Abgedreht: „Die Schätze des Herodes“ (AT), „Rachel weint um ihre Kinder“ (AT)

Katharina Lorenz und Samuel Finzi – Foto: ARD Degeto | TV60Film  | Itiel Zion

In Israel wurden in der ersten Aprilwoche der dritte und vierte Film der ARD-Degeto-Reihe „Der Tel-Aviv-Krimi“ abgedreht. Erneut stand Burgschauspielerin Katharina Lorenz gemeinsam mit dem vielfach ausgezeichneten Samuel Finzi vor der Kamera. Lorenz spielt Sara Stein, Kommissarin bei der Mordkommission Tel Aviv, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Jakoov Blok (Samuel Finzi) in zwei neuen diffizilen Fällen ermittelt. Dabei muss sich die Ex-Berlinerin mit jüdischen Wurzeln nach wie vor im Team behaupten, vor allem gegenüber dem undurchsichtigen Blok. Auch die Beziehung zu ihrem Mann, dem israelischen Dirigenten David Shapiro (Itay Tiran), wird auf eine schwere Probe gestellt. Zum deutsch-israelischen Cast zählen zudem Michael Degen, Gill Frank, Bat ElleMashian, Raanan Hefetz, Eli Gorenstein, Falk Rockstroh, Petra Zieser, Yigael Sachs, Hila Galoskinus, Jephthah (Ift ach) Ophir, Orly Zilbershatz, Jacob Daniel, Shon Mongoza u.a.

Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Die Reihe ‚Der Tel-Aviv-Krimi‘ bietet uns die Chance, über einen Krimi einer Kultur näherzukommen, der wir durch unsere Geschichte in besonderem Maße verbunden sind.“

„Die Dreharbeiten in Tel Aviv und an den anderen Orten des Landes waren einzigartig. Wir freuen uns, wieder spannende, authentische Geschichten um Kommissarin Sara Stein erzählen zu können“, so die Produzenten der Reihe.

Zum Inhalt: „Die Schätze des Herodes“ (AT)
Die jüdische Festung Masada gilt als Symbol für den Freiheitswillen des jüdischen Volkes, das hier einst gegen seine römischen Besatzer einen aussichtslosen Kampf kämpfte und lieber in den Freitod als in Gefangenschaft ging. Mehr als 2000 Jahre später kommt es auf Masada zu einer verhängnisvollen Explosion. Ausgerechnet Aaron Salzmann (Guy ZuAretz), der Sohn des gefeierten Archäologen und Mitbegründers des Masada-Mythos Avram Salzmann (Michael Degen), wird getötet. Avram war Zeuge der Tat, kann sich aber an nichts erinnern. Aarons Bruder Elia (Yigael Sachs) war zwar ebenfalls am Tatort, kann allerdings keine Angaben zum Tathergang machen. Kommissarin Sara Stein und ihr Kollege Blok finden sich bald in einem Netz aus Nationalstolz, väterlicher Ignoranz und Korruption wieder, in dem sie sich zu verfangen drohen.

Zum Inhalt: „Rachel weint um ihre Kinder“ (AT)
Dori, ein junger Mann, der sein Leben der Flüchtlingshilfe in einer Menschenrechtsorganisation in Tel Aviv gewidmet hat, ist spurlos verschwunden. Seine Mutter Zvia (Orly Zilbershatz) ist verzweifelt, ist dies doch schon der zweite Sohn, den sie verliert: Schon vor einigen Jahren wurde ihr ältester Sohn Uriel in einem Kampfeinsatz getötet – behauptet Zvia. Doch Uriel (Alex Yaffe) lebt, allerdings nicht mehr ansprechbar, in einer psychiatrischen Klinik. Warum lügt Zvia? Im Verlauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass Uriel mit Blok zusammen in der Armee war. Sind dort die Wurzeln des Verbrechens zu suchen? Und was hat David, Saras Mann, mit alldem zu tun?

„Der Tel-Aviv-Krimi“ ist eine Produktion der TV60Film (Produzenten: Andreas Schneppe, Sven Burgemeister, Andreas Bareiss) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Konzept der Reihe stammt von Martin Kluger und Maureen Herzfeld. Matthias Tiefenbacher, der bereits die ersten beiden Filme inszenierte, führte auch dieses Mal Regie und schrieb zudem das Drehbuch zu „Die Schätze des Herodes“ (Idee: Martin Kluger und Maureen Herzfeld). „Rachel weint um ihre Kinder“ stammt aus der Feder von Britta Stöckle und Josef Rusnak (Drehbuchbearbeitung: Matthias Tiefenbacher, Holly Fink). Hinter der Kamera stand Holly Fink. Die Redaktion hat Katja Kirchen (ARD Degeto).

Die beiden neuen Filme werden voraussichtlich im Herbst 2017 ausgestrahlt.