Nominiert für den Bayerischen Fernsehpreis 2018: Julia Jentsch und Herbert Knaup

Julia Jentsch in „Das Verschwinden“ – Foto: ARD Degeto | BR | WDR | NDR | 23/5 Filmproduktion | Yoshi Heimrath

Wenn am 18. Mai im Münchner Prinzregententheater die 30. Bayerischen Fernsehpreise vergeben werden, dürfen Julia Jentsch und Herbert Knaup auf einen der begehrten Blauen Panther hoffen.

Nominiert für die Auszeichnung als beste Schauspielerin in den Kategorien „Fernsehfilme / Serien und Reihen“ wurde

Julia Jentsch

für ihre Rolle der Michelle Grabowski in der ARD-Degeto-Koproduktion

„Das Verschwinden“.

In der Begründung der Nominierung heißt es u.a.: „In der Krimiserie ‚Das Verschwinden‘ … spielt Julia Jentsch die Mutter der verschwundenen Janine in mitreißender und packender Weise. Der Zuschauer wird durch sie in diese Welt der Verzweiflung, des Scheins und der Verwerfungen hineingezogen … Julia Jentsch fesselt mit ihrem Spiel, das bis an die Schmerzgrenze geht, keinen Zuschauer kalt lassen kann und noch lange Zeit im Gedächtnis bleibt.“

„Das Verschwinden“ wurde vom 22. bis 31. Oktober 2017 als vierteilige Miniserie im Ersten ausgestrahlt. Mehr dazu hier.

 

Herbert Knaup

erhält seine Nominierung als bester Schauspieler „Fernsehfilm / Serien und Reihen“ für seine Leistungen in dem Fernsehfilm

„Toter Winkel“ (WDR)

sowie der ARD-Degeto-Koproduktion

„Die Puppenspieler“.

In dem Event-Zweiteiler  „Die Puppenspieler“ nach einem dem gleichnamigen Bestsellerroman von Tanja Kinkel verkörpert Herbert Knaup den Augsburger Kaufmann Jakob Fugger, der als genialer Netzwerker und überragendes Finanzgenie im ausgehenden 15. Jahrhundert den zunehmenden Geldbedarf der Mächtigen zum Aufbau seines einzigartigen Unternehmens zu nutzen weiß.

Begründet wird seine Nominierung u.a.: „Herbert Knaup hat in zwei sehr unterschiedlichen Filmen und gegensätzlichen Rollen wieder einmal sein großes Können als Schauspieler bewiesen. In der von Barbara Thielen durchgeführten und grandios ausgestatteten Zieglerfilm-Produktion ‚Die Puppenspieler‘ lässt Knaup die historische Figur des Jakob Fugger lebendig werden … Er ist ein ganz Großer unter den deutschen Charakterdarstellern.“

Das Erste strahlte „Die Puppenspieler“ am 27. und 29. Dezember 2017 aus. Mehr dazu hier.

Mehr zu den Nominierungen finden Sie hier.

  • „Das Verschwinden“ ist eine Ko-Produktion von 23/5 Filmproduktion (Produzenten: Britta Knöller und Hans-Christian Schmid), Mia Film (Ko-Produzenten: Michal Pokorný, Zbynek Pippal), ARD Degeto, BR, NDR und SWR, mit Unterstützung von FFF Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem tschechischen Staatsfond der Kinematographie. Regie: Hans-Christian Schmid – Drehbuch: Bernd Lange, Hans-Christian Schmid. Redaktion: Claudia Grässel, (ARD Degeto), Sascha Schwingel (ARD Degeto), Bettina Ricklefs (BR), Claudia Simionescu (BR), Sabine Holtgreve (NDR), Christian Granderath (NDR), Kerstin Freels (SWR). Neben Julia Jentsch spielen u.a.: Johanna Ingelfinger, Saskia Rosendahl, Mehmet Atesci, Nina Kunzendorf, Martin Feifel und Godehard Giese.

 

  • Das zweiteilige TV-Event „Die Puppenspieler“ wurde koproduziert von Ziegler Film (Prof. Regina Ziegler), der Mia Film Prag, der Zieglerfilm München sowie der ARD Degeto, dem BR und dem NDR für Das Erste. Die Drehbücher stammen von Kathrin Richter und Jürgen Schlagenhof. Regie führte Rainer Kaufmann. Redaktion: Stefan Kruppa (ARD Degeto), Stephanie Heckner (Bayerischer Rundfunk), Daniela Mussgiller (Norddeutscher Rundfunk). Neben Herbert Knaup spielen u.a.: Samuel Schneider, Petr Cemper, Sascha Alexander Gersak, Helen Woigk, Veronika Strapková und Philipp Moog.