Im Dreh: „Die Wasserleiche“ (AT) & „Der kalte Tod“ (AT)

(v.l.n.r.): Produzent Michal Pokorný, Regisseur Nicolai Rohde, Hauptdarstellerin Gabriela Maria Schmiede (Rolle: Klára Majerova), Hauptdarsteller Roland Wiesnekker (Rolle: Jan Koller), Produzent Martin Lehwald und Kameramann Hannes Hubach – Foto: ARD Degeto | Schiwagofilm | Tomáš Obermaier

Seit dem 18. Oktober 2017 laufen die Dreharbeiten zu den ersten beiden Filmen der neuen Krimireihe „Der Prag-Krimi“ für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Im Mittelpunkt steht der Berliner BKA-Kommissar Jan Koller (Roeland Wiesnekker), der nach Prag geschickt wird, um mit seiner tschechischen Kollegin Klára Majerova (Gabriela Maria Schmeide) den mysteriösen Tod eines deutschen Ermittlers aufzuklären, dessen Leiche in der Moldau aufgefunden wurde. Koller stammt aus Tschechien. Und so wird die Lösung des Falls auch eine Reise in seine eigene Vergangenheit, die er eigentlich hinter sich lassen wollte.

Neben Roeland Wiesnekker und Gabriela Maria Schmeide stehen vor der Kamera von Hannes Hubach: Dirk Borchardt, Alina Levshin, Max Hegewald, Arndt Klawitter, Lukáš Melník, Andreas Schröders, Gertie Honeck, Marion Mitterhammer, Hendrik Heutmann, Tom Keune, Violetta Schurawlow und viele andere. Regie bei beiden „Der Prag-Krimi“-Filmen führt Nicolai Rohde. Das Drehbuch zu „Die Wasserleiche“ (AT) stammt aus der Feder von Felix Benesch (Vorlage: Jaroslav Rudis und Martin Behnke), das Drehbuch zu „Der kalte Tod“ (AT) wurde von Nils-Morten Osburg verfasst (Vorlage: Marc Terjung). Die Dreharbeiten in Prag laufen bis zum 21. Dezember 2017.

Zum Inhalt:

„Der Prag-Krimi – Die Wasserleiche“ (AT)

Jan Koller, ein theaterverliebter Kommissar beim BKA in Berlin, soll den Tod eines Kollegen aufklären. Und das ausgerechnet in Tschechien, wo Koller als Kind gelebt hat und das für ihn mit ausschließlich schlechten Erinnerungen verbunden ist. Widerwillig fährt er nach Prag, wo sein Kollege bei dem Junggesellenabschied seines Bruders ums Leben kam. Für Koller ist schnell klar, dass der Mörder im engsten Freundeskreis des Toten zu suchen ist. Um den Täter zu entlarven, setzt Koller ihn genau der Situation aus, die zu dem Mord geführt hat: Koller lässt minutiös die Mordnacht nachstellen – sehr zum Unwillen der Verdächtigen, aber auch seiner Prager Kollegin Klára Majerova. Kollers ungewöhnliche Methode führt alle Beteiligten an ihre Grenzen.

„Der Prag-Krimi – Der kalte Tod“ (AT)

Seine Geburtsstadt Prag lässt den deutschen BKA-Beamten Jan Koller nicht los. Nachdem er den Tod an einem Kollegen aufgeklärt hat, will er der ungeliebten Stadt schnellstmöglich den Rücken kehren. Doch dann erfährt er, dass sein totgeglaubter Vater lebt und in einer von Deutschen bewohnten Senioren-WG arbeitet. Koller macht sich auf den Weg in die WG – mit einem etwas mulmigen Gefühl. Doch die Begegnung mit seinem Vater verläuft schlimmer, als Koller sie sich je hätte ausmalen können, denn sein Vater will nichts mit ihm zu tun haben. Statt sich mit dem Vater auszusöhnen, gerät Koller plötzlich unter Mordverdacht: Er wird beschuldigt, einen der Bewohner in den Tod gestürzt zu haben. Und das Allerschlimmste – Koller kann sich an nichts mehr erinnern.

„Der Prag-Krimi – Die Wasserleiche“ (AT) und „Der Prag-Krimi – Der kalte Tod“ (AT) sind Produktionen der Schiwago Film (Produzenten: Martin Lehwald und Michal Pokorný) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen.