Romy-Preisverleihung 2018: Drei Auszeichnungen für ARD-Degeto-Koproduktionen

Das Team von „Babylon Berlin“ bei der Preisverleiung (v.l.n.r.: Michael Polle, Peter Kurth, Uwe Schott, Leonie Benesch, Carolin Haasis, Elke Walthelm, Stefan Arndt – Foto: Gerhard Deutsch

Einer der Höhepunkte der 29. Romy-Preisverleihung am 7. April in der Wiener Hofburg war neben der Vergabe der Publikumspreise die Auszeichnung  der 16-teiligen Event-Serie

„Babylon Berlin“

 als

„TV-Event des Jahres“.  

„Babylon Berlin“ ist die erste deutsche Fernsehserie, die die politische Entwicklung der Weimarer Republik in allen Facetten und Gesellschaftsschichten erzählt. Mit den Augen eines jungen Kommissars blicken die Zuschauer hinter die Kulissen der „Goldenen Zwanziger“, die neben der Weltwirtschaftskrise den Tanz auf dem Vulkan zum Mythos haben werden lassen.

Das Erste strahlt die von X-Filme in Koproduktion von ARD Degeto, Sky und Beta Film produzierte Serie im Herbst als Free-TV-Premiere  aus.

 

Bereits am 5. April fand im Wiener Grand Hotel die feierliche Vergabe weiterer Akademiepreise statt.

Die Auszeichnung in der Kategorie

Bestes Buch TV-Film“ 

ging an

Dorothee Schön

für ihre Arbeit zu der ARD-Degeto-Koproduktion Kästner und der kleine Dienstag“.

Die Begründung der Jury zu ihrem Urteil: Erich Kästner schrieb: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Dorothee Schön hat dies mit ihrer Geschichte über die  historisch verbriefte Freundschaft zwischen dem  großen Literaten und Dichter Kästner und seinem kleinen, größten Fan während der Nazi-Zeit getan. Nicht nur in qualitativer Hinsicht. Schön hat, von Regisseur Wolfgang Murnberger bestens umgesetzt, die Fallstricke eines Biopics gekonnt ausgelassen, sich die bedrückende Historie zum Werkzeug gemacht und  die Ambivalenz des großen Kästner erhalten. Eine hoch verdiente ROMY.“

In der Kategorie

Beste(r) Produzent/in TV-Film“

ging die Romy an

Benjamin Benedict, Markus Brunnemann, Nico Hoffman,

Sabastian Werninger und Producerin Henriette Lippold

für

Charité“.

Die Jury begründet ihr Urteil  u.a.: Diese Krankenhaus-Serie vereint Spannung, Fiktion, reales Leben   zur Kaiserzeit  und Wissenschaft, komprimiert und  doch von erstaunlicher  Authentizität. „Charité“ ist wie eine Medizin, die wirkt und schmeckt.“

Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich!

Mehr zu den Akademiepreisen Sie hier.

Der ORF übertrug die Gala in der Wiener Hofburg live. Einen Mitschnitt finden Sie hier.

  • „Babylon Berlin“ – Produktion:  X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film mit Förderung durch den Medienboard Berlin-Brandenburg, Creative Europe Media, die Film- und Medienstiftung NRW, dem German Motion Picture Fund und Creative Europa Media Programm der Europäischen Union. Mehr zur Serie hier. 
  • „Kästner und der kleine Dienstag“ –  eine Koproduktion von Ester.Reglin.Film und Dor Film im Auftrag der ARD Degeto und des WDR für Das Erste und den ORF; gefördert durch den Fernsehfonds Austria und Film Fonds Wien. Mehr zum Film [hier] .
  • „Charité“ –  UFA FICTION in Koproduktion mit MIA Film im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm und der ARD Degeto für Das Erste. Mit freundlicher Unterstützung der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Unterstützt vom Tschechischen Staatsfonds der Kinematographie. Mehr zur Serie [hier]