Krimiserie des Jahres: „Sternstunde der Mörder“ – Sonderpreis für Melika Foroutan und Edin Hasanović „Tatort: Dunkelheit“

Seit 2020 vergibt eine Jury aus Studierenden der Film- und Medienwissenschaften die Auszeichnung für die beste Krimiserie des Jahres. Die Preisverleihung ist einer der Höhepunkte des Deutschen FernsehKrimi-Festivals.

Die Auszeichnung erhält in diesem Jahr die ARD-Degeto-Film-Koproduktion:

Sternstunde der Mörder

4 x 45 Minuten

Zeitgeist Filmproduktion | EPO Film | ARD Degeto Film | NDR | HR | Servus TV | Canal +

in Zusammenarbeit mit Bravado Equity und Ceska Televize

 

Dazu die Jury: „‚Sternstunde der Mörder‘ fängt uns mit ausdrucksstarken Bildern ein, kontrastreich geleuchtet, kreativ aufgelöst, und wirft uns in das Prag von 1945, eine Zeit, in der Gewalt an der Tagesordnung steht, mit der jedoch visuell sensibel umgegangen wird – implizit und doch nicht verharmlosend …“ Der Serie gelinge es, Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg aus neuer Perspektive zu erzählen.

Die Preisverleihung fand am Abend des 8. Mai in der Wiesbadener Caligari FilmBühne statt.

 

Vergeben wurde in diesem Rahmen auch der Publikumspreis des Wiesbadener Kuriers. Dieser geht in diesem Jahr an den

Tatort: Dunkelheit

Sommerhaus Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks (hr)

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Einen Sonderpreis für den Frankfurter Tatort erhalten zudem

Melika Foroutan

und

Edin Hasanović

für ihr herausragendes Zusammenspiel

 

Dazu die Jury: „Melika Foroutan beeindruckt mit einer eleganten Präsenz in ihrer Souveränität, sowohl innerhalb der Figur als auch im Spiel selbst … Die Wucht in Edin Hasanovićs kompromisslosem Spiel konfrontiert uns mit dem Schmerz seiner Figur Hamza und lässt uns keine Chance, dem zu entkommen. In dieser Kombination erschaffen sie in den kammerspielartig anmutenden Szenen im Keller eine elektrisierende Lebendigkeit, die gleichsam fesselt und berührt.“

Wir gratulieren allen Beteiligten herzlich zu diesem Erfolg!

 

„Sternstunde der Mörder“ führt zurück in den März des Jahres 1945: Vor Prag rücken die alliierten Befreier näher, noch herrschen aber die deutschen Besatzer über die tschechische Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übergibt der einheimische Hauptkommissar Beran (Karel Dobry) seinem Assistenten Jan Morava (Jonas Nay) den heiklen Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Bei seinen Ermittlungen wird Morava vom Gestapo-Beamten Erwin Buback (Nicholas Ofczarek) bei jedem Schritt überwacht. Im Auftrag des NS-Befehlshabers Meckerle (Devid Striesow) soll Buback dabei zudem verdeckt in der Prager Polizei Widerstandskämpfer ausfindig machen. Als weitere Frauen ermordet werden, beschließen die Ermittler, dem Serientäter eine Falle zu stellen. Meckerle macht ihnen jedoch einen fatalen Strich durch die Rechnung und das Morden geht weiter. Schließlich kommen Morava und Buback, die sich immer mehr vertrauen, einem Verdächtigen auf die Spur. Doch das Ende des Krieges und das damit einhergehende Zusammenbrechen der öffentlichen Ordnung überschatten zunehmend ihre Ermittlungen. Buback, der mit Meckerles Ex-Geliebten Marleen Baumann (Jeanette Hain) fliehen möchte, muss nun eine schwere Entscheidung treffen. Um ein Blutbad zu verhindern, lässt er sich auf eine riskante Mission ein.

„Sternstunde der Mörder“ ist eine Produktion der Zeitgeist Filmproduktion und EPO-Film in Koproduktion mit ARD Degeto Film, NDR und HR sowie Servus TV und Canal+ in Zusammenarbeit mit Bravado Equity und Česká Televize. Die Produzent:innen sind: Markus Kaatsch, Nina Poschinski und Michael Grudsky. Koproduzenten: Jakob Pochlatko, Dieter Pochlatko. Redaktion: Diane Wurzschmitt, Christoph Pellander, Eva Scholz (alle ARD Degeto Film), Karsten Willutzki (NDR), Jörg Himstedt, Erin Högerle (beide HR), Frank Holderied, Robert Feitzinger (beide Servus TV). Regie führte Christopher Schier. Das Drehbuch schrieb Klaus Burck nach dem gleichnamigen Roman von Pavel Kohut. Kamera: Philip Peschlow

Es spielen u.a.: Nicholas Ofczarek, Jonas Nay, Jeanette Hain, Devid Striesow, Gerhard Liebmann, Karel Dobrý und Diana Dulinková.

„Sternstunde der Mörder“ steht aktuell ARD Mediathek zum Abruf bereit.

Der „Tatort: Dunkelheit“ beruht auf einem realen Fall aus dem Rhein-Main-Gebiet und erzählt die Geschichte eines Serienmörders, der ein nahezu perfektes Doppelleben geführt zu haben scheint.

„Tatort: Dunkelheit“ ist eine Produktion der Sommerhaus Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks (hr). Die Redaktion lag bei Jörg Himstedt und Erin Högerle (beide hr) sowie Birgit Titze (ARD Degeto Film). Produzenten waren Jochen Laube, Fabian Maubach und Annie Schilling (alle Sommerhaus Film). Das Buch schrieben Senad Halilbašić, Stefan Schaller und Erol Yesilkaya. Regie führte Stefan Schaller.

Es spielen u.a.: Melika Foroutan, Edin Hasanovic, Judith Engel, Gordana Boban, Mieke Schymura, Anna Drexler und Martin Feifel.

„Tatort: Dunkelheit“ steht ebenfalls in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

Weitere Informationen zum Festival und zur Preisverleihung finden Sie hier.