Im Dreh: „Stenzels Bescherung“ (AT)

v.l.n.r.: Herbert Knaup (Rolle Volkmar Stenzel), Anna Fischer (Rolle Jana), Marc-Andreas Bochert (Regie) und Adnan Maral (Rolle Mahmoud Umut)  – Foto: ARD Degeto | Stephanie Kulbach

Ein kleiner, rechtschaffener Bankangestellter wird angesichts seiner erzwungenen vorzeitigen Pensionierung zum Robin Hood der kleinen Leute: In der Märkischen Schweiz bei Berlin haben am 21. November 2018 die Dreharbeiten zum Weihnachtsfilm „Stenzels Bescherung“ (AT) begonnen, einer augenzwinkernden Parabel auf die modernen Zeiten. Neben Herbert Knaup in der Rolle des titelgebenden Stenzel, Johanna Gastdorf als seiner Frau und Constantin von Jascheroff als zynischem Banker haben Adnan Maral, Anna Fischer, Tom Böttcher, David Hamade, Sanne Schnapp, Karin Gregorek u.v.a. weitere Rollen in diesem ebenso humorvollen wie herzerwärmenden Ensemblefilm übernommen.

Zum Inhalt: Volkmar Stenzel (Herbert Knaup) ist rechtschaffen, pünktlich, pflichtbewusst – kurz: der perfekte Filialleiter einer kleinen Bank in einem etwas heruntergekommenen Städtchen nahe Berlin. Dann der Paukenschlag: Seine Bank wird von einer asiatischen Großbank geschluckt. Diese – in Gestalt des jung-dynamischen Tutz (Constantin von Jascheroff) –  ist der Ansicht, dass Automaten die Arbeit von Stenzel und seinen drei Mitarbeitern viel besser erledigen können. Zum ersten Mal in seinem Leben rebelliert Volkmar Stenzel, er will sich mit 57 nicht einfach so zum alten Eisen schieben lassen. Außerdem hat auch seine Frau Barbara (Johanna Gastdorf) immer wieder von ihm gefordert, mutiger zu sein. So vergibt er von den Konten Verstorbener erst vorsichtig, dann immer großzügiger Kredite an Menschen, die rund um den maroden Platz leben, an dem die Bankfiliale steht. Nicht nur er, sondern die gesamte Nachbarschaft beginnt aufzublühen. Aber schon bald droht Stenzel aufzufliegen ….

„Stenzels Bescherung“ (AT) ist eine Produktion der Tellux Film München im Auftrag der ARD Degeto für das Erste (Produzenten: Martin Choroba und Johanna Teichmann, Producer: Ferdinand Freising). Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führt Marc-Andreas Bochert, der zusammen mit  Hans-Ullrich Krause auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. Die Dreharbeiten in Strausberg bei Berlin dauern bis zum 20. Dezember 2018 an.