Im Dreh: „Die nettesten Menschen der Welt“ – NDR | ARD Degeto | BR

v.l.n.r.: Alexander Adolph (Regie), Hannah Schiller, Silke Bodenbender, Joyce Sanhá Foto: NDR | ARD Degeto | BR | Georges Pauly

 

Für die ARD Mediathek und Das Erste entsteht derzeit die Anthologie-Serie „Die nettesten Menschen der Welt“ (AT). In dem aus der NDR Serienoffensive hervorgegangenen Mehrteiler, der gemeinsam mit ARD Degeto und BR realisiert wird, geht es um unheimliche Vorkommnisse und seltsame Menschen in der Nachbarschaft. Die Serie trägt die künstlerische Handschrift von Alexander Adolph (Drehbuch, Regie und Koproduzent) und Eva Wehrum (Drehbuch und Koproduzentin), die u.a. erfolgreiche Krimiformate entworfen haben, wie „München Mord“ und „Schwartz & Schwartz“. Adolph führte auch Regie beim 1000. „Tatort“ mit den Ermittler*innen Lindholm (Maria Furtwängler) und Borowski (Axel Milberg). „Die nettesten Menschen der Welt“ inszeniert Alexander Adolph bis zum 2. Juni 2022 in und um Lüneburg. Die ARD Mediathek zeigt die Serie voraussichtlich im kommenden Jahr, kurz darauf wird sie im Ersten laufen.

Eine Schlüsselrolle in „Die nettesten Menschen der Welt“ kommt der jungen Lill zu. Sie leidet unter einer mysteriösen Krankheit und verfügt über Superkräfte: Nur sie kann sehen, wer sich in Wirklichkeit hinter den Menschen in ihrer nächsten Umgebung verbirgt. Dargestellt wird Lill von Hannah Schiller, die für ihre Episoden-Hauptrolle im „Tatort: Parasomnia“ u. a. den Deutschen Schauspielpreis in der Kategorie Nachwuchs bekam. An ihrer Seite spielen Silke Bodenbender, Anton von Lucke, Sebastian Urzendowsky, Jörg Schüttauf, Fabian Hinrichs und Axel Milberg sowie ein Ensemble junger Darsteller*innen, die u. a. schon in „Borga“, „Schwimmen“, „Babylon Berlin“ oder „How to Sell Drugs Online (Fast)“ zu sehen waren: Lena Klenke, Joyce Sanhá, Stephanie Amarell, Ruby Commey und andere.

Inspiriert wurde „Die nettesten Menschen der Welt“ von Anthologie-Serien wie „Twilight Zone“. Jede der einzelnen Episoden von „Die nettesten Menschen der Welt“ ist in sich abgeschlossen. Die Verbindung der spannenden, beängstigenden und satirischen Geschichten, die in sechs Teilen à 25 Minuten gezeigt werden, ist das Mystery-Genre. Einige Personen tauchen immer wieder auf – mitunter in anderen Rollen. Eines ist allen gemeinsam: Nichts ist so, wie es scheint.

Neben den oben Genannten spielen Jonathan Lade, Kailas Mahadevan, Liam Mockridge, Marius Ahrendt und andere. Produzent*innen sind Lucas Schmidt und Lasse Scharpen (Studio Zentral) und Polli Elsner (Producerin), Alexander Adolph und Eva Wehrum sind als Ko-Produzent*innen beteiligt (s. oben). Die Bildgestaltung übernimmt Jutta Pohlmann. Die Produktionsleitung hat Sandra Böttger. Die Serie wird redaktionell verantwortet von Christian Granderath und Sabine Holtgreve (beide NDR), Christoph Pellander (ARD Degeto) und Claudia Simionescu (BR).