Abgedreht: „Toni, männlich, Hebamme“ (AT)

v.l.n.r.: Leo Reisinger und Wolke Hegenbarth – Foto: ARD Degeto | Kerstin Stelter

Endlich ein Mann in einer Frauendomäne:  Von Anfang April bis 9. Mai liefen in München die Dreharbeiten zu „Toni, männlich, Hebamme“ (AT). Der Film rund um einen „Entbindungspfleger“ – so die korrekte Berufsbezeichnung für eine männliche Hebamme – bildet den Auftakt einer neuen Reihe für den Primetime-Sendeplatz unter dem Label „Endlich Freitag im Ersten“. Darin spielt Leo Reisinger den Entbindungspfleger Toni, der vor einigen existentiellen Herausforderungen steht. In der weiblichen Hauptrolle spielt Wolke Hegenbarth die Frauenärztin Luise. Unter der Regie von Sibylle Tafel standen zudem Frederic Linkemann, August und Johannes Zirner, Juliane Köhler u.v.a. in der bayerischen Landeshauptstadt und in den Bavaria Studios vor der Kamera.

Zum Inhalt: Toni (Leo Reisinger) ist ein Naturtalent als Entbindungspfleger und liebt seinen Job über alles – auch wenn er es als männliche Hebamme nicht immer einfach hat. Als der 39-Jährige seinen Job im Krankenhaus verliert, bleibt ihm keine Wahl: Er muss sich selbstständig machen. Den Einstieg in die Praxis der Frauenärztin Luise (Wolke Hegenbarth) kann sich Toni aber nur leisten, wenn er nachts Taxi fährt. Leider tickt in der Partnerschaft mit der Ärztin eine Zeitbombe: Es gibt ein delikates Geheimnis zwischen den beiden, das er lüften sollte, bevor sie dahinterkommt. Auch mit seiner Ex-Frau Hanna (Kathrin von Steinburg), die ihn wegen eines Fehltritts beim Hebammenkarneval vor die Tür gesetzt hat, möchte Toni ins Reine kommen. Leichter gesagt als getan, denn der Babyflüsterer hat alle Hände voll zu tun.

„Toni, männlich, Hebamme“ (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Produzenten: Ronald Mühlfellner und Christina Christ) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Sebastian Stojetz und Sibylle Tafel. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto).