kategorie

Beste Produktion

für

Louis van Beethoven

ARD Degeto | WDR | ORF

mit: Tobias Moretti, Ulrich Noethen, Anselm Bresgott, Colin Pütz, Silke Bodenbender, Caroline Hellwig u.v.a., Regie und Buch: Niki Stein, Kamera: Arthur W. Ahrweiler

Wir freuen uns sehr über diese Nominierungen und drücken die Daumen!

„Ferdinand von Schirach: Feindeerzählt die Geschichte einer Entführung mit Todesfolge aus unterschiedlichen Perspektiven. In Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit“, steht die Sichtweise des Ermittlers im Zentrum, der über seine rechtlichen Grenzen geht, um ein Leben zu retten. Der Film wurde am 3. Januar 2021 im Ersten erstausgestrahlt. Parallel dazu lief in den Dritten Programmen der ARD „Ferdinand von Schirach: Feinde – Das Geständnis“. Hier steht die Sicht des Strafverteidigers im Mittelpunkt, der die Frage stellt, ob die Methoden des leitenden Ermittlers von einem Rechtsstaat geduldet werden können – ungeachtet der Tatsache, dass das Leben eines Kindes auf dem Spiel steht. In der ARD-Mediathek konnten die Zuschauer*innen zeitgleich mit „Ferdinand von Schirach: Feinde – Der Prozess“ eine dritte Version des Falls sehen, die sich in 45 Minuten auf die Hauptverhandlung und Rechtsfragen im Strafprozess konzentriert.

Mehr dazu hier.

„Ferdinand von Schirach: Feinde“ ist eine Produktion der MOOVIE GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Redaktion: Claudia Luzius, Christoph Pellander, Christine Strobl. Regie führte Nils Willbrand. Das Drehbuch schrieben Niels Willbrand und Jan Ehlert nach einer Vorlage von Ferdinand von Schirach. Hinter der Kamera stand Sebastian Edschmid.

„Louis van Beethoven“ erzählt die Geschichte des großen Komponisten aus unterschiedlichen Perspektiven neu: Aus Sicht eines jungen Genies, das im späten 18. Jahrhundert in einer Zeit der politischen Umbrüche aufwächst, die Europa für immer verändern. Und aus Sicht eines tauben und einsamen Mannes, der – gefangen in einer höchst ungewöhnlichen Familienkonstellation – auf sein Leben zurückblickt.

Mehr dazu hier.

Der Film feierte seine TV-Premiere am 25. Dezember 2020 im Weihnachtsprogramm des Ersten Deutschen Fernsehens. Zuvor war er bereits ab 17. Dezember in der ARD-Mediathek abrufbar.

„Louis van Beethoven“ ist eine Produktion der EIKON Media GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto, WDR und ORF. Federführer: ARD Degeto, Redaktion Christine Strobl und Carolin Haasis. Für den WDR zeichnet Elke Kimmlinger und für den ORF Dr. Klaus Lintschinger redaktionell verantwortlich. Produzent ist Ernst Ludwig Ganzert, Producerin Katarina Cvitic. Das Drehbuch schrieb Niki Stein, der auch Regie führte. Hinter der Kamera stand Arthur Ahrweiler.

Gefördert wurde die Produktion von der Film- und Medienstiftung NRW und vom Tschechischen Filmfonds.

Bis 7. Juni stimmt nun die Romy-Akademie, bestehend aus den rund 500 Gewinnerinnen und Gewinnern der Romy, ab.

Mehr zum Branchen-Romy 2021 sowie einen Überblick über alle Nominierungen finden Sie hier.